{"id":21189,"date":"2024-06-28T21:01:26","date_gmt":"2024-06-28T19:01:26","guid":{"rendered":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=21189"},"modified":"2024-07-03T10:03:47","modified_gmt":"2024-07-03T08:03:47","slug":"community-statt-glaskugel-euer-feedback-zur-zukunft-des-digitalen-publizierens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=21189","title":{"rendered":"Community statt Glaskugel: Euer Feedback zur Zukunft des digitalen Publizierens"},"content":{"rendered":"\n<p><i>von Patrick Dinger, Jan Horstmann, Caroline Jansky, Thomas Jurczyk, Timo Steyer (AG Digitales Publizieren)<\/i><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Umfrage<\/h2>\n\n\n\n<p>Anl\u00e4sslich ihres zehnj\u00e4hrigen Bestehens wagte die DHd-Arbeitsgruppe <a href=\"https:\/\/dig-hum.de\/ag-digitales-publizieren\">Digitales Publizieren<\/a> auf der DHd2024 in Passau einen Blick in die Zukunft: Ein interaktives Poster (<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.10706061\">Dinger et al. 2024a<\/a>) im Rahmen der DHd2024 pr\u00e4sentierte \u2013 neben einem R\u00fcckblick auf die wichtigsten Meilensteine der AG-Arbeit seit 2014 \u2013 f\u00fcnf Thesen zur Zukunft des (digitalen) Publizierens, die innerhalb der Community zur Diskussion gestellt wurden. Mit Hilfe einer interaktiven Onlineumfrage konnte vor Ort hinsichtlich der pers\u00f6nlichen Einstellung zu den Thesen und der Wahrscheinlichkeit ihrer Realisierung abgestimmt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Umsetzung der Umfrage haben wir das deutschsprachige Online-Tool <a href=\"https:\/\/ars.particify.de\">Particify<\/a> genutzt. Es erm\u00f6glicht eine niedrigschwellige Teilnahme, z. B. indem die pers\u00f6nliche Einstellung zu den Thesen direkt mit einem Emoji ausgedr\u00fcckt wird. Die Exportoptionen der Daten bei Particify erlauben allerdings keine Korrelationsanalyse, ob etwa die ablehnende Haltung eines Teilnehmenden gegen\u00fcber einer bestimmten These auch mit einer geringer eingesch\u00e4tzten Wahrscheinlichkeit der Realisierung dieser These einhergeht.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem die R\u00fcckmeldungen auf die Umfrage w\u00e4hrend der Konferenz eher verhalten waren \u2013 angesichts von insgesamt 64 Postern nicht verwunderlich \u2013 nutzten wir die M\u00f6glichkeit, im Anschluss \u00fcber die DHd-Mailingliste sowie die Mailingliste der AG <i>Digitales Publizieren<\/i> noch einmal gezielt f\u00fcr die Teilnahme an der Umfrage zu werben: Verschickt wurden die Aufrufe am 08.03.2024, die Umfrage wurde wie angek\u00fcndigt am 23.04.2024 geschlossen und ausgewertet. In diesem Zeitraum nahmen 114 Personen an der Umfrage teil, von denen 101 Personen den Fragebogen vollst\u00e4ndig beantwortet haben. Mit der Ver\u00f6ffentlichung des Umfragelinks \u00fcber die DHd-Mailingliste und die AG-Liste l\u00e4sst sich der Kreis der Teilnehmenden auf die deutschsprachige DH-Community eingrenzen, wobei es sich dabei um Personen mit unterschiedlich gro\u00dfem Interesse an dem Thema und divergierenden Erfahrungen im Bereich des digitalen Publizierens handeln d\u00fcrfte. Vor diesem Hintergrund sind die Umfrageergebnisse zwar nicht repr\u00e4sentativ, erlauben aber dennoch wichtige Einsichten. Allen Teilnehmenden der Umfrage m\u00f6chten wir ganz herzlich danken \u2013 das gro\u00dfe Interesse und die zahlreichen R\u00fcckmeldungen best\u00e4rken uns in der AG-Arbeit und liefern wichtige Hinweise zu den dr\u00e4ngendsten Fragen und Anliegen zum digitalen Publizieren in der Community. Diesen Blogbeitrag nutzen wir dazu, die Ergebnisse der Umfrage, erste Interpretationsans\u00e4tze und die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen f\u00fcr die Arbeit der AG vorzustellen. Wir m\u00f6chten den Beitrag explizit zur Diskussion stellen und freuen uns \u00fcber Erg\u00e4nzungen, Kommentare, Kritik und Feedback.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">These 1: Die AG Digitales Publizieren streicht \u203aDigital\u2039 aus ihrer Benennung<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-1a.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"782\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-1a-782x1024.png\" alt=\"Die Ergebnisse der Umfrage zur 1. These\n114 Antworten\nThese 1: Die AG Digitales Publizieren streicht &quot;digital&quot; aus ihrer Benennung.\n\nPublikationskompetenz als wissenschaftliche Schl\u00fcsselkompetenz wird unabh\u00e4ngig von der Frage nach dem Publikationsmedium: Digitales Publizieren wird zum Normalfall, das gedruckte buch doer Heft zur bibliophilen Kostbarkeit. Publizieren ist in Zukunft immer digital.\n\nWie ist deine Haltung dazu: \n\na) Sehr positiv 30 %\nb) eher positiv: 27 %\nc) neutral: 21 %\nd) eher negativ: 14 %\ne) sehr negativ: 5 % \nkeine Antwort: 3 %\" class=\"wp-image-21190\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-1a-782x1024.png 782w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-1a-229x300.png 229w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-1a-768x1006.png 768w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-1a.png 831w\" sizes=\"auto, (max-width: 782px) 100vw, 782px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 1: Haltungen der Teilnehmenden zur ersten These<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-1b.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"830\" height=\"815\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-1b.png\" alt=\"Die Ergebnisse der Umfrage zur 1. These\n114 Antworten\nThese 1: Die AG Digitales Publizieren streicht &quot;digital&quot; aus ihrer Benennung.