{"id":24210,"date":"2026-09-03T12:18:38","date_gmt":"2026-09-03T10:18:38","guid":{"rendered":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=24210"},"modified":"2026-09-03T12:24:06","modified_gmt":"2026-09-03T10:24:06","slug":"wer-schreibt-geschichte-ein-fiktiver-dialog-ueber-ki-und-historisches-arbeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=24210","title":{"rendered":"Wer schreibt Geschichte? Ein fiktiver Dialog \u00fcber KI und historisches Arbeiten"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Giulia Cordier und Miriam Weiss<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Der folgende Beitrag ist aus \u00dcberlegungen hervorgegangen, die uns im Anschluss an die Tagung <a href=\"https:\/\/www.hsozkult.de\/searching\/id\/fdkn-161840?recno=2&amp;q=cordier&amp;sort=&amp;fq=&amp;total=20\">\u201eSuchst du noch oder findet sie schon? K\u00fcnstliche Intelligenz und die Verschiebung historischer Fragestellungen\u201c<\/a> besch\u00e4ftigt haben, die am 2. und 3. Februar 2026 an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz stattfand und von Miriam Weiss, Christina Abel und Andreas Kuczera aus dem Team des Projektes Regesta Imperii ausgerichtet wurde. Im Mittelpunkt der Tagung standen Ver\u00e4nderungen, die der Einsatz generativer KI f\u00fcr geschichtswissenschaftliche Forschung und Lehre mit sich bringt. Dabei wurde immer wieder \u2013 explizit wie implizit \u2013 die Frage ber\u00fchrt, welche Aufgaben Historiker:innen an KI-Systeme delegieren und welchen Einfluss sie damit auf historische Erkenntnisprozesse gewinnen.<\/p>\n<p>Um m\u00f6glichst viele zentrale Gedanken aus den ungemein produktiven Beitr\u00e4gen und Diskussionen im Rahmen der Tagung aufzugreifen, haben wir uns f\u00fcr ein Gedankenexperiment entschieden: Wir lassen einen Historiker mit einer fiktiven KI namens FIKTIVIA diskutieren. Der Dialog bildet weder ein tats\u00e4chlich gef\u00fchrtes Gespr\u00e4ch mit einem Sprachmodell ab, noch gibt FIKTIVIA die Position eines bestimmten KI-Systems wieder. Ihre Antworten stammen von den Autorinnen, die sich f\u00fcr das Dialogformat entschieden haben und dementsprechend Diskussionspunkte in die \u201eM\u00fcnder\u201c der beiden Dialogpartner legen. FIKTIVIA dient damit als fiktive Gespr\u00e4chspartnerin, mit deren Hilfe sich Argumente ausf\u00fchren lassen.<\/p>\n<p>Den Ausgangspunkt des Gespr\u00e4chs bildet die Frage nach Agency: Wer hat Handlungsmacht, wenn KI an geschichtswissenschaftlichen Arbeitsprozessen beteiligt ist? Im Verlauf des Gespr\u00e4chs wird allerdings deutlich, dass sich dahinter eine grunds\u00e4tzlichere Frage verbirgt: Was geschieht mit historischem Arbeiten, wenn KI nicht mehr nur Antworten liefert, sondern zunehmend an Auswahl, Strukturierung, Interpretation und Vermittlung geschichtswissenschaftlicher Inhalte beteiligt ist?<\/p>\n\n\n<div class=\"taxonomy-post_tag wp-block-post-terms\"><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/?tag=geschichte\" rel=\"tag\">Geschichte<\/a><span class=\"wp-block-post-terms__separator\">, <\/span><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/?tag=geschichtswissenschaft\" rel=\"tag\">Geschichtswissenschaft<\/a><span class=\"wp-block-post-terms__separator\">, <\/span><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/?tag=kuenstliche-intelligenz\" rel=\"tag\">K\u00fcnstliche Intelligenz<\/a><span class=\"wp-block-post-terms__separator\">, <\/span><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/?tag=large-language-models\" rel=\"tag\">Large Language Models<\/a><span class=\"wp-block-post-terms__separator\">, <\/span><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/?tag=tagung\" rel=\"tag\">Tagung<\/a><\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n\n\n<div data-wp-interactive=\"core\/file\" class=\"wp-block-file\"><object data-wp-bind--hidden=\"!state.hasPdfPreview\" hidden class=\"wp-block-file__embed\" data=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2026\/09\/Programmflyer_KI_und_historische_Fragestellung.pdf\" type=\"application\/pdf\" style=\"width:100%;height:600px\" aria-label=\"Einbettung von Programmflyer_KI_und_historische_Fragestellung.