{"id":5429,"date":"2015-07-22T13:42:32","date_gmt":"2015-07-22T11:42:32","guid":{"rendered":"http:\/\/dhd-blog.org\/?p=5429"},"modified":"2015-07-22T13:42:32","modified_gmt":"2015-07-22T11:42:32","slug":"dhd-2016-call-for-papers","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=5429","title":{"rendered":"DHd 2016: Call for papers"},"content":{"rendered":"<h3>I. Inhalte<\/h3>\n<p>Der Verband \u201eDigital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd) e. V.\u201c bittet um die Ein\u00adreichung von Abstracts zur dritten Jahrestagung seit seiner Gr\u00fcndung. Organisiert von Prof. Dr. Elisabeth Burr (Institut f\u00fcr Romanistik) und Prof. Dr. Gerhard Heyer (Institut f\u00fcr Informa\u00adtik) findet diese Tagung vom 07. bis 12. M\u00e4rz 2016 an der Universit\u00e4t Leipzig statt. In der internationalen Tradition solcher Tagungen bitten wir um Beitr\u00e4ge in der ganzen Breite des Fachgebiets. F\u00fcr das Leitthema \u201cModellierung &#8211; Vernetzung \u2013 Visualisierung: Die Digital Humanities als f\u00e4cher\u00fcbergreifendes Forschungsparadigma\u201d sind besonders die folgenden Themenbereiche relevant:<\/p>\n<ol>\n<li>Was sind die Daten der Geisteswissenschaften? Wie m\u00fcssen die Daten der Geisteswis\u00adsenschaften (digitalisierte bzw. digitale Texte, Bilder, Musik, Audio, Filme \/ Videos etc.) aufgearbeitet und vorgehalten werden, um sie \u00fcber die F\u00e4cher hinweg nicht nur f\u00fcr unter\u00adschiedliche, sondern auch derzeit noch unbekannte Fragestellungen nutzen zu k\u00f6nnen?<\/li>\n<li>Wie lassen sich die nur in Ausnahmef\u00e4llen widerspruchsfreien, eindeutigen und konsis\u00adtenten geisteswissenschaftlichen Daten so modellieren, untereinander und mit externen Daten vernetzen und visualisieren, dass es nicht nur zu einer Pluralisierung von Perspek\u00adtiven auf die Artefakte kommen, sondern dass auch ein neues, vernetztes und damit um\u00adfassenderes Wissen \u00fcber diese Artefakten generiert und pr\u00e4sentiert werden kann?<\/li>\n<li>Welche Relevanz hat diese Modellierung, Vernetzung und Visualisierung f\u00fcr die Geistes\u00adartefakte selbst und f\u00fcr den Gewinn reproduzierbarer wissenschaftlicher Erkenntnisse \u00fcber sie?<\/li>\n<li>Wie m\u00fcssen virtuelle, integrative und interaktive Forschungs-, Kommunikations- und Pr\u00e4\u00adsentationsumgebungen aussehen, damit sie der Umsetzung des f\u00e4cher\u00fcbergreifenden Forschungsparadigmas n\u00fctzen, die Schaffung und Darstellung von Wissen erm\u00f6glichen und eine aktive Beteiligung der \u00d6ffentlichkeit an diesen Prozessen erlauben?<\/li>\n<\/ol>\n<p>Unabh\u00e4ngig von dieser Schwerpunktsetzung freuen wir uns auch \u00fcber Beitr\u00e4ge zu allen Be\u00adreichen der digitalen Geisteswissenschaften. Dazu geh\u00f6ren unter anderem:<\/p>\n<ul>\n<li>Beispiele f\u00fcr disziplinspezifische Forschungsprojekte in der ganzen Breite der Geisteswis\u00adsenschaften, sowohl in ihren objektbezogenen (Arch\u00e4ologie, Ur- und Fr\u00fchgeschichte, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft etc.) als auch in ihren textbezogenen Auspr\u00e4gungen.<\/li>\n<li>Alle Aspekte der Modellierung geisteswissenschaftlicher Inhalte und Forschungsprozesse, Probleme des Markups und anderer Ans\u00e4tze zur Formalisierung von Inhalten, insbeson\u00addere auch im Bereich der semantischen Technologien.<\/li>\n<li>Aspekte der Nutzung von Big Data-Datenpools f\u00fcr geisteswissenschaftliche Forschung.<\/li>\n<li>Modelle und Praxiserfahrungen von Curricula und Ausbildungsg\u00e4ngen im Bereich der DH.<\/li>\n<li>Kuratorische Aspekte digitaler Verfahren, Modelle der Kooperation von Wissenschaft und Ged\u00e4chtnisinstitutionen (Bibliotheken, Archive, Museen).<\/li>\n<li>Neue Formen der wissenschaftlichen Kommunikation, Ver\u00e4nderung des Publikationswe\u00adsens.