{"id":673,"date":"2012-08-19T18:30:26","date_gmt":"2012-08-19T16:30:26","guid":{"rendered":"http:\/\/dhd-blog.org\/?p=673"},"modified":"2012-08-21T09:46:18","modified_gmt":"2012-08-21T07:46:18","slug":"wie-schreibt-man-digital-humanities","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=673","title":{"rendered":"Wie schreibt man digital humanities?"},"content":{"rendered":"<p>Wie Kathleen Fitzpatrick in ihrem lesenswerten Buch <a title=\"GBV Verbundkatalog\" href=\"http:\/\/gso.gbv.de\/DB=2.1\/PPNSET?PPN=663714656\">&#8222;Planned Obsolence&#8220; (2011)<\/a> [<a title=\"Fitzpatrick\" href=\"http:\/\/mediacommons.futureofthebook.org\/mcpress\/plannedobsolescence\/\">preprint<\/a>] konstatiert, ist die Analyse dessen, was zu Digital Humanities geh\u00f6rt, leichter zu bewerkstelligen als DH wirklich zu praktizieren und die Kultur der kritischen Selbstreflexion bei der Texterstellung &#8211; immer noch das Hauptfeld der geistes- und kulturwissenschaftlichen T\u00e4tigkeit &#8211;\u00a0 ist bislang selbst unter den DH Affinen zu wenig ausgepr\u00e4gt. Die Gr\u00fcndungsveranstaltung der deutschen Dependance der DH in Hamburg hat es in der kontroversen Diskussion um das Pflichtabo der Literary &amp; Linguistic Computing( LLC), das mit der Mitgliedschaft erworben werden muss, gezeigt: Kann es sein, dass sich die Neugr\u00fcndung der DHD mit einem kommerziell operierenden Verlag verbindet, der wichtige Elemente wie OA verweigert? Was aber muss eine DH Zeitschrift leisten oder genauer: was sollten Autoren oder die community tun, die im Bereich der DH arbeiten, kurz, wie &#8222;schreibt&#8220; man DH richtig? Ich habe mir vor dem Hintergrund der kontroversen Diskussion und unter dem Eindruck von Fitzpatricks gl\u00e4nzender Analyse zur Frage der Zukunft des wissenschaftlichen Publizierens einmal drei DH Zeitschriften angesehen (in subjektiver Auswahl), um nicht zuletzt auch im Sinne eines Selbstfindungsprozesses einige Kriterien f\u00fcr eine <em>gute<\/em> DH Publikation zu gewinnen.<br \/>\nDas Flaggschiff der DH, <strong><a title=\"LLC\" href=\"http:\/\/llc.oxfordjournals.org\/\">LCC<\/a><\/strong>, wird von Oxford University Press herausgegeben. OUP ist in seinem Ursprung zwar ein Universit\u00e4tsverlag, arbeitet aber schon lange profitorientiert, nach kommerziellen, weniger wissenschaftlichen Gesichtspunkten (zu dieser Opposition siehe Fitzpatrick). Der Zugriff ist nicht frei, das Abo kostet f\u00fcr Privatpersonen samt Mitgliedschaft <a href=\"http:\/\/www.oxfordjournals.org\/our_journals\/litlin\/access_purchase\/price_list.html\">123 Euro<\/a>. Das liegt, was Zeitschriften im Bereich der Geistes- und Kulturwissenschaften anlangt, im oberen Bereich. Zum Vergleich: Gesellschaften wie die <a title=\"RSA\" href=\"http:\/\/www.rsa.org\">Renaissance Society of Amercia<\/a> (RSA) veranschlagen samt Bezug der Renaissance Quarterly nur 50 USD. Ein Open Access Modell, sei es <em>green way<\/em> oder <em>golden way<\/em>, mittlerweile als Standard und guter Ton in den DH anerkannt, gibt es von Seiten des Verlages nicht (allenfalls unter <a title=\"OA Politik OUP\" href=\"http:\/\/www.oxfordjournals.org\/for_authors\/repositories.html\">Druck<\/a>). Dass die Autoren im Besitz ihrer Rechte bleiben (vgl. das Editorial von Vanhoutte zum Heft 27 (2012) 1), ist zwar theoretisch ein