\n\nPublikationskompetenz als wissenschaftliche Schl\u00fcsselkompetenz wird unabh\u00e4ngig von der Frage nach dem Publikationsmedium: Digitales Publizieren wird zum Normalfall, das gedruckte buch doer Heft zur bibliophilen Kostbarkeit. Publizieren ist in Zukunft immer digital.\n\nH\u00e4ltst du diese Entwicklung f\u00fcr wahrscheinlich?\n\na) ja: 45 % \nb) nein: 55 %\" class=\"wp-image-21191\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-1b.png 830w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-1b-300x295.png 300w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-1b-768x754.png 768w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-1b-50x50.png 50w\" sizes=\"auto, (max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 2: Einsch\u00e4tzung zur Wahrscheinlichkeit der in These 1 skizzierten Entwicklung<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Auch wenn aktuell noch stark hybrid publiziert wird, war es f\u00fcr uns keine gewagte These, angesichts von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Open_Access\">Open Access<\/a> und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Open_Science\">Open Science<\/a> von einer zuk\u00fcnftigen Digital-Only-Publikationswelt auszugehen. F\u00fcr eine Durchsetzung des digitalen Formats sprechen sowohl \u00f6konomische und \u00f6kologische Gr\u00fcnde als auch der einfachere Zugriff, h\u00f6here Zitationsraten, gesteigerte Interaktivit\u00e4t sowie die M\u00f6glichkeit der Erg\u00e4nzung durch andere Formate wie Forschungsdaten oder Software. Die Antworten zeigen jedoch ein geteiltes Bild: Zwar teilen \u00fcber die H\u00e4lfte der Befragten die Aussage, dass das Publizieren in Zukunft immer digital sein wird. Allerdings h\u00e4lt auch eine knappe Mehrheit das Streichen von digital aus dem AG-Namen f\u00fcr unwahrscheinlich.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend wir die generelle Zustimmung zur These durchaus erwartet haben, da die Zunahme von digitalen Publikationsangeboten bereits in der Breite der Community wahrgenommen wird, \u00fcberrascht uns doch die Skepsis gegen\u00fcber dem \u00c4ndern des AG-Namens. Dies kann aber auch damit zusammenh\u00e4ngen, dass der Begriff \u203aPublizieren\u2039 ohne das Adjektiv \u203adigital\u2039 traditioneller klingt und auch den Bezug zu den Digital Humanities verliert. Es k\u00f6nnte daher auch als R\u00fcckschritt wahrgenommen werden. Man k\u00f6nnte auch sagen: Solange die Digital Humanities ihren Namen nicht \u00e4ndern, wird es bei der AG <i>Digitales Publizieren<\/i> bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr uns stellt sich auch die Frage, ob wir in Zukunft nicht eher eine neue Abgrenzung zwischen Digital-Publikationen in \u203aklassischer\u2039 Text\/Bild-Form gegen\u00fcber <i>enhanced publications<\/i> erleben werden, sodass die Trennlinie nicht mehr zwischen gedruckten und digitalen Publikationen, sondern zwischen statischen, textbasierten Ver\u00f6ffentlichungen und multimodalen, interaktiven und vernetzten Publikationsformen verl\u00e4uft.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">These 2: Es entsteht eine gro\u00dfe Bandbreite an Publikationsformaten, die nicht nur die Lesenden, sondern auch die maschinelle Verarbeitung im Blick haben<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-2a.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"730\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-2a-730x1024.png\" alt=\"Ergebnisse der Umfrage zu These 2: \n\n108 Antworten\nThese 2: Es entsteht eine gro\u00dfe Bandbreite an Publikationsformaten, die nicht nur die Lesenden, sondern auch die maschinelle Verarbeitung im Blick haben\n\nObwohl schon h\u00e4ufiger tot gesagt, ist PDF derzeit noch das meistverbreitete Publikationsformat, das die analoge Leseerfahrung in den digitalen Raum zu verlagern versucht. Dabei wird auf digitale Features wie Maschinenlesbarkeit oder eine anpassbare Darstellung verzichtet. In Zukunft setzen sich jedoch sogenannte One-Source-Publishing-Ans\u00e4tze st\u00e4rker durch, bei denen eine autoritative Kerndatei automatisiert in beliebig viele andere Formate wie PDF, HTML und XML (JATS) transformiert werden kann. So werden die Ver\u00f6ffentlichungen durch die verbesserte Maschinenlesbarkeit selbst zu einer potenziellen Quelle f\u00fcr computergest\u00fctzte Analysen.\n\nWie ist deine Haltung dazu?\n\na) Sehr positiv: 64 %\nb) eher positiv: 25 %\nc) neutral: 6 %\nd) eher negativ: 3 %\ne) sehr negativ: 1 % \nkeine Antwort: 1 %\" class=\"wp-image-21192\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-2a-730x1024.png 730w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-2a-214x300.png 214w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-2a-768x1077.png 768w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-2a.png 831w\" sizes=\"auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 3: Haltungen der Teilnehmenden zur zweiten These<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-2b.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"832\" height=\"836\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-2b.png\" alt=\"Ergebnisse der Umfrage zu These 2: \n\n106 Antworten\nThese 2: Es entsteht eine gro\u00dfe Bandbreite an Publikationsformaten, die nicht nur die Lesenden, sondern auch die maschinelle Verarbeitung im Blick haben\n\nObwohl schon h\u00e4ufiger tot gesagt, ist PDF derzeit noch das meistverbreitete Publikationsformat, das die analoge Leseerfahrung in den digitalen Raum zu verlagern versucht. Dabei wird auf digitale Features wie Maschinenlesbarkeit oder eine anpassbare Darstellung verzichtet. In Zukunft setzen sich jedoch sogenannte One-Source-Publishing-Ans\u00e4tze st\u00e4rker durch, bei denen eine autoritative Kerndatei automatisiert in beliebig viele andere Formate wie PDF, HTML und XML (JATS) transformiert werden kann. So werden die Ver\u00f6ffentlichungen durch die verbesserte Maschinenlesbarkeit selbst zu einer potenziellen Quelle f\u00fcr computergest\u00fctzte Analysen.