Verschiebung der DHd2021

1 Veröffentlicht von Anna Busch am

Angesichts der durch die COVID-19-Pandemie bedingten gesundheitlichen Risiken und planerischen Unsicherheiten haben sich der Verband »Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e.V.« (DHd), die lokalen Organisator*innen an der Universität Potsdam und der Fachhochschule Potsdam sowie das vom Verband eingesetzte Programmkomitee – nach intensiver Diskussion und mit großem Bedauern – dafür entschieden, die ursprünglich für den Zeitraum 15. bis 19. März 2021 geplante Tagung DHd2021, die 8. Jahrestagung des DHd-Verbandes, sowie den entsprechenden Call for Papers, um ein Jahr auf einen Termin im März 2022 zu verschieben.

Wir bitten um Verständnis für diese keinesweg leichtfertig getroffene Entscheidung.  

Updates zur Zeitplanung für die Tagung sowie zur Einreichungsfrist für den Call for Papers erfolgen spätestens bis November 2020.

 

Warum wird die DHd2021 verschoben?

Derzeit gibt es aus Sicht des Verbandes und der lokalen Organisator*innen leider kein wissenschaftlich belastbares und verantwortbares Szenario, nach dem die Durchführung einer Großveranstaltung vom Format einer DHd-Jahrestagung im März 2021 – und damit mitten im Zyklus der jährlichen Infektionswellen (›Grippesaison‹) – auf eine auch nur annähernd gewohnte Weise wahrscheinlich erscheint. Zugleich sind wir der festen Überzeugung, dass ein wesentliches Element der DHd-Jahrestagungen in der sozialen Zusammenkunft der DH-Community besteht. Eine reine Virtualisierung der Jahrestagung wollen wir aus diesem Grund nach Möglichkeit vermeiden. 

 

Warum wird die DHd2021 bereits jetzt verschoben?

Eine DHd-Konferenz hat – sowohl auf Seite der Organisator*innen als auch auf Seite der Teilnehmer*innen – einen langen Vorlauf. Auf der einen Seite und mit Blick auf den laufenden Call for Papers wollen wir allen an der DHd2021 Interessierten Planungssicherheit geben, zumal in einer Zeit, in der z.B. aufgrund von fehlender Kinderbetreuung und/oder von anstehenden Urlaubswochen Zeitmanagement entscheidend sein kann. Auf der anderen Seite kann durch eine rechtzeitige Verschiebung verhindert werden, dass der Verband und die lokalen Organisator*innen nicht revidierbare Zahlungsverpflichtungen eingehen und damit etwa durch eine kurzfristige Absage finanziellen Schaden erleiden.

Der Verband und die lokalen Organisator*innen stellen sich gern den Diskussionen und Fragen der deutschsprachigen DH-Community.  

Bleibt gesund – und auf bald!

 

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