{"id":5388,"date":"2015-07-17T12:01:03","date_gmt":"2015-07-17T10:01:03","guid":{"rendered":"http:\/\/dhd-blog.org\/?p=5388"},"modified":"2015-07-21T10:57:24","modified_gmt":"2015-07-21T08:57:24","slug":"wissenschaftliche-annotationen-formen-funktionen-anforderungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=5388","title":{"rendered":"Wissenschaftliche Annotationen: Formen \u2013 Funktionen \u2013 Anforderungen"},"content":{"rendered":"<p><em>von Michael Bender, Luise Borek, Thomas Kollatz und Ruth Reiche<\/em><\/p>\n<p><em> unter Mitarbeit von Rainer Becker, Robert Casties, Eric Decker, Jochen Graf, Canan Hastik, Heinz-G\u00fcnter Kuper, Jens-Martin Loebel, Claudia M\u00fcller-Birn, Andrea Rapp, Martin Raspe, Elisabeth Steiner und Dulip Withanage <\/em><\/p>\n<h3>1. Einleitung<\/h3>\n<p>Passende infrastrukturelle Rahmenbedingungen sind die Voraussetzung f\u00fcr digitales fachwissenschaftliches Annotieren, gerade hier bestehen jedoch noch (unerf\u00fcllte) Anforderungen, um die Potentiale digitaler Annotationen voll auszusch\u00f6pfen. Dies wurde in zwei aufeinander aufbauenden Diskussionsrunden deutlich: Am 23. und 24. M\u00e4rz 2015 fand an der Technischen Universit\u00e4t Darmstadt der von DARIAH-DE organisierte Expertenworkshop Annotation of Digital Media: Infrastructural Needs (<a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=4913\" target=\"_blank\">Round Table II<\/a>) statt, der die Ergebnisse einer konstruktiven Diskussionsrunde wieder aufnahm, die im Juni 2014 in Heidelberg von der Heidelberg Research Architecture (HRA) ausgerichtet wurde (<a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=3831\" target=\"_blank\">Round Table I<\/a>). Neben der definitorischen Abgrenzung, also der Frage, was Annotationen sind, standen schon in diesem ersten Workshop Differenzierungen zwischen manuell und maschinell generierten Annotationen, verschiedenen \u00d6ffentlichkeitsgraden (\u00f6ffentlich \/ halb\u00f6ffentlich \/ privat und dem Rollenmangement) get\u00e4tigter Annotationen sowie deren Fl\u00fcchtigkeit und Persistenz zur Diskussion. Im Rahmen des zweiten Workshops wurde konkretisiert, welche Kriterien und Ansatzpunkte f\u00fcr die Entwicklung von technisch-infrastrukturellen L\u00f6sungen relevant sind, um letztlich dem selbstgesetzten Ziel, Annotationsprozesse und Annotationsergebnisse zusammenzuf\u00fchren, ein wenig n\u00e4her zu kommen.<\/p>\n<p>Kurzum: <em>Wir sind mit der Gesamtsituation unzufrieden.<\/em><\/p>\n<p>Der Fokus unseres Beitrags liegt auf den Formen und Funktionen von Annotationen, aus denen wir schlie\u00dflich Anforderungen f\u00fcr Annotationswerkzeuge und digitale Infrastrukturen ableiten m\u00f6chten. Er richtet sich damit disziplin\u00fcbergreifend an Geisteswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die annotieren und hierzu computerbasierte Werkzeuge einsetzen oder entwickeln. Er richtet sich zudem an Ged\u00e4chtnisinstitutionen, die zu annotierende &#8222;Quellen&#8220; liefern (z.B. Archive, Bibliotheken und Museen) oder Schnittstellen anbieten, die den Annotationsprozess erm\u00f6glichen.