<\/li>\n<li>Durch innovative Softwarewerkzeuge erm\u00f6glichte neue methodische Ans\u00e4tze.<\/li>\n<li>Daten sind mehr als Text: 3D &#8211; und Multimedia-Anwendungen, Virtual Reality, digitale Kunst uvm.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>II. Formales<\/h3>\n<p>Es k\u00f6nnen eingereicht werden:<\/p>\n<ul>\n<li>Poster (Abstract von maximal 750 W\u00f6rtern).<\/li>\n<li>Vortr\u00e4ge (Abstract von maximal 1500 W\u00f6rtern).<\/li>\n<li>Sektionen mit mehreren Beitr\u00e4gen (drei Vortr\u00e4ge pro Sektion, ein Abstract pro Vortrag, ein zus\u00e4tzliches Abstract von ca. 500 W\u00f6rtern, das die \u00fcbergeordnete Fragestellung der Sek\u00adtion beschreibt).<\/li>\n<li>Panels (minimal 3, maximal 6 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ein Abstract von maximal 1500 W\u00f6rtern).<\/li>\n<li>Vor der Konferenz stattfindende Workshops (Vorschlag von maximal 1500 W\u00f6rtern).<\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr die Einreichung der Abstracts m\u00fcssen Sie sich auf <a href=\"https:\/\/www.conftool.pro\/dhd2016\" data-cke-saved-href=\"https:\/\/www.conftool.pro\/dhd2016\">https:\/\/www.conftool.pro\/dhd2016<\/a> registrieren und eine mit dem DHConValidator-Webservice erstellte dhc-Datei zur Begut\u00adachtung einreichen. N\u00e4here Informationen zum DHConValidator-Webservice und zu Conf\u00adTool finden Sie baldm\u00f6glichst auf der Web-Pr\u00e4senz der Konferenz: <a href=\"http:\/\/dhd2016.de\/\" data-cke-saved-href=\"http:\/\/dhd2016.de\/\">http:\/\/dhd2016.de\/<\/a>.<\/p>\n<p>Bei R\u00fcckfragen wenden Sie sich bitte an <a href=\"mailto:dhd2016@uni-leipzig.de\" data-cke-saved-href=\"mailto:dhd2016@uni-leipzig.de\">dhd2016@uni-leipzig.de<\/a><\/p>\n<p>Die Frist f\u00fcr die Einreichung von Beitr\u00e4gen l\u00e4uft am <strong>15.09.2015<\/strong> ab. Eine Benachrichtigung dar\u00fcber, ob der Beitrag angenommen wurde, wird bis Anfang Dezember 2015 versandt.<\/p>\n<p>Die prim\u00e4re Sprache der Veranstaltung ist Deutsch. In der Regel wird erwartet, dass von einem Verfasser \/ einer Verfasserin \/ einer Projektgruppe nur ein Poster oder Vortrag einge\u00adreicht wird. Eine Beteiligung von Beitragenden dar\u00fcber hinaus an einem Panel oder Work\u00adshop ist jedoch m\u00f6glich.<\/p>\n<p><strong>1) Posterpr\u00e4sentationen<\/strong><\/p>\n<p>Poster (Abstracts: 500-750 W\u00f6rter) k\u00f6nnen zu jedem Thema des Call for Papers eingereicht werden. Sie k\u00f6nnen auch den Stand einzelner Projekte anschaulich beschreiben oder Soft\u00adware demonstrieren.<\/p>\n<p><strong>2) Vortr\u00e4ge<\/strong><\/p>\n<p>Vortr\u00e4ge (Abstracts: 750 bis 1500 W\u00f6rter) stellen unver\u00f6ffentlichte Ergebnisse dar, und \/ oder berichten \u00fcber die Entwicklung von signifikanten neuen Methoden oder digitalen Res\u00adsourcen und \/ oder stellen ein methodisch \/ theoretisches Konzept vor. F\u00fcr die einzelnen Vortr\u00e4ge sind 20 Minuten Pr\u00e4sentationszeit und 10 Minuten f\u00fcr Fragen vorgesehen. Es wird erwartet, dass zumindest signifikante Zwischenergebnisse vorgelegt werden k\u00f6nnen. Vor\u00adtragsvorschl\u00e4ge sollten den Forschungsbeitrag in geeigneter Weise auf dem Hintergrund des Forschungsstands kontextualisieren und seine Bedeutung f\u00fcr die (digitalen) Geisteswissen\u00adschaften oder einen jeweiligen Teilbereich deutlich machen. F\u00fcr die Ank\u00fcndigung von Vor\u00adhaben, zu denen noch keine Zwischenergebnisse vorliegen, ist das Posterformat vorgese\u00adhen.<\/p>\n<p><strong>3) Sektionen<\/strong><\/p>\n<p>Sektionen bestehen aus drei Langvortr\u00e4gen mit einer Dauer von jeweils maximal 20 Minuten zu einem \u00fcbergeordneten Thema. Neben den Abstracts der einzelnen Vortr\u00e4ge ist ein Abstract des Organisators \/ der Organisatorin einzureichen, das in etwa 500 W\u00f6rtern das \u00fcbergeordnete Thema der Sektion, bzw. den Zusammenhang zwischen den einzelnen Bei\u00adtr\u00e4gen darstellt.