{"id":6527,"date":"2016-03-23T10:04:17","date_gmt":"2016-03-23T09:04:17","guid":{"rendered":"http:\/\/dhd-blog.org\/?p=6527"},"modified":"2018-03-02T19:09:56","modified_gmt":"2018-03-02T18:09:56","slug":"correspsearch-neue-daten-neue-schnittstellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=6527","title":{"rendered":"correspSearch \u2014 neue Daten, neue Schnittstellen"},"content":{"rendered":"<p>Der Webservice <a href=\"http:\/\/correspsearch.bbaw.de\/?l=de\">correspSearch<\/a> weist mittlerweile knapp 16.000 edierte Briefe in \u00fcber 60 digitalen und gedruckten Publikationen nach. Erst k\u00fcrzlich sind neue Metadaten zu verschiedenen Korrespondenzen hinzugekommen, z.B. aus der <a href=\"http:\/\/www.briefedition.alfred-escher.ch\/\">Alfred Escher-Briefedition<\/a>, die erst im letzten Jahr mit einem Relaunch abgeschlossen wurde. Auch das Zentrum f\u00fcr Informationsmodellierung in Graz hat die Metadaten seiner digitalen Briefedition <a href=\"http:\/\/gams.uni-graz.at\/context:rollett\">\u201cAlexander Rollett. Seine Welt in Briefen 1844-1903\u201d<\/a> mit Normdaten aufbereitet und zur Verf\u00fcgung gestellt. Dar\u00fcber hinaus hat die S\u00e4chsische Akademie der Wissenschaften (SAW) und das Bach-Archiv Leipzig die <a href=\"https:\/\/www.saw-leipzig.de\/de\/aktuelles\/briefverzeichnis-der-bachfamilie-ist-ab-sofort-online-durchsuchbar\">Briefe der Bach-Familie<\/a> aus verschiedenen gedruckten Editionen in einem digitalen Briefverzeichnis nachgewiesen. Alle Briefmetadaten sind nun in correspSearch aggregiert und k\u00f6nnen dort durchsucht sowie abgerufen werden. Dort findet man auch einen <a href=\"http:\/\/correspsearch.bbaw.de\/data.xql?l=de\">\u00dcberblick \u00fcber den gesamten Datenbestand<\/a>.<\/p>\n<p>Neue Briefmetadaten sind weiterhin sehr erw\u00fcnscht: Jedes wissenschaftliche Projekt kann seine edierten Briefe mit Hilfe eines Verzeichnisses im &#8222;Correspondence Metadata Interchange Format&#8220; (CMIF) in correspSearch nachweisen lassen. Ausf\u00fchrliche Informationen, wie das funktioniert, finden Interessierte auf correspSearch unter dem Men\u00fcpunkt <a href=\"http:\/\/correspsearch.bbaw.de\/index.xql?id=participate&amp;l=de\">\u201cMitmachen\u201d<\/a>.<\/p>\n<p>Das CMIF wurde und wird im Rahmen der <a href=\"http:\/\/www.tei-c.org\/Activities\/SIG\/Correspondence\/\">Special Interest Group &#8222;Correspondence&#8220;<\/a> der Text Encoding Initiative (TEI) entwickelt. Es verzeichnet derzeit die Kopfdaten eines Briefes, d.h. Absender, Empf\u00e4nger, Schreibort, Datum etc. In Zukunft sollen dar\u00fcber hinaus auch weitere Metadaten im CMIF verzeichnet werden k\u00f6nnen, wie z.B. im Brief erw\u00e4hnte Personen. Die Weiterentwicklung ist im Artikel <a href=\"http:\/\/digiversity.net\/2015\/perspectives-of-the-further-development-of-the-correspondence-metadata-interchange-format-cmif\/\">\u201cPerspectives of the further development of the Correspondence Metadata Interchange Format\u201d<\/a> skizziert und kann dort auch diskutiert werden.<\/p>\n<p>Der Webservice selbst wird ebenfalls kontinuierlich weiterentwickelt. So verf\u00fcgt er neben den bereits vorhandenen <a href=\"http:\/\/correspsearch.bbaw.de\/index.xql?id=api&amp;l=de\">Schnittstellen<\/a> (TEI-XML, TEI-JSON und BEACON) seit kurzem auch \u00fcber eine (experimentelle) API, die die Daten als Tabelle im CSV-Format ausliefert. Dadurch k\u00f6nnen die Daten ohne Aufwand in Programme wie Microsoft Excel oder LibreOffice \u00fcbernommen werden. Die Schnittstelle nutzt u.a. das <a href=\"https:\/\/github.com\/saw-leipzig\/csv2cmi\/blob\/master\/cmi2csv.xsl\">XSLT-Skript &#8222;cmi2csv&#8220;<\/a> nach, das von Dr. Klaus Rettinghaus (SAW Leipzig) entwickelt wurde. Rettinghaus hat dar\u00fcber hinaus auch ein <a href=\"https:\/\/github.com\/saw-leipzig\/csv2cmi\">Python-Skript<\/a> zur Verf\u00fcgung gestellt, dass aus CSV-Tabellen eine CMIF-Datei generiert.<\/p>\n<p>Wer sich f\u00fcr correspSearch interessiert, findet auf der <a href=\"http:\/\/correspsearch.bbaw.de\/index.xql?l=de\">Website<\/a> weitere Informationen. \u00dcber neue Daten und Funktionen informiert ein <a href=\"https:\/\/twitter.com\/correspsearch\">Twitter-Account<\/a> sowie ein RSS-Feed. Au\u00dferdem wird der Webservice demn\u00e4chst auf dem Workshop &#8222;Wissenschaftsgeschichte und Digital Humanities in Forschung und Lehre&#8220; des Fachverbands Wissenschaftsgeschichte sowie auf der DH 2016 vorgestellt.<\/p>\n<p>Der Webservice correspSearch wurde und wird von <a href=\"http:\/\/www.bbaw.de\/telota\">TELOTA<\/a>, der DH-Initiative der <a href=\"http:\/\/www.bbaw.de\">Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften<\/a>, entwickelt und betrieben. 2015 gewann das Projekt den Berliner Digital Humanities-Preis (1. Platz).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Webservice correspSearch weist mittlerweile knapp 16.000 edierte Briefe in \u00fcber 60 digitalen und gedruckten Publikationen nach. Erst k\u00fcrzlich sind neue Metadaten zu verschiedenen Korrespondenzen hinzugekommen, z.B. aus der Alfred Escher-Briefedition, die erst im letzten Jahr mit einem Relaunch abgeschlossen wurde. 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