{"id":3773,"date":"2014-07-11T13:57:02","date_gmt":"2014-07-11T11:57:02","guid":{"rendered":"http:\/\/dhd-blog.org\/?p=3773"},"modified":"2014-08-25T17:26:37","modified_gmt":"2014-08-25T15:26:37","slug":"dariah-de-workshop-forschungsdaten-fuer-andere","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=3773","title":{"rendered":"DARIAH-DE &#8211; Workshop &#8222;Forschungsdaten f\u00fcr Andere&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Durch das enorm gewachsene Interesse am offenen Zugang zu Forschungsdaten bzw. deren Bereitstellung in den historisch arbeitenden Wissenschaften, wird es immer dringlicher eine Regelung f\u00fcr die offene Frage der Urheber- und Verwertungsrechte an Forschungsdaten zu finden, da Forschungsdaten Grundpfeiler wissenschaftlicher Erkenntnis darstellen und Grundlage weiterer Forschung sind.<a href=\"http:\/\/hsozkult.geschichte.hu-berlin.de\/tagungsberichte\/id=5512&amp;sort=datum&amp;order=down&amp;search=marcus+held#note1\" name=\"note1top\">[1]<\/a> Angesichts des Wunsches m\u00f6glichst freie, \u00fcberregionale und langfristige Zugriffe auf Daten zu gew\u00e4hrleisten, sind gerade Lizenzen ein unumg\u00e4nglicher Teil im Prozess der globalen Austausches. Allerdings erscheinen Lizenzprozesse und -entscheidungen f\u00fcr viele Wissenschaftler ein kaum zu bew\u00e4ltigendes und \u00fcberschaubares Minenfeld zu sein. Dies f\u00fchrt teilweise zu falschen Entscheidungen in Bezug auf die Lizensierung, so dass eine freier, \u00fcberregionaler und langfristiger Zugang schwierig ist, oder es wird keine Lizenz vergeben, ohne zu bedenken, dass ohne eine explizierte Lizenz die Weiterverwendung stark beschr\u00e4nkt ist.<\/p>\n<p><!--more-->Lizenzen als Teil des immer sich dringender stellenden Anforderungsprofils von Drittmittelgebern an das \u201eDatenmanagement\u201c<a href=\"http:\/\/hsozkult.geschichte.hu-berlin.de\/tagungsberichte\/id=5512&amp;sort=datum&amp;order=down&amp;search=marcus+held#note2\" name=\"note2top\">[2]<\/a>, erm\u00f6glichen und regeln sowohl die Verf\u00fcgbarkeit und den Zugang, die Weiterverwendung und die Umverteilung, sowie die Universal-Teilnahme. Lizenzen \u2013 so k\u00f6nnte man es positiv formulieren \u2013 sollen es erm\u00f6glichen Daten(s\u00e4tze) innerhalb der Grenzen der geltenden Gesetze so \u00f6ffentlich verf\u00fcgbar zu machen wie m\u00f6glich. Demgegen\u00fcber stehen die Unsicherheiten und die Unkenntnis dar\u00fcber, was \u00fcberhaupt lizensiert werden kann und darf, was die diversen Lizenzen auf dem Markt zu leisten verm\u00f6gen, wie sich die jeweiligen Lizenzen in welchem Punkt unterscheiden. Auch herrscht meist Unklarheit dar\u00fcber, wie Schutzkraft von Lizenzen einzusch\u00e4tzen ist. Was schlie\u00dfen die jeweiligen Lizenz ein und was schlie\u00dfen sie aus? Wo liegen die jeweiligen St\u00e4rken und Schw\u00e4chen, Chancen und Grenzen der Lizenz und wie komme ich \u00fcberhaupt an diese?