{"id":9547,"date":"2018-03-18T22:07:39","date_gmt":"2018-03-18T21:07:39","guid":{"rendered":"http:\/\/dhd-blog.org\/?p=9547"},"modified":"2018-03-19T22:04:51","modified_gmt":"2018-03-19T21:04:51","slug":"rfii-diskussionsimpuls-2018-auf-dem-weg-zu-einem-netzwerk-mit-kanten-aber-ohne-knoten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=9547","title":{"rendered":"RfII-Diskussionsimpuls 2018: Auf dem Weg zu einem Netzwerk mit Kanten aber ohne Knoten?"},"content":{"rendered":"<p>Im M\u00e4rz 2018 hat der <a href=\"http:\/\/www.rfii.de\">Rat f\u00fcr Informationsinfrastrukturen (RfII)<\/a> den \u201ezweiten Diskussionsimpuls zur Ausgestaltung einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) f\u00fcr die Wissenschaft in Deutschland\u201c unter dem Titel \u201e<a href=\"http:\/\/www.rfii.de\/?wpdmdl=2529\">Zusammenarbeit als Chance<\/a>\u201c ver\u00f6ffentlicht. Als in verschiedenen Kontexten Betroffener, der hier aber seine eigene und keine institutionelle Meinung vertritt, nehme ich diesen Impuls gerne auf und gehe im Folgenden auf nur vier Aspekte ein: einen beil\u00e4ufigen, einen befriedigenden, einen f\u00fcr mich \u00fcberraschenden und einen aus meiner Sicht problematischen.<\/p>\n<h2>1.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u201ePapiere von politikberatenden Gremien\u201c als literarisches Genre<\/h2>\n<p>Erkl\u00e4rungen, Stellungsnahmen, Positionspapiere, Impulstexte und was dergleichen Verlautbarungen noch f\u00fcr Namen haben, dienen dazu, einen \u00f6ffentlichen Diskurs herzustellen. Die politikberatenden Gremien im Wissenschaftsbetrieb versammeln besondere Kompetenzen zu einzelnen Themenfeldern oder bauen sie im Laufe ihrer Arbeit auf, um politische Entscheidungen auf eine gute sachliche und strategische Grundlage zu stellen. Sie verfolgen nominell keine eigene Agenda und treffen keine Entscheidungen. Ihr Wissen geben sie nicht nur an die Politik weiter, sondern stellen es auch in der wissenschaftlichen Gemeinschaft zur Verf\u00fcgung und zu Diskussion. Soweit die Theorie. In der Wirklichkeit sind alle Akteure in Gremien oder auf Gesch\u00e4ftsstellen der Wissenschaftsorganisation zugleich Angeh\u00f6rige von Fachdisziplinen, von Verb\u00e4nden, von Forschungseinrichtungen, von anderen Institutionen und Netzwerken. Nat\u00fcrlich haben sie spezifische Interessen und Perspektiven. Die von den Gremien publizierten Papiere bilden bestimmte Agenden ab und sie haben einen politisch-strategischen Impetus. Leider tun sie das, weil sie eigentlich keine Entscheidungen vorwegnehmen d\u00fcrfen, in der Regel nur sehr implizit. Das f\u00fchrt dazu, dass solche Papiere h\u00e4ufig \u00e4u\u00dferst vage und unklar formuliert sind, wodurch sie vielf\u00e4ltige Deutungsm\u00f6glichkeiten er\u00f6ffnen. Meine eigene Reaktion auf solche Texte ist h\u00e4ufig, in die Diskussion mit engeren oder entfernteren KollegInnen einzusteigen: \u201eIch lese das Papier so: [\u2026] \u2013 wie verstehst Du es\u201c. Und dabei ist es sehr spannend, die gemeinsamen und die divergierenden Lesungen zu vergleichen. Das ist zun\u00e4chst auch ein akademischer Spa\u00df, aber das Fischen im Tr\u00fcben verliert seinen Reiz nat\u00fcrlich irgendwann. Sp\u00e4testens dann, wenn am Ende politischer Entscheidungsprozesse klar wird, dass hinter den Kulissen l\u00e4ngst Entscheidungen gef\u00e4llt worden sind, die in den Papieren so verklausuliert worden waren, dass man nachher immer noch sagen kann \u201eStand doch alles in den Papieren! Habt Ihr nur falsch gelesen!