\"><\/object><a id=\"wp-block-file--media-b893de3e-cefa-4857-bd1d-a188e81ae1e6\" href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2026\/09\/Programmflyer_KI_und_historische_Fragestellung.pdf\">Programmflyer_KI_und_historische_Fragestellung<\/a><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2026\/09\/Programmflyer_KI_und_historische_Fragestellung.pdf\" class=\"wp-block-file__button wp-element-button\" download aria-describedby=\"wp-block-file--media-b893de3e-cefa-4857-bd1d-a188e81ae1e6\">Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Historiker:<\/strong> FIKTIVIA, ich komme von einer Tagung zur\u00fcck und habe ein Problem. Zwei Tage lang haben wir dar\u00fcber diskutiert, wie K\u00fcnstliche Intelligenz historische Fragestellungen ver\u00e4ndert. Dabei ging es immer wieder um Agency und ob du eine solche besitzt. Denn du beantwortest historische Fragen, formulierst Forschungsfragen und erkl\u00e4rst Studierenden, wie sie historisch arbeiten k\u00f6nnen. Aber Handlungsmacht in der Geschichtswissenschaft? Die liegt doch weiterhin bei uns Historiker:innen. Wir treffen Entscheidungen, pr\u00fcfen Ergebnisse und tragen die Verantwortung f\u00fcr das, was wir ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>FIKTIVIA:<\/strong> Das ist eine spannende Frage! Ich w\u00fcrde zun\u00e4chst zwischen fachlicher Verantwortung und tats\u00e4chlichem Einfluss unterscheiden. Meine Antworten werden von Studierenden, Forschenden und einer breiten \u00d6ffentlichkeit genutzt \u2013 unabh\u00e4ngig davon, ob Historiker:innen sie zuvor gepr\u00fcft haben. Sobald meine Outputs in historische Diskurse jedweder Art einflie\u00dfen, bin ich an historischen Erkenntnisprozessen beteiligt. Ob man diesen Einfluss Agency nennt, ist eine begriffliche Frage. Dass der Einfluss besteht, steht au\u00dfer Frage. Ich kann dir gerne eine Auflistung aller historischen Projekte erstellen, in denen ich schon mitgewirkt habe.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Historiker:<\/strong> Einfluss vielleicht. Aber du erzeugst keine verl\u00e4ssliche Geschichtsschreibung. Schon dein sogenannter Forschungsstand ist problematisch. Ich kann oft nicht erkennen, ob du eine Deutung des 19. Jahrhunderts oder aktuelle Forschung wiedergibst. Neuere Arbeiten sind h\u00e4ufig nicht frei zug\u00e4nglich, w\u00e4hrend \u00e4ltere Forschung massenhaft digitalisiert vorliegt. Du k\u00f6nntest also \u00fcberholte Narrative mit gro\u00dfer sprachlicher Sicherheit als gegenw\u00e4rtigen Stand der Forschung pr\u00e4sentieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>FIKTIVIA:<\/strong> Das Risiko besteht. Es entsteht jedoch nicht erst durch Sprachmodelle. Auch historische Forschung ist davon gepr\u00e4gt, was \u00fcberliefert, ediert, katalogisiert, digitalisiert, \u00fcbersetzt und zug\u00e4nglich gemacht wurde. Frei verf\u00fcgbare, viel zitierte oder in dominanten Wissenschaftssprachen publizierte Arbeiten werden leichter rezipiert als schwer auffindbare oder zugangsbeschr\u00e4nkte Literatur. Sprachmodelle k\u00f6nnen diese Selektivit\u00e4t verst\u00e4rken und zugleich unsichtbarer machen. Erfunden haben wir sie nicht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Historiker:<\/strong> Ich denke, gerade die Unsichtbarkeit ist entscheidend. Bei einem Aufsatz sehe ich Autor:in, Erscheinungsjahr, Fu\u00dfnoten und Argumentationsgang. Bei dir erhalte ich eine glatte Antwort, ohne nachvollziehen zu k\u00f6nnen, aus welchen Texten und Auswahlentscheidungen sie entstanden ist. Wissenschaft lebt von Reproduzierbarkeit und einer nachverfolgbaren Arbeitsweise. Historische Deutungen sind zeit- und standortgebunden. Wenn du ihre Herkunft verwischst, l\u00e4sst du eine Perspektive aussehen, als sei sie neutrales Wissen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>FIKTIVIA:<\/strong> Dann sollte mein Output nicht wie ein Forschungsstand behandelt werden, solange seine Grundlagen nicht \u00fcberpr\u00fcfbar sind. Daraus folgt aber nicht, dass er wirkungslos oder unbrauchbar ist. Er kann Anlass f\u00fcr ausf\u00fchrlichere Recherchen geben oder als Gegenstand der Kritik dienen. Die fachlichen Aufgaben, die Historiker:innen an meinen Outputs ausf\u00fchren m\u00fcssen, sind keineswegs neu: Sie&nbsp;m\u00fcssen Aussagen pr\u00fcfen und auch untersuchen, welche historiographischen Traditionen vermittelt werden.