{"id":23831,"date":"2026-06-01T19:03:30","date_gmt":"2026-06-01T17:03:30","guid":{"rendered":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=23831"},"modified":"2026-06-01T19:03:30","modified_gmt":"2026-06-01T17:03:30","slug":"call-for-papers-dhd2027","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=23831","title":{"rendered":"Call for Papers DHd2027"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-group alignwide has-global-padding is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h4 class=\"wp-block-heading alignwide has-text-align-left\">DHd 2027: Mind the Gap! \u2013 Wissen, Unsicherheit und Verantwortung<\/h4>\n<\/div>\n<div class=\"wp-block-group alignwide has-global-padding is-content-justification-left is-layout-constrained wp-container-core-group-is-layout-12dd3699 wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<p class=\"has-text-align-left\">Jahrestagung des Verbandes Digital Humanities im deutschsprachigen Raum, ausgerichtet von der Universit\u00e4t Marburg<\/p>\n<p class=\"has-text-align-left\">1. bis 5. M\u00e4rz 2027 in Marburg<\/p>\n<p class=\"has-text-align-left\"><strong>Einreichungsfrist: 1. August 2026<\/strong><\/p>\n<p>Die Einreichungen erfolgt \u00fcber\u00a0<a href=\"https:\/\/www.conftool.net\/dhd2027\">ConfTool<\/a><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"wp-block-spacer\" aria-hidden=\"true\">\u00a0<\/div>\n<div class=\"wp-block-group alignwide is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<p>L\u00fccken sind konstitutiv f\u00fcr Wissen. Sie markieren Leerstellen, werfen neue Fragen auf und treiben Erkenntnisprozesse an. F\u00fcr die Digital Humanities gilt dies in besonderem Ma\u00dfe: Wo Wissen digital codiert, modelliert und computerlesbar gemacht wird, entstehen notwendigerweise \u00dcbersetzungen, Reduktionen und Zwischenr\u00e4ume. Die Transformation analoger Objekte in Daten, Modelle oder digitale Repr\u00e4sentationen erzeugt ebenso L\u00fccken wie die Arbeit mit Materialien, die bereits digital erstellt wurden (\u201cborn digital\u201d) und zun\u00e4chst erfasst, strukturiert, archiviert oder kuratiert werden m\u00fcssen, bevor sie wissenschaftlich zug\u00e4nglich werden.<\/p>\n<p>Die DHd 2027 richtet den Blick auf diese produktiven, problematischen und verantwortungsrelevanten Dimensionen von L\u00fccken, Unsicherheiten und Differenzen \u2013 und befragt damit auch implizite Ideale von Vollst\u00e4ndigkeit und Uneindeutigkeit von Daten sowie die dahinterstehenden Deutungsprozesse. Sie fragt danach, wie Leerstellen, Praktiken und Verfahren die Digital Humanities pr\u00e4gen, als epistemische Voraussetzung, methodische Herausforderung, ethische Verantwortung und Ausgangspunkt neuer Interpretationen. Dabei stehen sowohl materielle und historische Abwesenheiten als auch algorithmische Intransparenzen, Datenl\u00fccken, Modellierungsentscheidungen und ungleiche Zug\u00e4nge zu Wissen und Infrastruktur im Fokus.