\u201c. Aber dies ist nur eine beil\u00e4ufige Bemerkung zu einer interessanten Textgattung, deren Vagheits-Parameter die computationalen Sprach- und Literaturwissenschaften sicher besser isolieren und berechnen k\u00f6nnen. Ich komme zur Sache.<\/p>\n<h2>2.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Forschungsdateninfrastruktur als horizontale, polyzentrische Struktur<\/h2>\n<p>Unter den Akteuren, die sich in den vergangenen Jahren mit Forschungsdatenmanagement (FDM) besch\u00e4ftigt haben, hat sich ein Konsens herausgebildet, dass eine erfolgreiche Infrastruktur nur aus verteilten, aber gut zusammenarbeitenden Einrichtungen bestehen kann. Diesem Konsens, der in den vergangenen Monaten auch in den verschiedenen Positionspapieren von Fach-Verb\u00e4nden und anderen Organisationen ausgedr\u00fcckt worden ist, scheint sich auch der RfII erfreulicherweise vollst\u00e4ndig angeschlossen zu haben. Im aktuellen Impulspapier finden sich Begriffe wie Netzwerk\/vernetzt\/Vernetzung\/Verkn\u00fcpfung (7 Mal), Knoten (2), polyzentrisch\/verteilt (4), horizontal (2), gemeinsam\/Verbund\/Anbindung\/Einbindung\/Integration (6), Integration (2). Den Begriff \u201ehorizontal\u201c w\u00fcrde man wohl gemeinhin als \u201enicht-hierarchisch\u201c verstehen. Er ist auf der anderen Seite aber nur ein Sprachbild und so mag die Eine eine Struktur als \u201ehorizontal\u201c beschreiben, die sich im Kopf eines anderen ganz anders darstellt. Horizontal sind am Ende nur die Elemente auf einer bestimmten Ebene einer hierarchischen Struktur. Im NFDI-Prozess zeichnen sich ja mindestens drei Ebenen ab: Die NFDI-Governance, die Konsortiums-Governance und schlie\u00dflich die eigentlichen Akteure des Forschungsdatenmanagements, n\u00e4mlich Forscher, deren Verb\u00e4nde, Datenzentren, deren gemeinsame Organisationseinheiten und andere Anbieter von Diensten und Leistungen. \u201eHorizontal\u201c ist hier also eher die Bezeichnung f\u00fcr \u201ealles andere\u201c was nicht die Governance-Ebenen sind. Ob der Begriff damit schon eine gute Beschreibung der kommenden Wirklichkeit in den Konsortien sein wird, wird man sehen. Als Idee ist eine \u201em\u00f6glichst\u201c horizontale, verteilte Struktur aber auf jeden Fall ebenso zu begr\u00fc\u00dfen, wie die Betonung von Fachspezifik, \u201eFachgemeinschaften\u201c, \u201efachlich-thematische Dom\u00e4nen\u201c und der Nachfrageorientierung. Denn es ist auch Konsens, dass die einzelnen Fachbereiche so unterschiedliche Methodiken, Datenarten und Problemlagen haben, dass FDM nur unter Ber\u00fccksichtigung dieser Unterschiede erfolgreich sein kann. Zugleich brauchen wir auch horizontal verteilte, mehrfache, in Konkurrenz zueinander stehende Angebote, um Wettbewerb und Innovation sicherzustellen.<\/p>\n<h2>3.