\n\nH\u00e4ltst du diese Entwicklung f\u00fcr wahrscheinlich?\n\na) ja: 84 % \nb) nein: 16 %\" class=\"wp-image-21193\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-2b.png 832w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-2b-300x300.png 300w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-2b-150x150.png 150w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-2b-768x772.png 768w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-2b-50x50.png 50w\" sizes=\"auto, (max-width: 832px) 100vw, 832px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 4: Einsch\u00e4tzung zur Wahrscheinlichkeit der in These 2 skizzierten Entwicklung<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Umfrageergebnisse zeigen eindeutig, dass eine gr\u00f6\u00dfere Verbreitung von Single-Source-Publishing Ans\u00e4tzen und die damit einhergehende Verbreitung von maschinenlesbaren Publikationsformaten als positiv und wahrscheinlich angesehen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl keine Daten zu konkreten Hintergr\u00fcnden der befragten Personen vorliegen, kann davon ausgegangen werden, dass die meisten Teilnehmer*innen wahrscheinlich technikaffin sind und entsprechend ein gesteigertes Interesse an Publikationen in maschinenlesbaren Formaten f\u00fcr die eigene computergest\u00fctzte Forschung mitbringen. Handelt es sich somit bei den Umfrageergebnissen um ein \u00fcberproportional vertretenes Wunschdenken einiger weniger Enthusiast*innen, das bereits im AG Working Paper von 2021 (<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.17175\/wp_2021_001_v2\">AG Digitales Publizieren 2021<\/a>) formuliert wurde, aber bisher zumindest in der Breite zu eher \u00fcbersichtlichen Ver\u00e4nderungen in der Publikationspraxis gef\u00fchrt hat? Zumindest die auch in absoluten Zahlen relativ hohe Teilnahmequote der Umfrage zeigt, dass die Forderung nach zunehmender Verbreitung nativ-digitaler Publikationsformate mindestens kein Randph\u00e4nomen mehr ist. Und selbst wenn es sich derzeit noch um ein prim\u00e4r innerhalb der DH-Community verbreitetes Anliegen handeln sollte, wird dies mittel- bis langfristig auch zu \u00c4nderungen in der Publikationspraxis f\u00fchren. Dies liegt daran, dass viele der Befragten selbst publizieren und\/oder verlegen und es dank der genannten Single-Source-Publishing-Ans\u00e4tze nicht mehr um ein Entweder-Oder, sondern vielmehr um ein Sowohl-als-Auch geht.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht die Umstellung von PDF auf ein XML-Format wird also zu einer gr\u00f6\u00dferen Verbreitung von maschinenlesbaren Publikationsformaten f\u00fchren, sondern vor allem die zunehmende Verbreitung sogenannter Single-Source-Publishing Ans\u00e4tze (z.B. mit Hilfe von Pandoc) wird dazu beitragen, dass neben dem gewohnten PDF ohne gro\u00dfen zus\u00e4tzlichen Aufwand weitere Formate wie HTML, XML\/JATS, LaTeX, Markdown und mehr angeboten werden k\u00f6nnen. Damit k\u00f6nnen die Ver\u00f6ffentlichungen durch die verbesserte Maschinenlesbarkeit selbst zu einer potenziellen Quelle f\u00fcr computergest\u00fctzte Analysen werden, ein flexibleres Leseerlebnis bieten und trotzdem auch weiterhin als PDF angeboten werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">These 3: Anwendungen des Machine-Learnings sind integraler Bestandteil von Prozessen des wissenschaftlichen Schreibens, Reviewings, der Redaktion und des Layouts<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-3a.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"711\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-3a-711x1024.png\" alt=\"Die Ergebnisse der Umfrage zur 3. These\n\n 102\n\nAntworten\n\nThese 3: Anwendungen des Machine-Learnings sind integraler Bestandteil von Prozessen des wissenschaftlichen Schreibens, Reviewings, der Redaktion und des Layouts.\n\nNach der Verf\u00fcgbarmachung von LLMs durch Anwendungen wie ChatGPT nahmen Diskussionen um die Integration \u201eK\u00fcnstlicher Intelligenz\u201c auch in wissenschaftliche Arbeits- und Publikationsprozesse Fahrt auf. In Zukunft nehmen Text- und Bildgeneratoren sowie Prompt-Engineering einen festen Platz in der wissenschaftlichen Arbeit ein. Offene KI-Anwendungen werden Community-basiert so verbessert, dass die generierten Informationen durch Verkn\u00fcpfungen mit gew\u00e4hrleisteten Wissensressourcen nachvollziehbar sind. Au\u00dferdem wird die wissenschaftliche Gemeinschaft Standards des Umgangs mit KI-Tools etablieren und setzt automatisierte Generierung in Teilprozessen so ein, dass sie die wissenschaftliche Integrit\u00e4t von Texten und Visualisierungen nicht durch ungesichertes, nicht belegbares Wissen kontaminiert.\n\nWie ist deine Haltung hierzu?\n\na) Sehr positiv 18 %\nb) eher positiv: 43 %\nc) neutral: 25 %\nd) eher negativ: 9 %\ne) sehr negativ: 5 % \nkeine Antwort: 1 %\" class=\"wp-image-21194\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-3a-711x1024.png 711w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-3a-208x300.png 208w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-3a-768x1106.png 768w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-3a.png 833w\" sizes=\"auto, (max-width: 711px) 100vw, 711px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 5: Haltungen der Teilnehmen zur dritten These<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-3b.