{"id":7133,"date":"2016-08-26T09:45:36","date_gmt":"2016-08-26T07:45:36","guid":{"rendered":"http:\/\/dhd-blog.org\/?p=7133"},"modified":"2016-08-26T09:45:36","modified_gmt":"2016-08-26T07:45:36","slug":"konsortium-zur-verbesserung-der-autorenidentifikation-in-deutschland-im-aufbau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=7133","title":{"rendered":"Konsortium zur Verbesserung der Autorenidentifikation in Deutschland im Aufbau"},"content":{"rendered":"<p>via <a href=\"mailto:paul.vierkant@os.helmholtz.de\" target=\"_blank\">Paul Vierkant<\/a>, Helmholtz Open Science Koordinationsb\u00fcro (ORCID iD: <a href=\"http:\/\/orcid.org\/0000-0003-4448-3844\" target=\"_blank\">http:\/\/orcid.org\/0000-0003-4448-3844<\/a>)<\/p>\n<p>Das Projekt \u201cOpen Researcher and Contributor ID\u201d (ORCID DE) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Technische Informationsbibliothek (TIB) unterzeichnen Memorandum of Understanding zum Aufbau und Betrieb eines ORCID-Konsortiums f\u00fcr wissenschaftliche Einrichtungen in Deutschland.<\/p>\n<p>Die eindeutige Zuordnung von Autorinnen und Autoren zu den von ihnen geschaffenen Werken z\u00e4hlt zu den gro\u00dfen Herausforderungen des Publikationsmanagements in der Wissenschaft. Das DFG-Projekt ORCID DE nimmt sich dieser Herausforderung an und hat die deutschlandweite F\u00f6rderung der Open Researcher and Contributor ID (ORCID), einer eindeutigen Kennung f\u00fcr Forscherinnen und Forscher, an Hochschulen und au\u00dferuniversit\u00e4ren Forschungseinrichtungen zum Ziel.<\/p>\n<p>Das jetzt von den Partnerorganisationen des von der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gef\u00f6rderte Projekt ORCID DE (Deutsche Nationalbibliothek, Helmholtz Open Science Koordinationsb\u00fcro am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ, Universit\u00e4tsbibliothek Bielefeld) sowie von der Technischen Informationsbibliothek (TIB) in Hannover unterzeichnete \u201eMemorandum of Understanding zum Aufbau und Betrieb eines ORCID-Konsortiums f\u00fcr wissenschaftliche Einrichtungen in Deutschland\u201c stellt einen weitreichenden Schritt auf dem Weg zur F\u00f6rderung von ORCID an Hochschulen und au\u00dferuniversit\u00e4ren Einrichtungen in Deutschland dar.<\/p>\n<p>Die TIB in Hannover wird die administrative F\u00fchrung des ORCID Deutschland Konsortiums \u00fcbernehmen und dabei die ORCID-Mitgliedschaft f\u00fcr wissenschaftliche Einrichtungen in Deutschland administrieren. \u201cWir freuen uns, gemeinsam mit ORCID DE die Verbreitung von ORCID in Deutschland f\u00f6rdern zu k\u00f6nnen. Diese Zusammenarbeit erg\u00e4nzt unsere Aktivit\u00e4ten im Bereich Forschungsdaten sehr gut. So vergibt die TIB bereits seit 2004 DOI-Namen f\u00fcr Forschungsdaten aus Technik und Naturwissenschaften \u2013 und sichert damit die dauerhafte Verf\u00fcgbarkeit und Referenzierbarkeit von Forschungsdaten\u201c, sagt Uwe Rosemann, Direktor der TIB. Roland Bertelmann vom Helmholtz Open Science Koordinationsb\u00fcro, der das Abkommen in seiner Funktion als Hauptantragsteller f\u00fcr die Projektpartner unterzeichnete, betont das Potenzial der wissenschaftlichen Autorenidentifikation: \u201eDank dem ORCID-Standard k\u00f6nnen Forschende verl\u00e4sslich und eindeutig mit ihren Forschungsleistungen wie Publikationen, Forschungsdaten und Software verkn\u00fcpft werden.