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die Abdeckung der gesamten Forschung durch Konsortien<\/h2>\n<p>Schon am Anfang des NFDI-Prozesses stand die Idee, dass sich die verschiedenen Forschungsbereiche in Konsortien organisieren w\u00fcrden. Allein die Granularit\u00e4t dieser Gliederung war v\u00f6llig unklar. Den Geisteswissenschaften ist es in den letzten Jahren auf eine \u00fcberaus positive Weise gelungen, sich selbst zu organisieren, die immer wieder geforderte \u201eSprechf\u00e4higkeit\u201c herzustellen und so das Auftreten als ein gro\u00dfes, viele Einzeldisziplinen \u00fcbergreifendes Konsortium vorzubereiten. Wenn dieser Zuschnitt als Vorbild genommen w\u00fcrde, dann br\u00e4uchte eine nationale Infrastruktur eigentlich nur f\u00fcnf bis zehn gro\u00dfe Konsortien zu umfassen, die \u00e4hnlich gro\u00dfe Bereiche wie \u201edie Geisteswissenschaften\u201c (also z.B. \u201edie Sozialwissenschaften\u201c oder \u201edie Naturwissenschaften\u201c) umfassen w\u00fcrden. Das Impulspapier <span style=\"text-decoration: line-through\">orakelt nun aber<\/span> gibt nun aber eine andere Richtung vor: \u201eInsgesamt ist mit einer mittleren zweistelligen Zahl von Konsortien zu rechnen.\u201c<\/p>\n<p>Das finde ich \u00fcberraschend, weil ich es hier zum ersten Mal lese. Eine \u201emittlere zweistellige Zahl\u201c? Sind das 40 bis 60? Oder 30 bis 70? Jedenfalls w\u00fcrde es bedeuten, dass nicht Fachbereiche, sondern einzelne Disziplinen oder Themenfelder einzelne Konsortien ausbilden w\u00fcrden. Nat\u00fcrlich sind die Herausforderungen aus Forschungspraxis, Methodik, Datentypen, Repository-Bildung oder Softwareentwicklung z.B. in der Kunstgeschichte, der Arch\u00e4ologie oder der Philologien so unterschiedlich, dass man dazu gezielt spezialisierte Konsortien bilden <em>k\u00f6nnte<\/em>. Ein intensiver Verst\u00e4ndigungs- und Organisationsprozess der letzten Jahre hat aber zu meiner gro\u00dfen Freude gezeigt, dass sich all diese (und viele weitere) Disziplinen doch unter einem gemeinsamen Dach zusammenfinden k\u00f6nnen. Nicht zuletzt die Digital Humanities haben entscheidend dazu beigetragen, dass wir inzwischen wieder eine einheitlichere Sicht auf \u201edie Geisteswissenschaften\u201c haben. Ich hoffe, dass dieser Weg der integrativen und umfassenden Formierung auch ungeachtet der jetzt in den Raum gestellten hohen Granularit\u00e4t einer NFDI weitergegangen wird. Im Prinzip sollte es ja auch m\u00f6glich sein, dass es neben sehr gro\u00dfen Konsortien (\u201edie Geisteswissenschaften\u201c), die eben auch f\u00fcr eine sehr gro\u00dfe Zahl an Disziplinen und ForscherInnen stehen, kleinere Konsortien f\u00fcr einzelne F\u00e4cher (z.B. aus den Naturwissenschaften) geben w\u00fcrde.<\/p>\n<h2>4.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die Finanzierungsfrage<\/h2>\n<p>Wenn offensichtlich bestehende Probleme gel\u00f6st werden sollen und wenn dazu der Aufbau neuer L\u00f6sungen und Strukturen erforderlich ist, dann geht es am Ende um Finanzierung. Forschungsdatenmanagement ist ein komplexer Problemkreis, der als Schichtenmodell von vielf\u00e4ltigen Anforderungen und L\u00f6sungen beschrieben werden kann. Es geht um ein breites Set an Diensten und Leistungen, die gebraucht werden, um die Forschungsdatenprobleme der ForscherInnen zu l\u00f6sen. Am Ende gibt es aber unter den vielen verschiedenen Diensten genau einen Dienst, der wichtiger ist, als alle anderen: Es muss (z.B. in Form von Datenzentren) stabile