<\/p>\n<h3>2. Formen und Funktionen von Annotationen<\/h3>\n<p>Die Diskussionen in den Workshops f\u00fchrten zu hilfreichen Differenzierungen hinsichtlich der Gegenst\u00e4nde der Annotation und verschiedener Typen von Annotationen (2.1). Au\u00dferdem konnten m\u00f6gliche Funktionen von Annotationen als Grundlage einer Bedarfsbeschreibung auf diesem Gebiet bestimmt werden. Im Hinblick auf Funktionen bzw. Verwendungsm\u00f6glichkeiten und Ziele von Annotationen lassen sich zwei Hauptperspektiven einnehmen, die in den Diskussionen im Rahmen der DARIAH Round Table-Workshops herausgearbeitet worden: einerseits die Betrachtung von Annotationen als Ergebnisse von Forschungs- und Erschlie\u00dfungsprozessen, als Produkte, die dokumentiert, publiziert und vernetzt werden sollen (2.2), andererseits die Sicht auf Annotationen als Zwischenschritt in Forschungsprozessen, auf dem weitere Verarbeitungsverfahren (Analysen, Visualisierungen usw.) aufsetzen (2.3). Die M\u00f6glichkeit der Kombination dieser beiden Aspekte und die m\u00f6gliche Einbindung von Annotationen in iterative Prozesse, in denen Speicherung, Publikation und Verarbeitungsverfahren mehrfach aufeinander folgen, sind ebenfalls zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<h4>2.1 Annotationstypen und Annotationsgegenst\u00e4nde<\/h4>\n<p>Urspr\u00fcnglich ist eine Annotation eine Randbemerkung in Form eines Kommentars oder einer Erl\u00e4uterung zu einem Text oder Bild. Je nach Anwendungsgebiet und zugrundeliegendem Forschungsprozess kann diese Form der Annotation in Beschreibungsgrad und Nutzungsm\u00f6glichkeit variieren. Die Digitalisierung f\u00fchrte im Vergleich zum vordigitalen Annotieren zu einem grundlegenden Paradigmenwechsel. Digitale Annotationen sind im Vergleich zu den urspr\u00fcnglich analogen Annotationen multimediale Verweise wie Mark-ups, Lesezeichen, Tags, W\u00f6rter, Bewertungen, Transkriptionen, Fu\u00dfnoten und Symbole, die verschiedenen Annotationsgegenst\u00e4nden wie Texten, Bildern, Audio-, Videodateien, 3D-Objekten, Karten, Datenbanken und Webseiten hinzugef\u00fcgt werden k\u00f6nnen. Sie gehen somit \u00fcber rein deskriptive Metadaten hinaus und k\u00f6nnen im Einzelfall als Mikro-Publikationen eines Autors oder einer Autorin verstanden werden.<\/p>\n<p>Digitale Annotationen verfolgen den Zweck, insbesondere den Diskurs und die Kollaboration im Internet zu optimieren. Allerdings m\u00fcssen fachwissenschaftliche Annotationen deutlich von Annotationsformen, wie sie in sozialen Netzwerken und auf Kommunikationsplattformen (z.B. Twitter, YouTube, Flickr) Verwendung finden, unterschieden werden. Dar\u00fcber hinaus dienen semantische Annotationen, wie sie im Kontext von Semantic Web Technologien zum Einsatz kommen, als L\u00f6sungsansatz f\u00fcr die Gew\u00e4hrleistung von Interoperabilit\u00e4t sowie einer eindeutigen Referenzierbarkeit. Aufgrund der steigenden Anzahl von Sammlungen und Datenmengen werden zudem zunehmend automatische Annotationstechniken entwickelt und eingesetzt. Automatische und manuelle Annotationsprozesse k\u00f6nnen sich hierbei durchaus erg\u00e4nzen. Desweiteren m\u00fcssen Annotationen hinsichtlich Standardisierungsgrad, freier Verf\u00fcgbarkeit, Dauerhaftigkeit und Zitierf\u00e4higkeit unterschieden werden.