<\/p>\n<p>Diese und andere Fragen wurden auf dem Workshop behandelt, welchen das Leibniz-Institut f\u00fcr Europ\u00e4ische Geschichte in Mainz zusammen mit dem Deutschen Arch\u00e4ologischen Institut in Berlin als Partner in DARIAH-DE (Digital Research Infrastructure for the Arts and Humanities)<a href=\"http:\/\/hsozkult.geschichte.hu-berlin.de\/tagungsberichte\/id=5512&amp;sort=datum&amp;order=down&amp;search=marcus+held#note3\" name=\"note3top\">[3]<\/a> am 12. Und 13.06.2014 ausrichtete. Der Workshop war explizit zur Lizensierung von Forschungsdaten und Datafakten f\u00fcr die historisch arbeitenden Wissenschaften gedacht. In theoretischer und praktischer Perspektive wurden die Lizensierungsm\u00f6glichkeiten, die Lizensierungsprozesse und \u2013entscheidung in den Blick genommen und diskutiert.<\/p>\n<p>Am ersten Tag wurde mit Experten in Input-Talks auf die Grundlagen der Forschungsdatenlizensierung eingegangen und die Themenkomplexe Urheberrecht, Nutzungsrechte und Datenschutz behandelt. Einzelne Projekte und Einrichtungen stellten ihre Modelle und L\u00f6sungen mit Lizenzierungsentscheidungen und \u2013prozessen f\u00fcr den nationalen und internationalen Datenaustausch vor.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst stellte WIBKE KOLBMANN (Berlin) das Infrastrukturprojekt DARIAH-DE vor und verdeutlichte die Notwendigkeit an und von europ\u00e4ischen Infrastrukturprojekten sich st\u00e4rker als bisher mit Fragen rund um die Lizensierung von Forschungsdaten zu besch\u00e4ftigen.<a href=\"http:\/\/hsozkult.geschichte.hu-berlin.de\/tagungsberichte\/id=5512&amp;sort=datum&amp;order=down&amp;search=marcus+held#note4\" name=\"note4top\">[4]<\/a><\/p>\n<p>JOHANNES PAULMANN (Mainz) als Direktor des Leibniz-Instituts f\u00fcr Europ\u00e4ische Geschichte unterstrich in seinem Gru\u00dfwort die Dringlichkeit der Fragen nach den sozialen und wissenschaftlichen Regeln f\u00fcr Bereitstellung und Nutzung von Daten. Er verwies dabei auf die Notwendigkeit des freien Zugangs zu Forschungsdaten und Publikationen in Form von Open Access und Open Data. Er schilderte die eigenen Erfahrungen mit dem Projekt \u201eEurop\u00e4ische Geschichte Online\u201c<a href=\"http:\/\/hsozkult.geschichte.hu-berlin.de\/tagungsberichte\/id=5512&amp;sort=datum&amp;order=down&amp;search=marcus+held#note5\" name=\"note5top\">[5]<\/a> und den in diesem Projekt bereitgestellten Metadaten zu Beitr\u00e4gen und Multimediaelementen. So wies er darauf hin, dass die Beitr\u00e4ge zumeist unter einer Creative-Commons-Lizenz ver\u00f6ffentlicht w\u00fcrden und dadurch potentiellen Nutzern die Bedingungen f\u00fcr die (Weiter-)Nutzung deutlich gemacht w\u00fcrde bzw. einger\u00e4umt werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Der Jurist und Kulturmanager PAUL KLIMPEL (Berlin) gab einen \u00dcberblick \u00fcber die rechtlichen Rahmenbedingungen f\u00fcr wissenschaftliche Daten. Er machte nochmals deutlich, dass zun\u00e4chst wissenschaftliche Daten nicht grunds\u00e4tzlich einem urheberrechtlichen Schutzbereich angeh\u00f6ren und damit diese nicht per se gesch\u00fctzt sind. Vielmehr tritt hier die Notwendigkeit von Lizenzen und Lizensierungsprozessen zutage<a