Institutionen und in diesen letztlich f\u00fcr jede Forscherin und f\u00fcr jeden Forscher eine\/n kompetente\/n Ansprechpartner\/in geben, der\/die die verschiedenen Probleme aufnimmt und sie dadurch l\u00f6st, dass er\/sie sich ihrer annimmt und die verschiedenen Einzeldienste daf\u00fcr nutzt. Denn irgendjemand muss sich am Ende mit ForscherInnen zusammensetzen, Problemlagen verstehen, Datenmanagementpl\u00e4ne entwickeln und \u00fcber Jahre hinweg pr\u00fcfen, ob Ressourcen noch verf\u00fcgbar und zug\u00e4nglich sind und ggf. weitere Aktionen erforderlich machen.<\/p>\n<p>Im Impulspapier steht nun dazu die Parole von der \u201eInvestition in K\u00f6pfe\u201c. Es sollten Mittel f\u00fcr \u201eFachpersonal f\u00fcr Entwicklung und Betrieb der Dienste-Portfolios\u201c bereitgestellt werden. Aber ist damit wirklich der zentrale Dienst \u201eBetreuung der Forschung\u201c gemeint? Denn im Gegensatz dazu wird auf einmal \u00fcberraschend klar festgestellt: \u201ees geht nicht um die Ert\u00fcchtigung vorhandener Zentren\u201c(!) und weiter: die \u201eF\u00f6rderung erfolgt \u2026 komplement\u00e4r zu einer vorhandenen \u2013 grundst\u00e4ndigen oder anderswie nachhaltigen \u2013 Finanzierung der \u00fcber die Konsortien eingebrachten Dienste und Ressourcen\u201c. Das empfinde ich als irritierend. Es ist klar, dass eine zentrale F\u00f6rderung nicht eine Rundumfinanzierung bedeuten kann und dass andere Akteure nicht aus der Verantwortung entlassen werden k\u00f6nnen, eigene Beitr\u00e4ge f\u00fcr die eigenen (institutionellen, fachlichen, geografischen) Zust\u00e4ndigkeitsbereiche zu leiten. Aber reine Komplementarit\u00e4t w\u00fcrde ja bedeuten, dass die Stellen, an denen das eigentliche FDM stattfinden muss, gar nicht Teil des (gef\u00f6rderten) NFDI-Aufbaus w\u00e4ren? Dass der NFDI-Prozess nur den \u00dcberbau, aber nicht die Basis betr\u00e4fe? Oder, um im notorischen Bild des Netzwerkes zu bleiben, dass nur die Kanten, nicht aber die Knoten ausgebildet werden sollen? Aber was w\u00e4re das dann f\u00fcr ein Netzwerk? Dass die gew\u00e4hlten Formulierung zu kurz greifen, wird auch deutlich, wenn man die Perspektive umgekehrt: Wenn eine NFDI-Strategie nicht zur \u201eErt\u00fcchtigung vorhandener Zentren\u201c beitr\u00e4gt, wozu braucht man an den Stellen, an denen das FDM tats\u00e4chlich stattfindet, \u00fcberhaupt eine NFDI?<\/p>\n<p>Der RfII ist sicher nicht f\u00fcr alles zust\u00e4ndig. Aber er scheint doch zust\u00e4ndig, einen konzeptionellen Beitrag zu einer allgemeinen Strategie f\u00fcr den Aufbau eines funktionierenden FDM in Deutschland zu leisten? Dazu m\u00fcsste aber auch \u00fcberlegt werden, wo denn die Finanzierung f\u00fcr das FDM vor Ort herkommen soll. Man kann ja nicht so tun, als w\u00fcrde das schon irgendwie vom Himmel fallen und man m\u00fcsse sich deshalb nur um die Verbindungen und den koordinierenden \u00dcberbau k\u00fcmmern. Tats\u00e4chlich scheint man aber nur daf\u00fcr eine F\u00f6rderung vorzusehen: \u201eDie F\u00f6rdermittel dienen zun\u00e4chst dem NFDI-Aufbau\u201c (als Governance-Struktur?). Zwar ginge es auch um den \u201eAufbau, Betrieb und Weiterentwicklung generischer Dienste\u201c, aber auch damit werden ja die <em>konkreten<\/em> und vielfach