Call for Hosts – Digital History Tagung 2028
Alle zwei Jahre findet die Tagung „Digital History 20XX“ der AG Digitale Geschichtswissenschaft im Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) statt. An wechselnden Standorten fungiert die Konferenz als zentrale Plattform für den wissenschaftlichen Austausch der deutschen digital arbeitenden Geschichtswissenschaft. Bisherige Stationen und Tagungsmottos waren:
- 2021: Universität Göttingen (virtuell durchgeführt), „Digital History. Konzepte, Methoden und Kritiken digitaler Geschichtswissenschaft“;
- 2023: HU Berlin, „Digitale Methoden in der geschichtswissenschaftlichen Praxis. Fachliche Transformationen und ihre epistemologischen Konsequenzen“;
- 2024: Universität Halle-Wittenberg, „Digital History & Citizen Science. Digitale Methoden und neue Erkenntnisse zwischen digitaler Quellenerschließung, Forschung und Bürgerwissenschaften“.
Von 28 September bis zum 1. Oktober 2026 findet die Digital-History-Tagung unter dem Motto „Doing Cultural Heritage“ an der Paris-Lodron-Universität Salzburg statt.
Die AG Digitale Geschichtswissenschaft strebt grundsätzlich an, die Konferenz in den Jahren stattfinden zu lassen, in denen kein Historikertag stattfindet, idealerweise im September. Daher bittet die AG nun um Bewerbungen um die Ausrichtung der fünften Tagung im Jahr 2028.
Die bisherigen Auflagen konnten bis zu 300 Teilnehmer:innen (davon 120 in Präsenz und 180 online) verzeichnen. Dabei verteilten sich auf bis zu vier Tagen das Hauptprogramm mit wissenschaftlichen Vorträgen, Paneldiskussionen, Posterpräsentationen und Keynotes sowie das Begleitprogramm mit (Pre-Conference) Workshops und Social Events. Die Einführung neuer Formate ist in Abstimmung mit dem Komitee der AG möglich.
Das Programm der Tagung wird eigenverantwortlich durch das Ortskomitee der ausrichtenden Institution sowie dem einzurichtenden Programmkomitee auf Grundlage eines Call for Papers und eines anschließenden Review-Verfahrens erstellt. Die Ausrichter:innen sind verantwortlich für die Bereitstellung der Tagungsräume und der notwendigen Infrastruktur, für die Organisation und Sicherstellung des reibungslosen Ablaufs der Tagung, die Planung von Social Events, die Einrichtung und Pflege einer Tagungswebsite sowie für die Öffentlichkeitsarbeit während der Veranstaltung. Die Veröffentlichung von Konferenzbeiträgen kann unterschiedlich umgesetzt werden, etwa in Form eines Tagungsbandes oder durch Bereitstellung von Abstracts auf einem Textrepositorium. Publikationen sollten in jedem Fall Open Access erfolgen.
Da die AG Digitale Geschichtswissenschaften leider nicht über eigene Mittel verfügt, ist die Tagung über Mittel zu finanzieren, die von der ausrichtenden Institution eingeworben oder bereitgestellt werden. Wird eine Tagungsgebühr erhoben, sollte diese möglichst gering gehalten werden.
Eine Bewerbung um die Ausrichtung der Konferenz für 2028 muss beinhalten:
- einen Vorschlag für ein Tagungsmotto, der überzeugend begründet, welches für die Forschungscommunity relevante übergreifende Themenfeld im Mittelpunkt stehen soll. Mit Blick auf eine erfolgreiche Umsetzung des Tagungsmottos können die Arbeitsschwerpunkte am Ausrichtungsort, Vorschläge für mögliche Keynotereferent:innen, inhaltliche Überlegungen zum Workshopprogramm und weitere Gestaltungspunkte für die Veranstaltung angeführt werden;
- einen Terminvorschlag (bevorzugt im September). Dabei ist auf potenziell konkurrierende Konferenzen zu achten. Der Termin ist frühzeitig auf der Website bekanntzugeben;
- eine Aussage über die Verwendung aller für die Organisation und Abwicklung der Tagung notwendigen Systeme (z.B. Conftool, Easychair, etc.);
- eine Einschätzung zu den Möglichkeiten einer teilweisen virtuellen Partizipation (z.B. zur Übertragung von Keynotes);
- Ideen für Social Events;
- Vorschläge zur Erreichung einer hohen Sichtbarkeit der Tagung;
- Maßnahmen zur Förderung von Early Career Researchers / Studierende;
- eine vorläufige Kostenkalkulation
Die Einreichungsfrist für Bewerbungen ist der 01.07.2026 (ca. 2-3 DIN-A4-Seiten, formlos per E-Mail an den Sprecher der AG Digitale Geschichtswissenschaft im VHD, Prof. Dr. Werner Scheltjens: werner.scheltjens@uni-bamberg.de). Die Auswahl erfolgt durch das AG-Komitee und wird auf der kommenden Digital-History-Tagung in Salzburg (28.09-01.10.2026) verkündet.
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