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"829\" height=\"816\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-3b.png\" alt=\"Ergebnisse der Umfrage zu These 3:  101\n\nAntworten\n\n    These: Anwendungen des Machine-Learnings sind integraler Bestandteil von Prozessen des wissenschaftlichen Schreibens, Reviewings, der Redaktion und des Layouts.\n\nH\u00e4ltst du diese Entwicklung f\u00fcr wahrscheinlich?\n\na) ja 83 %\nb) nein 17 %\" class=\"wp-image-21195\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-3b.png 829w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-3b-300x295.png 300w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-3b-768x756.png 768w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-3b-50x50.png 50w\" sizes=\"auto, (max-width: 829px) 100vw, 829px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 6: Einsch\u00e4tzung zur Wahrscheinlichkeit der in These 3 skizzierten Entwicklung<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Auch auf der DHd-Konferenz in Passau waren LLMs <i>das <\/i>beherrschende Thema in vielen Vortr\u00e4gen, Panels, Workshops und Diskussionen bis hin zur Gr\u00fcndung der neuen Arbeitsgruppe <a href=\"https:\/\/agki-dh.github.io\/\">Angewandte Generative KI in den Digitalen Geisteswissenschaften<\/a> (AGKI-DH). Die Umfrageergebnisse zeigen eine deutliche Mehrheit im Feld der zustimmenden Haltung gegen\u00fcber dieser Entwicklung. Noch positiver ist die Frage nach der Wahrscheinlichkeit der skizzierten Entwicklung beantwortet worden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die ausgepr\u00e4gt zustimmende Haltung gegen\u00fcber der Integration von LLMs in wissenschaftliche Publikationsprozesse l\u00e4sst sich vermutlich ebenfalls mit den Hintergr\u00fcnden und Grundhaltungen der \u2013 in der Regel als eher technikaffin bekannten \u2013 DHd-Mitglieder bzw. Empf\u00e4nger*innen der adressierten Mailinglisten erkl\u00e4ren und fiele in eher traditionellen Kreisen geisteswissenschaftlicher Disziplinen vermutlich anders aus. Die sogenannte K\u00fcnstliche Intelligenz wird in den DH st\u00e4rker als Implementierung bestimmter Machine-Learning-Algorithmen und damit als f\u00fcr die eigenen Zwecke nutzbares und tendenziell hilfreiches, jedenfalls weniger bedrohliches Werkzeug verstanden. Zudem ist in den DH das Schreiben eines Papers h\u00e4ufig \u203anur\u2039 die Dokumentation des eigentlichen Forschungsprozesses und weniger selbst als z.B. argumentierender, theoretisierender etc. Beitrag der Hauptaspekt der Forschung, wie es in nicht-digitalen geisteswissenschaftlichen Disziplinen h\u00e4ufig der Fall ist. Zudem leidet die Forschung weniger unter Restriktionen im Umgang mit LLMs als die Hochschullehre, die an vielen Standorten durch Eingriffe und Vorgaben der Hochschulleitungen in der Anwendung von LLMs und Machine Learning streng begrenzt wird. Die affirmative Haltung zum Einsatz von LLMs bei der Publikation von Forschungsbeitr\u00e4gen lie\u00dfe sich also auch als Gegenbewegung zu sonstigen Begrenzungen interpretieren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Immerhin scheint jedoch auch im DH-Bereich noch ein Viertel der Teilnehmenden nicht zu einer eindeutigen positiven oder negativen Einsch\u00e4tzung gekommen zu sein. Einen Grund daf\u00fcr sehen wir darin, dass wir in unserer These mehrere Aspekte ber\u00fchren, zu denen Teilnehmende vielleicht divergierende Meinungen haben, aber nur eine Gesamtantwort geben konnten. So k\u00f6nnte man dem Aspekt einer offenen, Community-basierten Variante von LLMs positiv gegen\u00fcber stehen, um nicht zuletzt eine \u00bbexplainable AI\u00ab zu erreichen, die Integration in s\u00e4mtliche Arbeitsprozesse des Publizierens aber kritisch sehen. \u00bbExplainable AI\u00ab kann dabei als Dachkonzept f\u00fcr verschiedene Aspekte verstanden werden, wie etwa \u00bb(i) data explainability, (ii) model explainability, (iii) posthoc explainability, and (iv) assessment of explanations\u00ab (<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.inffus.2023.101805\">Ali et al. 2023<\/a>, Abstract).<\/p>\n\n\n\n<p>Auch zur inh\u00e4renten Frage, ob und wie wir zuk\u00fcnftig mit kommerziellen LLM-Anbietern kooperieren wollen, gibt es divergierende Meinungen, die zu einer neutralen Gesamteinsch\u00e4tzung gef\u00fchrt haben k\u00f6nnen. Das brandaktuelle Thema um \u203aKI\u2039 muss sich aus seinem momentanen Hype-Status hinausentwickeln, damit wir auf Grundlage konkreter Erfahrungen zu belegbaren Einsch\u00e4tzungen kommen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">These 4: Der Tod der individuellen Autorschaft steht kurz bevor<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-4a.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"779\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-4a-779x1024.png\" alt=\"Ergebnisse der Umfrage zu These 4: \n 101\n\nAntworten\n\nThese 4: Der Tod der individuellen Autorschaft steht kurz bevor.\n\nDurch die \u00d6ffnung von Publikationsprozessen bestehen die M\u00f6glichkeit und der Anspruch, Art und Umfang der Beteiligung an einem Forschungsergebnis transparent \u00f6ffentlich darzustellen. Das Prinzip \u201eAutorschaft\u201c hat damit schon bald ausgedient: Stattdessen r\u00fcckt die pr\u00e4zise Benennung des jeweils individuellen Beitrags zu einer kollaborativen Publikation in den Mittelpunkt.