\u201c<\/p>\n<p>Die Bildung des Konsortiums f\u00fcr wissenschaftliche Einrichtungen wurde im Rahmen des Projekts \u201eORCID DE\u201d\u00a0 angesto\u00dfen und kann nun durch die Gewinnung der TIB f\u00fcr die administrative F\u00fchrung des ORCID Deutschland Konsortiums realisiert werden. An einer ORCID-Mitgliedschaft interessierte wissenschaftliche Einrichtungen sind eingeladen, sich dem ORCID Deutschland Konsortium anzuschlie\u00dfen. Hierzu steht interessierten Einrichtungen ein Kontaktformular unter <a href=\"http:\/\/www.orcid-de.org\/konsortium\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.orcid-de.org\/konsortium\/<\/a> zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>\u00dcber die Projektpartner von ORCID DE:<\/p>\n<p>Deutsche Nationalbibliothek<br \/>\nDie Deutsche Nationalbibliothek sammelt seit \u00fcber 100 Jahren alle deutschen und deutschsprachigen Publikationen in Wort und Ton ab 1913, dokumentiert und archiviert sie und macht sie der \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich. Ihre umfassenden Dienstleistungen bietet sie an den beiden Standorten in Leipzig und Frankfurt am Main und in digitaler Form global an. Mit dem Deutschen Exilarchiv 1933 \u2013 1945 und dem Deutschen Buch- und Schriftmuseum verf\u00fcgt die Deutsche Nationalbibliothek dar\u00fcber hinaus \u00fcber wertvolle und reichhaltige Sondersammlungen. Im nationalen und internationalen Rahmen pflegt die Deutsche Nationalbibliothek kooperative Beziehungen. So ist sie unter anderem federf\u00fchrender Partner in der deutschen Regelwerks- und Normierungsarbeit sowie ma\u00dfgeblich an der Entwicklung internationaler Standards beteiligt. Die Deutsche Nationalbibliothek beteiligt sich an einer Vielzahl von Projekten zur Entwicklung und Nutzung technischer und kommunikativer Infrastrukturen f\u00fcr die Informationsgesellschaft. Webseite: <a href=\"http:\/\/www.dnb.de\" target=\"_blank\">http:\/\/www.dnb.de<\/a><\/p>\n<p>Helmholtz Open Science Koordinationsb\u00fcro Das Helmholtz Open Science Koordinationsb\u00fcro f\u00f6rdert den Weiterentwicklung von Open Science in der Helmholtz-Gemeinschaft. Es unterst\u00fctzt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler rund um Open Access, Zug\u00e4nglichkeit und Nachnutzung von Forschungsdaten und angrenzende Themenfelder der digitalen und vernetzen Wissenschaft. Das Helmholtz Open Science Koordinationsb\u00fcro ist am Helmholtz-Zentrum Potsdam \u2013 Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ angesiedelt.<br \/>\nWebseite: <a href=\"http:\/\/os.helmholtz.de\" target=\"_blank\">http:\/\/os.helmholtz.de<\/a><\/p>\n<p>Universit\u00e4tsbibliothek Bielefeld<br \/>\nDie Universit\u00e4tsbibliothek Bielefeld betreibt seit \u00fcber 10 Jahren mit der Bielefeld Academic Search Engine (BASE) die international f\u00fchrende Suchmaschine f\u00fcr Open-Access-Ver\u00f6ffentlichungen. Einschl\u00e4gige Beteiligungen an Drittmittelvorhaben umfassen u.a. die EU-Projekte DRIVER, PEER, OpenAIRE und Europeana Cloud sowie das DFG-Projekt \u201eAutomatische Anreicherung von OAI-Metadaten\u201c. F\u00fcr das Projektvorhaben stellt die Universit\u00e4tsbibliothek Bielefeld ihre technische Expertise aus den Bereichen Aggregation und Anreicherung von (OAI-)Metadaten ebenso zur Verf\u00fcgung wie ihre Expertise f\u00fcr Workflows zur suchmaschinenbasierten Indexierung.