Pluspunkt, der praktische Nutzen f\u00fcr OA ist jedoch zweifelhaft. Z.B. hat keiner der Beitr\u00e4ger des Heftes 27 (2012), 1\u00a0 seinen Artikel online gestellt (Suche mit Stichwort Autor,Titel + erste Zeile des Haupttextes; jeweils nur LLC Treffer, d.h. Google indexiert die Hefte). Schaut man sich die Dokumente und Services selbst an, so werden Texte als HTML und PDF (die \u00e4lteren nur PDF) angeboten, was eine analytische Nachnutzung unterhalb der Titelebene erschwert, denn Texte sind in den DH nicht nur Gegenst\u00e4nde der Lekt\u00fcre, sondern auch der computergst\u00fctzten Analyse (vgl. Thaller, in Historical Social Research, 37 (2012) 3) und automatisierten Vernetzung (semantic web). Verkn\u00fcpfungen funktionieren nur innerhalb des Systems bzw. weitgehend unter Ausschluss nicht kommerziell arbeitender wissenschaftlicher Institutionen (Google Books, crossRef, etc.). Kodierungen von Entit\u00e4ten im Text (Personen, Orte, K\u00f6rperschaften, etc.) fehlen. Zitiert wird auf der Dokumentebene, feinere Adressierungen sind mittels Fragment-Identifier auf Grobkapitelebene m\u00f6glich (dort nicht dokumentiert und daher nicht evident). Basis beibt das Paginierungssystem f\u00fcr Druckerzeugnisse. Erfreulicherweise wird eine DOI zum persistenten Zitieren geliefert. Mit DOI stehen auch weitere Funktionalit\u00e4ten von <a title=\"crossRef\" href=\"http:\/\/www.crossref.org\/\">crossRef<\/a> zur Verf\u00fcgung. Die institutionelle Langzeitarchivierung, die auch Access einschlie\u00dfen w\u00fcrde, ist ungewiss (zum Problem bereits <a title=\"Waters\" href=\"http:\/\/www.arl.org\/bm~doc\/ejournalpreservation_final.pdf\">Donald J. Waters, Urgent Action Needed (2005)<\/a>). OUP untersagt es (deutschen) Bibliotheken, Titel herunterzuladen und selbst zu indexieren, so dass keine M\u00f6glichkeit besteht, Texte (langzeitzu)archivieren, zu aggregieren, in Mashups zu verbinden oder nach eigenen Suchkriterien und Rankinkmechanismen zu bearbeiten, allesamt Desiderate f\u00fcr DH Anwendungen (vgl.\u00a0 zum Prinzip Gabriel Bodard\/Juan Garc\u0117s, Open Source Critical Editions: A Rationale. In Gabriel Bodard\/Juan Garc\u0117s, Open Source Critical Editions: A Rationale, In:\u00a0<a title=\"Text, Editing, Print and the Digital World\" href=\"http:\/\/gso.gbv.de\/DB=2.1\/PPNSET?PPN=647075482\"> Text editing, Print and the Digital World<\/a>, 83-98).\u00a0 M\u00f6glichkeiten zur freien Annotation innerhalb des Systems und damit eine transparente Alternative zum geschlossenen peer-review System gibt es nicht (Fitzpatrick, Kap.1). In nuce, eine am analogen Modell orientierte profitorientierte Zeitschrift mit einem \u00fcberkommenen geschlossenen peer-review Modell, das den Nutzen gerade f\u00fcr den analytischen Teil der DH zweifelhaft erscheinen l\u00e4sst. Nat\u00fcrlich hat die Verbindung mit einem kommerziellen Verlag auch Vorteile. Der Herausgeber, Edward Vanhoutte, hebt hervor, dass mit den erwirtschafteten, nicht unerheblichen Gewinnen DH Projekte gef\u00f6rdert und die freie Schwester DHQ unterst\u00fctzt werden. Doch bleiben prinzipielle Bedenken. Bei allen Verlockungen des Geldes sollte man gerade f\u00fcr das Flaggschiff der DH die Gefahren einer solchen Verbindung nicht untersch\u00e4tzen ( vgl. Fitzpatrick und die zunehmende Kommerzialisierung am Beispiel einer \u00e4hnlich gelagerten Kooperation der der American Anthropological Association mit Wiley-Blackwell, S. 183f.).