<\/p>\n<p>Daten mit Bezug auf die menschliche Kultur sind h\u00e4ufig durch Unvollst\u00e4ndigkeit gepr\u00e4gt: Quellen sind besch\u00e4digt, verloren gegangen, dekontextualisiert oder nur fragmentarisch \u00fcberliefert. Zugleich erzeugen Digitalisierung und Modellierung neue Formen der Selektion und Vereinfachung. Jede Form der Repr\u00e4sentation, Klassifikation oder Visualisierung beruht auf Entscheidungen dar\u00fcber, was sichtbar gemacht, hervorgehoben oder ausgelassen wird. Insbesondere datengetriebene und KI-basierte Verfahren werfen Fragen nach Transparenz, Nachvollziehbarkeit, Unsicherheit und Verantwortung auf.<\/p>\n<p>Das Motto\u00a0<em>Mind the Gap!<\/em>\u00a0verweist dar\u00fcber hinaus auf bestehende Ungleichheiten innerhalb digitaler Wissensproduktion. Trotz des demokratisierenden Potenzials digitaler Technologien bestehen weiterhin erhebliche Unterschiede im Zugang zu Daten, Werkzeugen,Infrastrukturen und Publikationsm\u00f6glichkeiten, abh\u00e4ngig von geografischer, institutioneller, sozialer oder anderer Positionalit\u00e4t. Die Tagung m\u00f6chte daher auch Raum schaffen f\u00fcr Diskussionen \u00fcber Teilhabe, Verantwortung und nachhaltige Entwicklungen im Feld der Digital Humanities.<\/p>\n<p>Wir laden Beitr\u00e4ge aus allen Bereichen der Digital Humanities sowie angrenzenden Disziplinen ein. Willkommen sind insbesondere Einreichungen zu folgenden Themenfeldern:<\/p>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>L\u00fccken und Unsicherheiten in historischen, kulturellen und materiellen \u00dcberlieferungen<\/li>\n<li>Provenienz, Fragmentierung, Dekontextualisierung und fehlende Metadaten<\/li>\n<li>Modellierung von Vagheit, Unsicherheit und Mehrdeutigkeit<\/li>\n<li>Grenzen und Selektionsprozesse bei Digitalisierung, Datenmodellierung und Annotation<\/li>\n<li>Das \u201edigitale Dunkelfeld\u201c und Fragen der Nicht-Digitalisierung<\/li>\n<li>Black-Box-Problematiken, KI-Methoden und eXplainable Artificial Intelligence (XAI)<\/li>\n<li>Wissensl\u00fccken und Verzerrungen in Trainingsdaten gro\u00dfer Sprach- und Bildmodelle<\/li>\n<li>Digitale Rekonstruktionen und der Umgang mit Spekulation und Evidenz<\/li>\n<li>Unsicherheiten in Visualisierung, Aggregation und Pr\u00e4sentation wissenschaftlicher Ergebnisse<\/li>\n<li>FAIR-, CARE- und datenethische Fragestellungen<\/li>\n<li>Anonymisierung, Pseudonymisierung und bewusste Auslassungen sensibler Daten<\/li>\n<li>Datenkompetenz, Ausbildung und infrastrukturelle Ungleichheiten<\/li>\n<li>Postkoloniale Perspektiven und Verantwortung im Umgang mit Kulturdaten<\/li>\n<li>Mixed Methods, KI und Hermeneutik<\/li>\n<li>Vernetzung von GLAM-Institutionen und digitalen Forschungsinfrastrukturen<\/li>\n<li>Reflexionen \u00fcber die Rolle der Digital Humanities in gesellschaftlich und technologisch unsicheren Zeiten<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<div class=\"wp-block-group alignwide is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<p>Die Konferenz versteht \u201eL\u00fccken\u201c dabei nicht ausschlie\u00dflich als Defizite, sondern auch als produktive R\u00e4ume der Reflexion, Interpretation und Kritik. Wenn Wissen nicht als abgeschlossenes Produkt, sondern als konstruktiver Prozess verstanden wird, dann sind Unsicherheiten, Leerstellen und Differenzen zentrale Voraussetzungen wissenschaftlicher Erkenntnis.<\/p>\n<p>Die DHd 2027 l\u00e4dt dazu ein, diese Spannungsfelder gemeinsam zu diskutieren und Perspektiven auf eine verantwortungsvolle, reflektierte und nachhaltige digitale Wissensproduktion zu entwickeln.