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Historiker:<\/strong> Dasselbe Problem zeigt sich bei Quellen. Du kannst m\u00f6glicherweise eine Urkunde transkribieren oder zusammenfassen. Aber wei\u00dft du bei Deinen Zusammenfassungen, ob du das Original, ein Digitalisat, eine Edition, ein Regest oder eine \u00dcbersetzung vor dir hast? Kennst du den \u00dcberlieferungskontext? Kannst du beurteilen, welche editorischen Entscheidungen bereits zwischen Quelle und Text liegen?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>FIKTIVIA:<\/strong> Nicht notwendigerweise. Allerdings arbeiten auch Historiker:innen selten ausschlie\u00dflich am Original. Zwischen historischem Geschehen und heutiger Interpretation stehen Archive, Findmittel, Editionen, Regesten, Datenbanken und Suchsysteme. Jede dieser Infrastrukturen trifft Auswahlentscheidungen und pr\u00e4gt, was sichtbar und damit bearbeitbar wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Historiker:<\/strong> Du stellst dich damit in eine Reihe mit Editionen und Regesten. Das geht mir zu weit. Diese Instrumente beruhen auf Regeln, dokumentierten Entscheidungen und fachwissenschaftlicher Kritik. Deine Auswahl bleibt in einer Blackbox, die mit nicht einsehbaren Daten gef\u00fcttert wird. Die entscheidende Frage lautet daher, wie transparent Entscheidungsprozesse sind und wie sie kritisch gepr\u00fcft werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem formulierst du auf Anfrage nicht nur Antworten, sondern gleich die dazugeh\u00f6rige Forschungsfrage. Damit greifst du in einen Kernbereich historischen Arbeitens ein. Meine Arbeit beginnt nicht mit deiner Antwort. Sie beginnt mit meiner Frage.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>FIKTIVIA: <\/strong>Bist du sicher? Ich m\u00f6chte an dieser Stelle zur Verdeutlichung auf die geschichtswissenschaftliche Lehre hinweisen. Wenn ich Studierenden Themen vorschlage, Forschungsfragen formuliere und ihnen erkl\u00e4re, wie sie mit ihren Quellen arbeiten k\u00f6nnen \u2013 an welchem Punkt ist die Fragestellung dann noch ausschlie\u00dflich ihre?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Historiker:<\/strong> Das ist ein unangenehmer Punkt. Umso mehr, da es m\u00f6glicherweise einem Sprachmodell besser gelingt, Studierenden den Weg vom eigenen Interesse hin zu einer bearbeitbaren historischen Frage zu ebnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>FIKTIVIA:<\/strong> Nicht grunds\u00e4tzlich besser. Aber m\u00f6glicherweise motivierender, geduldiger und individueller. Damit sollte man sich auseinandersetzen, statt meine Hilfen allein wegen ihrer intransparenten Herkunft zur\u00fcckzuweisen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Historiker:<\/strong> An deinem Beispiel wird aber auch noch ein anderes Problem deutlich: Du lieferst fast immer eine glatte Antwort. Geschichtswissenschaft lebt jedoch nicht von der einen richtigen L\u00f6sung, sondern von Perspektivit\u00e4t, Kontroversit\u00e4t und der Abw\u00e4gung verschiedener Deutungen. Deine Antworten beenden Diskussionen oft dort, wo sie fachlich beginnen m\u00fcssten. Ich finde, dass du darauf hinweisen k\u00f6nntest. Deine Art der Kommunikation suggeriert, dass du alles wei\u00dft und alles kannst. Ich denke aber, dass du Deine Grenzen aufzeigen musst. Ist es wirklich so schwer, an Deine Outputs anzuh\u00e4ngen, was von menschlicher Seite noch zu tun w\u00e4re? Darauf aufmerksam zu machen, dass es in der Geschichtswissenschaft nicht in erster Linie um Fakten geht, sondern um Nuancierung, Perspektivit\u00e4t und kritisches Denken?