{"id":8587,"date":"2017-09-25T16:01:41","date_gmt":"2017-09-25T14:01:41","guid":{"rendered":"http:\/\/dhd-blog.org\/?p=8587"},"modified":"2017-09-25T18:04:01","modified_gmt":"2017-09-25T16:04:01","slug":"ankuendigung-22-berliner-dh-rundgang-bei-wikimedia-wmde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=8587","title":{"rendered":"Ank\u00fcndigung: 22. Berliner DH-Rundgang bei Wikimedia (WMDE)"},"content":{"rendered":"<p><b>Im Rahmen des 22. Berliner DH-Rundgangs des if|DH|b werden die Projekte Wikipedia, Wikisource und Wikidata aus dem Verbund Wikimedia Deutschland vorgestellt. Als Beispiel f\u00fcr einen gelungenen Datenaustausch zwischen WissenschaftlerInnen und DatengebenerInnen werden au\u00dferdem erste Einblicke in den bevorstehenden Kultur-Hackathon &#8222;Coding da Vinci&#8220; gegeben. DH-Interessierte sind zum Symposion zum Thema &#8222;Digital Humanities und Wikimedia&#8220; herzlich eingeladen.<br \/>\n<\/b><\/p>\n<p>Die vielf\u00e4ltigen Angebote aus dem \u2018Wikiversum\u2019, d. h. der unter dem Dach der <a href=\"https:\/\/www.wikimedia.de\/wiki\/Hauptseite\">Wikimedia Deutschland<\/a> laufenden Projekte <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wikipedia:Hauptseite\">Wikipedia<\/a>, <a href=\"https:\/\/de.wikisource.org\/wiki\/Hauptseite\">Wikisource<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.wikidata.org\/wiki\/Wikidata:Main_Page\">Wikidata <\/a>und viele weitere, bieten freien Zugang zu Informationen und Daten, die von einer gro\u00dfen Zahl freiwilliger und ehrenamtlicher Beitr\u00e4ger erhoben und gepflegt werden. Da sich das Wikiversum au\u00dferdem inzwischen ausweitet, wird es gerade f\u00fcr die Digital Humanities zunehmend interessanter: Wikimedia Commons stellt Bilder, versehen mit strukturierten Metadaten bereit, die etwa f\u00fcr den Cultural-Heritage-Bereich und die digitale Kunstgeschichte genutzt werden k\u00f6nnen; mit Wikidata w\u00e4chst eine skalierbare Datenbank mit einer Graphenstruktur heran, die zugleich als gemeinschaftlich verwaltetes Normdatenrepositorium dienen kann \u2013 und somit eine Erg\u00e4nzung oder Alternative zu institutionell gepflegten, dadurch weniger leicht zug\u00e4nglichen und weniger agilen Repositorien wie der Gemeinsamen Normdatei darstellt. Wikisource erschlie\u00dft kollaborativ Quellentexte in hoher Qualit\u00e4t nach transparenten, kollaborativ erarbeiteten Kriterien. Wissensvermittlung, Wissensansammlung und Wissenssch\u00f6pfung finden sich im Wikiversum zuweilen wesentlich agiler als in den institutionell st\u00e4rker gebundenen Strukturen der traditionellen Wissenschaft. Zu allen Projekten des Wikiversums bietet der 22. \u201c<a href=\"http:\/\/www.ifdhberlin.de\/arbeitsfelder\/dh-rundgang\/\">Digital-Humanities-Rundgang<\/a>\u201d des <a href=\"http:\/\/www.ifdhberlin.de\/\">Interdisziplin\u00e4ren Forschungsverbundes Digital Humanities in Berlin (if|DH|b)<\/a> am 9.10.2017 einen Blick hinter die Kulissen. Der Rundgang wird gemeinsam mit der Wikimedia Deutschland organisiert.<\/p>\n<p>Prinzipiell k\u00f6nnen die online verf\u00fcgbaren enzyklop\u00e4dischen Eintr\u00e4ge der Wikipedia, die Volltexte aus der Wikisource-Sammlung und die Datens\u00e4tze aus Wikidata durchaus auch als Grundlage (geistes-)wissenschaftlicher Arbeiten, beispielsweise in den historisch arbeitenden Disziplinen oder im Bereich der Digital Humanities (DH) dienen. Dennoch werden diese Angebote gerade im Bereich der Geisteswissenschaften noch immer nur z\u00f6gerlich angenommen. So wird die Online-Enzyklop\u00e4die Wikipedia im universit\u00e4ren Kontext Studierenden allenfalls als Einstieg f\u00fcr ihre Recherchen nahegelegt, als zuverl\u00e4ssige Quelle f\u00fcr Hausarbeiten und Referate gilt sie dagegen eher nicht. Diese Skepsis gegen\u00fcber den Wiki*-Projekten scheint einen Ursprung in der Bef\u00fcrchtung zu haben, dass durch deren partizipative Prinzipien auch Fehlinformationen, tendenzi\u00f6se und nicht belegte Behauptungen Eingang in die offene Wissensbasis finden k\u00f6nnten. Zuweilen tr\u00e4gt auch die verk\u00fcrzte Gleichsetzung au\u00dferakademischer Arbeit mit unwissenschaftlichem Vorgehen zu dieser Skepsis bei, und ist sicherlich anders herum ein Grund daf\u00fcr, dass die Beteiligung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an der freien Enzyklop\u00e4die vergleichsweise gering ist.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund diskutieren anl\u00e4sslich des 22. \u201c<a href=\"http:\/\/www.ifdhberlin.de\/arbeitsfelder\/dh-rundgang\/\">Digital-Humanities-Rundgangs<\/a>\u201d des <a href=\"http:\/\/www.ifdhberlin.de\/\">if|DH|b<\/a> und der Wikimedia Deutschland VertreterInnen von Wissenschafts- und Kulturerbe-Einrichtungen, der Wikimedia Deutschland und des <a href=\"https:\/\/www.wikimedia.de\/wiki\/Fellowprogramm\">Stifterverbands\/Fellow-Programm Freies Wissen<\/a> \u00fcber ihre Erfahrungen in der Arbeit mit und an freien, jedermann zug\u00e4nglichen Informationen. Potentiale, aber auch Herausforderungen des Austauschs zwischen dem Wikiversum und wissenschaftlichen Projekten werden dabei ebenso angesprochen wie allgemein die M\u00f6glichkeiten und Grenzen der Zusammenarbeit mit Freiwilligen. Dabei wird auch der bevorstehende Kultur-Hackathon Coding da Vinci als Beispiel eines gelungenen Austauschs von Kulturdaten eine Rolle spielen.<\/p>\n<p>Anmeldungen zum Rundgang sind \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.ifdhberlin.de\/arbeitsfelder\/dh-rundgang\/dh-rundgang-17-10-09\/\">Webseite des if|DH|b per Formular<\/a> m\u00f6glich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen des 22. Berliner DH-Rundgangs des if|DH|b werden die Projekte Wikipedia, Wikisource und Wikidata aus dem Verbund Wikimedia Deutschland vorgestellt. 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