{"id":21235,"date":"2024-07-05T14:19:15","date_gmt":"2024-07-05T12:19:15","guid":{"rendered":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=21235"},"modified":"2024-07-05T16:16:42","modified_gmt":"2024-07-05T14:16:42","slug":"echoes24-conference-mit-dem-digitalen-echolot-zu-den-untiefen-musikwissen-schaftlicher-erkenntnis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=21235","title":{"rendered":"ECHOES24 Conference: Mit dem digitalen Echolot zu den Untiefen musikwissenschaftlicher Erkenntnis"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Forschungsprojekt \u201e<a href=\"https:\/\/echoes.fcsh.unl.pt\/\">Echoes from the Past<\/a>: Unveiling a Lost Soundscape with Digital Analysis\u201d (2023-2026), angesiedelt an der Universidade NOVA de Lisboa, untersucht die Musik des Mittelalters mit digitalen Methoden. Auf interdisziplin\u00e4rem Terrain verspricht es somit neue Erkenntnisse f\u00fcr die historische Musikforschung und Musiktheorie, die Digital Humanities (Computational Musicology) und das Music Information Retrieval (MIR) gleicherma\u00dfen.<br>Teil des Projekts war die einmalig stattfindende Konferenz \u201e<a href=\"https:\/\/echoes.fcsh.unl.pt\/conference-info\/\">ECHOES24<\/a>\u201c, auf der ich Ende Juni erste Ergebnisse meines Promotionsprojekts vorstellen durfte. Sie f\u00fchrte weltweit f\u00fchrende Wissenschaftler:innen des Forschungsbereichs, ebenso wie Promovierende, Early Career Scholars und Professor:innen in Lissabon zusammen, um \u00fcber \u201eDigital Technologies Applied to Music Research: Methodologies, Projects and Challenges\u201c zu diskutieren.<\/p>\n<p>In meiner <a href=\"https:\/\/www.graduateschools.uni-wuerzburg.de\/humanities\/personen\/promovierende\/hofmann-lucas\/\">Promotion<\/a> besch\u00e4ftige ich mich im Rahmen einer digitalen Korpusstudie mit Polymetrik und metrischen Irregularit\u00e4ten in den Kompositionen Hugo Distlers, B\u00e9la Bart\u00f3ks und Paul Hindemiths. (Polymetrik nennt man \u2013 ganz allgemein \u2013 gleichzeitig auftretende, unterschiedliche Taktarten, siehe Abb. 1.) Darauf aufbauend m\u00f6chte ich ein eigenes Bayessches Modell f\u00fcr Polymetrik entwickeln. Solche metrisch komplexen Strukturen werden in der aktuellen Forschung zur computergest\u00fctzten Musikwissenschaft noch weitgehend au\u00dfen vor gelassen, unter anderem da deren Modellierung und computergest\u00fctzte Analyse bestehende Ans\u00e4tze und Codierungsformate an ihre Grenzen f\u00fchrt. Mit meinem Forschungsvorhaben m\u00f6chte ich diese L\u00fccke schlie\u00dfen und mittels einer ergebnisoffenen Grundlagenforschung einen signifikanten Beitrag zur Analyse komplexer Musik, insbesondere des 20. Jahrhunderts, leisten. Daher interessierten mich explizit die auf der Konferenz behandelten Themenbereiche \u201eKey challenges in applying digital technologies to music research\u201d sowie \u201eMusic encoding\u201d.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/07\/Twitter_Bild1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/07\/Twitter_Bild1.png\" alt=\"Beginn von Hugo Distlers Motette \u201eO Heiland, rei\u00df die Himmel auf\u201c aus Der Jahrkreis op. 5 (1933). Jede Stimme wird in ihrer je eigenen Metrik ausgestaltet; die Taktarten wechseln sehr h\u00e4ufig.\" class=\"wp-image-21240\" width=\"474\" height=\"147\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/07\/Twitter_Bild1.png 445w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/07\/Twitter_Bild1-300x93.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 1: Beginn von Hugo Distlers Motette \u201eO Heiland, rei\u00df die Himmel auf\u201c aus <em>Der Jahrkreis<\/em> op. 5 (1933). Jede Stimme wird in ihrer je eigenen Metrik ausgestaltet; die Taktarten wechseln sehr h\u00e4ufig.