{"id":7629,"date":"2017-01-16T15:53:01","date_gmt":"2017-01-16T14:53:01","guid":{"rendered":"http:\/\/dhd-blog.org\/?p=7629"},"modified":"2017-01-16T15:53:01","modified_gmt":"2017-01-16T14:53:01","slug":"stellenausschreibung-fuer-2-doktorand_innen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=7629","title":{"rendered":"Stellenausschreibung f\u00fcr 2 Doktorand_innen"},"content":{"rendered":"<p>Im Rahmen des von der VW-Stiftung gef\u00f6rderten\u00a0Mixed-Methods-Projekts\u00a0QuaDramA: Quantitative Drama Analytics\u00a0sind an der Universit\u00e4t Stuttgart zwei Stellen f\u00fcr maximal drei Jahre zu besetzen:<br \/>\n&#8212; <strong>1 computerlinguistische Promotionsstelle<\/strong> (65%, TV-L 13),<br \/> am Institut f\u00fcr maschinelle Sprachverarbeitung (IMS), sowie<br \/>\n&#8212; <strong>1 literaturwissenschaftliche Promotionsstelle in der Germanistik<\/strong> (65%, TV-L 13),<br \/> am Institut f\u00fcr Literaturwissenschaft (ILW)<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2><strong>Projektbeschreibung<\/strong><\/h2>\n<p>Das von Dr. Nils Reiter (IMS) und Dr. Marcus Willand (ILW) kooperativ gef\u00fchrte Projekt untersucht Figuren in deutschsprachigen Dramen von 1750 bis 1900. Dabei werden qualitativ-hermeneutische Verfahren mit computergest\u00fctzter Textanalyse integriert und auch methodisch reflektiert. Ziel des Projektes ist zum einen eine neue Perspektive auf die Dramenhistorie und zum anderen die Entwicklung neuer Methoden und Tools zur quantitativen Untersuchung von Dramen (mehr zum Projekt auf\u00a0<a href=\"https:\/\/quadrama.github.io\/\">unserer Webseite<\/a>).<\/p>\n<h2><strong>Anforderungen an die Promovend_innen<\/strong><\/h2>\n<h3><strong>Computerlinguistische Promotionsstelle<\/strong><\/h3>\n<ul>\n<li>Bewerber_innen f\u00fcr die computerlinguistische Promotionsstelle haben einen Abschluss (Diplom\/Master\/Magister) in Computerlinguistik\/Maschinelle Sprachverarbeitung oder gleichwertige Kenntnisse<\/li>\n<li>Schwerpunkte des NLP-Anteils des Projektes sind die Koreferenzresolution und\u00a0<em>domain adaptation<\/em>, Erfahrung in einem dieser Bereich ist ein Plus, Interesse daran sollte vorhanden sein.<\/li>\n<li>Vorkenntnisse oder Bereitschaft zur Einarbeitung in: Java,\u00a0<a href=\"https:\/\/uima.apache.org\/\">Apache UIMA<\/a>,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.r-project.org\/\">R<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h3><strong>Literaturwissenschaftliche Promotionsstelle in der Germanistik\u200b<\/strong><\/h3>\n<ul>\n<li>Bewerber_innen f\u00fcr die literaturwissenschaftliche Promotionsstelle haben einen Abschluss (MA \/ Magister) in der NDL oder einen BA in der NDL und einen MA in den Digital Humanities<\/li>\n<li>Die Promotion bewegt sich auf dem Gebiet der Dramengeschichte, Dramentheorie und -poetologie oder der Figurenanalyse, Figurenkonzeption oder Figurentypen (Rollenf\u00e4cher)<\/li>\n<li>Projektbedingt wird in jedem Fall die Bereitschaft vorausgesetzt, sich auf theoretischer Ebene mit Figurenkonzepten zu befassen<\/li>\n<\/ul>\n<h3><strong>Allgemeine Anforderungen<\/strong><\/h3>\n<ul>\n<li>Die Bereitschaft, sich neue Methoden und Arbeitspraktiken anzueignen und diese zu reflektieren<\/li>\n<li>Die F\u00e4higkeit zur interdisziplin\u00e4ren Kommunikation<\/li>\n<li>Regelm\u00e4\u00dfige Anwesenheit vor Ort<\/li>\n<li>Teamf\u00e4higkeit und Interesse an Arbeitspraktiken der jeweils anderen Disziplin<\/li>\n<li>Auf Englisch und auf Deutsch zu lesen, zu diskutieren und zu publizieren sollte f\u00fcr beide Promovend_innen kein Hindernis darstellen<\/li>\n<li>Die Bereitschaft, projektbezogene Zwischenergebnisse (z.B. Code oder Korpora) \u00f6ffentlich zur Verf\u00fcgung zu stellen und f\u00fcr andere Wissenschaftler_innen nutzbar zu machen.<\/li>\n<li>Erfahrungen im Forschungsfeld der Digital Humanities ist f\u00fcr beide Stellen ein Plus<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h2><strong>Promovieren an der Universit\u00e4t Stuttgart<\/strong><\/h2>\n<p>Beide Promotionen sollten in inhaltlichem Zusammenhang mit dem Projekt stehen und werden vor Ort betreut. Als Promotionsbetreuer kommen Prof. Dr. Jonas Kuhn (Computerlinguistik), Prof. Dr. Sandra Richter (Neuere Deutsche Literaturwissenschaft) oder Prof. Dr. Gabriel Viehhauser (Digital Humanities) in Betracht.