{"id":22752,"date":"2025-08-28T16:51:36","date_gmt":"2025-08-28T14:51:36","guid":{"rendered":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=22752"},"modified":"2025-08-28T16:51:36","modified_gmt":"2025-08-28T14:51:36","slug":"ola-lisboa-dh2025-building-access-and-accessibility-open-science-to-all-citizens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=22752","title":{"rendered":"Ol\u00e1, Lisboa: DH2025 \u2013 Building Access and Accessibility, open science to all citizens"},"content":{"rendered":"\n<p style=\"font-weight: 400\">Die diesj\u00e4hrige Digital Humanities Konferenz fand im sch\u00f6nen (wenn auch ziemlich hei\u00dfen!) portugiesischen Sommer in Lissabon statt. Als Brasilianerin war ich besonders froh, die DH-Community in einem portugiesischsprachigen Umfeld zu erleben, und bin mit Unterst\u00fctzung eines Reisestipendiums des Verbands Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd) nach Lissabon gegangen. Ich bin daher dem Dhd f\u00fcr die Unterst\u00fctzung sehr dankbar, welche mir die Teilnahme an der Konferenz erm\u00f6glicht hat. Ohne diese Unterst\u00fctzung h\u00e4tte ich diese Erfahrung nicht erleben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Unter anderem hatte ich vor, Ergebnisse aus dem Projekt \u201edigitale Edition von Fernando Pessoa \u2013 Projekte und Publikationen\u201d zu pr\u00e4sentieren, einem Text+ Kooperationsprojekt mit Prof. Ulrike Henny-Krahmer (Universit\u00e4t Rostock), mit der ich 2023 zusammengearbeitet habe. Das Projekt sollte die Infrastruktur der digitalen Edition auf den neuesten Stand bringen. Da Fernando Pessoa einer der wichtigsten Autoren der Literatur in portugiesischer Sprache und ein echter <em>Lisboeta<\/em> ist, war Lissabon der perfekte Ort, um die Ergebnisse des Projekts zu teilen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">In diesem Blogbeitrag teile ich ein paar Eindr\u00fccke von der DH2025 und w\u00e4hrend wir auf das Abstract-Buch warten, m\u00f6chte ich auch ein paar Eindr\u00fccke vom Programm zeigen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\"><strong>DH in Lissabon<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2025\/08\/bondinho.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-22753\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2025\/08\/bondinho-300x216.jpg\" alt=\"Ein gelber Stra\u00dfenbahnwagen f\u00e4hrt durch eine sonnige Stadtstra\u00dfe, umgeben von Geb\u00e4uden, B\u00e4umen und Oberleitungen.\" width=\"300\" height=\"216\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2025\/08\/bondinho-300x216.jpg 300w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2025\/08\/bondinho.jpg 538w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Unter dem Motto \u201eAccessibility &amp; Citizenship\u201c ging es bei der Konferenz darum, den Zugang zu Wissen demokratischer zu machen, das Engagement der Community zu f\u00f6rdern und aktuelle gesellschaftliche Probleme auf sinnvolle Weise anzugehen. Barrierefreiheit war nicht nur ein Thema, sondern hat auch die Organisation beeinflusst. Bei der Er\u00f6ffnungsfeier gab es sowohl im Saal als auch beim Zoom-Livestream Geb\u00e4rdensprachdolmetscher. Das hybride Format, das an sich schon ein Zeichen f\u00fcr Barrierefreiheit ist, baut auf den letzten Konferenzen in Graz (2023) und Washington, DC (2024) auf und versucht, die Online-Teilnahme zu verbessern. Obwohl ich vor Ort in Lissabon war, finde ich es sehr wichtig, dass unsere Community weiterhin den M\u00f6glichkeiten f\u00fcr DHler:innen und Interessierte, die nicht reisen k\u00f6nnen, Priorit\u00e4t einr\u00e4umt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Auch die Multilingualit\u00e4t stand im Mittelpunkt. Pr\u00e4sentationen in anderen Sprachen als Englisch sind auf DH-Konferenzen nichts Neues, aber in Lissabon gab es mehrere Vortr\u00e4ge auf Italienisch, Portugiesisch und Spanisch. Da die ADHO neue Mitglieder wie die <em>Associazione per l\u2019Informatica Umanistica e la Cultura Digitale<\/em> (AIUCD) aufnimmt, sollten wir den wissenschaftlichen Austausch \u00fcber Sprach- und Landesgrenzen hinweg weiter f\u00f6rdern. Englisch ist vielleicht die <em>Lingua franca<\/em> der Wissenschaft, aber als Geisteswissenschaftler:innen sollten wir die damit verbundenen Auswirkungen kritisch hinterfragen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Aus einer brasilianischen akademischen Perspektive ist diese Diskussion bekannt: Englisch ist oft die gemeinsame Sprache in