<br \/>\nEine weitere im deutschsprachigen Raum etablierte Zeitschrift ist das <strong>Jahrbuch f\u00fcr Computerphilologie\u00a0&#8211;\u00a0online<\/strong>, hg. v. Georg Braungart, Peter Gendolla und Fotis Jannidis. Die Zeitschrift ist OA. Texte werden nur in HTML angeboten.\u00a0 Angaben zum persistenten Adressieren finden sich nicht (DOI, URN, PURL o.\u00e4.), die einzelnene Paragraphen sind zwar benannt, aber nicht \u00fcber z.B. Fragmant-Identifier anspringbar (hier sollten zumindest Anker f\u00fcr interne Links eingef\u00fcgt werden).\u00a0 Die Langzeitarchivierung ist \u00fcber die <a title=\"DNB - Computerphilologie\" href=\"http:\/\/d-nb.info\/019864116 \">Deutsche Nationalbibliothek<\/a> gesichert. Leider werden keine Angaben zur Lizenz gemacht (z.B. CC), so dass ein Forscher oder eine Institution (Universit\u00e4t, Bibliothek, Wikipedia) im Falle einer (textanalytischen) Nachnutzung theoretisch immer anfragen m\u00fcsste, ob Indexierung und Archivierung m\u00f6glich sind.\u00a0 Eine automatisierte Nachnutzung ist auf der Basis des HTML Codes wie bei LLC zwar m\u00f6glich, aber wie dort alles andere als optimal. Z.B. w\u00e4re es nur auf der Basis der class-Attribute m\u00f6glich, Fu\u00dfnoten in einer\u00a0 Suche zu differenzieren. Kodierungen von Entit\u00e4ten fehlen ebenso wie stabile Verlinkungen von Literatur (zum Nachweis von Querververlinkungen). Systemimmanente Annotations- oder Feedbackm\u00f6glichkeiten gibt es nicht. Das Review-Verfahren liegt in der Hand der im Feld wissenschaftlich ausgewiesen Herausgeber, was sicher nicht schlecht ist, aber durch ein flankierendes offenes Annotationssystem gewinnen k\u00f6nnte. Dessen ungeachtet zeigt die Zeitschrift, wie sich mit relativ geringem Aufwand qualitativ hochwertige Beitr\u00e4ge online bringen lassen. Die Verbindung der Online Ausgabe zum mentis Verlag ist eher lose. Die Zeitschrift nutzt sinnvoll die Kompetenzen des Verlages im Print-Bereich, ohne sich ihre Freiheiten beschneiden zu lassen. Schw\u00e4chen liegen vor allem darin, dass zuviel Wert auf Pr\u00e4sentation und zu wenig auf M\u00f6glichkeiten zur automatisierte Verarbeitung gelegt wird. Mit einem deutlich formulierten freien CC-Lizenzmodell k\u00f6nnte man dies ggf. verbessern, indem dadurch Interessenten in die Lage versetzt w\u00fcrden, die Texte herunterzuladen, mit entsprechenden tools zu &#8222;strukturieren&#8220; und neu zu indexieren.<\/p>\n<p>Ein letzter Blick gilt denen in vielerlei Hinsicht hervorragenden <strong>Digital Humanities Quarterly<\/strong> (DHQ). Die erste positive \u00dcberraschung ist die Bereitstellung nicht nur als HTML, sondern auch XML, das sich an TEI orientiert, wenn auch nicht konsequent. So haben die Herausgeber propriet\u00e4re Namensr\u00e4ume (dhq:) integriert. Hier finden sich echte Strukturinformationen z.B. zu den zitierten Titeln, allerdings wurde &#8211; wohl aus Gr\u00fcnden des Aufwandes &#8211; darauf verzichtet, Entit\u00e4ten zu kodieren. Hier zeigt sich ein Problem, dass viele DH Publikationen betrifft, dass n\u00e4mlich Autoren nach wie vor in klassischen Formen wie WORD oder PDF liefern. W\u00fcrde man die Ablieferung von XML zur Pflicht machen, w\u00e4ren im Vertrauen auf den Wunsch