{"id":3964,"date":"2014-09-01T11:26:25","date_gmt":"2014-09-01T09:26:25","guid":{"rendered":"http:\/\/dhd-blog.org\/?p=3964"},"modified":"2015-12-16T09:04:18","modified_gmt":"2015-12-16T08:04:18","slug":"dhd-tagung-2015-call-for-papers","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=3964","title":{"rendered":"DHd-Tagung 2015: Call for Papers"},"content":{"rendered":"<div><b>I. Inhalte<\/b><\/div>\n<div>\n<p>Die \u201eDigital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd)\u201c bitten um die Einreichung von Abstracts zur zweiten Jahrestagung seit ihrer Gr\u00fcndung. Organisiert durch das Zentrum f\u00fcr Informationsmodellierung \u2013 Austrian Centre for Digital Humanities, findet diese an der Universit\u00e4t Graz statt. In der internationalen Tradition solcher Tagungen bitten wir um Beitr\u00e4ge in der ganzen Breite des Fachgebiets. F\u00fcr das Leitthema \u201cVon Daten zu Erkenntnissen\u201d sind besonders drei Themenbereiche relevant, die f\u00fcr die methodologische \u00a0Diskussion und f\u00fcr eine Positionierung unserer Disziplin im Spannungsfeld zwischen datenorientierten und hermeneutischen Ans\u00e4tzen fruchtbar sein k\u00f6nnen:<\/p>\n<div>\n<p>(a) Welchen Mehrwert bieten die in den digitalen Geisteswissenschaften entwickelten neuen Methoden und Technologien f\u00fcr Erkenntnisprozesse in unterschiedlichen geistes\u00adwissenschaftlichen Disziplinen?<\/p>\n<p>(b) Sind disziplinen\u00fcbergreifende Synergien aus den in den digitalen Geistes\u00adwissen\u00adschaften entwickelten Methoden, Techniken und Infrastrukturen zu erwarten? \u00a0Ist die \u201cFlut\u201d und Vielfalt von Projekten und Ans\u00e4tzen auf gemeinsame Methoden\/Theorien abbildbar?<\/p>\n<p>(c) Welche Bedeutung haben Daten f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Generierung von Wissen in den Geisteswissenschaften? \u00a0Welche theoretischen, methodischen und praktischen Vor\u00adaus\u00adsetzungen sind f\u00fcr eine nachhaltige Nutzung von Forschungsdaten n\u00f6tig?<\/p>\n<\/div>\n<p>Unabh\u00e4ngig von dieser Schwerpunktsetzung freuen wir uns auch \u00fcber Beitr\u00e4ge zu allen Bereichen der digitalen Geisteswissenschaften. Dazu geh\u00f6ren unter anderem:<\/p>\n<ul>\n<li>Beispiele f\u00fcr disziplinspezifische Forschungsprojekte in der ganzen Breite der Geisteswissenschaften, sowohl in ihren objektbezogenen (Arch\u00e4ologie, Ur- und Fr\u00fchgeschichte, Kunstgeschichte etc.) als auch in ihren textbezogenen Auspr\u00e4gungen.<\/li>\n<li>Alle Aspekte der Modellierung geisteswissenschaftlicher Inhalte und Forschungsprozesse, Probleme des Markups und anderer Ans\u00e4tze zur Formalisierung von Inhalten, insbesondere auch im Bereich der semantischen Technologien.<\/li>\n<li>Aspekte der Nutzung von Big Data-Datenpools f\u00fcr geisteswissenschaftliche Forschung.<\/li>\n<li>Modelle und Praxiserfahrungen von Curricula und Ausbildungsg\u00e4ngen im Bereich der DH.<\/li>\n<li>Kuratorische Aspekte digitaler Verfahren, Modelle der Kooperation von Wissenschaft und Ged\u00e4chtnisinstitutionen (Bibliotheken, Archive, Museen).<\/li>\n<li>Durch innovative Softwarewerkzeuge erm\u00f6glichte neue methodische Ans\u00e4tze.