{"id":6432,"date":"2016-02-23T17:08:25","date_gmt":"2016-02-23T16:08:25","guid":{"rendered":"http:\/\/dhd-blog.org\/?p=6432"},"modified":"2016-02-24T08:39:46","modified_gmt":"2016-02-24T07:39:46","slug":"wie-forschen-sie-denn-digital-umfrage-practices4humanities-zur-wissenschaftlichen-forschungspraxis-in-den-geisteswissenschaften","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=6432","title":{"rendered":"Wie forschen Sie denn digital? Umfrage &#8222;practices4humanities&#8220; zur wissenschaftlichen Forschungspraxis in den Geisteswissenschaften"},"content":{"rendered":"<p><em>von Anne Baillot:<\/em><\/p>\n<p><strong>Aufruf zur Teilnahme an einer Umfrage im deutschsprachigen Raum zur wissenschaftlichen Forschungspraxis in den Geisteswissenschaften.<\/strong><\/p>\n<p>Bereits im Herbst 2015 wurde \u00fcber diverse Kan\u00e4le (Mailinglisten, Twitter, Blogs) ein <a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=5686\">Aufruf<\/a> gestartet, an der Umfrage &#8222;Softwarenutzung in den Geisteswissenschaften&#8220; teilzunehmen. Damals ging es vorrangig darum, in Berlin und Brandenburg Tendenzen bei der Nutzung von digitalen Tools in den Geisteswissenschaften aufzuzeigen, und so wurden prim\u00e4r Forschende aus der deutschen Hauptstadt und ihrem Umland zur Teilnahme animiert (der Hintergrund zu der Studie kann hier nachgelesen werden: <a href=\"https:\/\/p4h.hypotheses.org\/\" target=\"_blank\">https:\/\/p4h.hypotheses.org\/<\/a>).<\/p>\n<p>Die Umfrage m\u00f6chten wir nun auf den gesamten deutschsprachigen Raum erweitern. Die Auswertung eines Teils der vorhandenen Daten, die sowohl im Sammelband <em>Berliner Beitr\u00e4ge f\u00fcr Digital Humanities<\/em> als auch auf der DHd 2016-Konferenz in Leipzig pr\u00e4sentiert wird, gibt in vielfacher Hinsicht Anlass dazu. Die bereits beobachteten Tendenzen (die <a href=\"https:\/\/p4h.hypotheses.org\/72\" target=\"_blank\">hier summarisch dargestellt<\/a> sind) k\u00f6nnen anhand einer breiteren Datenbasis konsolidiert bzw. verfeinert werden (oder gar revidiert!). Aber auch die Fragestellung selbst kann durch den Rekurs auf eine empirisch solidere Grundlage sowohl allgemeiner als auch pointierter angegangen werden. Die erste Auswertung ging von einer sp\u00fcrbaren Kluft zwischen digital-affinen Forschenden, die eine Vielfalt von Tools nutzen, und im Gegenzug solchen, die so gut wie keine Datenbanken, Social Media, W\u00f6rterb\u00fcchern, Visualisierungssoftware, Texteditoren, etc. heranziehen, aus. Grunds\u00e4tzlich steht in Frage, ob diese Divergenz tats\u00e4chlich andernorts so pr\u00e4gnant ist. F\u00fcr die deutschlandweite Umfrage gilt genauso wie f\u00fcr die berlinzentrierte das Motto, dass es nicht nur darum geht, die Lieblingswerkzeuge der Digital Humanists aufzulisten, sondern vielmehr darum, die digitale Forschungspraxis in den Geisteswissenschaften insgesamt zu entschl\u00fcsseln.<\/p>\n<p>Es werden Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftler aus allen Karrierestufen, Museums-, Archiv- und Forschungsinfrastrukturmitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die selbst forschend t\u00e4tig sind, selbst\u00e4ndige Forscherinnen und Forscher zur Teilnahme aufgerufen: All diejenigen, die sich im Bereich der Geisteswissenschaften als forschend verstehen. Sie werden in dieser Umfrage zu den Softwares befragt, die sie verwenden, aber auch zu praktischen Forschungsaktivit\u00e4ten (beiden Befragungsmustern liegt die <a href=\"http:\/\/tadirah.dariah.eu\/vocab\/index.php\" target=\"_blank\">TaDiRAH-Taxonomie<\/a> zugrunde).<\/p>\n<p>Uns geht es darum, den digitalen Wandel in den Geisteswissenschaften als ein Zusammenspiel zwischen Tools und Forschungspraktiken genauer zu erfassen und zu verstehen. Wie eignen sich die unterschiedlichen geisteswissenschaftlichen Disziplinen die digitale Methodik an? Was kommt zuerst, das Kollaborationstool oder das kollaborativ angelegte Forschungsvorhaben? Vielleicht erfahren wir im Zuge dessen sogar, welche Tools Sie morgen brauchen werden\u2026<\/p>\n<p>Auf Ihre Teilnahme freuen wir uns sehr und stehen f\u00fcr Fragen gerne zur Verf\u00fcgung!<\/p>\n<p><strong>Zur Umfrage:<\/strong> <a href=\"https:\/\/ww2.unipark.de\/uc\/practices4humanities\/\">https:\/\/ww2.unipark.de\/uc\/practices4humanities\/<\/a><\/p>\n<p><strong>Kontakt: <\/strong>F\u00fcr Fragen zur Umfrage &#8222;practices4humanities&#8220; kontaktieren Sie bitte Prof. Dr. Claudia M\u00fcller-Birn (<a href=\"mailto:clmb@inf.fu-berlin.de\">clmb@inf.fu-berlin.de<\/a>) und Dr. Anne Baillot (<a href=\"mailto:anne.baillot@cmb.hu-berlin.de\">anne.baillot@cmb.hu-berlin.de<\/a>). Fragen zum Sammelband <em>Berliner Beitr\u00e4ge f\u00fcr Digital Humanities<\/em> beantworten Dr. Anne Baillot und Markus Schn\u00f6pf (<a class=\"more\" href=\"mailto:schnoepf@bbaw.de\">schnoepf@bbaw.de<\/a>). Zum Interdisziplin\u00e4ren Forschungsverbund Digital Humanities in Berlin wenden Sie sich bitte an Jana Klawitter (<a href=\"mailto:klawitter@bbaw.de\">klawitter@bbaw.de<\/a>).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Anne Baillot: Aufruf zur Teilnahme an einer Umfrage im deutschsprachigen Raum zur wissenschaftlichen Forschungspraxis in den Geisteswissenschaften. Bereits im Herbst 2015 wurde \u00fcber diverse Kan\u00e4le (Mailinglisten, Twitter, Blogs) ein Aufruf gestartet, an der Umfrage &#8222;Softwarenutzung in den Geisteswissenschaften&#8220; teilzunehmen. 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