\n\nWie ist deine Haltung hierzu?\n\na) Sehr positiv 22 %\nb) eher positiv: 20 %\nc) neutral: 28 %\nd) eher negativ: 20 %\ne) sehr negativ: 10 % \nkeine Antwort: 1 %\" class=\"wp-image-21196\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-4a-779x1024.png 779w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-4a-228x300.png 228w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-4a-768x1010.png 768w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-4a.png 830w\" sizes=\"auto, (max-width: 779px) 100vw, 779px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 7: Haltungen der Teilnehmenden zur vierten These<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-4b.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"829\" height=\"797\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-4b.png\" alt=\"Ergebnisse der Umfrage zur 4. These: \n\n 101\n\nAntworten\n\n    These: Der Tod der individuellen Autorschaft steht kurz bevor.\n\nH\u00e4ltst du diese Entwicklung f\u00fcr wahrscheinlich?\n\na) ja 18 %\nb) nein 82 %\" class=\"wp-image-21197\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-4b.png 829w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-4b-300x288.png 300w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-4b-768x738.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 829px) 100vw, 829px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 8: Einsch\u00e4tzung zur Wahrscheinlichkeit der in These 4 skizzierten Entwicklung<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Ergebnisse der Einstellungsabfrage zur These der individuellen Autorschaft fallen im Vergleich zu den anderen deutlich ambivalenter und weniger positiv aus, die Diskrepanz zu den sehr niedrigen Ablehnungswerten bei anderen Fragen ist deutlich.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c4hnliches gilt f\u00fcr die Frage nach der Wahrscheinlichkeit, dass diese Entwicklung eintritt: Hier zeigt sich die deutlichste Negativtendenz der gesamten Umfrage. Die DH-Community h\u00e4lt die Entwicklung, dass das Prinzip der individuellen Autorschaft bald ausgedient hat, also sowohl f\u00fcr ziemlich unwahrscheinlich als auch f\u00fcr eher weniger w\u00fcnschenswert als andere Entwicklungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der die These erl\u00e4uternde Text zieht keine Querverbindungen zu den Thesen 3 und 5, wobei diese Thesen das Konzept der individuellen Autorschaft&nbsp;\u2013&nbsp;These 3 im Spannungsfeld von intellektueller Leistung und Automatisierung, These 5 hinsichtlich des Produkts von Autorschaft&nbsp;\u2013&nbsp;ber\u00fchren und infrage stellen. Durch diese verk\u00fcrzte Darstellung sowie die Tatsache, dass Autorschaft von Publikationen karriereentscheidend ist, k\u00f6nnte sich die ablehnende Haltung vieler Befragter erkl\u00e4ren lassen. Zudem ist das Thema nicht neu oder gar unerforscht: Bereits Nyhan und Duke-Williams entlarven einerseits das \u00bbmulti-authored Digital Humanities paper\u00ab und andererseits den\/die \u00bbHumanities lone scholar\u00ab jeweils als Stereotype (<a href=\"http:\/\/doi.org\/10.1093\/llc\/fqu018\">Nyhan \/ Duke-Williams 2014<\/a>, S. 387). Ihre Analyse zeigt, dass Einzelautorschaft auch in den Digital Humanities weiterhin die kollaborative Autorschaft (von zwei oder mehr Autor*innen) \u00fcberwiegt (auch wenn leichte Trends zu mehr Kollaboration erkennbar sind) (vgl. <a href=\"http:\/\/doi.org\/10.1093\/llc\/fqu018\">Nyhan \/ Duke-Williams 2014<\/a>, S. 395). Auch die Auswertungen der Beitr\u00e4ge der <i>Zeitschrift f\u00fcr digitale Geisteswissenschaften<\/i> (ZfdG) sowie die (teilweise stichprobenartig ermittelte) von deren Redaktion erstellte \u00dcbersicht zu kollaborativer Autorschaft in sechs weiteren internationalen DH-Journals (Zeitraum: 2015 bis 2023) zeigen zumindest kein einheitliches Bild: In den meisten F\u00e4llen halten sich Einzel- und kollaborative Autorschaft weitgehend die Waage (vgl. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.10706093\">Baumgarten et al. 2024a<\/a>; <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.17175\/2015-2023_publikationspraxis-zfdg\">Baumgarten et al. 2024b<\/a>). Zudem wurden in beiden hier referenzierten Untersuchungen ausschlie\u00dflich Beitr\u00e4ge in wissenschaftlichen Journals betrachtet, der in den Geisteswissenschaften weiterhin relevante Sektor der Monografien, zu dem auch der Bereich der zwingend in Einzelautorschaft erscheinenden Qualifizierungsarbeiten z\u00e4hlt, wurde v\u00f6llig au\u00dfer Acht gelassen. Von einem \u203aAbschaffen\u2039 der individuellen Autorschaft in den digitalen Geisteswissenschaften kann also tats\u00e4chlich keine Rede sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Disziplin ist dennoch gepr\u00e4gt von inter- und transdisziplin\u00e4ren Perspektiven und der \u00dcbertragung von methodischen Ans\u00e4tzen aus anderen Wissenschaftsbereichen zur Erforschung geisteswissenschaftlicher Fragestellungen; dieses \u00dcberschreiten der Grenzen traditioneller Wissenschaftsbereiche f\u00fchrte anf\u00e4nglich wahrscheinlich wirklich zu einem erh\u00f6hten Kollaborationsbedarf, da man auf die personelle Expertise aus unterschiedlichen Fachbereichen angewiesen war. Je l\u00e4nger die Disziplin besteht und je mehr eigene Lehrst\u00fchle und Studieng\u00e4nge eingerichtet werden, desto eher ist zu erwarten, dass die erforderlichen Kompetenzen auch von Einzelpersonen erworben werden k\u00f6nnen, wodurch die Notwendigkeit von Kollaborationen m\u00f6glicherweise abnimmt. Dem entgegen stehen allerdings Entwicklungen wie die vermehrte Anzahl von Forschungsverb\u00fcnden und f\u00e4cher\u00fcbergreifenden Sonderforschungsbereichen, der \u00bb\u203asmall discipline\u2039 effect\u00ab (<a href=\"http:\/\/doi.org\/10.1093\/llc\/fqu018\">Nyhan \/ Duke-Williams 2014<\/a>, S. 396) und verst\u00e4rkte Bestrebungen zur internationalen Zusammenarbeit.