<\/li>\n<li>Daten sind mehr als Text: 3D \u2013 und Multimedia-Anwendungen, Virtual Reality, digitale Kunst uvm.<\/li>\n<\/ul>\n<p><b>II. Formales<\/b><\/p>\n<p>Es k\u00f6nnen eingereicht werden:<\/p>\n<ul>\n<li>Poster (Abstract von maximal 750 W\u00f6rtern).<\/li>\n<li>Vortr\u00e4ge (Abstract von maximal 1500 W\u00f6rtern).<\/li>\n<li>Sektionen mit mehreren Beitr\u00e4gen (drei Vortr\u00e4ge pro Sektion, ein Abstract pro Vortrag, ein Abstract von ca. 500 W\u00f6rtern, das die \u00fcbergeordnete Fragestellung der Sektion beschreibt).<\/li>\n<li>Panels (minimal 3, maximal 6 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ein Abstract von maximal 1500 W\u00f6rtern).<\/li>\n<li>Vor der Konferenz stattfindende Workshops (Vorschlag von maximal 1500 W\u00f6rtern).<\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr die Einreichung der Abstracts m\u00fcssen Sie sich auf<a href=\"https:\/\/www.conftool.pro\/dhd2015\" target=\"_blank\"> https:\/\/www.conftool.pro\/dhd2015<\/a> registrieren und die Datei als PDF f\u00fcr die Begutachtung bereitstellen. Bei R\u00fcckfragen wenden Sie sich bitte an <a>dhd2015(at)uni-graz.at.<\/a><\/p>\n<p>Die Frist f\u00fcr die Einreichung aller Arten l\u00e4uft am <b>2.11.2014<\/b> um Mitternacht GMT ab. Eine Benachrichtigung dar\u00fcber, ob der Beitrag angenommen wurde, wird bis Mitte Dezember versandt.<\/p>\n<p>Die prim\u00e4re Sprache der Veranstaltung ist Deutsch. In der Regel wird erwartet, dass von einem Verfasser \/ einer Verfasserin \/ einer Projektgruppe nur ein Poster oder Vortrag eingereicht wird. Eine Beteiligung von Beitragenden dar\u00fcber hinaus an einem Panel oder Workshop ist jedoch m\u00f6glich.<\/p>\n<p>1) Posterpr\u00e4sentationen<\/p>\n<p>Poster (Abstracts: 500-750 W\u00f6rter) k\u00f6nnen zu jedem Thema des Call for Papers eingereicht werden, insbesondere aber auch den Stand einzelner Projekte darstellend beschreiben oder Software demonstrieren.<\/p>\n<p>2) Vortr\u00e4ge<\/p>\n<p>Vortr\u00e4ge (Abstracts: 750 bis 1500 W\u00f6rter) stellen unver\u00f6ffentlichte Ergebnisse dar, und \/ oder berichten \u00fcber die Entwicklung von signifikanten neuen Methoden oder digitalen Ressourcen und \/ oder stellen ein methodisch theoretisches Konzept dar. F\u00fcr die einzelnen Vortr\u00e4ge sind 20 Minuten Pr\u00e4sentationszeit und 10 Minuten f\u00fcr Fragen vorgesehen. Es wird erwartet, dass die behandelten Themen, auch wenn nicht abgeschlossen, mindestens signifikante Zwischenergebnisse vorweisen k\u00f6nnen. F\u00fcr die Ank\u00fcndigung von Vorhaben, zu denen noch keine Zwischenergebnisse vorliegen, ist das Posterformat vorgesehen.<\/p>\n<p>3) Sektionen<\/p>\n<p>Diese bestehen aus drei Langvortr\u00e4gen mit einer Dauer von maximal 20 Minuten zu einem \u00fcbergeordneten Thema. Neben den Abstracts der einzelnen Vortr\u00e4ge ist ein Abstract des Organisators \/ der Organisatorin einzureichen, das in etwa 500 W\u00f6rtern das \u00fcbergeordnete Thema der Sektion, bzw. den Zusammenhang zwischen den einzelnen Beitr\u00e4gen darstellt.