{"id":18853,"date":"2023-03-06T10:12:51","date_gmt":"2023-03-06T09:12:51","guid":{"rendered":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=18853"},"modified":"2023-03-06T10:12:51","modified_gmt":"2023-03-06T09:12:51","slug":"im-westen-nichts-neues-ein-langer-blick-zurueck-auf-die-dhd2022-das-barcamp-der-stipendiatinnen-in-potsdam-und-ein-ausblick-auf-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=18853","title":{"rendered":"Im Westen nichts Neues? Ein langer Blick zur\u00fcck auf die DHd2022, das Barcamp der Stipendiat*innen in Potsdam und ein Ausblick auf 2023"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Autorin: <\/em><br>G. J. <em>Elisabeth Mollenhauer (Rheinische-Friedrich-Wilhelms-Universit\u00e4t Bonn\/Universit\u00e4t zu K\u00f6ln)<\/em><br><br><em>Der Blog-Beitrag ist im Rahmen meines Reisestipendiums f\u00fcr die 8. Jahrestagung des Verbands Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e. V. unter dem Titel \u201eKulturen des digitalen Ged\u00e4chtnisses\u201c (7. bis 11. M\u00e4rz 2022) entstanden. F\u00fcr das Stipendium bedanke ich ich mich an dieser Stelle noch einmal herzlich beim Konsortium NFDI4Culture, beim Verein Geistes- und kulturwissenschaftliche Infrastrukturen e. V., beim Verband Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e. V., bei der Universit\u00e4t Potsdam und au\u00dferdem bei den Organisator*innen des Barcamps f\u00fcr die Stipendiat*innen im Juli 2022 in Potsdam.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Man kann mit Gewissheit sagen, dass w\u00e4hrend jeder bisherigen Austragung der Jahrestagung des Verbands Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e. V. (<a href=\"https:\/\/dig-hum.de\/\">DHd<\/a>) irgendwo auf der Welt ein Krieg stattgefunden hat \u2013 dennoch: Der russische Angriff auf die Ukraine lag schwer auf der <a href=\"https:\/\/www.dhd2022.de\/\">DHd2022<\/a> in Potsdam und der Begr\u00fc\u00dfung durch die Mitglieder des Organisationskomitees Evelyn Gius, zweite Vorsitzende des DHd-Vorstands, und Peer Trilcke, Direktor des Theodor-Fontane-Archivs in Potsdam.<sup><a id=\"anker1\" href=\"#fn1\">[1]<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Krieg in der Ukraine wurde meine damalige Entscheidung, einen Blick auf die vielf\u00e4ltigen ethischen Implikationen des Tagungsthemas \u201eKulturen des digitalen Ged\u00e4chtnisses\u201c zu werfen, um einige Dimensionen erweitert. Diese nicht zu beachten, w\u00e4re nicht denkbar gewesen; sie bringen nicht zuletzt immer wieder die Frage mit sich, wie man sich in solchen Zeiten \u00fcberhaupt mit (digitalen) Geisteswissenschaften besch\u00e4ftigen kann<sup><a id=\"anker2\" href=\"#fn2\">[2]<\/a><\/sup>: <em>\u201eWhat is the task of Digital Humanities in a world going mad?\u201c<\/em> fragte auch Amalia S. Levi in der <a href=\"https:\/\/youtu.be\/BhJiZ7t6s98\">Opening Keynote<\/a> \u201eFilling the Gaps: Digital Humanities as Restorative Justice\u201c.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Und tats\u00e4chlich gab es 2022 und gibt es dar\u00fcber hinaus eine Aufgabe f\u00fcr die Digital Humanities: Die Digitalisierung des durch Krieg bedrohten kulturellen Erbes. In den Tagen der Konferenz im M\u00e4rz kursierte Videomaterial des britischen <em>Guardian<\/em> auf Twitter, das die verzweifelten Versuche der Ukrainer*innen in Lviv zeigt, ihre Kulturg\u00fcter zu retten.<sup><a id=\"anker3\" href=\"#fn3\">[3]<\/a><\/sup> Internationale Crowd-Sourcing-Initiativen, u. a. das Portal \u201eSaving Ukrainian Cultural Heritage Online\u201c (<a href=\"https:\/\/www.sucho.org\/\">SUCHO<\/a>), hatten sich deshalb schon fr\u00fch formiert (Abb. 1).<sup><a id=\"anker4\" href=\"#fn4\">[4]<\/a><\/sup> Nach Monaten des andauernden Krieges in der Ukraine befindet sich das Projekt nun in der Phase der Datenkuratierung. Ehrenamtliche Unterst\u00fctzung und Spenden f\u00fcr Serverkosten oder Equipment f\u00fcr die Digitalisierung in ukrainischen Museen, Archiven und Bibliotheken werden nach wie vor ben\u00f6tigt.