{"id":19861,"date":"2023-08-31T10:42:14","date_gmt":"2023-08-31T08:42:14","guid":{"rendered":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=19861"},"modified":"2023-08-31T10:42:47","modified_gmt":"2023-08-31T08:42:47","slug":"jetzt-anmelden-zum-praxislabor-2023-auf-dem-54-historikertag-in-leipzig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=19861","title":{"rendered":"Jetzt Anmelden: zum Praxislabor 2023 auf dem 54. Historikertag in Leipzig"},"content":{"rendered":"\n\n\n<p>Der 54. Historikertag in Leipzig r\u00fcckt in Sichtweite! Daher nicht die Anmeldung zu einem der spannenden Workshops im Rahmen des &#8222;Praxislabors 2023&#8220; der <a href=\"https:\/\/www.historikerverband.de\/arbeitsgruppen\/ag-digitale-gw\">Arbeitsgemeinschaft Digitale Geschichtswissenschaft<\/a> vergessen. Die AG versteht das Angebot als Treffpunkt f\u00fcr Interessierte und Spezialisten zum Thema digitale Methoden und praktische Anwendungen in der Geschichtswissenschaft. Das Praxislabor schafft eine Plattform, um Tools praktisch zu erkunden, Fragen zu stellen und pointiert Themen zu diskutieren. Eingebettet in das Praxislabor ist auch die Verleihung des \u201ePeter-Haber-Preises f\u00fcr digitale Geschichtswissenschaft\u201c (Posterpitch) und die Mitgliederversammlung der AG.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bitte beachten Sie, dass Sie sich zur Vorbereitung der Workshops und zur Sicherstellung der notwendigen Voraussetzungen vorab f\u00fcr die einzelnen Workshops anmelden! \u00dcberdies ben\u00f6tigen Sie bei den meisten Veranstaltungen einen eigenen Laptop und ggf. eine Stromverteilerdose.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Veranstaltungen des Praxislabors finden im Raum S 420 im Seminargeb\u00e4ude neben dem Hauptgeb\u00e4ude der Universit\u00e4t Leipzig statt. Alle Infos findet Ihr weiter unten oder auf: <a href=\"https:\/\/digigw.hypotheses.org\/?p=4314\">https:\/\/digigw.hypotheses.org\/?p=4314<\/a>.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Programm des Praxislabors<\/strong><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Dienstag, 19. September 2023, 9:30 bis 13:00 Uhr<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wissenschaftliches Bloggen f\u00fcr Historiker*innen: ein Praxis-Workshop<\/strong><\/p>\n<p>Mareike K\u00f6nig und Ulrike Stockhausen<\/p>\n<p>Substack, Podcasts, TikTok, Instagram, Blogs \u2013 die Kan\u00e4le, auf denen Wissenschaftskommunikation betrieben wird werden immer vielf\u00e4ltiger. Welche Rolle spielen Wissenschaftsblogs in der sich immer weiter diversifizierenden WissKomm-Landschaft? Welche Vorteile bieten Blogs als Format f\u00fcr die Wissenschaftskommunikation und f\u00fcr den inner- und interdisziplin\u00e4ren Austausch gerade f\u00fcr historisch Forschende? Und wie funktioniert das in der Praxis?<\/p>\n<p>In diesem Workshop diskutieren wir die Rolle von Wissenschaftsblogs als Format, um geschichtswissenschaftliche Forschung zu kommunizieren. Im praktischen Teil des Workshops arbeiten die Teilnehmenden in einem eigenen Schulungsblog von de.hypotheses im Content Management System WordPress. Gezeigt und ge\u00fcbt wird u.a. die Wahl des Designs, das Anlegen von Beitr\u00e4gen und Seiten, das Einbinden von Fotos und der Umgang mit Copyright-Fragen.<\/p>\n<p>Anmeldung: Die Teilnahme ist auf 20 Teilnehmende begrenzt. Anmeldung bitte bis zum 12.09.2023 an <a href=\"mailto:blogs@maxweberstiftung.de\">blogs@maxweberstiftung.de<\/a>. Die Anmeldung setzt das Einverst\u00e4ndnis voraus, dass die Mailadresse zum Anlegen eines Schulungsblogs gespeichert wird.