{"id":22774,"date":"2025-09-02T22:05:41","date_gmt":"2025-09-02T20:05:41","guid":{"rendered":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=22774"},"modified":"2025-09-02T22:05:41","modified_gmt":"2025-09-02T20:05:41","slug":"wissenswasserfaelle-in-bielefeld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=22774","title":{"rendered":"Wissenswasserf\u00e4lle in Bielefeld"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Mein pers\u00f6nlicher Bericht von der DHd 2025<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><br>Kurzvorstellung<\/h4>\n\n\n\n<p>Hallo liebe Forschende,<\/p>\n\n\n\n<p>mein Name ist Jan Eberhardt und als Studierender des Masters <em>Digitale Methodik in den Geistes- und Kulturwissenschaften<\/em> in Mainz hatte ich die Ehre, an der j\u00e4hrlichen Konferenz der <a href=\"https:\/\/dhd2025.dig-hum.de\/?page_id=8\">Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd) 2025 in Bielefeld<\/a> teilzunehmen. Die Reise- und Unterkunftskosten wurden durch ein Stipendium von NFDI4memory gef\u00f6rdert.<\/p>\n\n\n\n<p>Meinen Bachelor absolvierte ich ebenfalls in Mainz, im Studiengang <em>Buchwissenschaft<\/em>, weshalb ich mich dazu entschieden habe, nach diesem Post auf dem DHd-Blog im Idealfall auf meinem eigenen Blog vor allem \u00fcber Neuigkeiten zur Forschung aus diesen Fachbereichen zu berichten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ende des Jahres m\u00f6chte ich mit meiner Masterarbeit beginnen und es macht f\u00fcr mich absolut Sinn, das gelernte aus beiden Studieng\u00e4ngen miteinander zu verkn\u00fcpfen und mit der Welt zu teilen, anstatt nur vor meinen eigenen Stichpunkten zu sitzen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bericht von der DHd 2025<\/h4>\n\n\n\n<p>Mein Vorhaben auf der diesj\u00e4hrigen DHd bestand darin, alle Informationen mitzunehmen, die meine Fachbereiche und mein Forschungsinteresse miteinander verbinden, oder die ich in der sp\u00e4teren Forschung nutzen kann. Das war ein sehr ambitioniertes Ziel, wie ich in dieser Woche feststellen musste. Um die L\u00e4nge dieses Blogposts auch nicht zu lang werden zu lassen, werde ich versuchen, mich vor allem auf meine pers\u00f6nlichen Erkenntnisse beschr\u00e4nken. Aber der Reihe nach:<\/p>\n\n\n\n<p>Das Thema, das die gesamte Konferenz mit dem Untertitel \u201eunder construction\u201c \u00fcberlagerte, waren Large Language Models (LLMs), da sie in den vergangenen Jahren in vielen Bereichen der Forschung getestet und diese Ergebnisse nun vorgestellt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Montags<\/strong> begann die Konferenzwoche direkt mit dem Workshop \u201e<a href=\"https:\/\/zenodo.org\/records\/14993342\">eScriptorium meets LLMs: Moderne KI-Systeme im Kontext der Volltexterschlie\u00dfung<\/a>\u201c von Forschenden der Universit\u00e4tsbibliothek Mannheim, mit einem interessanten Beispiel zur Post-Correction von OCR-Ergebnissen und der Nutzung von LLMs f\u00fcr Named Entity Recognition (NER), also der automatischen Erkennung und Deklarierung von z.B. Namen oder Orte als solche.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Thema Texterschlie\u00dfung von Handschriften und Drucken aus dem Mittelalter und der Fr\u00fchen Neuzeit ist f\u00fcr mich von besonderem Interesse, da ich mich f\u00fcr die Masterarbeit mit einem Text aus dieser Zeit befassen werde. Des Weiteren habe ich sehr gro\u00dfes Interesse an der nachnutzbaren Digitalisierung und dem weiterem Einsatz Digitaler Methoden, wie der von mir schon im Studium verwendeten NER, an Dokumenten aus meiner Heimatregion Rheinhessen, die bekannterma\u00dfen eine sehr bedeutende Geschichte aufweist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dienstags<\/strong> gab es einen ganzt\u00e4gigen Workshop mit einem sehr theoretischen Teil zur Definition von Ground Truth und Hermeneutik sowie einem