{"id":6836,"date":"2016-05-30T16:02:33","date_gmt":"2016-05-30T14:02:33","guid":{"rendered":"http:\/\/dhd-blog.org\/?p=6836"},"modified":"2016-05-30T16:04:45","modified_gmt":"2016-05-30T14:04:45","slug":"einladung-zur-preisverleihung-der-berliner-dh-preis-wird-am-7-juni-2016-an-der-bbaw-verliehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=6836","title":{"rendered":"Einladung zur Preisverleihung: der Berliner DH-Preis wird am 7. Juni 2016 an der BBAW verliehen"},"content":{"rendered":"<p>Seit 2015 wird der Berliner DH-Preis ein Mal j\u00e4hrlich vom <a href=\"http:\/\/www.ifdhberlin.de\" target=\"_blank\">Interdisziplin\u00e4ren Forschungsverbund Digital Humanities in Berlin (if|DH|b)<\/a> f\u00fcr herausragende Berliner Projekte auf dem Gebiet der Digital Humanities verliehen. Die Preistr\u00e4gerinnen und Preistr\u00e4ger werden von einer <a href=\"http:\/\/www.ifdhberlin.de\/dh-preis\/#c460\" target=\"_blank\">Jury<\/a> aus Vertreterinnen und Vertretern des if|DH|b ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Wir laden Sie herzlich zur diesj\u00e4hrigen Verleihung des <a href=\"http:\/\/www.ifdhberlin.de\/dh-preis\/\" target=\"_blank\">Berliner DH-Preises<\/a> ein:<\/p>\n<p><b>Datum:<\/b> Dienstag, 7. Juni 2016, 17:30 Uhr<br \/>\n<b>Ort:<\/b> Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, J\u00e4gerstr. 22\/23, 10117 Berlin, Einstein-Saal (5. OG)<br \/>\n<b>Anmeldung:<\/b> <a href=\"http:\/\/www.ifdhberlin.de\/dh-preis\/#c422\" target=\"_blank\">per Online-Anmeldeformular<\/a> oder <a href=\"mailto:info@ifdhberlin.de\">per E-Mail<\/a><b><br \/>\n<\/b>(Die Teilnahme ist kostenfrei, wir bitten aber um Ihre verbindliche Anmeldung.)<\/p>\n<h3>Programm:<\/h3>\n<ul>\n<li><b>Gru\u00dfwort:<\/b> <a title=\"Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Martin Gr\u00f6tschel\" href=\"http:\/\/www.bbaw.de\/die-akademie\/mitglieder\/450\" target=\"_blank\">Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Martin Gr\u00f6tschel<\/a> (Pr\u00e4sident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften)<\/li>\n<li><b>Abendvortrag:<\/b> <a href=\"http:\/\/www.bubenhofer.com\/\" target=\"_blank\">Dr. Noah Bubenhofer<\/a> (Universit\u00e4t Z\u00fcrich, Projektleiter &#8222;<a title=\"Projekt \" href=\"http:\/\/www.visual-linguistics.net\/\" target=\"_blank\">Visual Linguistics<\/a>&#8220; am Institut f\u00fcr Computerlinguistik), &#8222;Listen, Karten, B\u00e4ume, Partituren: Von Formen und Tatsachen in den Digital Humanities&#8220;<\/li>\n<li><b>Preisverleihung durch Jury-Mitglieder: <\/b><a href=\"http:\/\/www.anne-baillot.eu\/\" target=\"_blank\">Dr. Anne Baillot<\/a> (Centre Marc Bloch \/ INRIA) und <a href=\"https:\/\/www.topoi.org\/person\/grasshoff-gerd\/\" target=\"_blank\">Prof. Dr. Gerd Gra\u00dfhoff<\/a> (Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin, Sprecher des Exzellenzclusters Topoi)<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Abendvortrag Noah Bubenhofer (Z\u00fcrich)<br \/>\nListen, Karten, B\u00e4ume, Partituren: Von Formen und Tatsachen in den Digital Humanities<\/h3>\n<p class=\"bodytext\">Visualisierungen erf\u00fcllen in den Wissenschaften unterschiedliche Zwecke: Sie pr\u00e4sentieren Ergebnisse von Analysen, z.B. in Form von Balkendiagrammen, sie dienen aber oft auch dazu, komplexe Daten \u00fcberhaupt erst lesbar oder \u00fcberschaubar zu machen und sie einer wissenschaftlichen Analyse zuzuf\u00fchren. Dazu geh\u00f6ren beispielsweise Visualisierungen von komplexen Bez\u00fcgen als Netzwerke. Die Hoffnung ist dabei, mit der Visualisierung ein emergentes Ph\u00e4nomen sichtbar zu machen, was mehr ist als die Summe seiner Teile.