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Mittwoch, 20. September 2023, 9:00 bis 11:00 Uhr<\/strong><\/p>\n<p><strong>Historische Raummodellierung mit Geokoordinaten und Qgis<\/strong><\/p>\n<p>Katrin Moeller, Anne Purschwitz, Olaf Simons &amp; Verein f\u00fcr Computergenealogie<\/p>\n<p>Der Verein f\u00fcr Computergenealogie bietet mit dem Geschichtlichen Ortsverzeichnis (GOV) hervorragende M\u00f6glichkeiten zur Geokodierung historischer Orte und zur Verarbeitung von r\u00e4umlichen Informationen. Der Workshop m\u00f6chte das Angebot vorstellen und seine \u2013 momentan noch nicht ganz einfache Nutzung \u2013 demonstrieren und dabei auch k\u00fcnftige Nutzungsw\u00fcnsche mit den Workshopteilnehmer*innen diskutieren. \u00dcber das Programm Qgis werden anschlie\u00dfend die M\u00f6glichkeiten zur Verarbeitung von Geodaten f\u00fcr eigene Projekte und Karten demonstriert und gemeinsam erprobt. Auf diese Weise werden Nutzungsm\u00f6glichkeiten auch f\u00fcr weitere Webservices und Geodatenportale er\u00f6ffnet. Im Workshop soll ein Einblick in die Software erfolgen und anhand eines Beispiels die Erstellung von Karten, die Anbindung von Daten sowie die Analyse nachvollziehbar ausprobiert werden. Anhand kleinerer Projekte werden eigene Kartenschichten erzeugt (Layer) und Forschungsdaten aus historischen Projekten selbst\u00e4ndig visualisiert. Vorkenntnisse sind n\u00fctzlich aber keine Voraussetzung.<\/p>\n<p><strong>Anmeldung:<\/strong>\u00a0Teilnehmer*innen melden sich bitte m\u00f6glichst bis zum 15. September 2023 unter der E-Mail\u00a0<a href=\"mailto:hinfo@geschichte.uni-halle.de\">hinfo@geschichte.uni-halle.de<\/a>\u00a0an. Sie erhalten dann die notwendigen Hinweise zur Tagungsteilnahme. Zum Workshop muss ein Notebook mitgebracht werden, auf dem Qgis installiert ist. Alle Informationen dazu gibt es unter der Website zum\u00a0<a href=\"https:\/\/www.qgis.org\/de\/site\/\">QGIS Projekt<\/a>.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Mittwoch, 20. September 2023, 11:00 bis 13:00 Uhr<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ediarum-Workshop<\/strong><\/p>\n<p>Martin Fechner, Nadine Arndt und Jan Wierzoch (Berlin)<\/p>\n<p>Ediarum ist eine Applikation f\u00fcr digitale Editionen, mit der Wissenschaftler*innen mit einer grafischen Arbeitsoberfl\u00e4che Transkriptionen von Manuskripten in TEI-konformem XML anfertigen k\u00f6nnen, diese mit einem Apparat und passenden Registern versehen und die Ressourcen anschlie\u00dfend als digitale Edition im Web ver\u00f6ffentlichen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Teilnehmer*innen werden im Workshop angeleitet, (1) mit ediarum.DB ein eigenes Projekt in einer Datenbank einzurichten, (2) die Module ediarum.BASE.edit und ediarum.REGISTER.edit f\u00fcr die Eingabe von Datens\u00e4tzen im Oxygen XML Author zu installieren und (3) ein einfaches, eigenes Erweiterungsframework einzurichten. Im Laufe des Workshops k\u00f6nnen Fragen zu eigenen Projekten gestellt werden.<\/p>\n<p>Zielgruppe des Workshops sind Entwickler*innen von digitalen Editionen, die sich mit ediarum auf technischer Ebene vertraut machen wollen. Vorkenntnisse in XML und XPath sind erforderlich. Grundkenntnisse von eXist-db und Oxygen XML Author sind von Vorteil.<\/p>\n<p>Eine vorherige Anmeldung bis zum 15. September bitte unter: <a href=\"mailto:ediarum@bbaw.de\">ediarum@bbaw.de<\/a>.