Hands-On, in dem wir mithilfe von transkribierten Interviews je nach Promting verschiedene Ausgabe- und Interpretationsm\u00f6glichkeiten der Daten getestet haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Abend war dann die beeindruckende <a href=\"https:\/\/markdingemanse.net\/talks\/dhd2025\">Keynote von Mark Dingemanse<\/a> im Programm, der das komplette Kontrastprogramm zu meinen bisher erlebten anderthalb und auch den noch folgenden Tagen bot. Er warnte mit erschreckenden Beispielen vor einem blinden Vertrauen gegen\u00fcber dem, was uns die LLMs als Antwort zur\u00fcckgeben. Die immer gr\u00f6\u00dfere Zahl an Nutzer*innen von Angeboten wie ChatGPT etc. und die daraus folgende \u201eWeiterentwicklung\u201c durch u.a. die Aufnahme dieser Daten in das System, bedeutet laut Dingemanse einen zuk\u00fcnftigen Verlust von Sinn. Es werden so viele Daten produziert, dass es immer komplizierter werden wird, durch LLMs an greifbare, essenzielle Information zu kommen. Dazu brachte er ein Beispiel von den Br\u00fcdern Grimm und ihrer Geschichte \u201eDer s\u00fc\u00dfe Brei\u201c: Um an brauchbare Daten zu kommen, muss man sich durch den \u201eganzen Brei\u201c des entstandenen Datenm\u00fclls essen. Dingemanse pl\u00e4dierte f\u00fcr mehr \u201eslow science\u201c, also eine Wissenschaft, die zwar etwas l\u00e4nger dauert, daf\u00fcr allerdings nicht auf Daten basiert, die man einfach mal so aus Antworten der LLMs \u00fcbernommen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem verk\u00fcndete er der versammelten Digital-Humanities-Community, dass das Modell llama-3, das in meinen beiden Workshops genutzt wurde und auch so sehr h\u00e4ufig genutzt wird, da es f\u00fcr die bestehenden F\u00e4lle am effizientesten ist, mit das am schlechtesten bewertete in Sachen Datenschutz, Dokumentation, Lizenzierung, etc. ist. Es geh\u00f6rt auch zum Facebook-Mutterkonzern Meta. Vergleiche hierzu die Seite <a href=\"http:\/\/Osai-index.eu\">www.osai-index.eu<\/a> des European Open Source AI Index. Sie bietet einen guten \u00dcberblick \u00fcber alle bekannten und nutzbaren LLMs und bewertet sie nach 14 Kriterien, die jeder Person, die wissenschaftlich arbeitet, keinesfalls egal sein sollten.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn diese Keynote eine einschlagende und zum Nachdenken anregende war, bin ich mir nicht sicher, ob seitdem ein Umdenken in der Community hin zur Nutzung anderer Modelle sichtbar geworden ist. Dies w\u00e4re eine wissenschaftliche Untersuchung wert.<\/p>\n\n\n\n<p>Am <strong>Mittwoch<\/strong> begannen die Konferenzbeitr\u00e4ge. Ich war im Doctoral Consortium und habe mir dort sehr interessante Beitr\u00e4ge angeh\u00f6rt. Einerseits zu einer Masterarbeit, die die \u00dcbersetzung und Digitalisierung der jiddischen Zeitschrift \u201eDer Wahre Jude\u201c behandelte. Also genau mein Interessensgebiet, da mich mein regionales Interesse automatisch auch zu Dokumenten der j\u00fcdischen Gemeinden und damit dem Hebr\u00e4ischen f\u00fchrt. Des Weiteren wurde eine Dissertation vorgestellt, die \u00fcber die Analyse von Mensch-KI-Interaktionen in Science-Fiction-Literatur mit besonderem Blick auf die Privatsph\u00e4re ging. Dieses Thema interessiert mich vor allem seit den Snowden-Enth\u00fcllungen 2013.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie auch schon bei den DHds 2022 und 2024, auf denen ich war, wollte ich weitere Personen kennenlernen, die \u00e4hnliche Forschungsinteressen haben wie ich. Eine Chance, kurze Gespr\u00e4che zu f\u00fchren, bot sich immer in den Kaffeepausen zwischen den Vortragsbl\u00f6cken an. Es fand an diesem Tag jedoch auch das Treffen aller Stipendiand*innen und Nachwuchsforschenden statt. Hier wurden noch mal Tipps f\u00fcr den weiteren Austausch und die Vernetzungsm\u00f6glichkeiten u.a. von Promovierenden gegeben und ich konnte dabei bei einem Gespr\u00e4ch einige Tipps f\u00fcr meine Masterarbeit einholen.