{"id":7753,"date":"2017-02-21T17:57:22","date_gmt":"2017-02-21T16:57:22","guid":{"rendered":"http:\/\/dhd-blog.org\/?p=7753"},"modified":"2017-03-16T11:32:05","modified_gmt":"2017-03-16T10:32:05","slug":"ars-grammatica-2017-grammatische-terminologie-inhalte-und-methoden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=7753","title":{"rendered":"ars grammatica 2017: Grammatische Terminologie \u2013 Inhalte und Methoden"},"content":{"rendered":"<p>Die Abteilung Grammatik des Instituts f\u00fcr Deutsche Sprache (IDS) l\u00e4dt ein zur zweiten Arbeitstagung ars grammatica, die mit dem Thema &#8222;Grammatische Terminologie \u2013 Inhalte und Methoden&#8220; vom 8.-9. Juni 2017 am IDS in Mannheim stattfindet.<\/p>\n<p>In Form von Einzel- und Gemeinschaftsvortr\u00e4gen, Posterst\u00e4nden, Systemdemonstrationen und Diskussionen sollen Fragestellungen diskutiert werden, die sich im Spannungsfeld zwischen inhaltlicher Betrachtung und methodischer Anwendung mit Eigenschaften und Eigenheiten grammatischer Fachsprache besch\u00e4ftigen:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: left\">Unter inhaltlichem Aspekt gilt es, m\u00f6glichst exakte Definitionen f\u00fcr Fachtermini zu konzipieren und zu verwenden, um linguistische Ph\u00e4nomene und Erkl\u00e4rungen pr\u00e4zise ausdr\u00fccken zu k\u00f6nnen. Dies stellt naheliegenderweise insbesondere solche wissenschaftliche Disziplinen vor Herausforderungen, in denen variierende Theorieans\u00e4tze, Erkenntnisinteressen oder subjektive Autorenentscheidungen zu einem uneinheitlichen und im Einzelfall sogar widerspr\u00fcchlichen terminologischen Inventar f\u00fchren.<\/li>\n<li style=\"text-align: left\">Unter methodischem Aspekt gilt es, ausreichend m\u00e4chtige und nachhaltige Strukturen f\u00fcr die Kodierung dom\u00e4nenspezifischer terminologischer Systematiken auszuarbeiten. Das Spektrum reicht hier von methodisch angelegten Fachvokabularien \u00fcber Thesauri bis hin zu Wissensnetzen und Ontologien mit angemessen modellierten Konzepten und Attributen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Vor diesem Hintergrund l\u00e4sst sich grammatische Terminologie nicht allein als Gesamtheit der in Theoriearbeit und Forschungspraxis zum Einsatz kommenden Fachausdr\u00fccke betrachten. Sp\u00e4testens sobald konkrete terminologische Klassifizierungen in gr\u00f6\u00dferen Zusammenh\u00e4ngen aufeinander bezogen werden \u2013 beispielsweise im Kontext vergleichender Untersuchungen oder vernetzter Online-Informationssysteme \u2013, r\u00fccken Methoden und Instrumente f\u00fcr den effizienten Umgang mit Bedeutungszusammenh\u00e4ngen in den Fokus.<\/p>\n<p>Die ars grammatica 2017 widmet sich dem genannten breiten Spektrum grammatischer Terminologiearbeit. Willkommen sind Beitr\u00e4ge, die sich \u2013 ggf. anhand ausgew\u00e4hlter Probleme \u2013 dem Themenkomplex aus theoretischer oder praktischer Sicht n\u00e4hern. Dies betrifft beispielsweise, aber nicht ausschlie\u00dflich, die Behandlung folgender Fragestellungen:<\/p>\n<ul>\n<li>Auf welche Art und Weise gehen Grammatikschreibung und -forschung mit der Koexistenz grammatischer Fachterminologien um?<\/li>\n<li>Welche Typen und Auspr\u00e4gungen von Relationen zwischen grammatischen Fachtermini sind w\u00fcnschenswert? Welche Standards lassen sich hierf\u00fcr nutzen oder m\u00fcssen etabliert werden?<\/li>\n<li>Welche wissenschaftlichen und sprachpraktischen Anwendungsszenarien (terminologische W\u00f6rterb\u00fccher, Lexika, Online-Informationssysteme, didaktische Vermittlung) profitieren von einer sorgf\u00e4ltigen terminologischen Aufbereitung von Wissen?<\/li>\n<li>Gibt es bereits einschl\u00e4gige Ans\u00e4tze und Werkzeuge?<\/li>\n<li>Inwieweit lassen sich empirische Methoden und Korpora f\u00fcr die Aufdeckung terminologischer Zusammenh\u00e4nge bzw. zur Sicherstellung von Konsistenz\/Vollst\u00e4ndigkeit\/ad\u00e4quater Auswahl von Vokabularien nutzen?<\/li>\n<li>Wie l\u00e4sst sich der Zugang zu terminologischen Inhalten aus Rezipientensicht erleichtern (Visualisierung von Zusammenh\u00e4ngen, Abbau von Formulierungsh\u00fcrden durch Praxisbeispiele etwa f\u00fcr den Bereich DAF\/DAZ etc.)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese Einladung richtet sich an alle, die an terminologischen Fragestellungen aus inhaltlich-grammatischer und\/oder allgemein methodischer Perspektive interessiert sind. Insbesondere wollen wir Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler zur Teilnahme ermutigen.<\/p>\n<p><strong>Richtlinien f\u00fcr die Einreichung von Themenvorschl\u00e4gen\/Abstracts<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Einzel- und Gemeinschaftsvortr\u00e4ge (25 min + 15 min Diskussion) sowie Poster oder Demos k\u00f6nnen in elektronischer Form als PDF-Dokumente an die unten angegebenen Kontaktadressen eingereicht werden. Abstracts sollten nicht l\u00e4nger als eine DIN A4 Seite sein (Schriftgr\u00f6\u00dfe 12pt), wobei eine zweite Seite f\u00fcr Literaturangaben genutzt werden kann. Da die Vorschl\u00e4ge unabh\u00e4ngig begutachtet werden, d\u00fcrfen Name und Institution des\/der Vortragenden nicht auf dem Abstract genannt werden.<\/p>\n<p>(Verl\u00e4ngerter) Einsendeschluss f\u00fcr Themenvorschl\u00e4ge ist der 15.04.2017<\/p>\n<p>E-Mail: <a href=\"mailto:arsgrammatica@ids-mannheim.de\">arsgrammatica@ids-mannheim.de<\/a><\/p>\n<p>Website: <a href=\"http:\/\/arsgrammatica.ids-mannheim.de\">http:\/\/arsgrammatica.ids-mannheim.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Abteilung Grammatik des Instituts f\u00fcr Deutsche Sprache (IDS) l\u00e4dt ein zur zweiten Arbeitstagung ars grammatica, die mit dem Thema &#8222;Grammatische Terminologie \u2013 Inhalte und Methoden&#8220; vom 8.-9. Juni 2017 am IDS in Mannheim stattfindet. 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