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Mittwoch, 20. September 2023, 13:00 bis 15:00 Uhr<\/strong><\/p>\n<p><strong>Nachhaltige digitale Lehrressourcen mit LiaScript<\/strong><\/p>\n<p>Swantje Piotrowski (Kiel)<\/p>\n<p>Eine offene Lehr- und Lernkultur erfordert Bildungsressourcen, die frei zug\u00e4nglich und f\u00fcr jede*n nutzbar sind. Oft sind diese jedoch nur eingeschr\u00e4nkt zug\u00e4nglich und mit spezieller Software nachnutzbar. Der Workshop bietet einen Einblick in die Erstellung von nachhaltigen, einfach adaptierbaren digitalen Lernmaterialien. Dabei kommt LiaScript, eine Erweiterung der Auszeichnungssprache Markdown, zum Einsatz, welche speziell f\u00fcr die Erstellung von Open Educational Resources entwickelt worden ist. Dabei kann einfach im Browser oder Texteditor gearbeitet werden und der fertige Kurs, eine einfache Textdatei, \u00fcber Github verbreitet werden.<\/p>\n<p>In dem Workshop soll kurz auf die Potentiale dieser Technik eingegangen werden, um in Anschluss die ersten LiaScript-Funktionen einmal anhand vorbereiteter Kursmaterialien praktisch zu erproben.<\/p>\n<p>Anmeldungen und R\u00fcckfragen m\u00f6glich \u00fcber: <a href=\"mailto:s.piotrowski@email.uni-kiel.de\">s.piotrowski@email.uni-kiel.de<\/a><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Mittwoch, 20. September 2023, 15:00 bis 16:30 Uhr<\/strong><\/p>\n<p><strong>Erfolgreich recherchieren: historicumSEARCH, Deutsche Historische Bibliografie &amp; GNTUsearch<\/strong><\/p>\n<p>Gregor Horstkemper, Wiebke Herr und Michaela Morys-Reichard (M\u00fcnchen)<\/p>\n<p>Der Umgang mit digitalen Recherchewerkzeugen ist eine Voraussetzung f\u00fcr erfolgreiche wissenschaftliche Arbeit in Studium, Lehre und Forschung. Bibliographische Datenbanken und Metasuchangebote haben sich seit l\u00e4ngerem in den Geschichtswissenschaften etabliert und bieten signifikante Mehrwerte gegen\u00fcber Printangeboten: Die Datenbest\u00e4nde sind breiter und aktueller angelegt, moderne Suchmaschinentechnologie erleichtert die Auffindbarkeit und Nachnutzung der Daten, und die Recherche ist unabh\u00e4ngig vom lokalen Bestand m\u00f6glich. Eine effiziente und umfassende Nutzung dieser Angebote setzt gewisse Vorkenntnisse voraus, die im Workshop vermittelt und praktisch erprobt werden sollen. Im Zentrum stehen drei f\u00fcr Historiker*innen relevante Angebote, die im Rahmen des Fachinformationsdienste Geschichtswissenschaft von der Bayerischen Staatsbibliothek, dem Deutschen Museum und Kooperationspartnern entwickelt werden: das zentrale Suchportal historicumSEARCH, die Deutsche Historische Bibliografie (DHB) und GNTUsearch als spezielles Rechercheangebot zur Geschichte der Naturwissenschaften, Technik und Umwelt. Die Teilnehmer*innen erhalten Informationen aus erster Hand \u00fcber den jeweiligen Projektstand, den inhaltlichen Zuschnitt der Datenbest\u00e4nde, die fachlich-systematische Erschlie\u00dfung sowie \u00fcber Suchfunktionalit\u00e4ten, Verf\u00fcgbarkeitsanzeige und Exportm\u00f6glichkeiten f\u00fcr bibliographische Metadaten. Es besteht Gelegenheit, die theoretischen Kenntnisse praktisch zu vertiefen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Donnerstag, 21. September 2023, 9:00 bis 11:00 Uhr<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;<strong>Wikidata f\u00fcr HistorikerInnen<\/strong>&#8222;<\/p>\n<p>B\u00e4rbel Kr\u00f6ger und J\u00f6rg Wettlaufer (G\u00f6ttingen)<\/p>\n<p>Der Workshop richtet sich an Interessierte ohne Vorkenntnisse in den Bereichen Semantic Web, Linked Open Data und SPARQL. Er beinhaltet eine kurze Einf\u00fchrung in die Verwendung der Wikidata-Plattform und f\u00fchrt anhand von Beispielen aus der Geschichtswissenschaft in die M\u00f6glichkeiten von Linked Open Data in der Forschungspraxis ein. Dabei lernen die Teilnehmer*innen die SPARQL Query Language kennen und werden anhand von einfachen Beispielen mit der Verwendung des Wikidata Query Service vertraut gemacht. Au\u00dferdem werden einige Beispiele f\u00fcr die Einsatzm\u00f6glichkeiten von Wikidata und Linked Open Data in den Geschichtswissenschaften vorgestellt.