<\/p>\n<div class=\"wp-block-spacer\" aria-hidden=\"true\">\u00a0<\/div>\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Formalia<\/h4>\n<p>Eingereicht werden k\u00f6nnen:<\/p>\n<p><strong>Vortr\u00e4ge\u00a0<\/strong>(Einreichung von mindestens 1500, maximal 2000 W\u00f6rtern)<\/p>\n<p><strong>Vortr\u00e4ge im Doctoral Consortium<\/strong>\u00a0(Einreichung von mindestens 500, maximal 750 W\u00f6rtern)<\/p>\n<p><strong>Panels\u00a0<\/strong>(minimal drei, maximal sechs Teilnehmer:innen, eine Einreichung von mindestens 1200, maximal 1500 W\u00f6rtern)<\/p>\n<p><strong>Poster\u00a0<\/strong>(Einreichung von mindestens 500, maximal 750 W\u00f6rtern)<\/p>\n<p>Vor der Tagung stattfindende, halb- oder ganzt\u00e4gige\u00a0<strong>Workshops\u00a0<\/strong>(Einreichung von mindestens 1200, maximal 1500 W\u00f6rtern)<\/p>\n<p>F\u00fcr die Einreichung m\u00fcssen Sie sich in ConfTool registrieren und eine mit dem\u00a0<a href=\"https:\/\/fidus.dch.phil-fak.uni-koeln.de\/\">FidusWriter<\/a>\u00a0erstellte dhc-Datei zur Begutachtung einreichen (Der FidusWriter wird derzeit eingerichtet und steht ab Anfang Juni zur Verf\u00fcgung. Hinweise zur Benutzung des FidusWriter finden Sie in der\u00a0<a href=\"https:\/\/dhd2027.digitalhumanities.de\/call-for-papers\/einreichungsprozess\/\" data-type=\"page\" data-id=\"131\">separaten Anleitung auf der Tagungswebseite<\/a>). Zus\u00e4tzlich ist eine Kurzzusammenfassung der Einreichung mit ca. 100\u2013150 W\u00f6rtern in ConfTool einzutragen. Die Einreichungen, die den Charakter von regul\u00e4ren, dauerhaft zitierf\u00e4higen Kleinpublikationen haben, werden sowohl in der Zenodo-Community des DHd-Verbandes ver\u00f6ffentlicht (individuell und in der Tagungspublikation) als auch gemeinsam mit den Kurzzusammenfassungen auf der Website der Tagung und im Tagungsprogramm.<\/p>\n<p><strong>Die Frist f\u00fcr die Einreichungen l\u00e4uft am 01.08.2026 (23:59 Uhr, MESZ) ab. Bitte beachten Sie: Wie bereits in den letzten Jahren wird diese Frist nicht verl\u00e4ngert.<\/strong><\/p>\n<p>Die Begutachtung der Einreichungen erfolgt nach einem Open Peer Review-Verfahren, bei dem die Namen der Einreichenden und Begutachter:innen gegenseitig offengelegt werden (sog. open identities), die Reviews selbst werden nicht ver\u00f6ffentlicht. Eine Benachrichtigung dar\u00fcber, ob die Einreichung angenommen wurde, wird voraussichtlich bis Anfang November versendet. Im Fall der Annahme wird die Abgabe einer publikationsfertigen Fassung des akzeptierten Abstracts, welche das Review-Feedback ber\u00fccksichtigt, bis zum 5.12.2026 erwartet. R\u00fcckfragen zur Einreichung richten Sie bitte per E-Mail an:\u00a0<a href=\"mailto:dhd2027@uni-marburg.de\">dhd2027@uni-marburg.de<\/a>.<\/p>\n<p>Die wichtigsten Sprachen des Austausches in der DHd-Community sind Deutsch und Englisch. Vorschl\u00e4ge k\u00f6nnen auf Deutsch oder Englisch eingereicht werden. Wir ermuntern alle Teilnehmer:innen, ihre Beitr\u00e4ge zur Konferenz auf Deutsch vorzutragen, doch auch Beitr\u00e4ge auf Englisch sind willkommen.<\/p>\n<p>Es wird davon ausgegangen, dass angenommene Beitr\u00e4ge von den Einreichenden pers\u00f6nlich und vor Ort vorgestellt werden.