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">These 5: Es werden vermehrt Datens\u00e4tze statt Texte publiziert<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-5a.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"764\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-5a-764x1024.png\" alt=\"Ergebnisse der Umfrage zur 5. These: \n\nThese 5: Es werden vermehrt Datens\u00e4tze statt Texte publiziert.\n\nMit den neuen M\u00f6glichkeiten, Forschungsdaten zu ver\u00f6ffentlichen und zu beschreiben, ver\u00e4ndert sich auch die Art, wie in den Digital Humanities publiziert wird. Die neue Publikationskultur setzt verst\u00e4rkt auf offene Micro-Formate, Zeitschriftenartikel und Repositorien. \u00dcber Plattformen k\u00f6nnen Forschungsdaten und Ergebnisse zusammengefasst, Darstellungen von Forschungsprozessen als vollwertige digitale Publikation und Vertrauen stiftende Datenquelle akzeptiert werden \u2013 ein Trend, der sich bereits jetzt andeutet.\n\nWie ist deine Haltung hierzu?\n\na) Sehr positiv 34 %\nb) eher positiv: 42 %\nc) neutral: 18 %\nd) eher negativ: 3 %\ne) sehr negativ: 4 % \" class=\"wp-image-21198\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-5a-764x1024.png 764w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-5a-224x300.png 224w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-5a-768x1029.png 768w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-5a.png 830w\" sizes=\"auto, (max-width: 764px) 100vw, 764px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 9: Haltungen der Teilnehmenden zur f\u00fcnften These<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-5b.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"832\" height=\"801\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-5b.png\" alt=\"Ergebnisse der Umfrage zur 5. These:  101\n\nAntworten\n\n    These: Es werden vermehrt Datens\u00e4tze statt Texte publiziert.\n\nH\u00e4lst du diese Entwicklung f\u00fcr wahrscheinlich?\n\na) Ja 66 %\nb) Nein 34 %\" class=\"wp-image-21199\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-5b.png 832w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-5b-300x289.png 300w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2024\/06\/These-5b-768x739.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 832px) 100vw, 832px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 10: Einsch\u00e4tzung zur Wahrscheinlichkeit der These 5 skizzierten Entwicklung<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Wenn wir die Genese des Book of Abstracts der DHd-Konferenzen von Konferenzabstracts in einem \u203agebundenen Buch\u2039 \u00fcber Micro-Ver\u00f6ffentlichungen hin zu wissenschaftlichen Publikationen betrachten, wird die Ver\u00e4nderung digitalen Publizierens deutlich (vgl. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5282\/o-bib\/5835\">Helling et al. 2022<\/a>). Daher verwundert es nicht, dass die meisten der Befragten die k\u00fcnftig st\u00e4rkere Zunahme der Publikation von Datens\u00e4tzen als wahrscheinlicher einsch\u00e4tzen als die von Texten.<\/p>\n\n\n\n<p>Hinzu kommt, dass Forschungsdaten im Zuge wissenschaftlicher Erkenntnisprozesse an vielen Stellen entstehen. W\u00e4hrend bei der Erstver\u00f6ffentlichung des Grundlagenwerks <i>Digital Humanities. Eine Einf\u00fchrung<\/i> Forschungsdaten als \u00bbextensivere Publikationst\u00e4tigkeit als dies unter naturgem\u00e4\u00df begrenzten Druckbedingungen gegeben\u00ab gesehen wurden, die \u00bbvorstellbar und zur Zeit schon sporadisch praktiziert\u00ab (Kohle 2017, S. 201) werde, hat sich die Kultur des Publizierens in den Digital Humanities tats\u00e4chlich in die prognostizierte Richtung weiterentwickelt. Die Publikation von Forschungsdaten ist ein wichtiger Beitrag zur \u00dcberpr\u00fcfbarkeit der Datengrundlage und damit der Einhaltung guter wissenschaftlicher Praxis (vgl. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.6472827\">Deutsche Forschungsgemeinschaft 2022<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem wird vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen (vgl. <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/1193534\/umfrage\/vertrauen-in-wissenschaft-und-forschung\/\">Wissenschaft im Dialog 2023<\/a>) die Offenlegung der Quelldaten einer Arbeit als vertrauensstiftende Ma\u00dfnahme in die Wissenschaft betrachtet (vgl. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1515\/9783839462102-005\">M\u00f6\u00dfner 2022<\/a>). Hinzu kommt, dass unstrukturierte Datens\u00e4tze durch den Einsatz von \u203aKI\u2039 oder Big-Data-Methoden (vgl. