{"id":20486,"date":"2024-01-10T18:54:23","date_gmt":"2024-01-10T17:54:23","guid":{"rendered":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=20486"},"modified":"2024-01-10T18:54:23","modified_gmt":"2024-01-10T17:54:23","slug":"vortrag-text-reuse-detection-ein-werkzeug-fuer-die-textorientierten-wissenschaften-frederik-arnold-robert-jaeschke-philip-kraut-steffen-martus-hu-berlin-18-01-2024-humboldt-universitaet-zu-b","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=20486","title":{"rendered":"Vortrag: Text-Reuse-Detection: Ein Werkzeug f\u00fcr die textorientierten Wissenschaften? Frederik Arnold, Robert J\u00e4schke, Philip Kraut, Steffen Martus (HU Berlin), 18.01.2024, Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin"},"content":{"rendered":"\n<p>Zitate sind ein wichtiges Indiz f\u00fcr intertextuelle Verh\u00e4ltnisse. Insbesondere direkte, w\u00f6rtliche \u00dcbernahmen weisen auf Stellen hin, die so bedeutend sind, dass sie nicht in \u2018eigenen Worten\u2019 wiedergegeben werden k\u00f6nnen oder durch eigene Worte ersetzt werden sollen. In unseren <a href=\"https:\/\/www.projekte.hu-berlin.de\/de\/schluesselstellen\/index.html\">Projekten zur Identifikation von \u201cSchl\u00fcsselstellen\u201d sowie zur (Nach-)Nutzung vorhandenen Expert*innenwissens in den Computational Literary Studies <\/a>haben wir Verfahren zur Text-Reuse-Detection entwickelt, die sich insbesondere auf die bislang systematisch ungekl\u00e4rte Beziehung von Quellen und wissenschaftlichen Texten konzentrieren, aber auch andere Formen von Intertextualit\u00e4t erfassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Steffen Martus ist Professor f\u00fcr Neuere deutsche Literatur am Institut f\u00fcr deutsche Literatur der Humboldt\u2013Universit\u00e4t zu Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Literaturgeschichte vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, in der Literaturtheorie (insbesondere Theorien des literarischen Werks) sowie der Wissenschaftstheorie und -geschichte der Geisteswissenschaften. Im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms 2207 Computational Literary Studies leitet er gemeinsam mit Rober J\u00e4schke ein Projekt zu Schl\u00fcsselstellen in der Literatur (2020-2026). Gemeinsam mit J\u00f6rn Kreutel (Berliner Hochschule f\u00fcr Technik) leitet er das DFG-Projekt \u201eForschungsplattform Literarisches Feld DDR: Autor*innen, Werke, Netzwerke\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Robert J\u00e4schke ist Professor f\u00fcr Information Processing and Analytics am Institut f\u00fcr Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin. Sein Forschungsschwerpunkt sind Verfahren (vorrangig des maschinellen Lernens) zur Verarbeitung und Analyse gro\u00dfer Datenmengen. Beispielsweise erforscht er im DFG-Projekt Unknown Data (2022-2025) Verfahren zum Finden und Katalogisieren von Long-Tail-Forschungsdaten der Informatik und der Sozialwissenschaften. Im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms 2207 Computational Literary Studies leitet er gemeinsam mit Steffen Martus ein Projekt zu Schl\u00fcsselstellen in der Literatur (2020-2026). Robert J\u00e4schke ist Mitbegr\u00fcnder des Social-Bookmarking-Dienstes BibSonomy und Gr\u00fcnder und Mitherausgeber des Blogs weltliteratur.net, einem \u201eSchwarzmarkt f\u00fcr die Digitalen Geisteswissenschaften\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Frederik Arnold ist akademischer Mitarbeiter am Lehrstuhl f\u00fcr Information Processing and Analytics am Institut f\u00fcr Bibliotheks- und Informationswissenschaft. Er forscht im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms 2207 Computational Literary Studies zu Schl\u00fcsselstellen in der Literatur mit Fokus auf der automatisierten Entdeckung. Er hat seinen Master in Computerlinguistik an der Universit\u00e4t des Saarlandes erworben.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Vortrag ist Teil der Reihe \u201eWerkzeug. Zur Praxis computergest\u00fctzter Forschung in den Geistes- und Kulturwissenschaften\u201c der Kompetenzwerkstatt Digital Humanities (KDH) an der Universit\u00e4tsbibliothek der Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hinweis zur Veranstaltung<\/h2>\n\n\n\n<p>Vortrag und Gespr\u00e4ch auf deutsch.<\/p>\n\n\n\n<p>Datum: <strong>18.01.2024, 14-16 Uhr<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ort: <strong>Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum<\/strong>, Auditorium (Universit\u00e4tsbibliothek, Geschwister-Scholl-Stra\u00dfe 1\/3, 10117 Berlin)<\/p>\n\n\n\n<p>Die Veranstaltung findet hybrid statt. Zugangsdaten schicken wir nach Anmeldung per Mail an <a href=\"mailto:ub.makerspace@hu-berlin.de?subject=Zugangsdaten Werkzeug-Reihe\">ub.makerspace@hu-berlin.de<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/blogs.hu-berlin.de\/furesh\/2023\/10\/31\/werkzeug-zur-praxis-computergestutzter-forschung-in-den-geistes-und-kulturwissenschaften\/#blog\" target=\"_blank\">Weitere Informationen zur Vortragsreihe <em>Werkzeug<\/em> auf der Homepage der KDH<\/a><\/p>\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zitate sind ein wichtiges Indiz f\u00fcr intertextuelle Verh\u00e4ltnisse. Insbesondere direkte, w\u00f6rtliche \u00dcbernahmen weisen auf Stellen hin, die so bedeutend sind, dass sie nicht in \u2018eigenen Worten\u2019 wiedergegeben werden k\u00f6nnen oder durch eigene Worte ersetzt werden sollen. 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