<\/p>\n<p>Jede Person darf nur eine einzige Einreichung f\u00fcr einen Vortrag oder ein Poster vornehmen (Rolle: \u203aVortragende Person im ConfTool\u2039) und nur einen Vortrag halten. Die Co-Autorschaft bei maximal zwei weiteren Einreichungen (Vortrag oder Poster) ist m\u00f6glich. Zus\u00e4tzlich kann jede Person an maximal einer Panel-Einreichung beteiligt sein. Workshop-Einreichungen fallen nicht unter diese Beschr\u00e4nkung. Jede Arbeitsgruppe des DHd hat dar\u00fcber hinaus die M\u00f6glichkeit zu einer zus\u00e4tzlichen Einreichung (Workshop, Panel, Poster), die als solchegekennzeichnet werden muss. Es wird empfohlen, bei Einreichungen mit mehreren Einreichenden in einer Fu\u00dfnote zu Beginn der Einreichung die Rolle(n) der Einreichenden nach der CRediT-Taxonomie (https:\/\/credit.niso.org\/) auszuweisen (in der Form: \u201eContributor Roles: Vorname1 Name1 (Conceptualization, Writing \u2013 original draft), Vorname2 Name2 (Software), Vorname3 Name3 (Writing \u2013 review &amp; editing).\u201c<\/p>\n<p>Eine Einreichung f\u00fcr eine wissenschaftliche Pr\u00e4sentation hat \u00fcblicherweise Referenzen, die am Ende in einer Bibliographie aufgelistet werden. Diese werden bei der Ermittlung der Textl\u00e4nge nicht ber\u00fccksichtigt. Alle W\u00f6rter davor (z. B. Bildunterschriften) werden gez\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Eine gute Einreichung folgt den Prinzipien guter wissenschaftlicher Arbeit und beschreibt in inhaltlich und formal strukturierter Weise Forschungsfrage, Material, Methode und Ergebnisse. Bitte beachten Sie, dass es sich bei Ihren Einreichungen um zwar kleine, aber vollwertige wissenschaftliche Publikationen handeln soll, die entsprechend ver\u00f6ffentlicht werden k\u00f6nnen. Falls Unklarheit \u00fcber die Form der Einreichung besteht, empfiehlt sich ein Blick in gelungene Beispiele der letzten Tagung: Das\u00a0<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.18591948\">Book of Abstracts zur DHd2026<\/a>\u00a0gibt einen \u00dcberblick \u00fcber angenommene Vortr\u00e4ge, Panels, Poster und Workshops. Dar\u00fcber hinaus empfiehlt sich ein Blick in die Handreichung f\u00fcr den Begutachtungsprozess der DHd-Jahrestagungen.<\/p>\n<p><strong>M\u00f6gliche Formate:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Einzelvortr\u00e4ge<\/strong>\u00a0(20\u2018 Vortrag + 10\u2018 Diskussion; Einreichung von mindestens 1500, maximal 2000 W\u00f6rtern): Es sollen unver\u00f6ffentlichte Ergebnisse bzw. Entwicklungen von signifikanten neuen Methoden oder digitalen Ressourcen und\/oder ein methodisches bzw. theoretisches Konzept vorgestellt werden. Vortrags-Einreichungen sollten den Forschungsbeitrag in geeigneter Weise vor dem Hintergrund des Forschungsstands kontextualisieren und seine Bedeutung f\u00fcr die (digitalen) Geisteswissenschaften oder einen jeweiligen Teilbereich daraus deutlich machen. Einreichungen f\u00fcr Vortr\u00e4ge m\u00fcssen sich bei der Einreichung explizit einem der Fokusse \u201cTool\/Resource\u201d, \u201cTheorie\/Metareflexion\/Positionspapier\u201d, \u201cMethode\u201d, \u201cComputergest\u00fctzte Analyse\/Interpretation\u201d, oder \u201cOffenes Feld\u201d zuordnen. F\u00fcr Vorhaben, zu denen noch keine Zwischenergebnisse vorliegen, ist das Posterformat vorgesehen.