<\/p>\n<p><strong>Anmeldung:<\/strong> Eine Anmeldung der Teilnehmer*innen erfolgt unter der Website <a href=\"https:\/\/gda.hypotheses.org\/\">https:\/\/gda.hypotheses.org\/<\/a>.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Donnerstag, 21. September 2023, 11:30 bis 13:00 Uhr<\/strong><\/p>\n<p><strong>Mitgliederversammlung der AG Digitale Geschichtswissenschaft<\/strong><\/p>\n<p>Alte und neue Mitglieder der AG Digitale Geschichtswissenschaft sind herzlich zur Mitgliederversammlung eingeladen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Donnerstag, 21. September 2023, 13:00 bis 14:00 Uhr<\/strong><\/p>\n<p><strong>Empfang Netzwerk J\u00fcdische Geschichte<\/strong><\/p>\n<p>Anna Menny (Hamburg)<\/p>\n<p>Empfang des Netzwerkes und Portals \u201cJ\u00fcdische Geschichte online\u201d mit Kurzvorstellung der Meta-Suche in verschiedenen digitalen Projekten des Instituts f\u00fcr die Geschichte der deutschen Juden (Hamburg) und des Moses-Mendelsohn-Zentrums (Potsdam).<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Donnerstag, 21. September 2023, 14:00 bis 16:00 Uhr<\/strong><\/p>\n<p><strong>Peter-Haber-Preis f\u00fcr Digitale Geschichtswissenschaft<\/strong><\/p>\n<p>Seit 2021 vergibt die AG Digitale Geschichtswissenschaft im VHD gemeinsam mit dem Deutschen Historischen Institut Paris den Peter-Haber-Preis f\u00fcr digitale Geschichtswissenschaft. Mit dem Preis wird an den Schweizer Historiker und Privat-Dozenten f\u00fcr Allgemeine Geschichte der Neuzeit, Peter Haber (1964-2013), gedacht. Sein wissenschaftliches Werk und sein Engagement haben wichtige Impulse f\u00fcr die digitale Geschichtswissenschaft geliefert. Auf der Digital History im Mai 2023 wurden vom Publikum und einer Jury zehn bis zw\u00f6lf Poster zur Pr\u00e4sentation auf dem Historikertag ausgew\u00e4hlt, die nun im Rahmen der Veranstaltung mit einem min\u00fctigen Pitch kreativ vorgestellt werden. Die drei besten Vorstellungen werden pr\u00e4miert.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Donnerstag, 21. September 2023, 16:00 bis 18:00 Uhr<\/strong><\/p>\n<p><strong>RStudio &#8211; Geschichtswissenschaft zwischen Stoppw\u00f6rtern und Plots<\/strong><\/p>\n<p>Robert Scholz (Halle (Saale))<\/p>\n<p>Allgemein Interessierten wird in einem Workshop von ca. 90 Minuten die Auswertung von Tweets und die Visualisierung von Ergebnisse mithilfe des Statistikprogrammes R-Studio nahegebracht. Das Erheben der Tweets selbst steht nicht im Vordergrund, weil dies durch individuelle Accounts und Zugriffsrechte geregelt wird. Stattdessen sollen Teilnehmer*innen an einem klar umrissenen Quellenkorpus arbeiten, dessen Erhebungsparameter transparent gemacht werden. Eingef\u00fchrt werden die Grundlagen von R-Studio und Analysem\u00f6glichkeiten von Tweets. Dabei werden Datenformate, Merkmale von Tweets und Ergebnisanalysen besprochen. Interessierte sollen den Beispieldatensatz auf dem eigenen PC mit RStudio angeleitet auswerten und so das Potenzial dieser Software eigenst\u00e4ndig weiter erkunden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Anmeldungen: Anmeldungen bis zum 15. September 2023 bitte bei Robert Scholz per E-Mail vornehmen: <a href=\"mailto:robert.scholz@geschichte.uni-halle.de\">robert.scholz@geschichte.uni-halle.de<\/a>.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der 54. Historikertag in Leipzig r\u00fcckt in Sichtweite! Daher nicht die Anmeldung zu einem der spannenden Workshops im Rahmen des &#8222;Praxislabors 2023&#8220; der Arbeitsgemeinschaft Digitale Geschichtswissenschaft vergessen. 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