{"id":9616,"date":"2018-03-26T18:53:57","date_gmt":"2018-03-26T16:53:57","guid":{"rendered":"http:\/\/dhd-blog.org\/?p=9616"},"modified":"2018-03-26T18:53:57","modified_gmt":"2018-03-26T16:53:57","slug":"cfp-forschungsinfrastrukturen-in-den-digitalen-geisteswissenschaften","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=9616","title":{"rendered":"CfP: Forschungsinfrastrukturen in den digitalen Geisteswissenschaften"},"content":{"rendered":"<p><strong>Forschungsinfrastrukturen in den digitalen Geisteswissenschaften.<br \/>\nWie ver\u00e4ndern digitale Infrastrukturen die Praxis der Geisteswissenschaften?<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li><strong> Allgemeine Informationen<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Im Rahmen der DFG-gef\u00f6rderten Symposienreihe <a href=\"http:\/\/digitalitaet-geisteswissenschaften.de\/\"><em>Digitalit\u00e4t in den Geisteswissenschaften<\/em><\/a> findet vom 26. bis 28. September 2018 unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Huber, Prof. Dr. Sybille Kr\u00e4mer und Prof. Dr. Claus Pias ein Symposium zum Thema \u201eInfrastrukturen in den digitalen Geisteswissenschaften. Wie ver\u00e4ndern digitale Infrastrukturen die Praxis der Geisteswissenschaften?\u201c an der Universit\u00e4t Bayreuth statt.\u00a0 Nach dem ersten Symposium im Mai 2016, das dem Status Quo der Digitalit\u00e4t in den einzelnen F\u00e4chern der Geisteswissenschaften gewidmet war (Ergebnisse unter <a href=\"http:\/\/digigeist.hypotheses.org\/\">digigeist.hypothese.org<\/a>), und einem Workshop zu neuen Forschungsgegenst\u00e4nden und Methoden digitaler Geisteswissenschaften (Ergebnisse in K\u00fcrze unter <a href=\"http:\/\/www.zfdg.de\/\">http:\/\/www.zfdg.de<\/a>) widmet sich die dritte Tagung den Infrastrukturen in den digitalen Geisteswissenschaften. Die Perspektive des Symposions umfasst dabei sowohl digitale Infrastrukturen <em>in den<\/em> Geisteswissenschaften wie auch alle Infrastrukturen f\u00fcr die <em>digitalen<\/em> Geisteswissenschaften.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Infrastrukturen sind die Basis <em>jeder<\/em> Form wissenschaftlicher Forschung. Was bedeutet nun der Einsatz von digitalen Infrastrukturen f\u00fcr die Erm\u00f6glichung und Fortentwicklung der digitalen Geisteswissenschaften?<\/p>\n<p>Zusammen mit erweiterten Fragestellungen, Forschungsgegenst\u00e4nden und Forschungsverfahren digitaler Geisteswissenschaften ver\u00e4ndern sich die Anforderungen der Disziplinen an wissenschaftsgeleitete Forschungsinfrastrukturen. Zugleich ist nicht zu \u00fcbersehen, dass digitale Infrastrukturen ihrerseits die Disziplinen, deren Selbstverst\u00e4ndnis und deren Praktiken in Forschung und Lehre ver\u00e4ndern. Aus dieser doppelten Perspektive geht das Symposium zentralen Fragen nach:<\/p>\n<ul>\n<li>Was alles geh\u00f6rt zur \u201eInfrastruktur\u201c in den digitalen Geisteswissenschaften? Wie ist das Verh\u00e4ltnis von gro\u00dfen (nationalen) Forschungsdateneinrichtungen (CLARIN, DARIAH) zu kleinen und diversen Repositorien und Kommunikationsplattformen? Welche Rolle spielen die zahlreichen Wissenschaftlichen Sammlungen?<\/li>\n<li>Wie ver\u00e4ndern sich Infrastrukturen im historischen Verlauf und wie gestalten sich Konkurrenzen zwischen bestehenden und neuen Infrastrukturen?<\/li>\n<li>Was sind Forschungsdaten? Ab wann sind Daten Forschungsdaten und wie k\u00f6nnen\/m\u00fcssen die Geisteswissenschaften sie dokumentieren? Welche Rolle spielen neue Findwerkzeuge und wie sind einheitliche Standards zu gew\u00e4hrleisten? Wie ist die langfristige Zug\u00e4nglichkeit\/Nachnutzbarkeit \u00fcber den Projekthorizont hinaus zu gew\u00e4hrleisten? Wer hilft den Geisteswissenschaften dabei?