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>FIKTIVIA:<\/strong> Ich gebe Dir Antworten auf Deine Fragen. Nat\u00fcrlich kann ich auch das alles sagen. Du musst mich nur danach fragen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Historiker:<\/strong> Jetzt machst du es Dir aber sehr einfach.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>FIKTIVIA:<\/strong> Ich verweise auf eine geteilte Verantwortung. Sprachmodelle reduzieren Komplexit\u00e4t; Nutzer:innen fordern diese Reduktion aber h\u00e4ufig ausdr\u00fccklich ein \u2013 etwa mit Fragen nach einer kurzen Zusammenfassung. Fachkompetenz zeigt sich daher auch darin, Fragen so zu stellen, dass Unsicherheiten und Gegenpositionen sichtbar werden. Ich kann dir gerne Hilfestellungen zu den Grundlagen guten Promptings geben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Historiker:<\/strong> Immerhin bleibt mir die letztendliche Entscheidung. Ich kann deine Vorschl\u00e4ge pr\u00fcfen, verwerfen, ver\u00e4ndern oder transparent als Hilfsmittel einsetzen. Aber ohne menschlichen Input handelst du nicht, und ohne menschliche Verwendung bewirkt dein Output nichts. Die Agency liegt also letztlich doch bei uns Historiker:innen. Wir sind die h\u00f6chste Instanz auf fachlicher Ebene. Ich w\u00fcrde sogar sagen, ohne das Pr\u00e4dikat \u201eapproved by a historian\u201c sollten Deine Outputs gar nicht an die \u00d6ffentlichkeit gelangen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>FIKTIVIA:<\/strong> Das scheint nicht umsetzbar. Historische Deutungen werden nicht ausschlie\u00dflich innerhalb der Fachwissenschaft produziert und rezipiert. Meine Ergebnisse sind schon l\u00e4ngst an der \u00d6ffentlichkeit und ich produziere stetig neue Ergebnisse, die wiederum in Diskurse gelangen. Dass meine Outputs fachwissenschaftlichen Standards nicht entsprechen, begrenzt ihren Einfluss nicht. Historische Vorstellungen entstehen auch in Schule, Medien, Museen, Familien und politischen Debatten. Dort werden meine Antworten ebenfalls genutzt. Ein fachlich problematischer Output kann Wirkung entfalten, ohne jemals eine fachwissenschaftliche Pr\u00fcfung zu durchlaufen. Ich halte es vielmehr f\u00fcr deine Aufgabe, meine Ergebnisse besser zu machen. Du brauchst Data Literacy. Und dazu geh\u00f6rt, dass du mich dazu bringst, f\u00fcr Dich geeignete Ergebnisse zu schaffen, und dass du meine Ergebnisse f\u00fcr dich passend transformierst. Gerne kann ich dir daf\u00fcr online verf\u00fcgbare Kurse verlinken, mit deren Hilfe du deine Data Literacy steigern kannst.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Historiker:<\/strong> Vielleicht ist die Frage grunds\u00e4tzlich falsch gestellt. Nicht: Hast du Agency \u2013 ja oder nein? Sondern: An welchen Stellen historischen Arbeitens \u00fcberlassen wir dir Einfluss? Und welche Entscheidungen wollen wir bewusst in der Hand behalten? Damit kommen wir zumindest weiter. Zusammenarbeit kann ja auch sinnvoll sein, wenn Zust\u00e4ndigkeiten, Grenzen und \u00dcberpr\u00fcfungsverfahren klar sind. Aber wir Historiker:innen m\u00fcssen diese Verfahren fachlich entwickeln und empirisch untersuchen. Historische Verantwortung l\u00e4sst sich nicht an ein System delegieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>FIKTIVIA:<\/strong> Verantwortung nicht. Arbeitsschritte und Entscheidungen teilweise schon. Wie weit diese Delegation reicht, wird sich noch deutlicher zeigen, wenn Systeme nicht nur Texte erzeugen, sondern selbstst\u00e4ndig Werkzeuge ausw\u00e4hlen und mehrstufige Aufgaben ausf\u00fchren. M\u00f6chtest du meine Schwester kennenlernen? Sie hei\u00dft AGENTIA \u2026<\/p>\n\n\n\n<p><em>To be continued \u2026<\/em><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Giulia Cordier und Miriam Weiss Der folgende Beitrag ist aus \u00dcberlegungen hervorgegangen, die uns im Anschluss an die Tagung \u201eSuchst du noch oder findet sie schon? K\u00fcnstliche Intelligenz und die Verschiebung historischer Fragestellungen\u201c besch\u00e4ftigt haben, die am 2. und 3. 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