href=\"http:\/\/hsozkult.geschichte.hu-berlin.de\/tagungsberichte\/id=5512&amp;sort=datum&amp;order=down&amp;search=marcus+held#note6\" name=\"note6top\">[6]<\/a>, denn in juristischer Hinsicht sind Lizenzen rechtsverbindliche Vertr\u00e4ge, die den Gebrauch und Nutzung von Daten(-best\u00e4nden) eindeutig regeln. So machte Klimpel auch darauf aufmerksam, dass der Lizenzhinweis ein wichtiges Element darstellt, insbesondere dann, wenn dieser maschinenlesbar ist (z.B. als RDF), da dieser dann als rechtliches Metadatum gelten k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Die Leiterin des Arbeitspaktes \u201eStandards und Richtlinien\u201c im Projekt APEx <a href=\"http:\/\/hsozkult.geschichte.hu-berlin.de\/tagungsberichte\/id=5512&amp;sort=datum&amp;order=down&amp;search=marcus+held#note7\" name=\"note7top\">[7]<\/a> (ArchivPortal Europa Exzellenznetzwerk) am Bundesarchiv SUSANNE WAIDMANN (Berlin) vertiefte den Aspekt zur Angabe des Lizenzhinweises anhand von archivischen Daten im Kontext des Archivportals Europa und dem Europeana-Projekt. Sie erl\u00e4uterte anhand der Aufarbeitung der archivischen Daten in XML-Dateien das Format EAD (Encoded Archival Description) und die anschlie\u00dfende Konvertierung in das Europeana Daten Modell (EDM), wobei in diesem Schritt die Rechteinformationen mit in die Dateien eingebaut w\u00fcrden. Auch in Bezug auf die Metadaten kann METS (Metadata Encoding and Transmission Standard) als Containersystem f\u00fcr digitale Objekte und deren Pr\u00e4sentation in Kombination mit METSRights eine Einbindung von Rechteinformationen \u00fcber digitale Objekte erreicht werden. Allerdings g\u00e4be es keine Einigkeit \u00fcber die Nutzung von Lizenzen(so z.B. bei Europeana CC) bei Erschlie\u00dfungsangaben bzw. Informationen, was allerdings teils auch an den nationalen Gesetzgebungen liegen w\u00fcrde, so dass auf CC-By-Lizenzen zur\u00fcckzugreifen w\u00e4re, wie es auch das Bundesarchiv mit CC BY-NC-SA mache. Hier\u00fcber k\u00f6nnten aber keine generellen Aussagen gemacht werden, sondern die Handhabung h\u00e4nge immer noch stark vom jeweiligen Einzelfall ab, was ein zeit- und kostenintensives Unternehmen w\u00e4re.<\/p>\n<p>ALINE DEICKE und ANNA NEOVESKY (Mainz) von der Digitalen Akademie<a href=\"http:\/\/hsozkult.geschichte.hu-berlin.de\/tagungsberichte\/id=5512&amp;sort=datum&amp;order=down&amp;search=marcus+held#note8\" name=\"note8top\">[8]<\/a> verdeutlichten in ihrem Vortrag zu OpenAccess im Akademienprogramm zun\u00e4chst die Rahmenbedingungen von OpenAccess und Lizensierungen unter der spezifischen Perspektive der Akademieprogramme. Sie berichteten aus den aktuellen Projekten im Umgang mit dem Einsatz von Lizenzen und stellten sowohl grundlegende Gedanken an und brachten diese in Zusammenhang mit gewonnenen Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag. Sie machten darauf aufmerksam, dass es keinen Automatismus zwischen der Online-Verf\u00fcgbarkeit und OpenAccess g\u00e4be, insbesondere wenn die zur Verf\u00fcgung gestellten Daten unter keine Lizenz gestellt wurden, da die Unklarheit der rechtlichen Lage zur Nicht-Nutzung f\u00fchren w\u00fcrden. In den Projekten in den