Digitaler Zotero-Workshop am 27. und 28. Mai 2021

0 Veröffentlicht von Sophia Corell am

Hiermit möchten wir Euch recht herzlich zum digitalen Workshop zum Thema Zotero einladen! Stattfinden wird der von CLARIAH-DE veranstaltete Workshop in einem Online-Format vom 27.–28. Mai, jeweils von 9–12 Uhr. Aufgeteilt auf zwei Themenbereiche werden verschiedene Vorträge in die Verwendung des Literaturverwaltungsprogramms Zotero einführen. Es handelt sich hierbei um KEINEN Experten-Workshop, sondern bietet für alle Interessierten einen vereinfachten Einstieg mit vielen Übungen zum praktischen Lernen des Gehörten.

Vorab bereits der Hinweis: Wir bitten um eine Registrierung für den Workshop. Wer nur an einem der beiden Tage Zeit oder Interesse hat, kann dies bei der Registrierung mit angeben.
Unter https://s.gwdg.de/uDyL6X geht die Anmeldung ganz einfach 😉

Programmübersicht

Tag 1 Tag 2
– Allgemeines/Einführung – API
– tagging (Schlagwörter) Einbindung auf Website
– Citation Styles – Fragerunde

Am ersten Tag, der den Umgang mit Zotero vermittelt, wird Julia Röttgermann (Projekt „Mining and Modelling Text“, Trier Center for Digital Humanities) in das Programm einführen und allgemeine Informationen zu Zotero darlegen. Dabei zeigt sie die verschiedenen Funktionen in Zotero und das Anlegen einer Bibliographie, was in einer darauffolgenden Übung vertieft und eigenständig ausprobiert werden kann. Anschließend werde ich etwas zum tagging (das Verwenden von Schlagwörtern) erzählen, denn die Verwendung von tags erleichtert die Ordnung der Bibliographie und es kann hilfreich sein, ein paar Tipps und Tricks dafür zu erhalten. Abschließend für den ersten Tag wird Torsten Roeder (Leopoldina, Zentrum für Wissenschaftsforschung) über die verschiedenen Citation Styles sprechen, die für die Anzeige der Bibliographie nötig sind. Da es tausende von Styles gibt, werden die gängigsten vorgestellt und man kann den für sich passendsten Zitationsstil finden. 

Am zweiten Tag, der die Anwendung von Zotero fokussiert, starte ich mit dem Thema API (‚application programming interface‘), mithilfe derer man die in Zotero erstellte Bibliographie praktisch für verschiedene Zwecke verwenden kann. Natürlich wird nach der Theorie auch eine Phase der eigenen Umsetzung folgen, sodass das erlangte Wissen direkt vertieft wird und sich für den späteren Gebrauch festigen kann. Torsten Roeder wird anschließend ebenfalls eine praktische Verwendungsweise von Zotero behandeln: das Einbinden der Bibliographie auf einer Website, wie es beispielsweise bei einem geplanten Projekt des Leopoldina-Zentrums für Wissenschaftsforschung stattgefunden hat. Nach einer praktischen Übung dazu können Fragen an die Vortragenden gestellt und noch weitere Hinweise zum Umgang mit Zotero gegeben werden.

Vor meinem Praktikum am Leopoldina-Zentrum für Wissenschaftsforschung habe ich noch nie mit Zotero gearbeitet und bereits nach ein paar Wochen war ich deutlich erfahrener damit. Aus der Beschäftigung mit Zotero sind sogar meine drei Blog-Artikel (Teil 1, 2 und 3) entstanden, die in aller Kürze die wichtigsten Funktionen von Zotero widerspiegeln und die Basis und den Anlass für den Workshop bilden. Aufgrund meiner eigenen Erfahrung möchte ich Euch dazu ermutigen, mehr über das hilfreiche Programm zu erfahren und durch den Workshop nützliche Eigenschaften kennenzulernen, die man im eigenständigen Kompetenzerwerb nicht immer herausfindet. Zotero ist kein Hexenwerk und hat für verschiedene Bereiche eine Menge Vorteile, die wir Euch gerne vermitteln möchten. Durch die praktischen Übungen, die nach jedem Vortrag folgen, könnt ihr das neue Wissen direkt anwenden und nachfragen, falls etwas noch nicht funktioniert oder noch nicht ausreichend erklärt wurde.

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme, bis bald!

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