<a id=\"_ftnref1\" href=\"#_ftn1\">[1]<\/a><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Herausforderungen bei der Codierung von Polymetrik<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr meine Promotion und beginnende wissenschaftliche Karriere stellte diese Konferenz ein wichtiges Sprungbrett dar. Dort konnte ich zum ersten Mal mein eigenes Forschungsprojekt in einem \u00f6ffentlichen Vortrag international pr\u00e4sentieren. Explizit stellte ich die M\u00f6glichkeiten und Grenzen der Codierung von Polymetrik in verschiedenen Musikcodierungsformaten vor (<a href=\"https:\/\/docs.google.com\/presentation\/d\/1uIhVc07B6L9Ike5_wcqJ4Zouyzy-sRNrLlva-vyEUWA\/edit?usp=sharing\">Folien<\/a>; <a href=\"https:\/\/youtu.be\/G8WzG5gedTI?t=22848\">Videomitschnitt<\/a>, leider ohne Ton). Zu meiner Freude war mein Vortrag sehr gut besucht und das Publikum aufmerksam interessiert. Mein Befund, dass Polymetrik in den bestehenden Formaten MusicXML, MEI und Humdrum (noch) nicht originalgetreu codiert werden kann, \u00fcberraschte die Anwesenden. An den drei Konferenztagen konnte ich mich dar\u00fcber in vielen Gespr\u00e4chen austauschen \u2013 deshalb wurden gerade die Kaffeepausen zu den wichtigsten Zeiten f\u00fcr mich. Wir haben auch schon gemeinsam erste L\u00f6sungsans\u00e4tze diskutiert, die aufgrund des starken Alte-Musik-Fokus der Konferenz neben dem <em>modernen<\/em> Westlichen Notationssystem dankenswerterweise auch die Mensuralnotation einschlossen \u2013 ein vielversprechender Ansatz!<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/07\/Dhd_Bild2.png\" alt=\"Deckblatt meines Konferenzvortrags bei der ECHOES24\" class=\"wp-image-21236\" width=\"479\" height=\"270\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/07\/Dhd_Bild2.png 435w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/07\/Dhd_Bild2-300x169.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 479px) 100vw, 479px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 2: Deckblatt meines Konferenzvortrags bei der ECHOES24<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/07\/Twitter_Bild2.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/07\/Twitter_Bild2.png\" alt=\"Interessiert-lockere Atmosph\u00e4re w\u00e4hrend des Vortrags\" class=\"wp-image-21241\" width=\"769\" height=\"350\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/07\/Twitter_Bild2.png 605w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/07\/Twitter_Bild2-300x136.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 769px) 100vw, 769px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 3: Interessiert-lockere Atmosph\u00e4re w\u00e4hrend des Vortrags<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Musikforschung zwischen Gaga und Bioinformatik<\/strong><\/p>\n<p>Insgesamt h\u00f6rte ich in den drei Tagen 15 Vortr\u00e4ge sowie zwei Keynotes, und besuchte zwei Workshops: in toto eine Tour d\u2019Horizon durch die digitale Musikforschung. In Parallel Sessions fanden gleichzeitig Vortr\u00e4ge in den Bereichen \u201eDigital Early Music\u201c und \u201eDigital Musicology\u201c statt. Hier eine Auswahl:<\/p>\n<p>Tillman Weyde (City, University of London) stellte kollaborative Tools in der Jazz-Forschung vor, die synergetisch Methoden des Music Information Retrieval (MIR) und des maschinellen Lernens kombinieren. Insbesondere besprach er seine JazzDAP Studien, die auf den bekannten Arbeiten zur Dig That Lick Database sowie dem Jazzomat Research Project aufbauen.<\/p>\n<p>Das Warschauer Fryderyk-Chopin-Institut um Marcin Konik, Jacek Iwaszko und Craig Sapp stellte das beeindruckende Projekt \u201ePolish Music Heritage in Open Access\u201c (siehe <a href=\"https:\/\/polishscores.org\/\">Polish Scores<\/a>) vor: ein Online-Repositorium polnischer Musik aus sechs Jahrhunderten, das rund 25.000 Manuskripte und Partituren mit insgesamt einer halben Million Seiten Musik umfasst. Die digitalen Editionen enthalten Codierungen im Humdrum-Format, die mittels IIIF-Koordinaten mit den originalen Partiturseiten verbunden sind.<\/p>\n<p>Andreas Waczkats (G\u00f6ttingen) forscht zur Rekonstruktion des Klangs einer Londoner Orgel, auf der Georg Friedrich H\u00e4ndel einst spielte. Dem Klangideal n\u00e4hert sich Waczkat mithilfe des Tools \u201eSOUND\u201c (FU Berlin), das 3D Sound-Daten verwendet, sowie der VR-Anwendung \u201eVirtual Acoustics\u201c (RWTH Aachen).