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1515\/9783839462102-002\">Gelfert 2022<\/a>) leichter selbst zum Forschungsgegenstand werden k\u00f6nnen. Die Entwicklung neuer Analysemethoden wiederum kann R\u00fcckwirkungen darauf haben, in welcher Art und in welchem Umfang Prim\u00e4r- und Forschungsdaten publiziert werden. Damit einhergehend steigt die Wahrscheinlichkeit, dass in Zukunft auch vermehrt Datens\u00e4tze ver\u00f6ffentlicht werden. Ob klassische Formen des Publizierens wissenschaftlicher Texte dabei allerdings abgel\u00f6st oder nur erg\u00e4nzt werden, wird die Zukunft zeigen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zusammenfassung der Ergebnisse&nbsp;<\/h2>\n\n\n\n<p>Publizieren ver\u00e4ndert sich (vgl. <a href=\"https:\/\/editorial.hypotheses.org\/113\">Cremer 2018<\/a>). Diese Ver\u00e4nderungen m\u00f6chte die AG <i>Digitales Publizieren<\/i> auch in Zukunft kritisch begleiten und f\u00fcr die DH-Community fruchtbar und nutzbar machen. Die von uns skizzierten Entwicklungen wurden von der Community insgesamt positiv bewertet und auch als wahrscheinlich angesehen. Sie beziehen sich allerdings auch auf Prozesse, die bereits begonnen haben bzw. sich schon l\u00e4ngere Zeit abzeichnen \u2013 gr\u00f6\u00dfere \u00dcberraschungen waren an dieser Stelle also nicht zu erwarten.<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings gab es zwischen den einzelnen Thesen doch wahrnehmbare Unterschiede in der Einsch\u00e4tzung: W\u00e4hrend beispielsweise Single-Source Publishing Ans\u00e4tze und damit einhergehende zus\u00e4tzliche Publikationsformate wie JATS\/XML oder HTML als durchweg positiv und wahrscheinlich angesehen wurden, waren die Meinungen zum Einfluss von \u203aKI\u2039 auf den Publikationsprozess und zur Rolle individueller Autorschaft deutlich durchwachsener. Die Gr\u00fcnde hierf\u00fcr sind wie dargestellt komplex und nicht bis ins Detail aufzul\u00f6sen. F\u00fcr das derzeit wohl einflussreichste und sich im stetigen Wandel befindliche Thema \u203aKI\u2039 erscheinen die Antwortm\u00f6glichkeiten zu undifferenziert und die Bedeutung, die individuelle Autorschaft nicht nur f\u00fcr die Wissenschaft, sondern auch f\u00fcr die Wissenschaftler*innen im Rahmen der individuellen Karriere hat, blieb in der These unterbelichtet. Insbesondere die wissenschaftspolitischen Implikationen der Wandlungen des Publikationssektors m\u00f6chte die AG deshalb in Zukunft verst\u00e4rkt und kritisch in den Blick nehmen. Hierzu findet am 8. und 9. Oktober 2024 in Darmstadt eine Tagung zum Thema <a href=\"https:\/\/events.gwdg.de\/event\/761\/\">Reputation ohne Paywall? Wissenschaftliches Publizieren im digitalen Wandel<\/a> statt, die die AG anl\u00e4sslich ihres zehnj\u00e4hrigen Bestehens veranstaltet. Wir freuen uns \u00fcber rege Teilnahme aus der Community.<\/p>\n\n\n\n<p>Die genannten Thesen zur \u203aKI\u2039, zu multimodalen, datengetriebenen Publikationen und zur Rolle der Autorschaft sind au\u00dferdem durchaus miteinander verbunden, was der zunehmende Einfluss von LLMs auf den Schreib- und auch Analyseprozess auf die akademische Lehre und Forschung zeigt, der nicht zuletzt die individuelle Autorschaft infrage stellt. In Zukunft m\u00f6chten wir deshalb die Zusammenarbeit mit anderen DHd-AGs, insbesondere der AG <i>Angewandte Generative KI in den Digitalen Geisteswissenschaften<\/i> sowie der AG <i>Datenzentren <\/i>intensivieren. Interne Gespr\u00e4che, gemeinsame Veranstaltungen, Publikationen oder andere Formate sind dabei denkbar \u2013 wir melden uns bei euch! Dies w\u00e4re nicht nur f\u00fcr die Mitglieder der AGs von Interesse, sondern scheint zumindest der Umfrage nach zu urteilen auch f\u00fcr weitere Kreise innerhalb der DH-Community relevant zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die AG <i>Digitales Publizieren<\/i> selbst bedeuten die Ergebnisse kurz- bis mittelfristig, dass auch wir insbesondere den divers diskutierten Themen \u203aKI\u2039 und Autorschaft, zu denen es offensichtlich verst\u00e4rkten Diskussions- und Kl\u00e4rungsbedarf gibt, mehr Raum geben wollen und unsere Angebote und Schwerpunkte entsprechend anpassen. Beginnen wollen wir damit, die oben aufgeworfene Frage nach der Rolle von \u203aKI\u2039 f\u00fcr die Autorschaft genauer zu untersuchen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Bibliografie<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>AG Digitales Publizieren (Hg): Digitales Publizieren in den Geisteswissenschaften. Begriffe, Standards, Empfehlungen (= Zeitschrift f\u00fcr digitale Geisteswissenschaften \/ Working Papers, 1). Erstver\u00f6ffentlichung vom 18.03.2021. Version 2.0 vom 09.03.2023. Wolfenb\u00fcttel 2021. DOI: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.17175\/wp_2021_001_v2\">10.17175\/wp_2021_001_v2<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Sajid Ali \/ Tamer Abuhmed \/ Shaker El-Sappagh \/ Khan Muhammad \/ Jose M. Alonso-Moral \/ Roberto Confalonieri \/ Riccardo Guidotti \/ Javier Del Ser \/ Natalia D\u00edaz-Rodr\u00edguez \/ Francisco Herrera: Explainable Artificial Intelligence (XAI). What We Know and What Is Left to Attain Trustworthy Artificial Intelligence. In: Information Fusion 99 (2023), Art. 101805. DOI: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.inffus.2023.101805\">10.1016\/j.inffus.2023.101805<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Marcus Baumgarten \/ Henrike Fricke-Steyer \/ Martin de la Iglesia \/ Caroline Jansky \/ Jonathan Schimpf \/ Martin Wiegand (2024a): Transparenz im Fokus. Die Publikationspraxis der Zeitschrift f\u00fcr digitale Geisteswissenschaften. Poster im Rahmen der DHd2024 (Passau, 26.02.2024 \u2014 01.03.2024). 21.02.2024. DOI: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.10706093\">10.5281\/zenodo.10706093<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Marcus Baumgarten \/ Martin de la Iglesia \/ Caroline Jansky \/ Martin Wiegand \/ Jonathan Schimpf (2024b): Publikationspraxis der Zeitschrift f\u00fcr digitale Geisteswissenschaften 2015 bis 2023. Datenset. 