<\/p>\n<p>Die Universit\u00e4t Stuttgart bietet optimale Rahmenbedingungen f\u00fcr Promovend_innen, seit einigen Jahren auch f\u00fcr Forschungen im Bereich der Digital Humanities, die inzwischen mit einem eigenen Studiengang (MA) in der Lehre vertreten sind. Der sog.\u00a0<em>Stuttgarter Weg<\/em>\u00a0steht f\u00fcr die interdisziplin\u00e4re Integration von Ingenieur-, Natur-, Geistes- und Gesellschaftswissenschaften auf der Grundlage disziplin\u00e4rer Spitzenforschung (siehe z.B.\u00a0<a href=\"http:\/\/www.uni-stuttgart.de\/home\/universitaet\/leitbild\/\">universit\u00e4res Leitbild<\/a>). QuaDramA steht f\u00fcr eben diese Leitidee.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Ihre Bewerbung<\/strong><\/h2>\n<p>Ihre Bewerbungen richten Sie bitte bis\u00a0<strong>28. Februar<\/strong>\u00a0ausschlie\u00dflich in elektronischer Form (in einem PDF-Dokument per E-Mail an\u00a0<a href=\"mailto:quadrama@ims.uni-stuttgart.de\">quadrama@ims.uni-stuttgart.de<\/a>). Die Auswahlgespr\u00e4che finden in der Woche ab dem 13. M\u00e4rz in Stuttgart oder fernm\u00fcndlich\/elektronisch statt. Bitte reichen Sie folgende Unterlagen ein:<\/p>\n<ul>\n<li>wissenschaftlichen Werdegang, Lebenslauf<\/li>\n<li>Maximal einseitiges Motivationsschreiben<\/li>\n<li>Nachweis des Hochschulabschlusses<\/li>\n<li>Bewerber_innen ausl\u00e4ndischer Universit\u00e4ten reichen das \u00c4quivalent des jeweils entsprechenden deutschen Abschlusses ein.<\/li>\n<li>Ggfs. f\u00fcr Ihre bisherige Forschung repr\u00e4sentative Arbeitsproben<\/li>\n<li>Maximal dreiseitige Projektskizze mit Zeitplan und Einordnung des Projekts in QuaDramA (Bewerbungen f\u00fcr\u00a0<em>literaturwissenschaftliche Promotionsstelle<\/em>)<\/li>\n<li>Maximal dreiseitiger Auszug aus einer selbst verfassten Arbeit (z.B. Bachelor- oder Master-Arbeit, oder Hausarbeiten; Bewerbungen f\u00fcr die\u00a0<em>computerlinguistische Promotionsstelle<\/em>)<\/li>\n<li>Zwei Referenzen von Hochschullehrer_innen (Name, Universit\u00e4t), die wir kontaktieren k\u00f6nnen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wir setzen uns f\u00fcr Chancengleichheit von Frauen ein. Auch die Universit\u00e4t Stuttgart m\u00f6chte den Anteil von Wissenschaftlerinnen erh\u00f6hen. Frauen werden deshalb ausdr\u00fccklich zur Bewerbung aufgefordert. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung vorrangig eingestellt.<\/p>\n<p>F\u00fcr R\u00fcckfragen stehen wir selbstverst\u00e4ndlich unter der genannten E-Mail-Adresse zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<h2><strong>Kontaktpersonen<\/strong><\/h2>\n<p><a href=\"mailto:quadrama@ims.uni-stuttgart.de\">quadrama@ims.uni-stuttgart.de<\/a><\/p>\n<table style=\"width:100%;border-width:0\">\n<tr>\n<td>Dr. Marcus Willand<\/td>\n<td>Dr. Nils Reiter<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Neuere Deutsche Literatur II<\/td>\n<td>Institut f\u00fcr Maschinelle Sprachverarbeitung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Keplerstr. 17<\/td>\n<td>Pfaffenwaldring 5b<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>70174 Stuttgart<\/td>\n<td>70569 Stuttgart<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen des von der VW-Stiftung gef\u00f6rderten\u00a0Mixed-Methods-Projekts\u00a0QuaDramA: Quantitative Drama Analytics\u00a0sind an der Universit\u00e4t Stuttgart zwei Stellen f\u00fcr maximal drei Jahre zu besetzen: &#8212; 1 computerlinguistische Promotionsstelle (65%, TV-L 13), am Institut f\u00fcr maschinelle Sprachverarbeitung (IMS), sowie &#8212; 1 literaturwissenschaftliche Promotionsstelle in der Germanistik (65%, TV-L 13), am Institut f\u00fcr Literaturwissenschaft (ILW)<\/p>\n","protected":false},"author":144,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-7629","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7629","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/144"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7629"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7629\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7640,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7629\/revisions\/7640"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7629"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7629"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7629"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}