der Wissenschaft, aber es kann auch eine Barriere darstellen, die Leute von der Teilnahme ausschlie\u00dft, und zwar selbst wenn es, z.B., auf Portugiesisch fundierte wissenschaftliche Arbeiten gibt. F\u00fcr uns, bei einem Vortrag \u00fcber einen portugiesischen Autor im Herzen Portugals durch eine brasilianische Forscherin, haben wir (das Team: Ulrike Henny-Krahmer, Erik Renz und ich) uns daf\u00fcr entschieden, auf Portugiesisch zu pr\u00e4sentieren. Es war wie eine Heimkehr f\u00fcr Pessoas Ausgabe in seine Heimatstadt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Ich werde hier nicht versuchen, das Problem zu l\u00f6sen, aber die Anzahl der mehrsprachigen Vortr\u00e4ge auf der Konferenz unter dem Motto \u201eAccessibility\u201c hat mich wieder an diese Fragen erinnert. Das ist es meiner Meinung nach, was ein Konferenzmotto bewirken sollte. Gut gemacht, Organisationskomitee!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Die DH-Konferenz in Lissabon war nicht nur mehrsprachig, sondern auch echt international. Die Referenten kamen aus Institutionen von 45 L\u00e4ndern. Die Karte unten zeigt die Teilnahme nach L\u00e4ndern, basierend auf dem Konferenzprogramm und den Angaben der Teilnehmer zu ihrer jeweiligen institutionellen Zugeh\u00f6rigkeit. (Die Karte zeigt das Land der Institution der Referenten, nicht ihre Staatsangeh\u00f6rigkeit.)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2025\/08\/choropleth_map.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-22762\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2025\/08\/choropleth_map-1024x555.png\" alt=\"Die Grafik zeigt eine Weltkarte mit der Anzahl der Pr\u00e4sentationen pro Land, dargestellt durch verschiedene Farbabstufungen von hellviolett bis dunkelviolett. Je dunkler die Farbe, desto mehr Pr\u00e4sentationen fanden in diesem Land statt.\" width=\"900\" height=\"488\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2025\/08\/choropleth_map-1024x555.png 1024w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2025\/08\/choropleth_map-300x163.png 300w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2025\/08\/choropleth_map-768x416.png 768w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2025\/08\/choropleth_map-1536x832.png 1536w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2025\/08\/choropleth_map-2048x1109.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Bei der Er\u00f6ffnung hat ADHO sein 20-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um in Erinnerung gerufen (gegr\u00fcndet 2005) und Italien \u00fcber AIUCD als neues Mitglied begr\u00fc\u00dft. Der Antonio Zampolli Preis 2026 wurde f\u00fcr das Stylo Tool und die Computational Stylistics Group verliehen, deren R-Library f\u00fcr stilometrische Analysen und ihr Engagement f\u00fcr den Aufbau einer Community gew\u00fcrdigt wurden. Michael Sperberg-McQueen (1954\u20132024) wurde au\u00dferdem in Erinnerung gerufen und der Michael Sperberg-McQueen Digital Nachlass vorgestellt (<a href=\"https:\/\/dh.phil-fak.uni-koeln.de\/en\/research\/cmsmcq\">https:\/\/dh.phil-fak.uni-koeln.de\/en\/research\/cmsmcq<\/a>), eine Initiative des Departments f\u00fcr Digital Humanities der Universit\u00e4t zu K\u00f6ln zur Bewahrung seines digitalen Nachlasses unter der Leitung von Elisa Cugliana und \u00d8yvind Eide. Das Programmkomitee unter der Leitung von Gimena del rio Riande (IIBICRIT- CONICET\/ USAL) und Manuel Portela (Fachbereich f\u00fcr Sprachen, Literatur und Kulturen, UCoimbra) folgte mit einem lustigen Sketch \u00fcber KI-\u201eHalluzinationen\u201d und die Schwierigkeiten des akademischen Lebens, der die Stimmung auflockerte und uns gleichzeitig auf die Themen des Jahres zur\u00fcckf\u00fchrte: Mehrsprachigkeit, Politik, Barrierefreiheit und Wissenschaft als <em>citizenship<\/em>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2025\/08\/keynote.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-22755\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2025\/08\/keynote.jpg\" alt=\"Javier Cha steht vor dem Publikum im Konferenzraum und pr\u00e4sentiert Folien mit Schriftzeichen, w\u00e4hrend ein Dolmetscher daneben steht.\" width=\"602\" height=\"339\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2025\/08\/keynote.jpg 602w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2025\/08\/keynote-300x169.