26.02.2024. DOI: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.17175\/2015-2023_publikationspraxis-zfdg\">10.17175\/2015-2023_publikationspraxis-zfdg<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Deutsche Forschungsgemeinschaft: Guidelines for Safeguarding Good Research Practice. Code of Conduct.<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.6472827\"> <\/a>2022. DOI: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.6472827\">10.5281\/zenodo.6472827<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Fabian Cremer: Nun sag, wie h\u00e4ltst Du es mit dem Digitalen Publizieren, Digital Humanities? Eine retrospektive Gretchenfrage an die #DHd2018. In: Digitale Redaktion. Editorial zum digitalen Publizieren. 21.03.2018. Online: <a href=\"https:\/\/editorial.hypotheses.org\/113\">https:\/\/editorial.hypotheses.org\/113<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Patrick Dinger \/ Jan Horstmann \/ Caroline Jansky \/ Thomas Jurczyk \/ Timo Steyer (2024a): \u203aRoads? Where we\u2019re going, we don\u2019t need roads.\u2039 Die Zukunft des Publizierens. Poster im Rahmen der DHd2024 (Passau, 26.02.2024 \u2014 01.03.2024). 21.02.2024. DOI: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.10706061\">10.5281\/zenodo.10706061<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Patrick Dinger \/ Jan Horstmann \/ Caroline Jansky \/ Thomas Jurczyk \/ Timo Steyer (2024b): \u203aRoads? Where we\u2019re going, we don\u2019t need roads.\u2039 Die Zukunft des Publizierens. Abstract im Rahmen der DHd2024 (Passau, 26.02.2024 \u2014 01.03.2024). 21.02.2024. DOI: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.10698293\">10.5281\/zenodo.10698293<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Axel Gelfert: Gesellschaftliche Erwartungen an \u203aBig Data\u2039 in der Wissenschaft. Zur M\u00e4r vom \u203aEnde der Theorie\u2039. In: Nicola M\u00f6\u00dfner \/ Klaus Erlach (Hg.): Kalibrierung der Wissenschaft: Auswirkungen der Digitalisierung auf die wissenschaftliche Erkenntnis. Bielefeld 2022, S. 23\u201342. DOI: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1515\/9783839462102-002\">10.1515\/9783839462102-002<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Patrick Helling \/ Anke Debbeler \/ Rebekka Borges: Konferenzbeitr\u00e4ge strategisch publizieren. Automatisierte Workflows zur individuellen Ver\u00f6ffentlichung von Konferenzbeitr\u00e4gen am Beispiel des Verbands Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e.V. In: O-Bib. Das Offene Bibliotheksjournal 2022, H. 3, S. 1\u201317. DOI: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5282\/o-bib\/5835\">10.5282\/o-bib\/5835<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Hubertus Kohle: Digitales Publizieren. In: Fotis Jannidis \/ Hubertus Kohle \/ Malte Rehbein (Hg.): Digital Humanities. Eine Einf\u00fchrung. Stuttgart 2017, S. 199\u2013205.<\/li>\n\n\n\n<li>Nicola M\u00f6\u00dfner: Wissenschaft in \u203aUnordnung\u2039? Gefiltertes Wissen und die Glaubw\u00fcrdigkeit der Wissenschaft. In: Nicola M\u00f6\u00dfner \/ Klaus Erlach (Hg.): Kalibrierung der Wissenschaft: Auswirkungen der Digitalisierung auf die wissenschaftliche Erkenntnis. Bielefeld 2022, S. 103\u2013136. DOI: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1515\/9783839462102-005\">10.1515\/9783839462102-005<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Julianne Nyhan \/ Oliver Duke-Williams: Joint and Multi-authored Publication Patterns in the Digital Humanities. In: Literary and Linguistic Computing 29 (2014), H. 3. 01.09.2014. DOI: <a href=\"http:\/\/doi.org\/10.1093\/llc\/fqu018\">10.1093\/llc\/fqu018<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Wissenschaft im Dialog: Wie sehr vertrauen Sie Wissenschaft und Forschung? Chart. In: Statista. 05.12.2023. Online: <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/1193534\/umfrage\/vertrauen-in-wissenschaft-und-forschung\/\">https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/1193534\/umfrage\/vertrauen-in-wissenschaft-und-forschung\/<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Patrick Dinger, Jan Horstmann, Caroline Jansky, Thomas Jurczyk, Timo Steyer (AG Digitales Publizieren) Die Umfrage Anl\u00e4sslich ihres zehnj\u00e4hrigen Bestehens wagte die DHd-Arbeitsgruppe Digitales Publizieren auf der DHd2024 in Passau einen Blick in die Zukunft: Ein interaktives Poster (Dinger et al. 2024a) im Rahmen der DHd2024 pr\u00e4sentierte \u2013 neben einem R\u00fcckblick auf die wichtigsten Meilensteine [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":404,"featured_media":21219,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[103,1165],"tags":[1244,33,314],"class_list":["post-21189","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-community","category-publizieren","tag-ag-digitales-publizieren","tag-digital-humanities","tag-digitales-publizieren"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21189","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/404"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=21189"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21189\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21206,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21189\/revisions\/21206"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/21219"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=21189"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=21189"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=21189"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}