{"id":404,"date":"2012-04-13T12:04:44","date_gmt":"2012-04-13T10:04:44","guid":{"rendered":"http:\/\/dhd-blog.org\/?p=404"},"modified":"2012-04-13T12:04:44","modified_gmt":"2012-04-13T10:04:44","slug":"stellenausschreibung-integriertes-monitoring-einer-vre-promotionsstelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=404","title":{"rendered":"Stellenausschreibung &#8222;Integriertes Monitoring einer VRE&#8220; (Promotionsstelle)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wissenschaftliche\/r Mitarbeiter\/in (Doktorand\/in) im Forschungsverbund \u201eTextGrid: Institutionalisierung einer Virtuellen Forschungsumgebung in den Geisteswissenschaften. Teilprojekt: Entwicklung und Implementierung eines integrierten Monitoring<\/strong><br \/>\nAm Zentrum Technik und Gesellschaft (ZTG) der Technischen Universit\u00e4t Berlin ist die Position eines\/r wissenschaftlichen Mitarbeiter\/in zu besetzen (unter Vorbehalt der Bewilligung durch das BMBF). Es handelt sich um eine halbe Stelle (19,5 Wochenstd.). Die Stelle wird nach TV\u00f6D verg\u00fctet und soll m\u00f6glichst zum 01. Juni 2012 angetreten werden. Die Besch\u00e4ftigung ist auf 3 Jahre begrenzt und zur Promotion geeignet.<\/p>\n<p>Der Forschungsverbund \u201eTextGrid: Institutionalisierung einer Virtuellen Forschungsumgebung in den Geisteswissenschaften\u201c leistet einen entscheidenden Beitrag zur modellhaften Institutionalisierung der Virtuellen Forschungsumgebung TextGrid, indem er die Herausforderungen auf fachwissenschaftlicher, sozialer, organisatorischer, finanzieller, rechtlicher und technischer Ebene untersucht, um belastbare L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge zu entwickeln. Mit dem \u00dcbergang vom projektfinanzierten in den nachhaltigen Betrieb wird ein zuverl\u00e4ssiger und vertrauensw\u00fcrdiger virtueller Forschungsraum geschaffen. Auf diese Weise wird die Entwicklung der Digital Humanities in Deutschland nachhaltig bef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Der Aufgabenschwerpunkt der TU Berlin\/ZTG liegt in der Entwicklung eines integrierten Monitoring f\u00fcr VREs. Konkret wird ein integriertes Monitoring in TextGrid implementiert. Die Stelleninhaberin\/der Stelleninhaber wird das Arbeitspaket (AP 6.1) \u201eIntegriertes Monitoring aller Arbeitspakete\u201c im Rahmen des Verbundprojektes bearbeiten. Aufgaben: Auf einer breiten und interdisziplin\u00e4ren Literaturbasis wird systematisch untersucht, welche Dimensionen aus den Bereichen Wissen, Technologie, \u00d6konomie, \u00d6kologie und Soziales das integrierte Monitoring einer digitalen Forschungsinfrastruktur beinhalten muss. Hierzu werden erstens existierende Monitoring-Ans\u00e4tze einer umfassenden Auswertung unterzogen. Zweitens wird eine Dokumentenanalyse und drittens eine Befragung relevanter Akteure durchgef\u00fchrt. Darauf aufbauend sind in einem n\u00e4chsten Schritt eine Beurteilungsmethodik zu erarbeiten und die Beurteilungskategorien zu definieren. Au\u00dferdem werden Governance-Werkzeuge zum steuernden Eingreifen entwickelt. Ziel ist die Implementierung eines integrierten Monitoring von TextGrid.<br \/>\nIntegriertes Monitoring bedeutet ein umfassendes Monitoring, das nicht nur \u201eharte Zahlen\u201c in seiner Bewertung ber\u00fccksichtigt (z. B. die Anzahl der Klicks auf einer Website), sondern auch soziale Dimensionen (z. B. Nutzerperspektive, Nutzer-Entwickler-Interaktionen) oder \u00f6kologische (z. B. Energieverbrauch durch Betrieb von digitalen Forschungsinfrastrukturen) in die unmittelbare systematische Erfassung von Prozessen aufnimmt. Dabei werden verschiedene Forschungsbereiche (z. B. Science &amp; Technology Studies, Informatik, Benutzerforschung) gepr\u00fcft und ihre f\u00fcr das integrierte Monitoring geeigneten Ans\u00e4tze miteinander kombiniert. In Anlehnung an den Ansatz zum integrierten Gesch\u00e4ftsbericht (internationaler Reporting-Trend, zunehmend auch in Form von Sustainability Reports), wird auf diese Weise ein integriertes Monitoring entwickelt, das die Leistungen der Forschungsinfrastruktur TextGrid in den Feldern Wissen, Technologie, \u00d6konomie, \u00d6kologie und Soziales zu erfassen und auf der Basis einer integrierenden Auswertung zu bewerten vermag.In dem Projekt wird die\/der geeignete Kandidat\/in eng mit dem Projekt \u201eE-Science Interfaces\u201c (http:\/\/escience-interfaces.net\/) zusammenarbeiten.<\/p>\n<p>Anforderungen:<br \/>\n\u2022 Gew\u00fcnscht sind Kenntnisse \u00fcber Monitoring- und Qualit\u00e4tssicherungsverfahren<br \/>\n\u2022 Gew\u00fcnscht sind Kenntnisse \u00fcber Virtuelle Forschungsumgebungen in den Geisteswissenschaften<br \/>\n\u2022 Erforderlich ist eine hohe Bereitschaft mit den Verbundpartnern zusammenzuarbeiten<br \/>\n\u2022 Erfahrungen mit Ans\u00e4tzen der Wissenschafts- und Technikforschung bzw. die hohe Bereitschaft, sich hier einzuarbeiten<br \/>\n\u2022 Teamf\u00e4higkeit<br \/>\n\u2022 Interdisziplinarit\u00e4t<br \/>\n\u2022 Kenntnisse in qualitativen Methoden der Sozialforschung<br \/>\nZur Sicherung der Gleichstellung sind Bewerbungen qualifizierter Frauen besonders willkommen. Schwerbehinderte Bewerber\/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt.<br \/>\nEnde der Bewerbungsfrist ist der <strong>03.05.2012.<\/strong><\/p>\n<p>Bei weiteren Fragen k\u00f6nnen Sie sich jederzeit mit Sonja Palfner (sonja.palfner@tu-berlin.de) in Verbindung setzen.<br \/>\nUnterlagen: Kurze aussagekr\u00e4ftige Bewerbungen mit einem tabellarischen Lebenslauf, Zeugniskopien und zwei Namen von Kolleg\/innen als Referenz richten Sie bitte per E-Mail an:Sonja Palfner (ZTG) sonja.palfner@tu-berlin.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wissenschaftliche\/r Mitarbeiter\/in (Doktorand\/in) im Forschungsverbund \u201eTextGrid: Institutionalisierung einer Virtuellen Forschungsumgebung in den Geisteswissenschaften. 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