individuellen Probleme der ForscherInnen vor Ort nicht gel\u00f6st. Statt auf den Boden der allt\u00e4glichen Aufgaben geht der Blick weiter nach au\u00dfen und in die Wolken der Metaebene. Es sollen \u201eRessourcen f\u00fcr die internationale Dimension\u201c und sogar f\u00fcr \u201eForschung \u00fcber die NFDI und zu den Wirkungen der NFDI-Konsortienbildungen im Wissenschaftssystem\u201c bereitgestellt werden. Als Geisteswissenschaftler bin ich sehr f\u00fcr Reflexion und Theoriebildung. Als Mitarbeiter eines Datenzentrums frage ich mich aber jeden Tag, wie wir die FDM-Probleme l\u00f6sen sollen, mit denen die KollegInnen zu uns kommen. Und wo das Geld herkommen soll, mit dem wir noch jemanden einstellen k\u00f6nnten, der\/die die jetzt schon zu gro\u00dfe Zahl an Hilfegesuchen bearbeitet \u2026<\/p>\n<p>Mir fehlt im aktuellen Impulspapier dazu die Vision. Stattdessen beschr\u00e4nkt es sich auf vage Vorschl\u00e4ge: \u201eMit Blick auf den Betrieb sind moderate, nicht prohibitiv wirkende Geb\u00fchren- bzw. Verg\u00fctungsmodelle denkbar\u201c- Bedeutet das, dass man die Datenzentren selbst nicht f\u00f6rdern, ihnen aber zugleich Gesch\u00e4ftsmodelle vorschlagen will? In der Summe wirkt die im Impulspapier angedeutete Strategie so, als erwarte man, dass die eigentlichen Probleme von anderen gel\u00f6st w\u00fcrden. Aber von wem? Von noch unbekannten Geldgebern? Von den noch-nicht-finanzierten Datenzentren? Von den Fach-Verb\u00e4nden? Von den ForscherInnen selbst, die einfach nur genug frisches Geld mitbringen m\u00fcssten um zus\u00e4tzliche Dienste einzukaufen? Und der NFDI-Prozess w\u00fcrde sich dann auf die Governance-Strukturen, um die Ausbildung <span style=\"text-decoration: line-through\">eines Wasserkopfes<\/span> von Leitungsstrukturen k\u00fcmmern?<\/p>\n<p>Der aktuelle Diskussionsimpuls des RfII ist ein wichtiger Schritt hin zu konkreteren Vorstellungen \u00fcber die Ausgestaltung des NFDI-Prozesses und seiner n\u00e4chsten Schritte. Ich hoffe, dass meine Lesung einer Fokussierung auf Governance und organisatorischem \u00dcberbau im Gegensatz zu den konkreten Probleml\u00f6sung an der Basis eine einfache Fehlinterpretation ist. Vielleicht kann die Strategie zu diesem letzteren Bereich aber auch in einem der kommenden Papiere deutlicher gemacht werden? Vielleicht in einem Papier \u201eWer bringt was mit?\u201c \u2013 Nicht im Sinne von &#8222;was bringen die beteiligten Akteure im FDM mit?&#8220;, sondern im Sinne von &#8222;wo sollen eigentlich die Ressourcen f\u00fcr den Aufbau einer NFDI und f\u00fcr das Forschungsdatenmanagement herkommen&#8220;: Was bringt der Bund mit? Was bringen die L\u00e4nder mit? Was bringen die Institutionen der Forschung mit? Was bringen die ForscherInnen und die Drittmittelgeber mit?<\/p>\n<p>Das denke ich, wenn ich das Papier lese. Wie lesen andere es?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im M\u00e4rz 2018 hat der Rat f\u00fcr Informationsinfrastrukturen (RfII) den \u201ezweiten Diskussionsimpuls zur Ausgestaltung einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) f\u00fcr die Wissenschaft in Deutschland\u201c unter dem Titel \u201eZusammenarbeit als Chance\u201c ver\u00f6ffentlicht. 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