Akademieprogrammen w\u00fcrden sich Tendenzen zu CC-Lizenzen in der Form von CC-BY-SA abzeichnen, aber die Entscheidung \u00fcber Lizenzen w\u00fcrde immer wieder auf die Erfordernisse des Projektes abgestimmt. Einige Projekte haben f\u00fcr eine Entscheidung die General Public License genutzt, um zu einem Ergebnis zu kommen. F\u00fcr Deicke\/Neovesky ist allerdings offen, wie es mit Lizenzen, Entscheidungen und Prozessen von kollaborativen Projekten bestellt ist und wie die Lizensierung sich auch auf die M\u00f6glichkeiten der Langzeitarchivierungsstrategien auswirken wird.<\/p>\n<p>Als Leiter des Referates perspectivia.net<a href=\"http:\/\/hsozkult.geschichte.hu-berlin.de\/tagungsberichte\/id=5512&amp;sort=datum&amp;order=down&amp;search=marcus+held#note9\" name=\"note9top\">[9]<\/a> bei der Max Weber Stiftung wies MICHAEL KAISER (Bonn) in seinem Beitrag \u201eWissen, Bewusstsein, Praktikabilit\u00e4t\u201c auf die rechtlichen Implikationen des digitalen Publizierens hin. Er zeigte dies an dem von ihm betreuten Projekt perspectivia.net und zeigte, dass im Durchlaufen der Phasen von der Konzeptionierung bis zum Alltagsbetrieb die lizenzrechtliche Kl\u00e4rung immer ein wichtiges Element darstelle, wobei immer auch die Rollenverteilung zwischen den beteiligten Akteuren eine wichtige Rolle spiele. Er konstatierte, dass die Akzeptanz von und das Bewusstsein f\u00fcr Lizenzen noch steigerungsbed\u00fcrftig seien, wobei oft der Aspekt des Designs der Lizenzierung in den Hintergrund ger\u00e4t und das Spektrum der angebotenen Lizenzen bei weitem nicht genutzt wird. Er machte am Schluss seiner Ausf\u00fchrung darauf aufmerksam, dass auch die Internationalisierung von Lizenzen bisher noch unzureichend bedacht und umgesetzt ist, so dass sich Probleme bei dem Umgang mit der Mehrsprachigkeit und Konflikten mit ausl\u00e4ndischen Rechtsnormen noch zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt w\u00fcrde, wenngleich dies nicht zu einem Alarmismus f\u00fchren sollte.<\/p>\n<p>Am zweiten Tag wurden verschiedene Tools zur Lizenzentscheidung und \u2013erstellung vorgestellt. THOMAS KOLLATZ (Essen) stellte Creative Commons Lizenzen und deren Chancen und Grenzen <a href=\"http:\/\/hsozkult.geschichte.hu-berlin.de\/tagungsberichte\/id=5512&amp;sort=datum&amp;order=down&amp;search=marcus+held#note10\" name=\"note10top\">[10]<\/a> ebenso vor, wie deren Lizensierungsportal \u201cChoose a license\u201c.<a href=\"http:\/\/hsozkult.geschichte.hu-berlin.de\/tagungsberichte\/id=5512&amp;sort=datum&amp;order=down&amp;search=marcus+held#note11\" name=\"note11top\">[11]<\/a> Er zeigte auf, wie die CC-Lizenzen in verschiedenen Datenformaten Verwendung finden k\u00f6nnen (z.B. TEI, (x)html, EDM XML). NIKO BEER (Paderborn) stellte das \u201eLicensing decision tool\u201c als Teil des OER IPR Support Project vor.<a href=\"http:\/\/hsozkult.geschichte.hu-berlin.de\/tagungsberichte\/id=5512&amp;sort=datum&amp;order=down&amp;search=marcus+held#note12\" name=\"note12top\">[12]<\/a> In diesem Projekt werden umfangreiche Informations- und Hilfsmaterialien, sowie Werkzeuge zur Verf\u00fcgung gestellt und verschiedenste Wege der Offenheit der Daten und ihrer Lizensierung k\u00f6nnen mit bedacht werden. WIBKE KOLBMANN (Berlin) stellte den \u201ePublic Domain Calculator\u201c des Projektes \u201eEuropeana Connect\u201c vor.