Call for Hosts DHd2029
DHd20xx ist die jährliche, internationale Fachtagung der Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd, https://digitalhumanities.de) und die führende wissenschaftliche Konferenz für die Digital Humanities im deutschen Sprachraum (Vergangene Konferenzen: https://digitalhumanities.de/vergangene-konferenzen/). Der Fachverband Digital Humanities im deutschsprachigen Raum bittet nun um Bewerbungen um die Ausrichtung für die fünfzehnte Tagung (DHd2029). Da der Fachverband anstrebt, die Konferenz wechselnd in Deutschland und außerhalb Deutschlands zu veranstalten, freuen wir uns besonders über Bewerbungen von Einrichtungen aus dem deutschsprachigen Raum außerhalb Deutschlands.
Bisherige Konferenzen haben bis zu 650 Teilnehmer:innen aus dem deutschsprachigen Raum und angrenzenden Ländern angezogen. Die Tagungsprogramme sahen jeweils zwei Tage für Workshops und drei Tage für das Hauptprogramm bestehend aus Keynotes, parallelen Sektionen mit wissenschaftlichen Vorträgen, Paneldiskussionen, Posterpräsentationen und Doctoral Consortia vor. Die Einführung neuer Formate ist in Abstimmung mit dem Verband und dem Programmkomitee möglich.
Das wissenschaftliche Programm der Tagung wird durch ein vom Fachverband eingesetztes internationales Programmkomitee auf Grundlage eines Call for Papers und eines anschließenden Review-Verfahrens erstellt. Das Konferenzprotokoll des DHd-Verbands muss berücksichtigt werden (https://digitalhumanities.de/konferenzprotokoll/).
Die Tagung finanziert sich über Teilnahmegebühren und von der ausrichtenden Institution bereitgestellte oder über Partner:innen oder Sponsor:innen eingeworbene finanzielle Mittel. Die erhobene Tagungsgebühr ist mit dem Vorstand des Fachverbandes abzustimmen und soll vier Kategorien umfassen: reguläre und ermäßigte Mitglieder des DHd (letztere im Sinne der Regelung zur ermäßigten Mitgliedschaft im DHd-Verband) sowie reguläre und ermäßigte Nicht-Mitglieder des DHd.
Die Bewerbung um die Ausrichtung der DHd2029 soll umfassen:
- einen Vorschlag für ein Tagungsmotto sowie zwei Terminvorschläge (bevorzugt im Zeitraum Februar bis März). Bei der Terminplanung soll auf potentiell konkurrierende Konferenzen, Semesterzeiten und Feiertage sowie Schulferien geachtet werden.
- einen Überblick über die für die Konferenz bereitgestellte Infrastruktur (vor allem Tagungsräume für Workshops, AG-Sitzungen, parallele Sektionen und Plenarveranstaltungen)
- Aussagen über die Unterstützung der Ausrichtung vor Ort (z.B. durch die Universitätsleitung)
- eine Aussage über die Verwendung von Management- und Bezahlsystemen (das System Conftool ist dafür etabliert und soll zumindest für die Einreichungen genutzt werden)
- eine Aussage über die Unterstützung der Publikation der Tagungsbeiträge in Kooperation mit dem Data Steward des DHd-Verbands
- Angaben zur Erreichbarkeit des Tagungsortes (bzw. ggf. der Tagungsorte) und die Verfügbarkeit von Unterkünften (inkl. Preisschätzungen)
- eine Einschätzung zu den Möglichkeiten einer teilweisen virtuellen Partizipation
- Ideen für Social Events
- Vorschläge zur Erreichung einer hohen Sichtbarkeit der Tagung
- Maßnahmen zur Förderung von Nachwuchswissenschaftler:innen (inkl. Studierende)
- eine vorläufige Kostenkalkulation und Vorstellungen über die Tagungsgebühr
- ggf. Preiskonzept bei Planung einer vollständigen Hybridkonferenz
- eine Erklärung, dass die Konferenz entsprechend der im Konferenzprotokoll dargelegten Bedingungen ausgerichtet wird.
Der Verband begrüßt Maßnahmen, die auf Inklusion und Minimierung des Ressourcen-Fußabdrucks abzielen.
Bewerbungen werden bis 31.10.2026 entgegengenommen (formlos per E-Mail an den Tagungskoordinator im Vorstand des Fachverbandes, Nils Reiter: nils.reiter@uni-koeln.de). Interessierte Ausrichter:innen werden gebeten möglichst frühzeitig, in jedem Falle aber vor Einreichung ihrer Bewerbung, mit Nils Reiter Kontakt aufzunehmen. Die Bewerbung sollte zehn Seiten möglichst nicht überschreiten. Die Vergabe der Tagung erfolgt durch den Vorstand des Fachverbandes bis spätestens 31.01.2027.