{"id":21300,"date":"2024-08-02T12:52:47","date_gmt":"2024-08-02T10:52:47","guid":{"rendered":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=21300"},"modified":"2024-08-02T12:52:47","modified_gmt":"2024-08-02T10:52:47","slug":"call-for-participation-booksprint-making-research-digital-humanities-fachreferate-labs-makerspaces-werkstaetten-und-kompetenzzentren-an-wissenschaftlichen-bibliotheken-und-anderen-forschun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=21300","title":{"rendered":"Call for Participation:\u00a0Booksprint &#8222;Making Research. Digital Humanities Fachreferate, Labs, Makerspaces, Werkst\u00e4tten und Kompetenzzentren an wissenschaftlichen Bibliotheken und anderen Forschungseinrichtungen&#8220;"},"content":{"rendered":"\n\n\n<p>In den letzten Jahren haben sich an Bibliotheken und Archiven zunehmend Bereiche entwickelt, die sich ausdr\u00fccklich konzeptuell und forschungsnah mit digitalen Best\u00e4nden, digitalen Methoden und der Vermittlung von beidem an die Forschung und andere Nutzer*innen besch\u00e4ftigen. Diese Bereiche haben unterschiedliche Formen, Umf\u00e4nge, Namen und Ausrichtungen, die Bandbreite reicht von einzelnen Digital Scholarship Librarians oder Digital Humanities Fachreferaten \u00fcber Bibliotheks-Labs und -Makerspaces bis zu gro\u00dfen Teams in eigenst\u00e4ndigen Kompetenzzentren. Dabei unterscheiden sich die Ausrichtungen und Schwerpunktsetzungen. DH-Fachreferate werden als Teil der Fachreferatsstruktur entwickelt, die Labs gro\u00dfer Forschungsbibliotheken sind oft darauf ausgerichtet, Forschende bei der Nutzung der eigenen Best\u00e4nde zu unterst\u00fctzen, in anderen F\u00e4llen bezeichnen Labs eher Abteilungen, die Angebote zur Kompetenzvermittlung im Bereich digitale Methoden und Best\u00e4nde anbieten, und schlie\u00dflich fokussieren sich die gr\u00f6\u00dferen Kompetenzzentren oftmals auf die Umsetzung von gr\u00f6\u00dferen DH-Projekten als technische Partner f\u00fcr die Forschung und die Bibliotheken als Garant f\u00fcr eine Sicherung von Ergebnissen \u00fcber die Projektlaufzeit hinaus, etwa bei digitalen Editionen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gemeinsam ist diesen Entwicklungen, dass sie auf einen Trend reagieren, in dem zunehmende Digitalisierung von Bibliotheks- und Archivbest\u00e4nden und eine Stabilisierung und Kanonisierung von computergest\u00fctzten Analysemethoden zu beobachten ist, w\u00e4hrend gleichzeitig in der Forschung Ausdifferenzierungs- und Spezialisierungsprozesse eine Teilnahme an Spezialdiskursen voraussetzungsreicher werden lassen. Diese gleichzeitige Verbreiterung und Vertiefung von digitalen Methoden bedeutet einerseits einen zunehmenden Kompetenzaufbau in Bibliotheken und Forschung, und f\u00fchrt gleichzeitig zu einem erh\u00f6hten Kompetenzbedarf, sei es bezogen auf je spezifische Strukturen von digitalen Best\u00e4nden oder bezogen auf digitale Methoden f\u00fcr eine reflektierte wissenschaftliche Bearbeitung.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere Gemeinsamkeit ist die Ausrichtung an der praktischen Umsetzung von Analyseans\u00e4tzen und bei der Herstellung von Datens\u00e4tzen. Dabei sind die \u00dcberg\u00e4nge zwischen Beratung, strukturierter Kompetenzvermittlung und technischer Unterst\u00fctzung oder Kooperation oft flie\u00dfend. Das mag auch daran liegen, dass sich dieser Bereich weiterhin im Aufbau befindet, und dass die Angebote, die in diesem Zusammenhang ausgearbeitet werden, noch nicht kanonisiert und institutionalisiert sind, sondern oft selbst noch Projektform haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser Eindruck aus Gespr\u00e4chen und Austausch mit anderen Projekten und aus der eigenen Arbeit der vergangenen Jahre ist, dass inzwischen an vielen Einrichtungen Fachbereiche, Abteilungen oder Projekte eingerichtet wurden, die im Aufbau und in