<a href=\"http:\/\/hsozkult.geschichte.hu-berlin.de\/tagungsberichte\/id=5512&amp;sort=datum&amp;order=down&amp;search=marcus+held#note13\" name=\"note13top\">[13]<\/a> Dieser entstand im Zuge der Suche nach einem Europeana Licensing Framework und soll die Kl\u00e4rung der Rechtslage und Empfehlung f\u00fcr Datenanbieter im Hinblick auf die Lizenzierung ihrer Daten f\u00fcr Europeana f\u00f6rdern. Er ist ein Instrument zur Bestimmung, ob Schutzfristen f\u00fcr ein Werk ausgelaufen sind, ob anderweitige Fakten vorliegen oder ob es sich um ein neu entstandenes Werk handelt, welches freiwillig als gemeinfrei ver\u00f6ffentlich werden kann. Allerdings wies Kolbmann in ihren Ausf\u00fchrungen nochmals darauf hin, dass der Anwendungsbereich des Tools durch die Auswahl der Medienformate eingeschr\u00e4nkt und zudem nicht f\u00fcr die Evaluierung von Metadaten geeignet ist.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend testeten die Teilnehmer an eigenen Rechnern die vorgestellten Tools, die sie bei der Lizenzentscheidung und -erstellung unterst\u00fctzen k\u00f6nnen anhand ihrer eigenen Daten. Jeweilige Anwendungsfragen konnten direkt mit den jeweiligen BeraterInnen von DARIAH-DE diskutiert und gel\u00f6st werden.<\/p>\n<p>In der Abschlussdiskussion wurde nochmals deutlich, dass es einen enormen Bedarf an Aufkl\u00e4rungs- und Beratungsarbeit in Bezug auf die Entscheidungsprozesse f\u00fcr oder wider eine Lizenzart gibt. Es war allgemeiner Konsens, dass es eine zentrale Stelle geben sollte, um sich bei Fragen der Lizensierung von Daten und Datafakten in den historisch arbeitenden Wissenschaften beraten zu lassen. Grunds\u00e4tzlich wurde aber die Notwendigkeit f\u00fcr die Verwendung und den Nutzen der Lizenzierung von Forschungsdaten nicht mehr in Frage gestellt, was wiederum auch ein wichtiges Ergebnis des Workshops darstellt.<\/p>\n<p><b>Konferenz\u00fcbersicht:<\/b><\/p>\n<p>Johannes Paulmann (Mainz), Begr\u00fc\u00dfung<\/p>\n<p><i>Einf\u00fchrung<\/i><br \/>\nWibke Kolbmann (Berlin), Lizenzen als Thema von Infrastrukturprojekten &#8211; DARIAH-DE<\/p>\n<p><i>Theorie und Praxis &#8211; Perspektiven und Herausforderungen der Datenlizenzierung<\/i><\/p>\n<p>Paul Klimpel (Berlin), Rechtliche Rahmenbedingungen f\u00fcr wissenschaftliche Daten \u2013 Ein \u00dcberblick<\/p>\n<p>Susanne Waidmann (Berlin), Rechteangaben rund um archivische Daten im Archivportal Europa und Europeana<\/p>\n<p>Aline Deicke \/ Anna Neovesky (Mainz), OpenAccess im Akademienprogramm \u2013 Anwendung und Herausforderungen<\/p>\n<p>Michael Kaiser (Bonn), Wissen, Bewusstsein, Praktikabilit\u00e4t \u2013 rechtliche Implikationen des digitalen Publizierens<\/p>\n<p><i>Methoden und Tools \u2013 Praktische Perspektiven der Datenlizenzierung<\/i><\/p>\n<p>Thomas Kollatz (Essen), creative commons 4.0<\/p>\n<p>Niko Beer (Paderborn), OER Licensing Decision Tool<\/p>\n<p>Wibke Kolbmann (Berlin), Public Domain Calculator<\/p>\n<p><i>Fragen und Perspektiven<\/i><br \/>\nHands-on-Session mit den vorgestellten Tools anhand von eigenen Daten und Datafakten und anschlie\u00dfender Diskussion mit Teilnehmern und Veranstaltern.