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 602px) 100vw, 602px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Dann kam die Keynote von Javier Cha. Cha erz\u00e4hlte von seiner Karriere und seiner Sicht auf (digitale) Geschichte, von seinen ersten netzwerkbasierten <em>Rereadings<\/em> historischer Quellen bis hin zu aktuellen Anwendungen von KI, die uns helfen, Archive besser im Kontext zu lesen. Der Fokus liegt nicht darauf, mit KI das Rad neu zu erfinden, sondern anders zu lesen: mithilfe von Computern Verbindungen, Nuancen und Kontexte zu erkennen, die durch Schl\u00fcsselw\u00f6rter und H\u00e4ufigkeit nicht erfasst (oder erkennt) werden, w\u00e4hrend der Historiker:in die Kontrolle beh\u00e4lt. Er bezeichnete dies als \u201e<em>fine-tuning the historian\u2019s macroscope<\/em>\u201d: die F\u00e4higkeit, das Ganze zu \u00fcberblicken und die richtigen Stellen zu finden, um n\u00e4her hinzuschauen und genauer zu lesen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\"><strong>\u00dcberblick: Poster, Pr\u00e4sentationen und Panels<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2025\/08\/presentation_type_distribution.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-22763\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2025\/08\/presentation_type_distribution.png\" alt=\"Ein Balkendiagramm zeigt die Anzahl der Pr\u00e4sentationen nach Typ. &quot;Short paper&quot; hat mit 218 die meisten Beitr\u00e4ge, gefolgt von &quot;Poster&quot; mit 133 und &quot;Long paper&quot; mit 118. Weitere Kategorien sind &quot;Workshop&quot; (17), &quot;Panel&quot; (10), &quot;Mini conference&quot; (8) und &quot;SIG workshop\/event&quot; (7).\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2025\/08\/presentation_type_distribution.png 640w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2025\/08\/presentation_type_distribution-300x225.png 300w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2025\/08\/presentation_type_distribution-243x181.png 243w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Das Programmheft ist noch nicht da, aber w\u00e4hrend wir warten, k\u00f6nnen wir uns schon mal das Programm anschauen und, um einen Begriff von Cha zu verwenden, mit unserem Makroskop die Konferenz aus der Ferne betrachten und versuchen, einen Eindruck davon zu bekommen, was unsere DH Community so treibt. Ein \u00dcberblick \u00fcber die Arten der eingereichten Beitr\u00e4ge zeigt uns die Verteilung des diesj\u00e4hrigen Programms (siehe oben). Die Daten f\u00fcr diesen \u00dcberblick stammen aus dem Programm auf Conftool (<a href=\"https:\/\/dh2025.adho.org\/browse-the-program-agenda\/\">https:\/\/dh2025.adho.org\/browse-the-program-agenda\/<\/a>), wurden maschinell erfasst und anschlie\u00dfend mit Python bereinigt und analysiert.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2025\/08\/output_barplot.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-22767\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2025\/08\/output_barplot.png\" alt=\"Ein Balkendiagramm zeigt die h\u00e4ufigsten n-Grams. &quot;Large language models&quot; und &quot;cultural heritage&quot; sind am h\u00e4ufigsten, gefolgt von &quot;machine learning&quot; und &quot;open source&quot;.\" width=\"989\" height=\"590\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2025\/08\/output_barplot.png 989w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2025\/08\/output_barplot-300x179.png 300w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2025\/08\/output_barplot-768x458.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 989px) 100vw, 989px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Wenn man sich die Abstracts der Vortr\u00e4ge im Programm anschaut (Workshops und Panels nicht mitgerechnet), zeigt das Balkendiagramm die h\u00e4ufigsten N-Grams, also wie oft ein Begriff in den Abstracts vorkommt. Das Thema, das ganz klar dominiert, sind \u201eLarge Language Models\u201d (LLMs). Das zeigt, dass der Einsatz von LLMs in den Digital Humanities weiterhin ein Trend ist, der sich durchsetzt. Gleich danach kommt \u201ecultural heritage\u201d, was zeigt, dass GLAM und die Arbeit mit Kulturg\u00fctern nach wie vor ein zentraler Anwendungsbereich f\u00fcr DH sind. Methoden sind sehr pr\u00e4sent, vor allem KI (\u201emachine learning\u201d und \u201elarge language models\u201d stehen ganz oben), w\u00e4hrend \u201e\u201ccomputational Methods\u201d und \u201etext analysis\u201d den methodischen Fokus verst\u00e4rken. Der Fokus auf KI und LLMs ist nicht \u00fcberraschend und war auch schon in der letzten DH zu sehen. Offenheit zieht sich