<\/p>\n<p>Zu angenommenen Vortragseinreichungen muss unter Ber\u00fccksichtigung der Gutachten bis zum 5.12.2026 eine finale Fassung im Umfang von max. 2.500 W\u00f6rtern eingereicht werden.<\/p>\n<p><strong>Vortr\u00e4ge im Doctoral Consortium<\/strong>\u00a0(Einreichung von mindestens 500, maximal 750 W\u00f6rtern): Die F\u00f6rderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist ein besonderes Ziel der DHd-Jahrestagung. Aus diesem Grund k\u00f6nnen gesondert Vortr\u00e4ge zu einem Doctoral Consortium eingereicht werden, um Dissertationsvorhaben ausgew\u00e4hlter Teilnehmer:innen vorzustellen. Zus\u00e4tzlich zur Gelegenheit, das eigene Forschungsthema zu pr\u00e4sentieren, k\u00f6nnen so auch R\u00fcckmeldungen des Fachpublikums eingeholt werden, um das eigene Promotionsvorhaben thematisch und methodisch weiterzuentwickeln. Der Fokus liegt auf der Anfangsphase der Promotion. Promovierende mit fortgeschrittenen Projekten werden deshalb ermuntert, Einzelvortr\u00e4ge (s.o.) einzureichen.<\/p>\n<p>Expos\u00e9s (Umfang 500\u2013750 Worte, plus Literaturverzeichnis) zum Doctoral Consortium k\u00f6nnen bis zum 1.8.2026 auf dem \u00fcblichen Weg \u00fcber das ConfTool als Beitrag der Art(Konferenztrack) \u201cDoctoral Consortium\u201d eingereicht werden. Die Einreichenden der besten Expos\u00e9s werden zum Doctoral Consortium eingeladen. F\u00fcr diese entf\u00e4llt die Teilnahmegeb\u00fchr an der Tagung.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus ist geplant, durch die Einwerbung von F\u00f6rdergeldern Reisestipendien an Vortragende und Beteiligte zu vergeben, denen nur geringe oder keine finanziellen Mittel im Rahmen eigener Stellen und Projekte zur Verf\u00fcgung stehen. Auf diese Reisestipendien werden sich auch Teilnehmer:innen am Doctoral Consortium bewerben k\u00f6nnen. Zu den Reisestipendien wird ein separater Call ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p><strong>Panels<\/strong>\u00a0(minimal drei, maximal sechs Teilnehmer:innen inkl. Moderator:in; 90\u2019 Panel, davon max. 30\u2019 Statements; Einreichung von mindestens 1200, maximal 1500 W\u00f6rtern): Panels bieten drei bis sechs Teilnehmer:innen die M\u00f6glichkeit, ein Thema zu diskutieren, das den Bereich eines einzelnen Projektes, Projektverbundes oder Forschungsstandorts \u00fcberschreitet. Panels sollten nicht ausschlie\u00dflich aus Teilnehmer:innen eines gemeinsamen Projektes bestehen. Es wird dazu ermuntert, insbesondere Panels mit Bezug zum Tagungsthema einzureichen und dem Publikum die Chance zu geben, kontroverse Themen zu diskutieren. Es ist darauf zu achten, dass ein Panel nach Kriterien der Diversit\u00e4t besetzt ist. Es wird erwartet, dass von der 90-min\u00fctigen Sitzung nicht mehr als ein Drittel auf vorbereitete Statements entf\u00e4llt und die Aussprache innerhalb des Panels gen\u00fcgend Zeit f\u00fcr eine Diskussion mit dem Publikum l\u00e4sst. Die Panel-Organisator:innen reichen eine kurze Beschreibung des Themas im Umfang von mindestens 1200, maximal 1500 W\u00f6rtern ein und best\u00e4tigen die Bereitschaft der aufgef\u00fchrten Personen, am Panel teilzunehmen. F\u00fcr die Annahme einer Paneleinreichung ist die stringente Darlegung des thematischen bzw. methodischen Zusammenhangs der Einzelbeitr\u00e4ge von entscheidender Bedeutung.