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die Wahl bestimmter Visualisierungsformen in den Wissenschaften h\u00e4ngt jedoch nicht nur von methodischen Erw\u00e4gungen oder technischen M\u00f6glichkeiten ab, sondern ist auch Ausdruck von wissenschaftskulturellen Pr\u00e4gungen und Positionen. Die Erfindung von Listen- oder Kartendarstellungen ver\u00e4nderte beispielsweise den Blick auf Text und widerspiegelt ver\u00e4nderte theoretische Grund\u00fcberlegungen. Manchmal entwickeln grafische Formen jedoch auch ein Eigenleben und beeinflussen die wissenschaftliche Disziplin. Der Vortrag stellt die Frage, welche grafischen Grundformen in den textorientierten Digital Humanities besonders einflussreich waren und sind. Einflussreich, indem sie die Visualisierungspraktiken pr\u00e4gten und damit die wissenschaftlichen Tatsachen mitkonstituierten.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Damit ist aber auch die Frage verbunden, welche technologischen und kulturellen Aspekte der digitalen Welt heute diese Visualisierungspraktiken beeinflussen und welche Folgen sich daraus f\u00fcr Methoden in den Digital Humanities ergeben. Die Gemeinsamkeit des relativ heterogenen Feldes der Digital Humanities ist ja der reflektierte Umgang mit digitalen Daten und Methoden und so stehen die Bez\u00fcge zwischen Daten, Algorithmus, Code und Analyse im Vordergrund. Visualisierungen von Daten mittels Algorithmen, die in einem bestimmten Programmcode implementiert sind, erm\u00f6glichen und unterbinden gleichzeitig bestimmte Analysen. Es besteht also ein enger Zusammenhang zwischen diesen Elementen und es stellt sich die Frage, welche Konsequenzen dies f\u00fcr die Forschungspraxis in den Digital Humanities zeitigt.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><i>Der Sprachwissenschaftler <b>Noah Bubenhofer<\/b> forscht u.a. zur Linguistik in den Digital Humanities und leitet seit 2015 das Projekt &#8222;Visual Linguistics&#8220; am Institut f\u00fcr Computerlinguistik an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich. Seine vorherigen Wirkungsst\u00e4tten waren in der Angewandten Linguistik am Institut f\u00fcr Germanistik der TU Dresden, am Institut f\u00fcr Deutsche Sprache in Mannheim, am Deutschen Seminar der Universit\u00e4t Z\u00fcrich sowie am Heidelberg Center for American Studies. Zudem ist er Mitbegr\u00fcnder von semtracks, dem Laboratory for Computer Based Meaning Research.<\/i><\/p>\n<h3>Der Berliner Digital Humanities-Preis &#8211; detaillierte Informationen:<\/h3>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.ifdhberlin.de\/dh-preis\/#c392\" target=\"_blank\">Programm der Preisverleihung des Berliner DH-Preises am 7. Juni 2016<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.ifdhberlin.de\/dh-preis\/#c422\" target=\"_blank\">Anmeldung zur Preisverleihung am 7. Juni 2016<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.ifdhberlin.de\/dh-preis\/#c460\" target=\"_blank\">Jury des Berliner DH-Preises<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.ifdhberlin.de\/dh-preis\/#c448\" target=\"_blank\">Preistr\u00e4ger\/innen des Berliner DH-Preises 2015<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.ifdhberlin.de\/dh-preis\/#c447\" target=\"_blank\">Allgemeine Informationen zum Berliner DH-Preis: Teilnahmebedingungen und Ausschreibungen<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Kontakt f\u00fcr R\u00fcckfragen: <a href=\"mailto:klawitter@bbaw.de\">Jana Klawitter<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit 2015 wird der Berliner DH-Preis ein Mal j\u00e4hrlich vom Interdisziplin\u00e4ren Forschungsverbund Digital Humanities in Berlin (if|DH|b) f\u00fcr herausragende Berliner Projekte auf dem Gebiet der Digital Humanities verliehen. Die Preistr\u00e4gerinnen und Preistr\u00e4ger werden von einer Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des if|DH|b ausgew\u00e4hlt. 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