<\/p>\n\n\n\n<p>Danach folgte noch die j\u00e4hrliche DHd-Mitglieder*innenversammlung. Eine sehr von Politik gepr\u00e4gte Veranstaltung, jedoch als Mitglied keineswegs unwichtig. So einer Mitgliederversammlung sollte man auf jeden Fall mal beigewohnt haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Am vorletzten Tag, dem <strong>Donnerstag<\/strong>, war ein interessanter buchwissenschaftlicher Vortrag zu h\u00f6ren, zur automatischen Erkennung von Bildern aus Kinderb\u00fcchern des 19. Jh. aus einer Datenbank von \u00fcber elf Tausend B\u00fcchern.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Bildgewaltig war auch die am Nachmittag stattfindende Postersession. Man hatte eigentlich gar nicht die M\u00f6glichkeit alle Poster intensiv zu studieren, weil einfach die Zeit daf\u00fcr gefehlt hat, vor allem, wenn man sich von einer verantwortlichen Person etwas zu ihrem Poster hat erkl\u00e4ren lassen. Diese Chance versuchte ich nat\u00fcrlich auch so gut wie m\u00f6glich zu nutzen und war sehr erfreut, mit mir aus wissenschaftlichen Ver\u00f6ffentlichungen bekannten Personen Kontakt zu kn\u00fcpfen. Beeindruckend war hier auch, dass sehr viele Plakate von Projekten mit Forschenden aus Mainz aufgestellt waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Donnerstagabend war nach der schon intensiven Postersession bez\u00fcglich sozialer Interaktion jedoch noch mal eine Stufe h\u00f6her. Das sogenannte \u201eKonferenzdinner\u201c, das auf dem Papier so offiziell wirkt, waren lustigerweise nichts weiter als zwei Burgertrucks, auf dem Hinterhof eines klischeem\u00e4\u00dfigen, aber ebenso legend\u00e4ren \u201eHinter-dem-Bahnhof\u201c-Clubs, in dem sich sehr interessante Gespr\u00e4che ergaben. Sehr dankbar bin ich hier vor allem <a href=\"https:\/\/www.mpiwg-berlin.mpg.de\/people\/slang\">Sarah Lang<\/a>, die mich weiteren interessanten Forschenden vorgestellt hat, z.B. <a href=\"https:\/\/dh.phil-fak.uni-koeln.de\/mitarbeiterinnen\/wissenschaftliche-mitarbeiterinnen\/dr-juergen-hermes\">J\u00fcrgen Hermes<\/a> aus K\u00f6ln, der in seiner <a href=\"https:\/\/kups.ub.uni-koeln.de\/4561\/\">Dissertation<\/a> das sagenumwobene Voynich-Manuskript kryptologisch untersucht hat. Ein solches Nischenforschungsinteresse kommt nicht h\u00e4ufig vor und doch ist es auf besondere Weise mit Sarahs und meinem verkn\u00fcpft. Sie kennt sich bestens mit alchemischen Schriften und Kryptographie aus und ich interessiere mich sehr f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/sammlungen.uni-leipzig.de\/ubl\/ubl_codmag\">Sammlung der Leipziger Zauberb\u00fccher<\/a> in der dortigen UB \u2013 sodass uns Manuel Burghardt scherzhaft schon \u201edie Alchemistin und der Zauberer\u201c genannt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Abend war voller emotionaler Ereignisse f\u00fcr mich und zog sich deshalb viel l\u00e4nger als ich urspr\u00fcnglich geplant hatte, weshalb ich dann am <strong>Freitag<\/strong> leider den Vortrag von <a href=\"https:\/\/cceh.uni-koeln.de\/personen\/elisa-cugliana\/\">Elisa Cugliana<\/a>, auch aus K\u00f6ln, gerade so verpasst habe. Sie hat \u00fcber die Probleme der Digitalisierung des \u201eCompendium Historiae\u201c durch seine verschiedenen Abbildungen, freien Textpassagen und Diagrammen referiert und dass hierf\u00fcr eine neue Methode angewendet wird. Gl\u00fccklicherweise gibt es zur DHd immer ein Nachschlagewerk mit zu allen Vortr\u00e4gen geh\u00f6renden Artikeln. Anschreiben werde ich sie im Rahmen meiner Masterarbeit (oder auch zuk\u00fcnftigen Forschungen) auf jeden Fall mal.