<\/p>\n<p>Maria Navarro C\u00e1ceres (Salamanca) untersuchte in 20.000 irischen und spanischen volkst\u00fcmlichen Melodien die Verwendung verschiedener Kirchenmodi. Interessant: Vor allem im spanischen Raum ist Phrygisch sehr beliebt!<\/p>\n<p>Tim Eipert (W\u00fcrzburg) und Francisco Camas (Madrid) verwendeten in Ihrer Forschung zu mittelalterlichen Tropen unabh\u00e4ngig voneinander bioinformatische Methoden der Phylogenese, um die Provenienz verschiedener Ges\u00e4nge mit ihren musikalischen Stilen abzugleichen. Daraus lie\u00df sich eine \u201eStammesgeschichte\u201c verschiedener mittelalterlicher Ges\u00e4nge ableiten. Insbesondere diese beiden Forschungsprojekte stie\u00dfen auf gro\u00dfes Interesse, da hier sowohl die Integration in die historische Musikforschung als auch der erwartete Erkenntnisgewinn sehr vielversprechend ist.<\/p>\n<p>Ganz allgemein war der Wunsch nach Interdisziplinarit\u00e4t im Plenum deutlich sp\u00fcrbar. In diesem Sinne warb Cory McKay (Marianopolis College) f\u00fcr mehr Kommunikation und Offenheit bei Kooperationen zwischen der Musikwissenschaft und der Informatik bzw. dem MIR. Seinem Vortrag stellte er die methodologisch entscheidende Frage voran, \u201ehow to make musicological sense out of computer data\u201c. Neben der gr\u00fcndlichen Vor- und Aufbereitung musikalischer Daten, um Biases zu vermeiden, tr\u00fcgen vor allem Visualisierungen zum Verst\u00e4ndnis bei.<\/p>\n<p>Adam Knight Gilbert (USC, Los Angeles) entwickelte gemeinsam mit Andrew Goldman (Indiana University) den GaGA-(Gilbert-and-Goldman)-Algorithm, mit dem sie Symmetrien in Kontrapunktwerken des 15. Jahrhunderts identifizieren k\u00f6nnen. Auf diese Weise untersuchten sie verschiedene Formen musikalischer Palindrome (\u201eInversodrome\u201c, \u201eCrabindrome\u201c) in Chansons von Gilles Binchois sowie in Messen und Motetten Johannes Ockeghems. Sie stellten die Frage in den Raum, inwieweit solche Symmetrien kompositorisches Spiel oder kontrapunktisches Derivat sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Keynotes: Schon viel erreicht und noch mehr zu tun<\/strong><\/p>\n<p>Besonders beeindruckend war die abendliche Keynote von Ichiro Fujinaga (McGill University), der seit 40 Jahren Pionierarbeit auf dem Gebiet der Optical Music Recognition (OMR) leistet. Humorvoll veranschaulichte er die Errungenschaften in diesem Bereich und ermutigte, die aktuellen Herausforderungen anzugehen. Er warb insbesondere f\u00fcr das Konzept der \u201eMechagogy\u201c, dem Machine Teaching als F\u00e4higkeit, Computer und K\u00fcnstliche Intelligenzen richtig zu \u201eerziehen\u201c und somit leistungsst\u00e4rker und l\u00f6sungsorientierter zu machen. An dieses Konzept konnten auch die Kunstsoziologen Denise Petzold und Jorge Diaz Granados (Maastricht) anschlie\u00dfen, die zur Diskussion \u00fcber die Frage anregten, ob digitale Technologien als Musikinstrumente angesehen werden sollten.<\/p>\n<p>In der zweiten Keynote mit dem Titel \u201eSustaining Digital Musicology\u201c pl\u00e4dierte Jennifer Bain (Dalhousie University) f\u00fcr mehr Kooperation innerhalb der Musikforschung, um Forschungsdaten langfristig erhalten zu k\u00f6nnen. Mit erschreckenden Zahlen aus den vergangenen drei Jahren warnte sie vor Datenverlust durch Cyberattacken. Das Rechenzentrum der Dalhousie University etwa (mit ihren 20.000 Studierenden) blockiert t\u00e4glich 800.000 Spam-Mails. Die British Library arbeitet seit einem verheerenden Hacker-Angriff vergangenen Oktober immer noch an der Wiederherstellung wertvoller Daten. Leider seien es h\u00e4ufig DH-Projekte, die den Weak Link ins Unisystem darstellen, da \u00e4ltere Online-Projekte oftmals keine Updates mehr durchlaufen. Der Nachhaltigkeit solcher Projekte abtr\u00e4glich seien zudem schlechte Dokumentation und ein erschwerter Zugang zu F\u00f6rdermitteln. Was also tun? Zielf\u00fchrend seien gemeinsame, interdisziplin\u00e4re Projekte, die auf bestehenden Tools aufbauen, und vor allem gemeinsame Metadaten-Standards innerhalb der Community. Jennifer Bain schloss zuversichtlich: \u201eThe future of Digital Musicology looks bright. Let us be more intentional.