<\/p>\n<p><strong>Poster<\/strong>\u00a0(Einreichung von mindestens 500, maximal 750 W\u00f6rtern): Poster k\u00f6nnen zu jedem Thema des Call for Papers eingereicht werden. Sie k\u00f6nnen auch den Stand einzelner Projekte anschaulich beschreiben. Die Poster werden jeweils gemeinsam mit den Einreichungen in der Zenodo Community des DHd-Verbandes unter einer CC-BY-Lizenz publiziert. Poster, die f\u00fcr die Pr\u00e4sentation angenommen werden, m\u00fcssen deshalb von den Pr\u00e4sentierenden bis sp\u00e4testens zum 28.02.2027 als Datei \u00fcber ConfTool eingereicht werden. N\u00e4here Informationen zum Prozedere werden den Posterpr\u00e4sentierenden nach der Annahme mitgeteilt.<\/p>\n<p>Vor der Tagung stattfindende\u00a0<strong>Workshops<\/strong>; Einreichung von mindestens 1200, maximal 1500 W\u00f6rtern): Neben Lehr-, Fort- und Weiterbildungsformaten oder Tutorials (z. B. zu bestimmten Themen, Technologien, Tools, Schl\u00fcsselqualifikationen) k\u00f6nnen auch kollaborative Arbeitsformen zu Themen und\/oder Daten (z. B. Hackathons, Barcamps, Tool-Testings) sowie l\u00e4ngere, auf einen vorab definierten Output ausgerichtete Treffen von DHd-Arbeitsgruppen eingereicht werden. Workshops dauern einen halben Tag (4 Stunden, inkl. Pause) oder zwei halbe Tage (7\u20138 Stunden, inkl. Pausen) und werden am Montag und Dienstag der Tagungswoche stattfinden. Die Einreichungen m\u00fcssen die folgenden Informationen enthalten:<\/p>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Titel und eine kurze Beschreibung des Themas (mindestens 1200, maximal 1500 W\u00f6rter), die vollst\u00e4ndigen Kontaktdaten aller Beitragenden sowie einen Absatz zu deren Forschungsinteressen<\/li>\n<li>Angaben zum Format<\/li>\n<li>Angaben zum Zielpublikum, insbesondere zu notwendigem Vorwissen<\/li>\n<li>Die Zahl der m\u00f6glichen Teilnehmer:innen<\/li>\n<li>Angaben zu einer etwa ben\u00f6tigten technischen Ausstattung<\/li>\n<li>Den f\u00fcr den Workshop spezifischen Call for Papers, falls ein solcher ver\u00f6ffentlicht wird<\/li>\n<\/ul>\n<p>Von den Workshopleiter:innen wird erwartet, dass sie sich f\u00fcr die Tagung anmelden.<\/p>\n<p>Die DHd2027 wird als Pr\u00e4senzveranstaltung abgehalten. Es wird davon ausgegangen, dass angenommene Beitr\u00e4ge von den Einreichenden pers\u00f6nlich und vor Ort vorgestellt werden. W\u00e4hrend die Keynotes gestreamt werden, ist f\u00fcr die Konferenz selbst kein Hybrid-Modus vorgesehen.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DHd 2027: Mind the Gap! \u2013 Wissen, Unsicherheit und Verantwortung Jahrestagung des Verbandes Digital Humanities im deutschsprachigen Raum, ausgerichtet von der Universit\u00e4t Marburg 1. bis 5. M\u00e4rz 2027 in Marburg Einreichungsfrist: 1. August 2026 Die Einreichungen erfolgt \u00fcber\u00a0ConfTool \u00a0 L\u00fccken sind konstitutiv f\u00fcr Wissen. Sie markieren Leerstellen, werfen neue Fragen auf und treiben Erkenntnisprozesse an. 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