Neue Konturen von Arbeit. Interdisziplinäres Zentrum für IT-basierte qualitative arbeitssoziologische Forschung. Konferenz des Projektverbundes eLabour

1 Veröffentlicht von Stefan Schmunk am

Der Projektverbund eLabour stellt sich am 8. und 9. Februar 2017 erstmals der Fachöffentlichkeit vor. Hierzu möchten wir Sie herzlich einladen und hoffen auf reges Interesse und Teilnahme. Die Konferenz findet in Göttingen im Tagungszentrum an der Sternwarte statt. Das Programm der Konferenz verbindet arbeitssoziologisch-inhaltliche Fragestellungen, methodische Herausforderungen qualitativer Sekundäranalysen und IT-wissenschaftliche Konzepte der Forschungsinfrastruktur und IT-unterstützten Analyse miteinander.

Programm

Mittwoch, 8. Februar 2017

11.00-12.00 Uhr: Ankunft

12.00-12.15 Uhr: Begrüßung – Nicole Mayer-Ahuja

12.15-14.00 Uhr: Session 1: Potential qualitativer Sekundäranalysen für die Arbeitssoziologie: Neue Konzepte, Fragestellungen und Methoden der qualitativen Sekundäranalyse

  • Nicole Mayer-Ahuja (SOFI): eLabour: Neue Konzepte, Fragestellungen und Methoden der qualitativen Sekundäranalyse 
  • Wolfgang Dunkel & Wolfgang Menz (ISF): Potentiale qualitativer Sekundäranalysen am Beispiel zweier Längsschnittstudien – „Neue Steuerungsformen“ und „Interaktive Arbeit“
  • Kommentar: Hans Pongratz: Herausforderungen sekundäranalytischer Fallstudien 
  • Diskussion

14.00-14.15 Uhr: Pause

14.15-15.45 Uhr: Session 2: Konzept und Anwendungspotential der Forschungsinfrastruktur für qualitative arbeitssoziologische Sekundäranalysen

  • Stefan Schmunk (SUB), Philipp Wieder (GWDG), Claudia Niederée (L3S): eLabour: Konzept der Forschungsinfrastruktur
  • Ellen Hilf & Katja Pohlheim (sfs): Längsschnittstudie zur widersprüchlichen Integration von Frauen in Dienstleistungsarbeit – Anforderungen an eine Forschungsinfrastruktur zur Erschließung von Primärmaterial
  • Diskussion

ab 16.00 Uhr Gelegenheit zum Austausch in Kleingruppen, Hands-on Vorstellung der IT-Werkzeuge

Donnerstag, 9. Februar 2017

9.15-10.45 Uhr: Session 3: Forschungsdaten, Metadaten und die Nutzung für Sekundanalysen

  • Heidemarie Hanekop (SOFI): Qualitative, arbeitssoziologische Forschungsdaten aus der Perspektive arbeitssoziologischer Sekundäranalysen 
  • Uwe Sikora (SUB): Metadaten für qualitative, arbeitssoziologische Forschungsdaten 
  • Harald Wolf (SOFI): Fragmentierte Arbeit in der Automobilindustrie – Eine Längsschnittstudie 
  • Diskussion

10.45-11.15 Uhr: Kaffeepause

11.15-12.45 Uhr Session 4: Arbeitssoziologische Sekundäranalyse, methodische Herausforderungen und neue IT-Werkzeuge

  • Florian Butollo, John Lütten, Jakob Köster (IfS Jena): Methodische Herausforderungen arbeitssoziologischer Sekundäranalysen am Beispiel der Sekundäranalyse von Gesellschaftsbildern und Möglichkeiten der IT-Unterstützung 
  • Claudia Niederée (L3S) & Stefan Schmunk (SUB): IT-Werkzeuge für die Analyse qualitativer Forschungsdaten (30 min)
  • Diskussion

12.45-13.30 Uhr: Mittagspause

13.30-14.45 Uhr Session 5: Kontextualisierung als sekundäranalytische Methode mit neuen IT-Werkzeugen

  • Thomas E. Goes (SOFI): Kontextualisierung in arbeitssoziologischen Sekundäranalysen – am Beispiel Sekundäranalysen on Rationalisierungskonflikten in der Automobilindustrie (1980-2005) 
  • Claudia Niederée (L3S): IT-Werkzeuge für die zeithistorische Kontextualisierung 
  • Diskussion

14.45-15.00 Uhr: Pause

15.00-16.00 Uhr: Abschlussdiskussion: Potential und Herausforderungen arbeitssoziologischer Sekundäranalysen mit neuen IT-Möglichkeiten. Wie geht es weiter mit dem Aufbau des Zentrums?

Das Programm finden Sie (laufend aktualisiert) auf unserer Webseite.
Bitte melden Sie sich bis spätestens bis zum 15. Januar 2017 per Mail bei der Koordinatorin an, damit wir Ihnen die aktuellen Informationen zur Organisation zusenden können. Anmeldung unter: heidi.hanekop@sofi.uni-goettingen.de

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