{"id":8796,"date":"2017-12-06T15:55:58","date_gmt":"2017-12-06T14:55:58","guid":{"rendered":"http:\/\/dhd-blog.org\/?p=8796"},"modified":"2017-12-06T15:55:58","modified_gmt":"2017-12-06T14:55:58","slug":"dariah-de-repository-gestartet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=8796","title":{"rendered":"DARIAH-DE Repository gestartet"},"content":{"rendered":"<p><b><em><a href=\"https:\/\/www.uni-goettingen.de\/de\/3240.html?tid=604\" target=\"_blank\">Presseinformation der Georg-August-Universit\u00e4t G\u00f6ttingen vom 06.12.2017<\/a><\/em><\/b><\/p>\n<p><b>Unterst\u00fctzung f\u00fcr das Management von Forschungsdaten in den Geistes- und Kulturwissenschaften<\/b><\/p>\n<p>Geistes- und Kulturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler k\u00f6nnen ab sofort ihre Forschungsdaten dauerhaft, nachnutzbar und referenzierbar im DARIAH-DE Repository speichern. Im Rahmen von Forschungsprojekten anfallende Daten k\u00f6nnen dort von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verwaltet und selbstverantwortlich ver\u00f6ffentlicht werden. Das DARIAH-DE Repository baut dabei auf die langj\u00e4hrig erprobte Technologie und Erfahrungen des TextGrid Repositorys auf, unterst\u00fctzt allerdings s\u00e4mtliche Datenformate. Dar\u00fcber hinaus wird das Einspielen von Forschungsdaten mit einem vereinfachten Publikationsprozess \u00fcber eine Webanwendung erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p>Daten im DARIAH-DE Repository werden als Open Access unter freien Lizenzen ver\u00f6ffentlicht. Das Repository erm\u00f6glicht auch eine einfache Eintragung der Metadaten in die DARIAH-DE Collection Registry und damit eine Indizierung in der DARIAH-DE Generic Search. Weitere Informationen sind unter <a href=\"http:\/\/de.dariah.eu\/repository\" target=\"_top\">de.dariah.eu\/repository<\/a> zu finden, erste Erfahrungsberichte hier im <a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/\" target=\"_blank\">DHd-Blog<\/a>.<\/p>\n<p>Der Betrieb des DARIAH-DE Repository wird durch das <a href=\"http:\/\/humanities-data-centre.de\" target=\"_blank\">Humanities Data Centre<\/a> (HDC) sichergestellt. Das HDC ist eine Kooperation der Gesellschaft f\u00fcr wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH G\u00f6ttingen (GWDG) und der Nieders\u00e4chsischen Staats- und Universit\u00e4tsbibliothek G\u00f6ttingen (SUB). Beide Einrichtungen sichern so gemeinsam die Nachhaltigkeit der Forschungsdaten auch langfristig ab.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/de.dariah.eu\/\" target=\"_blank\">DARIAH-DE<\/a> unterst\u00fctzt die mit digitalen Methoden und Verfahren arbeitende Forschung in den Geistes- und Kulturwissenschaften. Die Forschungsinfrastruktur besteht aus vier S\u00e4ulen: 1. Lehre: Durchf\u00fchrung von Workshops, Bereitstellung von Schulungsmaterialien und Nachwuchsf\u00f6rderung f\u00fcr die e-Humanities, 2. Forschung: Entwicklung von digitalen Tools und Services f\u00fcr die geistes- und kulturwissenschaftliche Forschung, 3. Forschungsdaten: Weiterentwicklung von Standards und Empfehlungen im Umgang mit Forschungsdaten und der Entwicklung eines Forschungsdaten-Repositories und 4. Technische Infrastruktur: Bereitstellung von IT-Komponenten, wie z.B. AAI, PID-Service, Monitoring und kollaborative Arbeitsumgebungen. Auf dieser Basis wird der Austausch von Methoden, Daten, Erfahrungen und Ressourcen zwischen den verschiedenen geistes- und kulturwissenschaftlich arbeitenden Disziplinen erm\u00f6glicht und gest\u00e4rkt. Durch enge Zusammenarbeit mit FachwissenschaftlerInnen verschiedener geistes- und kulturwissenschaftlicher Disziplinen wird eine nachhaltige Akzeptanz und Nutzung der Forschungsinfrastruktur durch die Forschungscommunity m\u00f6glich. DARIAH-DE ist eingebettet in das Projekt DARIAH-EU (<a href=\"http:\/\/www.dariah.eu\">www.dariah.eu<\/a>). Auf Grundlage des ESFRI-Roadmap und der Rechtsform ERIC wird die DARIAH-DE-Forschungsinfrastruktur in eine pan-europ\u00e4ische digitale Forschungsinfrastruktur \u00fcberf\u00fchrt.<\/p>\n<p>Das \u201e<a href=\"http:\/\/humanities-data-centre.de\/\" target=\"_blank\">Humanities Data Centre (HDC) \u2013 Forschungsdatenzentrum f\u00fcr die Geisteswissenschaften<\/a>\u201c wird von der Gesellschaft f\u00fcr wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH G\u00f6ttingen (GWDG) und der Nieders\u00e4chsischen Staats- und Universit\u00e4tsbibliothek G\u00f6ttingen (SUB) getragen. Das Angebot des HDC richtet sich an geisteswissenschaftliche Forschungsprojekte in Niedersachsen und gew\u00e4hrleistet die nachhaltige Sicherung und Pr\u00e4sentation von digitalen Forschungsdaten \u00fcber einen Zeitraum, der weit \u00fcber die Lebenszyklen von aktuellen Technikgenerationen und den davon betroffenen digitalen Forschungsdaten hinausgeht. Daf\u00fcr bietet das HDC ein breites Spektrum von Beratungs- und Schulungsangeboten zum Thema Datenmanagement, umfangreiche Expertise und technische L\u00f6sungen zur Speicherung von Daten und Anwendungen. Damit unterst\u00fctzt das HDC Wissenschaftler dabei, die Anforderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft zu erf\u00fcllen, Forschungsdaten mindestens f\u00fcr zehn Jahre vorzuhalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Presseinformation der Georg-August-Universit\u00e4t G\u00f6ttingen vom 06.12.2017 Unterst\u00fctzung f\u00fcr das Management von Forschungsdaten in den Geistes- und Kulturwissenschaften Geistes- und Kulturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler k\u00f6nnen ab sofort ihre Forschungsdaten dauerhaft, nachnutzbar und referenzierbar im DARIAH-DE Repository speichern. Im Rahmen von Forschungsprojekten anfallende Daten k\u00f6nnen dort von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verwaltet und selbstverantwortlich ver\u00f6ffentlicht werden. 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