des Autors, es m\u00f6glichst professional zu getstalten, weit differenzierte Kodierungen m\u00f6glich. Die Kodierung selbst liesse sich durch passende Schemata steuern. DHQ bietet neben den eigentlichen Publikationsfunktionalit\u00e4ten, eine Reihe von social services, wie Diskussions- und Annotationsm\u00f6glcihkeiten, die im wissenschaftlichen Umfeld perspektivisch unverzichtbar sind. Hervorzuheben ist, dass auf eine CC Lizenz geachtet wurde, die jedoch mit einer Unklarkeit behaftet ist. Die verwendete sehr enge Lizenz BY-NC-ND bedeutet einerseits, dass &#8222;kommerzielle&#8220; aber offene Player wie wikipedia ausgeschlossen werden, andererseits ist ND interpretationsbed\u00fcrftig. Das in der Publishing-Policy\u00a0 zugesicherte Recht &#8222;to include it in other aggregations and indexes to achieve broader impact and visibility&#8220; w\u00e4re auf der Basis von <a title=\"CC BY-NC-ND\" href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nc-nd\/3.0\/\">ND<\/a> (=&#8220;You may not alter, transform, or build upon this work&#8220;) eigentlich nicht sinnvoll m\u00f6glich, denn wie soll eine andere Aggregation aussehen, die keine \u00c4nderungen vornimmt? Was ist hier eigentlich dasenige, was nicht ver\u00e4ndert werden darf? Hier bedarf es weiterer Pr\u00e4zisierungen. Zu Persistent Linking findet sich bedauerlicherweise nichts. Die Artikel lassen sich auf Paragraphenebene mittels Fragment-Identifiern adressieren. Die Qualit\u00e4t wird im peer review Verfahren sichergestellt, wobei die Zeitschrift engagierte Experten aufruft, sich als reviewer zu beteiligen (zu diesem Thema s. Fitzpatrick wie oben).<\/p>\n<p>Insgesamt ist zu beklagen, dass auf der Artikelebene keine professionelle Erschlie\u00dfung in Bibliotheksverb\u00fcnden stattfindet, sondern man sich mehr oder weniger mit Google oder privatwirtschaftlichen Suchm\u00f6glichkeiten behelfen muss. Hier sind Bibliotheken in der Pflicht, die st\u00e4rker als bisher auch mit entsprechenden Lizenzen ausgestattete OA Publikationen archivieren und nachweisen sollten.<\/p>\n<p>Aus diesen eher kursorischen Betrachtungen scheinen mir folgende Punkte f\u00fcr eine <em>gute<\/em> DH Publikation, die mehr sein will als ein Druck im Netz (typischerweise als digitale Inkunabel im PDF Format), empfehlens- und bedenkenswert:<\/p>\n<ul>\n<li>OA mit einer freien Lizenz. Idealerweise CC BY-SA. Gemeint sollte damit sein, dass der Name des Autors und die URL der Originalpublikation genannt sein m\u00fcssen. So ist einerseits die Urform im Sinne von ND referenzierbar, andererseits aber jede Art von Nachbearbeitung (Aggregation, Mashup, Archivierung, Indexierung nach eigenen Rankingmechanism, Textanalyse etc.) m\u00f6glich. Eine kommerzielle Nachnutzung ist erw\u00fcnscht, wenn sie das Resultat der Bearbeitung nicht einschlie\u00dft und unter gleichen Bedingungen weitergibt (z.B. wikipedia). Dass muss nicht bedeuten, dass man kommerzielle Gesch\u00e4ftmodelle, die Services bieten (z.B. spezielle akademische Suchmaschienen), ausschlie\u00dft. Das Verh\u00e4ltnis von Publikationsoberfl\u00e4che (HTML, PDF), Strukturebene (XML) und Index bedarf jedoch lizenzrechtlich betrachtet pr\u00e4zisierender Erl\u00e4uterungen, die ich hier nicht anstellen kann.