<\/p>\n<p><strong>4) Panels<\/strong><\/p>\n<p>Panels bieten drei bis sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmern die M\u00f6glichkeit ein Thema auf der Basis einleitender Kurzvortr\u00e4ge zu diskutieren. In der Regel wird erwartet, dass von der 90-min\u00fctigen Sitzung je ein Drittel auf die vorbereiteten Statements, die Diskussion in\u00adnerhalb des Panels und die Diskussion des Panels mit dem Publikum entf\u00e4llt. Die Panel-Or\u00adganisatorinnen und Organisatoren reichen eine kurze Beschreibung des Themas im Umfang von 750-1500 W\u00f6rtern ein und best\u00e4tigen die Bereitschaft der aufgef\u00fchrten Personen, am Panel teilzunehmen.<\/p>\n<p><strong>5) Vor der Konferenz stattfindende Workshops<\/strong><\/p>\n<p>Von Teilnehmerinnen und Teilnehmern an Workshops, die vor der Konferenz stattfinden, wird erwartet, dass sie sich f\u00fcr die ganze Konferenz anmelden. Workshops dauern einen halben Tag.<\/p>\n<p>Die Vorschl\u00e4ge sollten die folgenden Informationen enthalten:<\/p>\n<ul>\n<li>Titel und eine kurze Beschreibung des Themas (750 bis 1500 W\u00f6rter).<\/li>\n<li>Die vollst\u00e4ndigen Kontaktdaten aller Beitragenden sowie einen Absatz zu deren For\u00adschungsinteressen.<\/li>\n<li>Die Zahl der m\u00f6glichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer.<\/li>\n<li>Angaben zu einer etwa ben\u00f6tigten technischen Ausstattung.<\/li>\n<li>Den workshopspezifischen Call for Papers, falls ein solcher ver\u00f6ffentlicht wird.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>III. Programmkomitee<\/h3>\n<ul>\n<li>Prof. Dr. Mag. Johannes Stigler (Karl-Franzens-Universit\u00e4t Graz) &#8211; Vorsitzender<\/li>\n<li>Dr. Anne Baillot (Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin, Deutschland)<\/li>\n<li>Dr. Frank Fischer (GCDH G\u00f6ttingen, Deutschland)<\/li>\n<li>Prof. Dr. Andreas Henrich (Universit\u00e4t Bamberg, Deutschland)<\/li>\n<li>Dr. Roland S. Kamzelak (Deutsches Literaturarchiv Marbach, Deutschland)<\/li>\n<li>Prof. Dr. Claudine Moulin (Universit\u00e4t Trier, Deutschland)<\/li>\n<li>Dr. Laurent Pugin (R\u00e9pertoire International des Sources Musicales, Bern, Schweiz)<\/li>\n<li>Annika Rockenberger (z. Zt. University of Oslo, Norwegen)<\/li>\n<li>Dr. Georg Schelbert (Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin, Deutschland)<\/li>\n<li>Dr. Christof Sch\u00f6ch (Universit\u00e4t W\u00fcrzburg, Deutschland)<\/li>\n<li>Prof. Dr. Joachim Veit (Universit\u00e4t Paderborn, Deutschland)<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Lokale Organisation<\/h3>\n<ul>\n<li>Prof. Dr. Elisabeth Burr, Lehrstuhl f\u00fcr franz\u00f6sische, frankophone und italienische Sprachwissenschaft am Institut f\u00fcr Romanistik<\/li>\n<li>Prof. Dr. Gerhard Heyer, Professor f\u00fcr Automatische Sprachverarbeitung am Institut f\u00fcr Informatik<\/li>\n<li>Prof. Dr. Charlotte Schubert, Lehrstuhl f\u00fcr Alte Geschichte, Historisches Seminar<\/li>\n<li>Prof. Dr. Gerik Scheuermann, Professor f\u00fcr Bild- und Signalverarbeitung am Institut f\u00fcr Informatik<\/li>\n<li>Prof. Dr. Josef Focht, Professor f\u00fcr Instrumentenkunde am Institut f\u00fcr Musikwissenschaft und Direktor des Museums f\u00fcr Musikinstrumente der Universit\u00e4t Leipzig<\/li>\n<li>Prof. Dr. Ulrich Johannes Schneider, Professor f\u00fcr Philosophie am\u00a0Institut f\u00fcr Kulturwissenschaften und Direktor der Universit\u00e4tsbibliothek Leipzig<\/li>\n<li>Dr. Jens Blecher, Direktor des Universit\u00e4tsarchivs Leipzig<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>I. 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