<\/p>\n<p>Welche Gegenst\u00e4nde werden annotiert? Wie schon kurz angerissen, denkt man vom Analogen her kommend als erstes an die eigenen B\u00fccher, an die vielen Unterstreichungen und Notizen am Rand, um die Textstruktur zu begreifen, relevante Passagen hervorzuheben oder eigene Ideen zu fixieren. Ebenso verh\u00e4lt es sich mit den verschiedenen Sorten und Auspr\u00e4gungen digitaler Texte. Doch nicht nur digital vorliegende schriftsprachliche Texte, sondern auch digitale Bilder (z.B. schriftsprachlicher Text als Bilddigitalisat, digitale Reproduktion eines Gem\u00e4ldes, digitale bzw. digitalisierte Fotografie eines dreidimensionalen Objekts, genuin digitales Bild etc.), Bewegtbilder (Frame, Sequenz), aufgezeichnete Bewegungsmuster (Tanz \/ Choreographie), 3D-Modelle, Noten, Audio, Karten etc. k\u00f6nnen annotiert werden \u2013 ja sogar die &#8222;Realit\u00e4t&#8220; (augmented reality). Es scheint daher, als k\u00f6nne jeder Gegenstand zum Objekt einer Annotation werden \u2013 seine Transformation ins Digitale vorausgesetzt. Was aktuell (noch) nicht digital annotiert wird, deutet auf k\u00fcnftige Herausforderungen und offene Potentiale dieses wachsenden Bereichs.<\/p>\n<p>Ein Bewegtbildframe kann schriftsprachlich annotiert werden, umgekehrt kann aber auch ein Videoausschnitt zur Annotation eines Textes herangezogen werden. Jeder Annotationsgegenstand kann also als Bestandteil einer Annotation zu einem anderen Annotationsgegenstand fungieren. Digitale Annotationen sind im Prinzip inter- und crossmedial umsetzbar. Es lassen sich schriftliche bzw. sprachliche von graphischen Annotationen und zeitliche von topologisch-geografischen Annotationen unterscheiden. Da zudem Annotationen zu Annotationen m\u00f6glich sind (Meta-Annotationen), entsteht ein rhizomares Geflecht aus heterogenem Material, das wechselseitig aufeinander verweist. Ein solches Geflecht ist einerseits Produkt von Annotationsprozessen (Annotationen als Ergebnis), das nach einer dauerhaften Zug\u00e4nglichkeit verlangt (Repositorien, LZA etc.) sowie nach einer M\u00f6glichkeit, einzelne Fragmente des Annotationsgegenstandes persistent zu adressieren; andererseits fungieren Annotationen als Ausgangspunkt f\u00fcr weitere Analysen (Annotationen als Intermedium).<\/p>\n<h4>2.2 Annotationen als Ergebnis bzw. Produkt<\/h4>\n<p>Annotationen k\u00f6nnen als Ergebnisse von Forschungsprozessen bzw. als Produkte von wissenschaftlicher Arbeit angesehen werden. Das ist eine von zwei Hauptperspektiven auf Annotationen, aus der Bedarf bzw. Anforderungen an Infrastrukturen formuliert wurde. Annotationen sind als Produkte vor allem darauf ausgerichtet, als inhaltliche Anreicherungen der annotierten Gegenst\u00e4nde dokumentiert und dauerhaft gespeichert zu werden \u2013 mit Ankn\u00fcpfung an die jeweilige(n) Stelle(n) der Gegenst\u00e4nde, auf die sie bezogen sind. Dies kann zum einen zur Dokumentation des individuellen oder kollaborativen wissenschaftlichen Arbeitsprozesses dienen, andererseits aber auch vor allem die inhaltliche Erschlie\u00dfung bzw. Erweiterung der Gegenst\u00e4nde zum Ziel haben. Als Beispiel f\u00fcr die Funktion von Annotationen im Sinne von Ergebnissen\/Produkten kann neben der strukturellen und formalen Auszeichnungen von Inhalten die Stellenkommentierung in digitalen Editionen aufgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>\u00dcber die Speicherung und die Verkn\u00fcpfung mit dem Gegenstand hinaus besteht dahingehend Bedarf, dass Annotationen als Mikropublikationen umgesetzt und anerkannt werden sollen. Ihre persistente Adressierbarkeit und Zitierbarkeit bzw. feingranulare Referenzierbarkeit sowie ihre Anerkennung als wissenschaftliche Leistungen sind dabei wichtige Aspekte. Infrastrukturelle Voraussetzung daf\u00fcr ist ein entsprechend feingranulares Rechtemanagement und eine Versionenverwaltung.