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h4>\n\n\n\n<p>Nach dieser Woche bin ich ganz sch\u00f6n ersch\u00f6pft. Ich habe viele Erfahrungen und neue Erkenntnisse mitgenommen. Schade jedoch, dass die Energie nicht gereicht hat, alles Interessante mitzunehmen. Wenn man es aber realistisch betrachtet, sollte man sich nicht vornehmen, alle Veranstaltungen besuchen zu wollen \u2013 allein schon, weil Vieles gleichzeitig stattfindet. Sonst ger\u00e4t man in Stress und kriegt sowieso nicht alle Informationen aufgenommen, die einem erz\u00e4hlt werden. Ich denke, die Menge an besuchten Vortr\u00e4gen und Veranstaltungen war f\u00fcr mich ganz gut, um die wichtigsten mitzunehmen, ohne mich zu \u00fcberfordern.<\/p>\n\n\n\n<p>Die DHd ist ein allj\u00e4hrliches Highlight der Zusammenkunft wichtiger Forschender aus den unterschiedlichsten Fachbereichen, welche aber zum gro\u00dfen Teil neue Erkenntnisse teilen, die fach\u00fcbergreifend gelten und damit auch f\u00fcr andere Forschungsbereiche nutzbar und n\u00fctzlich sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine absolute Empfehlung spreche ich auch f\u00fcr alle \u201eJungforschenden\u201c aus: Bewerbt Euch um Stipendienpl\u00e4tze! Das Treffen zwischen Menschen, die zu \u00e4hnlichen Themen forschen wie man selbst, ist einfach extrem wichtig, um sich mal austauschen und treffen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als ebenso wichtig sehe ich die generellen M\u00f6glichkeiten der Unterhaltung mit Doktor*innen und Professor*innen an, die sehr niedrigschwellig, im Grunde auf Augenh\u00f6he, stattfinden. Ich bin zwar immer noch sehr nerv\u00f6s, wenn ich mit Menschen sprechen m\u00f6chte, deren Forschung ich seit L\u00e4ngerem verfolge, und sie dann auf der DHd sehe. Die Tatsache, dass aber alle Personen bisher sehr aufgeschlossen und nett zu mir waren, wenn ich mich dann getraut habe, sie anzusprechen, gibt mir sehr viel Kraft, um auch in Zukunft weiterhin auf Forschende zuzugehen, die mich beeindrucken, um sich \u00fcber Erkenntnisse, Methoden und eventuelle Gemeinsamkeiten in Sachen Forschungsinteresse auszutauschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch thematisch war die diesj\u00e4hrige DHd f\u00fcr meine bevorstehende Masterarbeit sehr interessant. So habe ich eine gute Wissensgrundlage f\u00fcr sie, wie auch f\u00fcr meine weitere Forschung erlangen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Titelwort \u201eWissenswasserf\u00e4lle\u201c w\u00fcrde ich als generelles Ph\u00e4nomen der j\u00e4hrlich stattfindenden DHds ansehen. Man hat am Ende immer das Gef\u00fchl, zu wenig mitbekommen zu haben, aber ein Mensch kann eben nur eine gewisse Menge an Informationen aufnehmen, ohne sich in Stress zu versetzen oder sich zu \u00fcberfordern. Die Vortr\u00e4ge, die Postersession, der Posterslam, etc. sind trotz und aufgrund der Menge an bereitgestelltem Wissen auch einfach sch\u00f6ne Ereignisse, die man sich sehr gerne anschaut, da man gespannt ist \u201ewas es so Neues gibt\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Um alles Interessante noch mal nachlesen zu k\u00f6nnen, w\u00fcrde ich neben den weiteren Berichten \u00fcber die Tagung (z.B. <a href=\"https:\/\/texperimentales.hypotheses.org\/5696\">hier<\/a> bei dem schon erw\u00e4hnten J\u00fcrgen Hermes) nat\u00fcrlich auch das <a href=\"https:\/\/zenodo.org\/records\/15269143\">Book of Abstracts<\/a> empfehlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Macht es gut!<\/p>\n\n\n\n<p>Bis Ende Februar 2026 in <a href=\"https:\/\/dhd2026.digitalhumanities.de\/\">Wien<\/a>. Ich freue mich schon mega!<\/p>\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein pers\u00f6nlicher Bericht von der DHd 2025 Kurzvorstellung Hallo liebe Forschende, mein Name ist Jan Eberhardt und als Studierender des Masters Digitale Methodik in den Geistes- und Kulturwissenschaften in Mainz hatte ich die Ehre, an der j\u00e4hrlichen Konferenz der Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd) 2025 in Bielefeld teilzunehmen. 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