<\/p>\n<p>Anmerkungen:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/hsozkult.geschichte.hu-berlin.de\/tagungsberichte\/id=5512&amp;sort=datum&amp;order=down&amp;search=marcus+held#note1top\" name=\"note1\">[1]<\/a> So die Wissenschaftsallianz in ihren \u201eGrunds\u00e4tzen zum Umgang mit Forschungsdaten, &lt;<a href=\"http:\/\/www.allianzinitiative.de\/de\/handlungsfelder\/forschungsdaten\/grundsaetze.html\" target=\"_blank\">www.allianzinitiative.de<wbr \/>\/de<wbr \/>\/handlungsfelder<wbr \/>\/forschungsdaten<wbr \/>\/grundsaetze.html<\/a>&gt; (23.07.2014). Die DFG sieht hierin auch die Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis, &lt;<a href=\"http:\/\/www.dfg.de\/download\/pdf\/dfg_im_profil\/reden_stellungnahmen\/download\/empfehlung_wiss_praxis_1310.pdf\" target=\"_blank\">www.dfg.de<wbr \/>\/download<wbr \/>\/pdf<wbr \/>\/dfg_im_profil<wbr \/>\/reden_stellungnahmen<wbr \/>\/download<wbr \/>\/empfehlung_wiss_praxis_1310.pdf<\/a>&gt; (23.07.2014)<br \/>\n<a href=\"http:\/\/hsozkult.geschichte.hu-berlin.de\/tagungsberichte\/id=5512&amp;sort=datum&amp;order=down&amp;search=marcus+held#note2top\" name=\"note2\">[2]<\/a> Konkrete Empfehlungen z.B. von Uwe Jensen, Leitlinien zum Management von Forschungsdaten. GESIS-Technical Report 2012\/07, &lt;<a href=\"http:\/\/www.gesis.org\/fileadmin\/upload\/forschung\/publikationen\/gesis_reihen\/gesis_methodenberichte\/2012\/TechnicalReport_2012-07.pdf\" target=\"_blank\">www.gesis.org<wbr \/>\/fileadmin<wbr \/>\/upload<wbr \/>\/forschung<wbr \/>\/publikationen<wbr \/>\/gesis_reihen<wbr \/>\/gesis_methodenberichte<wbr \/>\/2012<wbr \/>\/TechnicalReport_2012-07.pdf<\/a>&gt; (23.07.2014); Jens Ludwig \/ Harry Enke (Hrsg.), Leitfaden zum Forschungsdaten-Management. Handreichungen aus dem WissGrid-Projekt, &lt;<a href=\"http:\/\/www.wissgrid.de\/publikationen\/Leitfaden_Data-Management-WissGrid.pdf\" target=\"_blank\">www.wissgrid.de<wbr \/>\/publikationen<wbr \/>\/Leitfaden_Data-Management-WissGrid.pdf<\/a>&gt; (23.07.2014)<br \/>\n<a href=\"http:\/\/hsozkult.geschichte.hu-berlin.de\/tagungsberichte\/id=5512&amp;sort=datum&amp;order=down&amp;search=marcus+held#note3top\" name=\"note3\">[3]<\/a> DARIAH-DE, &lt;<a href=\"https:\/\/de.dariah.eu\/\" target=\"_blank\">de.dariah.eu\/<\/a>&gt; (23.7.2014).<br \/>\n<a href=\"http:\/\/hsozkult.geschichte.hu-berlin.de\/tagungsberichte\/id=5512&amp;sort=datum&amp;order=down&amp;search=marcus+held#note4top\" name=\"note4\">[4]<\/a> Vgl. Nikolaos Beer u.a., Datenlizenzen f\u00fcr geisteswissenschaftliche Forschungsdaten \u2013 Rechtliche Bedingungen und Handlungsbedarf, in: DARIAH-DE Working Papers 6, &lt;<a href=\"http:\/\/webdoc.sub.gwdg.de\/pub\/mon\/dariah-de\/dwp-2014-6.pdf\" target=\"_blank\">webdoc.sub.gwdg.de<wbr \/>\/pub<wbr \/>\/mon<wbr \/>\/dariah-de<wbr \/>\/dwp-2014-6.pdf<\/a> &gt;(23.07.2014); vgl. auch ders. u.a., in: DARIAH-De Working Papers 3, &lt;<a href=\"http:\/\/webdoc.sub.gwdg.de\/pub\/mon\/dariah-de\/dwp-2014-3.pdf\" target=\"_blank\">webdoc.sub.gwdg.de<wbr \/>\/pub<wbr \/>\/mon<wbr \/>\/dariah-de<wbr \/>\/dwp-2014-3.pdf<\/a>&gt; (23.07.2014).