<\/p>\n<p>4) Panels<\/p>\n<p>Bieten drei bis sechs TeilnehmerInnen die M\u00f6glichkeit ein Thema auf der Basis einleitender Kurzvortr\u00e4ge zu diskutieren. In der Regel wird erwartet, dass von der 90-min\u00fctigen Sitzung je ein Drittel auf die vorbereiteten Statements, die Diskussion innerhalb des Panels und die Diskussion des Panels mit dem Publikum entf\u00e4llt. Die Panel-OrganisatorInnen reichen eine kurze Beschreibung des Themas im Umfang von 750-1500 W\u00f6rtern und best\u00e4tigen die Bereitschaft der nominierten TeilnehmerInnen, an dem Panel teilzunehmen.<\/p>\n<p>5) Vor der Konferenz stattfindende Workshops<\/p>\n<p>Von TeilnehmerInnen an Workshops, die vor der Konferenz stattfinden, wird erwartet, dass sie sich f\u00fcr die ganze Konferenz anmelden. Workshops dauern einen halben Tag.<\/p>\n<p>Die Vorschl\u00e4ge sollten die folgenden Informationen enthalten:<\/p>\n<ul>\n<li>Titel und eine kurze Beschreibung des Themas (750 bis 1500 W\u00f6rter).<\/li>\n<li>Die vollst\u00e4ndigen Kontaktdaten aller Beitragenden sowie einen Absatz zu deren Forschungsinteressen.<\/li>\n<li>Die Zahl der m\u00f6glichen TeilnehmerInnen.<\/li>\n<li>Angaben zu einer etwa ben\u00f6tigten technischen Ausstattung.<\/li>\n<li>Der workshopspezifische Call for Papers, falls ein solcher ver\u00f6ffentlicht wird.<\/li>\n<\/ul>\n<p><b>III. Programmkomitee<\/b><\/p>\n<p>Dr. Anne Baillot (Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin\/Universit\u00e4t Stuttgart), Prof. Dr. Elisabeth Burr (Universit\u00e4t Leipzig), Georg Hohmann, M.A. (Deutsches Museum in M\u00fcnchen), Prof. Dr. Walter Koch (Angewandte Informationstechnik Forschungsgesellschaft mbH), Prof. Dr. Ingo Kropa\u010d (Karl-Franzens-Universit\u00e4t Graz), Dr. Matthias Lang (Universit\u00e4t G\u00f6ttingen), Prof. Dr. Claudine Moulin (Universit\u00e4t Trier), Dr. Laurent Pugin (RISM Schweiz), Prof. Dr. Malte Rehbein (Universit\u00e4t Passau, Vorsitzender des Programmkomitees), Dr. Christof Sch\u00f6ch (Universit\u00e4t W\u00fcrzburg), Prof. Dr. Wolfgang Spickermann (Karl-Franzens-Universit\u00e4t Graz), Dr. Thomas St\u00e4cker (Herzog August Bibliothek Wolfenb\u00fcttel), Prof. Dr. Mag. Johannes Stigler (Karl-Franzens-Universit\u00e4t Graz), Prof. Dr. Manfred Thaller (Universit\u00e4t K\u00f6ln), Prof. Dr. Georg Vogeler M.A. (Karl-Franzens-Universit\u00e4t Graz), Thorsten W\u00fcbbena, M.A. (Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt am Main)<\/p>\n<p>Bitte beachten Sie auch die Pre-Conference am 24.2. 2015<a name=\"_GoBack\"><\/a> \u201cUnser digitales Ged\u00e4chtnis: Langzeitarchivierung von kulturellem und wissenschaftlichem Erbe\u201d: <a href=\"http:\/\/dhd2015.uni-graz.at\/de\/konferenz\/pre-conference-digitale-bibliothek\/\" target=\"_blank\">http:\/\/dhd2015.uni-graz.at\/de\/konferenz\/pre-conference-digitale-bibliothek\/<\/a><\/p>\n<p><a title=\"TEXT, call for papers, call_for_papers.pdf, 59 KB\" href=\"http:\/\/static.uni-graz.at\/fileadmin\/veranstaltungen\/von-daten-zu-erkenntnissen\/dhd2015_call_for_papers.pdf\" target=\"_blank\">Zum Call for Papers als PDF<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/dhd2015.uni-graz.at\">Zur Veranstaltungswebseite<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>I. 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