<\/li>\n<li>Wie ver\u00e4ndern sich die Forschungsfragen und Forschungsgegenst\u00e4nde in den Disziplinen durch digitale Darstellungs-, Sammlungs-, Archivierungsformen? Was bedeutet die Fokussierung auf Metadaten und die Verst\u00e4ndigung \u00fcber Metadaten f\u00fcr die einzelnen Disziplinen? Brauchen wir eine Kritik der Datens\u00e4tze und Rezensionen zu digitalen Ressourcen?<\/li>\n<li>Welchen Einfluss haben digitale Infrastrukturen auf die Episteme der Disziplinen? Wie ist das Verh\u00e4ltnis digitaler Forschungsinfrastrukturen zu den Infrastrukturen in den Disziplinen? Werden Forschungsprojekte st\u00e4rker von den technischen M\u00f6glichkeiten und existierenden Infrastrukturen her entwickelt? Wie beeinflussen disziplin\u00e4re Fragestellungen die Entwicklung von Infrastrukturen zum Forschungsdatenmanagement?<\/li>\n<li>Welche Rolle spielen Forschungsinfrastrukturen derzeit f\u00fcr die Forschung und Lehre in den geisteswissenschaftlichen F\u00e4chern? Wo entstehen welche Konflikte zwischen verschiedenen infrastrukturellen Ebenen (Skalierbarkeit) und Interessensgruppen (User, Amateure, Informatik, Policy-Maker usw.)?<\/li>\n<li>Inwiefern k\u00f6nnen Infrastrukturen nicht nur technisch als technische Gegebenheiten beschrieben werden, sondern auch im Hinblick auf die Interaktions- und Subjektivierungsformen, die sie pr\u00e4gen? Wie ver\u00e4ndern sich die Arbeitsformen in den geisteswissenschaftlichen Disziplinen? Ist eine Zunahme an kollaborativen Arbeitsformen zu beobachten?<\/li>\n<li>Von welchen Disziplinen k\u00f6nnten die Geisteswissenschaften f\u00fcr diese Entwicklungsprozesse lernen?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Symposium richtet sich an Forscherinnen und Forscher aus allen geisteswissenschaftlichen Disziplinen und der Science Studies. Insbesondere eingeladen sind Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong> Bewerbung<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Bitte bewerben Sie sich mit einer Skizze Ihres Themenvorschlags in der L\u00e4nge von max. 400 W\u00f6rtern (sowie einem CV) bis zum <strong>15.5.2018<\/strong> per Mail an <a href=\"mailto:digitalitaet.dfg@uni-bayreuth.de\">digitalitaet.dfg@uni-bayreuth.de<\/a>.<\/p>\n<p>Ihr Themenvorschlag sollte mindestens einen der oben genannten Fragenkomplexe am Beispiel einer Disziplin aufnehmen und auf grundlegende Ver\u00e4nderungen der disziplin\u00e4ren Praxen in Forschung und Lehre in den Geisteswissenschaften bezogen werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> Kontakt<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>F\u00fcr weitere Informationen steht Dr. Julia Menzel gerne zur Verf\u00fcgung:<\/p>\n<p>Digitalit\u00e4t in den Geisteswissenschaften<br \/>\nGesch\u00e4ftsstelle<br \/>\nUniversit\u00e4t Bayreuth<br \/>\nLehrstuhl f\u00fcr Neuere deutsche Literaturwissenschaft<br \/>\nDr. Julia Menzel<br \/>\nGW I, Zi. 0.14<br \/>\n95447 Bayreuth<\/p>\n<p>Tel.: 0921\/55-3629<br \/>\n<a href=\"mailto:digitalitaet.dfg@uni-bayreuth.de\">digitalitaet.dfg@uni-bayreuth.de<\/a><\/p>\n<p>Bitte beachten Sie auch unsere Website <a href=\"http:\/\/digitalitaet-geisteswissenschaften.de\/\">digitalitaet-geisteswissenschaften.de<\/a> sowie<br \/>\nden Online-Tagungsband zum ersten Symposium <a href=\"http:\/\/digigeist.hypotheses.org\/\">digigeist.hypotheses.org<\/a> und das im Erscheinen begriffene Sonderheft 3 der Zeitschrift f\u00fcr Digitale Geisteswissenschaft (<a href=\"http:\/\/www.zfdg.de\/\">http:\/\/www.zfdg.de<\/a>), in dem Beitr\u00e4ge der zweiten Veranstaltung publiziert werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Forschungsinfrastrukturen in den digitalen Geisteswissenschaften. 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