<\/li>\n<li>Persistent Linking (DOI, URN, PURL, Handle usw.) sollte immer mitbedacht werden. W\u00fcnschbar w\u00e4ren feinere Granularit\u00e4tsstufen auf Paragraphen oder, wo m\u00f6glich, sogar auf Wortebene (z.B. mit Xpointer-Techniken). Verbunden damit sind auch Verlinkungsmechanismen, wie wie in semantic web Anwendungen genutzt werden k\u00f6nnen (z.B. LOD)<\/li>\n<li>Texte sollten nativ in XML verfasst oder von Autoren in XML geliefert werden. Portale wie <a title=\"TextGrid\" href=\"http:\/\/www.textgrid.de\/\">TextGrid<\/a> oder Editoren wie oXygen k\u00f6nnen dazu beitragen, den Schritt von einer den Druck simulierenden zu einer nativen DH Publikation zu erleichtern. Dabei w\u00e4re die Anwendung von Standards (z.B. TEI) sehr sinnvoll, um st\u00e4rker als bisher analytische und automatisierte Nutzungsm\u00f6glichkeiten (semantic web) zu er\u00f6ffnen.<\/li>\n<li>Publikationen sollten sich zur Qualit\u00e4tssicherung st\u00e4rker transparenten peer-review Verfahren und Annotationsm\u00f6glichkeiten bedienen (vgl. Fitzpatrick)<\/li>\n<li>Zeitschriften-Portale sollten stets M\u00f6glichkeiten des wissenschaftlichen Austausches mitbedenken (Kommentar- und Annotationsfuntionen). Dabei k\u00f6nnen Standards wie der der <a title=\"OAC\" href=\"http:\/\/www.openannotation.org\/\">Open Annotation Collaboration<\/a> hilfreich sein.<\/li>\n<li>Infrastruktureinrichtungen wie Bibliotheken sollten sich st\u00e4rker als bisher in die Katalogisierung und das Hosting von DH\u00a0 Angeboten einbringen, um die technische Seite zu betreuen und die Langzeitarchivierung sicherzustellen. Zugleich m\u00fcssten sie sich st\u00e4rker wissenschaftlichen Netzwerken bzw. Fachcommunities \u00f6ffnen, um durch entsprechende Angebote eine Basis zu schaffen, wissenschaftliche Publikationen wieder als Teil der universit\u00e4ren Infrastruktur und weniger als Gegenstand von &#8222;Business-Modellen&#8220; (vgl. Fitzpatrick, 181) sichtbar werden zu lassen.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie Kathleen Fitzpatrick in ihrem lesenswerten Buch &#8222;Planned Obsolence&#8220; (2011) [preprint] konstatiert, ist die Analyse dessen, was zu Digital Humanities geh\u00f6rt, leichter zu bewerkstelligen als DH wirklich zu praktizieren und die Kultur der kritischen Selbstreflexion bei der Texterstellung &#8211; immer noch das Hauptfeld der geistes- und kulturwissenschaftlichen T\u00e4tigkeit &#8211;\u00a0 ist bislang selbst unter den DH [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":41,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,103,23,5],"tags":[111,112],"class_list":["post-673","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-community","category-forschung-methode","category-forschungsinfrastruktur","tag-dh-zeitschrift","tag-open-access"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/673","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/41"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=673"}],"version-history":[{"count":30,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/673\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":828,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/673\/revisions\/828"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=673"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=673"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=673"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}