{"id":5914,"date":"2015-12-01T15:09:03","date_gmt":"2015-12-01T14:09:03","guid":{"rendered":"http:\/\/dhd-blog.org\/?p=5914"},"modified":"2015-12-01T15:10:24","modified_gmt":"2015-12-01T14:10:24","slug":"einladung-zum-14-berliner-dh-rundgang-am-7-dezember-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=5914","title":{"rendered":"Einladung zum 14. Berliner DH-Rundgang am 7. Dezember 2015"},"content":{"rendered":"<p><em>von Camille Roth und Laurent Romary (Centre Marc Bloch):<\/em><\/p>\n<p>Das <a href=\"http:\/\/cmb.huma-num.fr\/?lang=de\" target=\"_blank\">Digital Humanities Team des Centre Marc Bloch<\/a> stellt sich im Rahmen des 14. Berliner DH-Rundgangs vor:<\/p>\n<p>Termin: <b>Montag, 7. Dezember 2015, 16:00(s.t.)-17:30 Uhr.<\/b><br \/>\nOrt: <b><a href=\"https:\/\/cmb.hu-berlin.de\/\" target=\"_blank\">Centre Marc Bloch<\/a><\/b>, 3.OG, Georg-Simmel Raum, Friedrichstra\u00dfe 191, 10117 Berlin (U-Bahnhof: Stadtmitte).<br \/>\nAnmeldung: \u00fcber das <b><a href=\"http:\/\/www.ifdhberlin.de\/arbeitsfelder\/dh-rundgang\/dh-rundgang-15-12-07\/#c289\" target=\"_blank\">Online-Formular<\/a><\/b> oder per E-Mail an <b><a href=\"mailto:info@ifdhberlin.de\">info@ifdhberlin.de<\/a><\/b>.<\/p>\n<h3>Programm:<\/h3>\n<ul>\n<li>\u00a0\u00a0\u00a0 16:00 Uhr: Begr\u00fc\u00dfung: Darstellung des DH-Teams (Camille Roth)<\/li>\n<li>\u00a0\u00a0\u00a0 16:10 Uhr: DARIAH &#8211; Digital Research Infrastructure for the Arts and Humanities (Laurent Romary)<\/li>\n<li>\u00a0\u00a0\u00a0 16:25 Uhr: NERD &#8211; A platform for name entity recognition and disambiguation (Laurent Romary)<\/li>\n<li>\u00a0\u00a0\u00a0 16:45 Uhr: Phantomgrenzen von Instagram (Telmo Menezes)<\/li>\n<li>\u00a0\u00a0\u00a0 17:05 Uhr: Sozio-semantische Analyse des digitalen \u00f6ffentlichen Raums (Camille Roth)<\/li>\n<li>\u00a0\u00a0\u00a0 17:25 Uhr: Abschlussdiskussion<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Centre Marc Bloch (CMB) wird von dem franz\u00f6sischen Au\u00dfenministerium und dem Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS) getragen, als eines seiner Forschungsinstitute im Ausland. Seit 2001 wird es auch durch das BMBF mitfinanziert und ist seit 2011 durch einen Kooperationsvertrag als &#8222;An-Institut&#8220; eng mit der Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin (HU) verbunden. Als Forschungsinstitut hebt sich das CMB durch Interdisziplinarit\u00e4t und durch seine deutsch-franz\u00f6sische Ausrichtung hervor. Der f\u00e4cher\u00fcbergreifende Austausch pr\u00e4gt sowohl die einzelnen Projekte als auch die Forschungsachsen und Arbeitsgruppen des CMB, die die verschiedenen Richtungen der Geistes- und Sozialwissenschaften zusammenf\u00fchren. Zu den Hauptforschungsthemen des CMB geh\u00f6ren Wissensvermittlung und der \u00f6ffentliche Raum.<\/p>\n<p>Das &#8222;Digital Humanities&#8220;-Team versammelt am Centre Marc Bloch eine interdisziplin\u00e4re Gruppe von Forschern an der Schnittstelle zwischen Naturwissenschaften und Sozialwissenschaften: Seine Mitglieder sind entweder Sozialwissenschaftler, die mit IKT-Methoden vertraut sind, oder Mathematiker und Informatiker, die sich mit Fragen der Sozialwissenschaften befassen. Im Mittelpunkt steht die Untersuchung von soziosemantischen Dynamiken in mehreren Gemeinschaften bzw. im digitalen \u00f6ffentlichen Raum. Dabei werden sowohl Methoden der Soziologie als auch mathematische und informationswissenschaftliche Modelle verwendet.