\u201d<\/p>\n<p>Ein solches verhei\u00dfungsvoll-intentionales Projekt stellte Ichiro Fujinaga abschlie\u00dfend in einem interaktiven Workshop vor: <a href=\"https:\/\/linkedmusic.ca\/\">LinkedMusic<\/a>. Dessen Ziel ist es, von einer Website aus in verschiedenen Musikdatenbanken suchen zu k\u00f6nnen, und zwar ausdr\u00fccklich auch in anderen Sprachen als Englisch. Die Herausforderung dabei: Die 14 verbundenen Datenbanken haben 14 inkompatible Datenbankstrukturen. Integrierte Bestandteile von LinkedMusic sind u. a. Linked Open Data, Semantic Web (f\u00fcr Interoperability und Data Integration), der RDF-Standard, die SPARQL Language sowie OpenRefine zur Bereinigung und Konvertierung von Daten.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/07\/Dhd_Bild3.png.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/07\/Dhd_Bild3.png.jpg\" alt=\"Abb. 4: 14 Datenbanken in LinkedMusic\" class=\"wp-image-21237\" width=\"444\" height=\"298\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/07\/Dhd_Bild3.png.jpg 379w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/07\/Dhd_Bild3.png-300x201.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 444px) 100vw, 444px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 4: 14 Datenbanken in LinkedMusic<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>Quintessenz<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/07\/Dhd_Bild4.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-21238\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/07\/Dhd_Bild4.png\" alt=\"Quinte\" width=\"51\" height=\"33\"><\/a><\/p>\n<p>Was nehme ich von der Konferenz mit? Einen vollen Kopf, eine Liste an Mailadressen, viele offene Google-Tabs und noch mehr offene Fragen, etliche Forschungsideen und sogar schon Angebote f\u00fcr Forschungsaufenthalte an der Stanford University und der McGill University. In jedem Fall waren meine Erlebnisse auf der ECHOES24 \u00fcberaus positiv, vor allem gepr\u00e4gt durch das angenehme Konferenzklima (sowohl zwischenmenschlich als auch meteorologisch). Dazu beigetragen haben allem voran das ehrliche Interesse der Teilnehmenden und die wertsch\u00e4tzende Feedback-Kultur, die in dieser Form insbesondere f\u00fcr Promovierende w\u00fcnschenswert ist.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/07\/Dhd_Bild5.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/07\/Dhd_Bild5.png\" alt=\"Abb. 5: Ein Kalauer am Ende des Vortrags leitete zur Diskussion \u00fcber.\" class=\"wp-image-21239\" width=\"568\" height=\"424\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/07\/Dhd_Bild5.png 984w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/07\/Dhd_Bild5-300x224.png 300w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/07\/Dhd_Bild5-768x574.png 768w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/07\/Dhd_Bild5-243x181.png 243w\" sizes=\"auto, (max-width: 568px) 100vw, 568px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 5: Ein Kalauer am Ende des Vortrags leitete zur Diskussion \u00fcber.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Der Autor dankt dem DHd-Verband f\u00fcr die Erm\u00f6glichung der Konferenzteilnahme durch das Reisekostenstipendium f\u00fcr DH-nahe Tagungen (Sommer 2024).<\/p>\n<p>Kontakt: lucas.hofmann@uni-wuerzburg.de<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><a id=\"_ftn1\" href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/wp\/wp-admin\/post.php?post=21235&amp;action=edit#_ftnref1\">[1]<\/a> Hugo Distler, \u201eO Heiland, rei\u00df die Himmel auf\u201c, in: <em>Der Jahrkreis<\/em> op. 5, Kassel 1933, S. 8, Beginn.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Forschungsprojekt \u201eEchoes from the Past: Unveiling a Lost Soundscape with Digital Analysis\u201d (2023-2026), angesiedelt an der Universidade NOVA de Lisboa, untersucht die Musik des Mittelalters mit digitalen Methoden. 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