<br \/>\n<a href=\"http:\/\/hsozkult.geschichte.hu-berlin.de\/tagungsberichte\/id=5512&amp;sort=datum&amp;order=down&amp;search=marcus+held#note5top\" name=\"note5\">[5]<\/a> Europ\u00e4ische Geschichte Online, kurz: EGO &lt;<a href=\"http:\/\/ieg-ego.eu\" target=\"_blank\">ieg-ego.eu<\/a>&gt; (23.07.2014). EGO ist eine, transkulturelle Geschichte Europas im Internet, die sich aus multimedialen Wissenseinheiten zu europ\u00e4ischen Transferprozessen von der Mitte des 15. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts zusammensetzt. Autoren und Fachreferenten rekrutieren sich aus der internationalen Wissenschaftsgemeinschaft. EGO will die unterschiedlichen, teilweise nebeneinander herlaufenden Debatten verschiedener Forschungsperspektiven und Sprachr\u00e4ume zusammenf\u00fchren. Das Projekt vernetzt die Tr\u00e4ger und Nutzer der internationalen historischen Europaforschung und vollzieht gleichzeitig einen Medienwechsel f\u00fcr analytisch-problembezogene Gesamtdarstellungen in den historisch arbeitenden Wissenschaften.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/hsozkult.geschichte.hu-berlin.de\/tagungsberichte\/id=5512&amp;sort=datum&amp;order=down&amp;search=marcus+held#note6top\" name=\"note6\">[6]<\/a> John H. Weitzmann \/ Paul Klimpel, Handreichung: Rechtliche Rahmenbedingungen f\u00fcr Digitalisierungsprojekte von Ged\u00e4chtnisinstitutionen, &lt;dx.doi.org\/10.12752\/2.0.002.1&gt; (23.07.2014)<br \/>\n<a href=\"http:\/\/hsozkult.geschichte.hu-berlin.de\/tagungsberichte\/id=5512&amp;sort=datum&amp;order=down&amp;search=marcus+held#note7top\" name=\"note7\">[7]<\/a> Archiv Portal Europa Exzellenznetzwerk &lt;<a href=\"http:\/\/www.bundesarchiv.de\/archivgut_online\/laufende_projekte\/apenet\" target=\"_blank\">www.bundesarchiv.de<wbr \/>\/archivgut_online<wbr \/>\/laufende_projekte<wbr \/>\/apenet<\/a>&gt; (23.07.2014)<br \/>\n<a href=\"http:\/\/hsozkult.geschichte.hu-berlin.de\/tagungsberichte\/id=5512&amp;sort=datum&amp;order=down&amp;search=marcus+held#note8top\" name=\"note8\">[8]<\/a> Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, Digitale Akademie, &lt;<a href=\"http:\/\/www.digitale-akademie.de\" target=\"_blank\">www.digitale-akademie.de<\/a>&gt; (23.7.2014)<br \/>\n<a href=\"http:\/\/hsozkult.geschichte.hu-berlin.de\/tagungsberichte\/id=5512&amp;sort=datum&amp;order=down&amp;search=marcus+held#note9top\" name=\"note9\">[9]<\/a> perspectivia.net, Publikationsplattform der Geisteswissenschaften, &lt;<a href=\"http:\/\/perspectivia.net\" target=\"_blank\">perspectivia.net<\/a>&gt; (23.07.2014)<br \/>\n<a href=\"http:\/\/hsozkult.geschichte.hu-berlin.de\/tagungsberichte\/id=5512&amp;sort=datum&amp;order=down&amp;search=marcus+held#note10top\" name=\"note10\">[10]<\/a> Paul Klimpel, Freies Wissen dank Creative-Commons-Lizenzen. Folgen, Risiken