<\/p>\n<p>Auf dem Berliner DH-Rundgang werden folgende Initiativen und Projekte des DH-Teams am CMB vorgestellt:<\/p>\n<h3>DARIAH<\/h3>\n<p>Am 15. August 2014 f\u00fchrte die EU die digitale Infrastruktur DARIAH (Digital Research Infrastructure for the Arts and Humanities) als Plattform zur F\u00f6rderung von Forschung, Lehre und Innovation in den Feldern der digitalen Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften\u00a0 ein.<\/p>\n<p>Laurent Romary ist einer der Direktoren von DARIAH-EU und assoziierter Forscher am Centre Marc Bloch. &#8222;Die kulturellen Spuren der Menschheit sind zunehmend digital&#8220;, sagt er. Laut Laurent Romary produzieren moderne Gesellschaften zunehmend digitale Daten, weil Menschen sich im Internet bet\u00e4tigen und beispielsweise Dinge bei Facebook oder Twitter posten. &#8222;Neben diesen Daten, die bereits einen digitalen Ursprung haben, werden aber auch immer mehr analoge Quellen digitalisiert&#8220;, erg\u00e4nzt Mike Mertens, der CEO von DARIAH-EU. &#8222;Bibliotheken und Museen scannen Dokumente, digitalisieren Bilder und bilden beispielsweise r\u00f6mische Statuen oder byzantinische Waffen in drei dimensionalen Computermodellen nach&#8220;. T\u00e4glich entstehen so riesige Mengen an digitalen Artefakten, die f\u00fcr die Wissenschaft interessant sind, &#8222;weil sie helfen, das kulturelle, soziale und \u00f6konomische Leben in der Welt zu verstehen&#8220;, so Laurent Romary.<\/p>\n<p>Forscher k\u00f6nnen virtuell durch die Best\u00e4nde eines Museums am anderen Ende Europas streifen, oder historische Quellen, die weltweit in dutzenden Institutionen lagern, an einer zentralen Stelle abrufen: Im Internet. &#8222;Damit solche Projekte funktionieren, brauchen wir eine geh\u00f6rige Portion Know-How&#8220;, sowohl technisches als auch disziplinspezifisches, hebt Mike Mertens hervor. Dazu vernetzt DARIAH-EU europaweit Forscher und Forscherinnen. Derzeit sind bereits 17 Partnerl\u00e4nder und damit dutzende Forschungseinrichtungen und Projekte unter dem Dach von DARIAH-EU versammelt.<\/p>\n<p>Sie stellen ihr Wissen und ihre technischen Werkzeuge dem Netzwerk zur Verf\u00fcgung. Au\u00dferdem arbeiten sie in DARIAH internen Arbeitsgruppen an L\u00f6sungen f\u00fcr ihre jeweiligen Forschungsfelder und treiben die Ausbildung des digitalen Nachwuchses voran. Ziel ist es, langfristig Spitzenforschung in den digitalen Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften unter neuen Rahmenbedingungen zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Weitere Informationen unter: <a title=\"DARIAH\" href=\"http:\/\/www.dariah.eu\" target=\"_blank\" data-htmlarea-external=\"1\">http:\/\/www.dariah.eu<\/a><\/p>\n<h3>NERD<\/h3>\n<p>NERD (Named Entity Recognition and Desambiguation) ist ein Service, der im Rahmen des an DARIAH angegliederten Projektes <a title=\"Cendari\" href=\"http:\/\/www.cendari.eu\/\" target=\"_blank\" data-htmlarea-external=\"1\">&#8222;Cendari&#8220;<\/a> entwickelt wurde. Ziel ist es, die in einem Dokument enthaltenen Begriffe wie Orte, Personen oder auch wissenschaftliche Begriffe (z. B. chemische oder biologische Einheiten) zu erkennen. NERD verbindet die erkannten Elemente mit den entsprechenden Begriffen und Inhalten gro\u00dfer Datenbanken wie z. B. Wikipedia. NERD steht online all jenen zur Verf\u00fcgung, die im Rahmen ihrer &#8222;Digital Humanities&#8220;-Projekte diese Art von Service ben\u00f6tigen.