<br \/>\nWebseite: <a href=\"http:\/\/www.ub.uni-bielefeld.de\" target=\"_blank\">http:\/\/www.ub.uni-bielefeld.de<\/a><\/p>\n<p>Informationen zur Technische Informationsbibliothek (TIB) Die Technische Informationsbibliothek (TIB) in Hannover ist Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universit\u00e4tsbibliothek. Als Deutsche Zentrale Fachbibliothek f\u00fcr Technik sowie Architektur, Chemie, Informatik, Mathematik und Physik versorgt sie in ihren Spezialgebieten die nationale wie internationale Forschung und Industrie sowie als Universit\u00e4tsbibliothek Studierende, Forschende und Lehrende aller Fakult\u00e4ten der Leibniz Universit\u00e4t Hannover mit Literatur und Information in gedruckter und elektronischer Form. Die TIB verf\u00fcgt \u00fcber einen exzellenten Bestand an grundlegender und hoch spezialisierter technisch-naturwissenschaftlicher Fachliteratur. Sie hat die Aufgabe, das verzeichnete Wissen zu erhalten und aktuelle Informationen f\u00fcr Forschung und Industrie unabh\u00e4ngig von Ort und Zeit heute und in Zukunft bereitzustellen. Ziel der TIB ist es, einen innovativen, effizienten und nahtlosen Zugriff auf Daten, Informationen und Wissen zu erm\u00f6glichen und gro\u00dfe Informationsr\u00e4ume strukturiert und in geeigneter Weise zug\u00e4nglich zu machen. Zur Optimierung ihrer Dienstleistungen betreibt die TIB angewandte Forschung und Entwicklung. Als Gr\u00fcndungsmitglied des Vereins DataCite engagiert sich die TIB unter anderem mit der Vergabe von Digital Object Identifiern (DOI) f\u00fcr die Erleichterung beim Online-Zugang zu Forschungsdaten und f\u00fcr die F\u00f6rderung von deren Akzeptanz als eigenst\u00e4ndige, zitierf\u00e4hige wissenschaftliche Objekte. Die Gesch\u00e4ftsstelle von DataCite wird an der TIB in Hannover gef\u00fchrt.<br \/>\nWebseite: <a href=\"https:\/\/www.tib.eu\/de\" target=\"_blank\">https:\/\/www.tib.eu\/de<\/a><\/p>\n<p>Weiterf\u00fchrende Informationen zum DFG-Projekt ORCID DE:<\/p>\n<p>Webseite:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.orcid-de.org\" target=\"_blank\">http:\/\/www.orcid-de.org<\/a><\/p>\n<p>Der Projektantrag wurde open access ver\u00f6ffentlicht unter:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/doi.org\/bdbw\" target=\"_blank\">http:\/\/doi.org\/bdbw<\/a><\/p>\n<p>Ansprechpartner:<br \/>\nHeinz Pampel f\u00fcr ORCID DE: <a href=\"mailto:info@orcid-de.org\" target=\"_blank\">info@orcid-de.org<\/a><\/p>\n<p>Sandra Niemeyer f\u00fcr TIB: <a href=\"mailto:sandra.niemeyer@tib.eu\" target=\"_blank\">sandra.niemeyer@tib.eu<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>via Paul Vierkant, Helmholtz Open Science Koordinationsb\u00fcro (ORCID iD: http:\/\/orcid.org\/0000-0003-4448-3844) Das Projekt \u201cOpen Researcher and Contributor ID\u201d (ORCID DE) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Technische Informationsbibliothek (TIB) unterzeichnen Memorandum of Understanding zum Aufbau und Betrieb eines ORCID-Konsortiums f\u00fcr wissenschaftliche Einrichtungen in Deutschland. Die eindeutige Zuordnung von Autorinnen und Autoren zu den von ihnen geschaffenen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":46,"featured_media":7135,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[103,11,5,7],"tags":[686],"class_list":["post-7133","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-community","category-forschung","category-forschungsinfrastruktur","category-portraet-projekt","tag-orcid"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7133","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/46"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7133"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7133\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7136,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7133\/revisions\/7136"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/7135"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7133"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7133"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7133"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}