durch das ganze Programm, wobei \u201eopen source\u201d, \u201eopen science\u201d, \u201eopen data\u201d und \u201eFAIR principles \u201d h\u00e4ufig auftauchen. Auch Wissensrepr\u00e4sentation ist ein lebhaftes Thema, wobei \u201eknowledge graphs\u201d und \u201elinked open data\u201d auf Interoperabilit\u00e4t und semantische Anreicherung hinweisen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Eine zweite Visualisierung zeigt, wie Themen in den Abstracts der Vortr\u00e4ge zusammen auftreten. In dieser Co-Occurrence-Heatmap z\u00e4hlt jede Zelle die Abstracts, die ein Paar der Top N-Grams im selben Text erw\u00e4hnen (die Diagonale ist ausgegraut, weil Selbstpaare raus sind). Die Matrix ist ziemlich sparsam, was darauf hindeutet, dass sich viele Beitr\u00e4ge auf ein einziges Hauptthema konzentrieren, aber es gibt auch klare \u00dcberschneidungen. Begriffe rund um Offenheit wie \u201copen science\u201d, \u201eopen source\u201d, \u201eopen data\u201d und \u201eFAIR principles\u201d tauchen zusammen auf, oft in Kombination mit \u201eresearch data\u201c und oft in Kombination mit \u201ecultural heritage\u201c. Methodische Themen bilden ein weiteres Cluster, insbesondere \u201elarge language models\u201c, \u201emachine learning\u201c und \u201ecomputational methods\u201c, die gelegentlich gemeinsam mit \u201etext analysis\u201c erscheinen. \u201eCultural heritage\u201c zeigt Verbindungen zu mehreren dieser Bereiche, was darauf hindeutet, dass Kulturg\u00fcter h\u00e4ufig durch offene Praktiken, datengetriebene Ans\u00e4tze und KI-gest\u00fctzte Methoden in Fallstudien integriert werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2025\/08\/output3_heatmap.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-22766\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2025\/08\/output3_heatmap.png\" alt=\"Ein Heatmap zeigt die Co-Occurrence der h\u00e4ufigsten n-Grams. Dunkle Felder markieren h\u00e4ufige gemeinsame Vorkommen von Begriffen wie &quot;large language models&quot;, &quot;cultural heritage&quot; und &quot;open science&quot;.\" width=\"767\" height=\"790\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2025\/08\/output3_heatmap.png 767w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2025\/08\/output3_heatmap-291x300.png 291w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2025\/08\/output3_heatmap-50x50.png 50w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 100vw, 767px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\"><strong>Was ich mitnehme\u2026<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\">Die Teilnahme an der DH ist immer eine Chance, Freunde zu treffen, neue Leute kennenzulernen und viel zu lernen. Als ich Lissabon verlassen habe, hatte ich frische Ideen f\u00fcr LLM-basierte Methoden zum Erfassen und Analysieren von Daten im Gep\u00e4ck. Wie Cha uns betonte, m\u00fcssen wir uns nicht zwischen dem \u00dcberblick und den Details entscheiden; wir k\u00f6nnen zwischen beiden hin- und herwechseln und LLMs kritisch einsetzen, w\u00e4hrend wir selbst entscheiden, wann wir den Fokus auf Nuancen legen wollen. Au\u00dferdem wurde mir wieder bewusst, wie wichtig Dokumentation und Wiederverwendbarkeit sind: Unsere beste Arbeit ist f\u00fcr andere nur dann n\u00fctzlich, wenn sie gut dokumentiert und frei verf\u00fcgbar ist. Die DH2025 hat meine Neugier geweckt und mein Notizbuch mit Ideen gef\u00fcllt. Vielleicht werden wir uns 2026 in Wien zur DHd wieder treffen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400\"><em>Tchau, Lisboa, at\u00e9 a pr\u00f3xima! <\/em>Bis dahin hat Lissabon uns allen beigebracht, was <em>Saudade <\/em>bedeutet.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2025\/08\/aviaohorizonte.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-22757\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2025\/08\/aviaohorizonte.jpg\" alt=\"Ein Flugzeug fliegt \u00fcber Lissabon bei Sonnenuntergang, die Skyline ist im Schatten sichtbar.\" width=\"602\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2025\/08\/aviaohorizonte.jpg 602w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2025\/08\/aviaohorizonte-300x106.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 602px) 100vw, 602px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die diesj\u00e4hrige Digital Humanities Konferenz fand im sch\u00f6nen (wenn auch ziemlich hei\u00dfen!) portugiesischen Sommer in Lissabon statt. 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