und Nebenwirkungen der Bedingung \u00abnicht-kommerziell \u2013 NC\u00bb, &lt;<a href=\"http:\/\/irights.info\/wp-content\/uploads\/userfiles\/CC-NC_Leitfaden_web.pdf\" target=\"_blank\">irights.info<wbr \/>\/wp-content<wbr \/>\/uploads<wbr \/>\/userfiles<wbr \/>\/CC-NC_Leitfaden_web.pdf<\/a>&gt; (23.07.2014)<br \/>\n<a href=\"http:\/\/hsozkult.geschichte.hu-berlin.de\/tagungsberichte\/id=5512&amp;sort=datum&amp;order=down&amp;search=marcus+held#note11top\" name=\"note11\">[11]<\/a> Creative Commons &lt;<a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/choose\" target=\"_blank\">creativecommons.org<wbr \/>\/choose<\/a>&gt; (23.07.2014)<br \/>\n<a href=\"http:\/\/hsozkult.geschichte.hu-berlin.de\/tagungsberichte\/id=5512&amp;sort=datum&amp;order=down&amp;search=marcus+held#note12top\" name=\"note12\">[12]<\/a> OER IPR Support Project &lt;<a href=\"http:\/\/www.web2rights.com\/OERIPRSupport\/\" target=\"_blank\">www.web2rights.com<wbr \/>\/OERIPRSupport\/<\/a>&gt; (23.07.2014)<br \/>\n<a href=\"http:\/\/hsozkult.geschichte.hu-berlin.de\/tagungsberichte\/id=5512&amp;sort=datum&amp;order=down&amp;search=marcus+held#note13top\" name=\"note13\">[13]<\/a> Public Domain Calculator, Europeana Connect &lt;<a href=\"http:\/\/outofcopyright.eu\/\" target=\"_blank\">outofcopyright.eu\/<\/a>&gt; (23.07.2014)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Durch das enorm gewachsene Interesse am offenen Zugang zu Forschungsdaten bzw. deren Bereitstellung in den historisch arbeitenden Wissenschaften, wird es immer dringlicher eine Regelung f\u00fcr die offene Frage der Urheber- und Verwertungsrechte an Forschungsdaten zu finden, da Forschungsdaten Grundpfeiler wissenschaftlicher Erkenntnis darstellen und Grundlage weiterer Forschung sind.[1] Angesichts des Wunsches m\u00f6glichst freie, \u00fcberregionale und langfristige [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":97,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,23,5,10,268,4],"tags":[311,204,439,97,440,441,312,422,112,253,98],"class_list":["post-3773","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-forschung-methode","category-forschungsinfrastruktur","category-reflektion","category-theorie","category-veranstaltungen","tag-creative-commons","tag-dariah-de","tag-datenmanagement","tag-forschungsdaten","tag-historisch-arbeitende-wissenschaften","tag-interoperabilitaet","tag-lizenzen","tag-lizenzierung","tag-open-access","tag-open-data","tag-workshop"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3773","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/97"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3773"}],"version-history":[{"count":20,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3773\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3950,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3773\/revisions\/3950"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3773"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3773"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3773"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}