{"id":21818,"date":"2024-12-11T16:26:09","date_gmt":"2024-12-11T15:26:09","guid":{"rendered":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=21818"},"modified":"2024-12-11T16:26:09","modified_gmt":"2024-12-11T15:26:09","slug":"durch-den-dhd-publikationsfonds-gefoerdert-halb-und-halb-hybride-edition-als-kompromiss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=21818","title":{"rendered":"Durch den DHd-Publikationsfonds gef\u00f6rdert: \u00bbhalb und halb\u00ab \u2013 Hybride Edition als Kompromiss?"},"content":{"rendered":"\n\n\n<p>In diesem Jahr ist meine Dissertationsschrift mit dem Titel <em>\u00bbhalb und halb\u00ab \u2013 Hybride Edition als Kompromiss? Eine Studie zu Methodik, M\u00f6glichkeiten und Grenzen in der hybriden Musikedition am Beispiel der Edition von Ludwig Baumanns \u00bbKantate. Den Gefallenen zum Ged\u00e4chtnis, den Trauernden zum Trost\u00ab<\/em> beim <em>Logos-Verlag Berlin<\/em> erschienen. Die Publikation ist sowohl im Druck (teilw. in Farbe) erh\u00e4ltlich als auch im Open Access (PDF, Vollfarbe) und das ganz ohne Moving- oder Paywall (DOI: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.30819\/5730\">10.30819\/5730<\/a> und auf <a href=\"https:\/\/zenodo.org\/records\/13798778\">Zenodo<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p>Es freut und ehrt mich sehr, dass der Vorstand der DHd den Antrag auf Unterst\u00fctzung genehmigt hat und diese Dissertationsschrift durch den <a href=\"https:\/\/dig-hum.de\/f%C3%B6rderung-dhd\">DHd-Publikationsfonds<\/a> gef\u00f6rdert werden konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Was ist eigentlich eine hybride Edition? Eine Frage, die wir uns noch \u00f6fter stellen sollten. Es gibt eine gro\u00dfe Zahl traditioneller und digitaler Editionen und auch Forschungsliteratur hierzu. Was ist aber mit den Editionen, die eine Br\u00fccke zwischen traditioneller und digitaler Edition bilden? Die Forschungsliteratur hierzu ist ziemlich \u203ad\u00fcnn\u2039. Im Bereich der Musikedition werden seit etwa 20 Jahren hybride Editionen angestrengt, die nahe zu alle in Langzeit-Akademieprojekten produziert werden. Umfassende Er\u00f6rterungen, was eine hybride Musikedition ist, gab es bisher allerdings nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Schrift <em>\u00bbhalb und halb\u00ab \u2013 Hybride Edition als Kompromiss?<\/em> begegnet diesem Desiderat auf eigene Weise. In der zweiteiligen Anlage wird zun\u00e4chst eine scheinbar traditionelle Musikedition pr\u00e4sentiert, die sp\u00e4testens im Kritischen Bericht die Grenzen des Medium Buch aufzeigt. Die Kritischen Anmerkungen sind nicht nur wegen ihres Umfangs digital erfasst, sondern weil es nach knapp 20 Jahren n\u00f6tig erschien, diese \u00bbmedienad\u00e4quater zu gestalten\u00ab (S. 330). Schlie\u00dflich sind kritische Berichte von Natur aus streng schematisch und m\u00fcssten sich geradezu einfach in XML modellieren lassen (vgl. Kap. I.6.3 &amp; II.4.2.2).<\/p>\n<p>Den zweiten Teil der Arbeit bildet eine theoretische Abhandlung zur hybriden (Musik-)Edition. Schwerpunkte liegen auf der Forschungssoftware <em>Edirom<\/em> (Kap. II.2) und auf dem Ph\u00e4nomen <em>Online-Portal<\/em> (Kap. II.3), das bei hybriden und digitalen Editionen immer st\u00e4rker in Erscheinung tritt. Die Edition im ersten Teil der Arbeit wird aktiv in die Theoriebildung einbezogen, um methodische Fragen gezielt er\u00f6rtern zu k\u00f6nnen. Erg\u00e4nzt wird diese Dissertationsschrift durch eine umfangreiche und ebenfalls im Open Access publizierte Datensammlung (DOI: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.10072484\">10.5281\/zenodo.10072484<\/a>).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Jahr ist meine Dissertationsschrift mit dem Titel \u00bbhalb und halb\u00ab \u2013 Hybride Edition als Kompromiss? 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