der Entwicklung der eigenen Angebote einige Erfahrungen gemacht haben und zu ersten Ergebnissen gekommen sind. Unser Eindruck ist auch, dass sich mit den Ergebnissen auch die Fragen in Bezug auf die Gestaltung von forschungsnahen Diensten, Aufbau digitaler Infrastruktur, Kompetenzvermittlung und Forschungskooperationen entwickelt haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Um diese Entwicklungen und Ergebnisse, Problemstellungen und L\u00f6sungsans\u00e4tze zusammenzuf\u00fchren laden wir alle, die mit Konzeption, Aufbau und Betrieb von R\u00e4umen und Angeboten besch\u00e4ftigt sind, zu einem Booksprint an die UB der Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin ein. Unser Ziel ist, mit euch diese Dinge zusammenzutragen, in eine redaktionelle Struktur zu bringen, Teams zu bilden und Texte, Daten, Grafiken, usw. zu schreiben und herzustellen. Im Vordergrund stehen dabei aus unserer Sicht Reflexion und Dokumentation. Die Ergebnisse sollen als zusammenh\u00e4ngende Sammlung ver\u00f6ffentlicht werden (open access).<\/p>\n\n\n\n<p>Die folgenden Themen sehen wir als m\u00f6gliche Ausgangspunkte:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Nachnutzbare Workflows f\u00fcr Raumentwicklung, Angebotsentwicklung, Beratung, Kompetenzvermittlung, Veranstaltungen, usw.<\/li>\n\n\n\n<li>Raum- und Funktionsbestimmungen: Bibliotheks-Lab, Makerspace, Fachreferat, Kompetenzzentrum<\/li>\n\n\n\n<li>Spa\u00df am Ger\u00e4t: Experimentieren und Tinkering als geistes- und kulturwissenschaftliche Praxis<\/li>\n\n\n\n<li>Technik die begeistert: Diese Ger\u00e4te, Werkzeuge und Methoden haben sich f\u00fcr uns und unsere Zielgruppen besonders bew\u00e4hrt<\/li>\n\n\n\n<li>Empowerment: Praktische Aneigung und fachwissenschaftliche Bewertung von digitalen Methoden und Werkzeugen unterst\u00fctzen<\/li>\n\n\n\n<li>Aktiv inklusive Angebote f\u00fcr alle schaffen &#8212; Ans\u00e4tze, Umsetzung und Evaluation<\/li>\n\n\n\n<li>Rechnen und Schreiben in gr\u00fcn: Nachhaltigkeit von R\u00e4umen, Methoden und Technik mitdenken, planen und umsetzen<\/li>\n\n\n\n<li>Ist mir egal, ich lass es jetzt so: Formen der Ergebnissicherung f\u00fcr eigene und kooperative Arbeiten<\/li>\n\n\n\n<li>Kein Anschluss unter dieser Nummer oder wie l\u00e4sst sich ein befristet finanziertes Raumprojekt f\u00fcr alle Beteiligten gut beenden &#8212; oder verstetigen?<\/li>\n\n\n\n<li>Governance und Steuerung: Entscheidungsstrukturen gestalten<\/li>\n\n\n\n<li>Hochschuldidaktische Konzepte f\u00fcr die Kompetenzvermittlung<\/li>\n\n\n\n<li>Formen der Zusammenarbeit: Forschungsnahe Dienste oder Forschungskooperation?<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Der Booksprint findet am <strong>23. und 24. Oktober<\/strong> am Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum der Universit\u00e4tsbibliothek der Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin statt. Ihr m\u00f6chtet an der Sammlung mitarbeiten und euer Wissen einbringen? Oder habt ihr noch Fragen oder Anregungen? Dann meldet euch bei uns unter <strong><a href=\"mailto:ub.makerspace@hu-berlin.de\">ub.makerspace@hu-berlin.de<\/a><\/strong>\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Wir freuen uns auf eure R\u00fcckmeldungen!<\/p>\n\n\n\n<p>Das Team der Kompetenzwerkstatt Digital Humanities an der Universit\u00e4tsbibliothek der Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin<\/p>\n\n\n\n<p>Claus-Michael Schlesinger, Sophie Eckenstaler und Jacqueline Banford<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den letzten Jahren haben sich an Bibliotheken und Archiven zunehmend Bereiche entwickelt, die sich ausdr\u00fccklich konzeptuell und forschungsnah mit digitalen Best\u00e4nden, digitalen Methoden und der Vermittlung von beidem an die Forschung und andere Nutzer*innen besch\u00e4ftigen. 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