<\/p>\n<p>Ein weiterer wichtiger Aspekt aus dieser Produkt-Perspektive sind Verkn\u00fcpfungen \u2013 und zwar nicht nur zwischen Annotationen und den urspr\u00fcnglich annotierten Gegenst\u00e4nden, sondern auch zwischen Annotationen untereinander und zu anderen Gegenst\u00e4nden und Quellen, z.B. Sekund\u00e4rliteratur. Auf dieser Ebene k\u00f6nnen einerseits intra- und intertextuelle bzw. inter- und transmediale Koh\u00e4renzbez\u00fcge explizit gemacht werden, anderseits k\u00f6nnen \u2013 sozusagen metatextuell \u2013 wissenschaftliche Diskurse stattfinden und \u00fcber Annotationen entwickelt werden. Solche als Ergebnisse bzw. Produkte angesehene Annotationen k\u00f6nnen wiederum als Basis f\u00fcr weiterverarbeitende Prozesse dienen, die im nachfolgenden Abschnitt beschrieben werden.<\/p>\n<h4>2.3 Annotationen als Intermedium \/ Zwischenschritt \/ Prozess<\/h4>\n<p>Betrachtet man Annotationen als Prozess bzw. als Teil von Forschungsprozessen im Sinne eines Zwischenschritts, stehen die folgenden Fragen im Mittelpunkt: Wie k\u00f6nnen Annotationen weiterverarbeitet oder nachgenutzt werden? F\u00fcr was sollen die Annotationen als Grundlage dienen? Wie sind Annotationen in Prozesse, Verfahren und Arbeitsabl\u00e4ufe eingebunden? Aus dieser Perspektive sind vor allem Anforderungen an digitale Infrastrukturen im Bereich des kollaborativen Annotierens, der Unterst\u00fctzung von Standards und iterativen Workflows von Bedeutung.<\/p>\n<p>Einerseits spielen Tools f\u00fcr einzelne Wissenschaftler\/innen eine wichtige Rolle, andererseits muss identifiziert werden, wie Annotationsworkflows zwischen Projektpartnern und projekt\u00fcbergreifende Verfahren organisiert werden k\u00f6nnen. Dies betrifft Versionierungsm\u00f6glichkeiten sowie die Voraussetzungen f\u00fcr die Weiterverwendungsm\u00f6glichkeiten von Annotationen f\u00fcr Analysen, Visualisierungen und z.B. Machine-Learning-Verfahren, also auch die Integration von manueller und automatisierter Annotation unterschiedlicher Gegenst\u00e4nde.<\/p>\n<h3>3. Fazit: Anforderungen an Annotationswerkzeuge und digitale Infrastrukturen<\/h3>\n<p>Auf Basis der bislang beschriebenen Formen und Funktionen von Annotationen lassen sich einige allgemeine Anforderungen an Annotationswerkzeuge und digitale Infrastrukturen identifizieren:<\/p>\n<p>&#8211; Ein entscheidender Anforderungsbereich ist die Organisation der inhaltlichen Komponenten, also der Annotationsgegenst\u00e4nde und der Annotationsinhalte in einem stabilen System \u2013 z.B. durch ein Digital Asset Management System mit Schnittstellen zur Anwendungsprogrammierung (APIs) \u2013 als Basis f\u00fcr das Anbinden von Annotationstools.<\/p>\n<p>&#8211; Auch der Anforderungsbereich der Beschreibungssprachen ist dabei von Bedeutung, z.B. die Ber\u00fccksichtigung bestehender Austausch- und Beschreibungsformate wie das Open Data Annotation Model.