<\/p>\n<h3>Phantomgrenzen von Instagram<\/h3>\n<p>In Zusammenarbeit mit dem von BMBF finanzierten Projekt &#8222;Phantomgrenzen&#8220; wurden Datens\u00e4tze von Instagram-Bildern gesammelt und analysiert, um m\u00f6gliche geographische Grenzen und Gebiete automatisch zu entdecken. Zeitliche Reihen von georteten Fotos bilden Bewegungsnetzwerke, deren Analyse durch Algorithmen zur Entdeckung der Gemeinschaftsstruktur es erm\u00f6glicht, den Umfang der (Mehrebenen-)Mobilit\u00e4t von tausenden von Users zu beschreiben. Ergebnisse \u00fcber u.a. Belgien, Berlin, Polen, Portugal und Ukraine werden gezeigt und kommentiert.<\/p>\n<h3>Sozio-semantische Analyse des digitalen \u00f6ffentlichen Raums<\/h3>\n<p>Der digitale \u00f6ffentliche Raum zeichnet sich durch Informationsdynamiken und Prozesse der Wissenskonstruktion aus, die grundlegende Bestandteile der zeitgen\u00f6ssischen sozialen und politischen Konfiguration des \u00f6ffentlichen Raums bilden. Das Team verfolgt das Ziel, verschiedene Beobachtungsebenen miteinander zu kombinieren, um einige Kontroversen in diesem Raum (inkl. Blogs, Twitter, Facebook, Online-Medien) auf der Makroebene, Anpassungs- und Integrationsdynamiken sowie die Wechselwirkungen zwischen beiden (einschlie\u00dflich der programmatischen Unterschiede zwischen traditionellen Medien und &#8222;Online-Agoren&#8220; und der Bedingungen f\u00fcr die Herausbildung neuer Autorit\u00e4ten) zu verstehen.<\/p>\n<p><b><a href=\"http:\/\/www.ifdhberlin.de\/arbeitsfelder\/dh-rundgang\/dh-rundgang-15-12-07\/#c289\" target=\"_blank\">Zur Anmeldung zum 14. Berliner DH-Rundgang am Centre Marc Bloch<\/a><\/b><\/p>\n<h3>Die n\u00e4chsten Stationen des Berliner DH-Rundgangs:<\/h3>\n<ul>\n<li>21. Januar 2016, 18-20 Uhr: Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin, H-Soz-Kult \/ Clio-online<\/li>\n<li>Februar 2016: TU Berlin, Servicezentrum Forschungsdaten und -publikationen (SZF)<\/li>\n<li>M\u00e4rz 2016: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Arbeitsstelle &#8222;Alexander von Humboldt auf Reisen &#8211; Wissenschaft aus der Bewegung&#8220;<\/li>\n<li>April 2016: Staatsbibliothek zu Berlin &#8211; Preu\u00dfischer Kulturbesitz<\/li>\n<li>Mai 2016: (wird in K\u00fcrze bekannt gegeben)<\/li>\n<li>Juni 2016: digiS \u2013 Servicestelle Digitalisierung Berlin, Konrad-Zuse-Zentrum f\u00fcr Informationstechnik Berlin (ZIB)<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Kontakt: <\/strong>Jana Klawitter (<a href=\"mailto:klawitter@bbaw.de\">klawitter@bbaw.de<\/a>) | Wiss. Koordinatorin des <a href=\"http:\/\/www.ifdhberlin.de\/startseite\/\" target=\"_blank\">Interdisziplin\u00e4ren Forschungsverbundes Digital Humanities in Berlin (if|DH|b)<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Camille Roth und Laurent Romary (Centre Marc Bloch): Das Digital Humanities Team des Centre Marc Bloch stellt sich im Rahmen des 14. Berliner DH-Rundgangs vor: Termin: Montag, 7. Dezember 2015, 16:00(s.t.)-17:30 Uhr. Ort: Centre Marc Bloch, 3.OG, Georg-Simmel Raum, Friedrichstra\u00dfe 191, 10117 Berlin (U-Bahnhof: Stadtmitte). Anmeldung: \u00fcber das Online-Formular oder per E-Mail an info@ifdhberlin.de. 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