<\/p>\n<p>&#8211; Die Verkn\u00fcpfbarkeit (auch mit anderen Annotationsgegenst\u00e4nden sowie anderen Annotationsschichten), Importierbarkeit und Exportierbarkeit von Inhalten muss \u00fcber diese inhaltliche Organisation geregelt werden k\u00f6nnen. Dies muss z.B. die M\u00f6glichkeit umfassen, verschiedene Komponenten zu gruppieren und gemeinsam zu referenzieren \u2013 und zwar nicht nur hinsichtlich ganzer Dateien, sondern auch im Hinblick auf einzelne Elemente. In Bezug auf graphische Annotationen w\u00e4ren das z.B. bestimmte Formen und Koordinaten, auf schriftliche Texte bezogen Gr\u00f6\u00dfen wie Abs\u00e4tze, Paragraphen, S\u00e4tze, W\u00f6rter usw.<\/p>\n<p>&#8211; Eine weitere Anforderung an die Inhalteorganisation besteht darin, verschiedene Annotationsebenen ein- und ausblenden zu k\u00f6nnen, Annotationen also nach unterschiedlichen Layern zu organisieren.<\/p>\n<p>&#8211; Die inhaltliche Organisation ist also auch Voraussetzung f\u00fcr die Organisation von Arbeitsprozessen \u2013 auch im Hinblick auf das verteilte, kollaborative Arbeiten. Neben der Versionierung steht hier ein feingranulares Zugriffs- und Rechtemanagement im Mittelpunkt &#8211; unter Ber\u00fccksichtigung der Akteure (z.B. Individuen, Gruppen, angeschlossene Maschinen \/ Services, Disziplinen, \u00d6ffentlichkeit) auf Basis spezifischer Aktionen (z.B. lesen, ver\u00e4ndern, versionieren, l\u00f6schen, ver\u00f6ffentlichen (drucken, exportieren, weiternutzen). Die aufgef\u00fchrten Punkte stehen in engem Zusammenhang mit der Speicherung von Komponenten und verschiedenen Versionen, die im Workflow entstehen.<\/p>\n<p>&#8211; Die langfristige Verf\u00fcgbarkeit und die feingranulare Referenzierbarkeit stehen damit in engem Zusammenhang und sind Voraussetzung f\u00fcr Transparenz, Nachpr\u00fcfbarkeit und Qualit\u00e4tssicherung.<\/p>\n<p>&#8211; Urheber- und Zugriffs-Rechtefragen, Lizenzen und Datenschutz wurden ebenfalls mehrfach als Bedarfsaspekte ge\u00e4u\u00dfert.<\/p>\n<p>&#8211; Nicht zu untersch\u00e4tzen ist das Thema \u201eUsability\u201c, vereinfacht ausgedr\u00fcckt die Erlernbarkeit und Bedienbarkeit der Interfaces der Infrastruktur sowie der Werkzeuge, auch um die Einstiegsh\u00fcrde gering zu halten. Angesichts der wachsenenden Vielfalt verschiedener Endger\u00e4te nimmt die Anzeige von Inhalten und der Bedienbarkeit f\u00fcr konzentriertes Arbeiten auch im Wechsel zwischen unterschiedlichen Ger\u00e4ten einen hohen Stellenwert ein.<\/p>\n<p>In diesem Sinne: <em>Annotatoren aller L\u00e4nder vereinigt euch!<\/em><\/p>\n<p><em>Die Initiatoren dieses Positionspapiers haben eine <a href=\"https:\/\/listserv.gwdg.de\/mailman\/listinfo\/dariah-de-annotationen\" target=\"_blank\">Mailingliste <\/a>eingerichtet und freuen sich \u00fcber weiteren Austausch. Literatur zum Thema Annotationen ist in der Bibliographie <span class=\"i\"><a href=\"https:\/\/de.dariah.eu\/bibliographie\" target=\"_blank\">Doing Digital Humanities<\/a><\/span> <span class=\"\">zu finden.<\/span><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Michael Bender, Luise Borek, Thomas Kollatz und Ruth Reiche unter Mitarbeit von Rainer Becker, Robert Casties, Eric Decker, Jochen Graf, Canan Hastik, Heinz-G\u00fcnter Kuper, Jens-Martin Loebel, Claudia M\u00fcller-Birn, Andrea Rapp, Martin Raspe, Elisabeth Steiner und Dulip Withanage 1. 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