<sup><a id=\"anker5\" href=\"#fn5\">[5]<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2023\/01\/Abb.1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"452\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2023\/01\/Abb.1-1024x452.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-18859\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2023\/01\/Abb.1-1024x452.jpg 1024w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2023\/01\/Abb.1-300x132.jpg 300w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2023\/01\/Abb.1-768x339.jpg 768w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2023\/01\/Abb.1.jpg 1203w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption><strong>Abb. 1: <\/strong>Margarete Pratschke\/<a href=\"https:\/\/twitter.com\/bilderebbe\">@bilderebbe<\/a> hat den Aufruf des SUCHO Co-Founder Sebastian Majstorovic\/<a href=\"https:\/\/twitter.com\/storytracer\">@storytracer<\/a> kurz vor der DHd2022 in die Community retweetet (Quelle: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/bilderebbe\/status\/1499424501683175428\">Twitter<\/a>, letzter Aufruf am 22. Dezember 2022).<br><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Zwischen Humboldt-Forum und Benin<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die 8. Jahrestagung des DHd-Verbands fiel in eine Zeit, in der bereits heftig um die Er\u00f6ffnung des Humboldt-Forums in Berlin 2021 und die R\u00fcckgabe der Benin-Bronzen aus deutschen Museen debattiert worden ist. Letztere ist in den letzten Tagen des Jahres 2022 schlie\u00dflich erfolgt.<sup><a id=\"anker6\" href=\"#fn6\">[6]<\/a><\/sup> Und so lie\u00df sich das Thema der DHd2022 \u201eKulturen des digitalen Ged\u00e4chtnisses\u201c wohl kaum ohne die postkoloniale Dimensionen des kulturellen (digitalen) Erbes und die damit einhergehende Verantwortung bestreiten. Das in den letzten Jahren zunehmende Bewusstsein hat sich sowohl in den Konferenzbeitr\u00e4gen als auch im Geschehen innerhalb der Community sichtbar niedergeschlagen: Zu den CARE-Prinzipien (<em>Collective Benefit<\/em>, <em>Authority to Control<\/em>, <em>Responsibility<\/em>, <em>Ethics<\/em>)<sup><a id=\"anker7\" href=\"#fn7\">[7]<\/a><\/sup> gab es auf der DHd2022 gleich zwei Beitr\u00e4ge, aber auch dar\u00fcber hinaus haben sich Autor*innen mit den Herausforderungen des kolonialen Erbes in den Digital Humanities befasst.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch zwei neue Arbeitsgruppen, die sich in Zukunft u. a. Themen wie der westlichen Vorrangstellung und Machtasymmetrien stellen wollen und sich somit auf das weite Feld des <em>decolonizing <\/em>der Digital Humanities begeben,<sup><a id=\"anker8\" href=\"#fn8\">[8]<\/a><\/sup> haben sich im letzten Jahr gegr\u00fcndet: Die <a href=\"https:\/\/dig-hum.de\/ag-empowerment\">AG Empowerment<\/a><a id=\"anker9\" href=\"#fn9\"><sup>[9]<\/sup><\/a> und die <a href=\"https:\/\/dig-hum.de\/ag-multilingual-dh\">AG Multilingual DH<\/a><sup><a id=\"anker10\" href=\"#fn10\">[10]<\/a><\/sup>, sowie dar\u00fcber hinaus die <a href=\"https:\/\/dig-hum.de\/ag-greening-dh\">AG Greening DH<\/a>, f\u00fcr deren Agenda ich mich ebenfalls in diesem Kontext interessierte (vom Klimawandel sind vor allem und zuerst die L\u00e4nder und Menschen des Globalen S\u00fcdens betroffen) und an deren Treffen ich auf der DHd2022 teilnahm.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wir sind nicht neutral<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Eine der wichtigsten Botschaften (wenn auch keine allzu neue), die ich von der Jahrestagung 2022 mitnehmen konnte, lautete f\u00fcr mich: Die Digital Humanities sind nicht neutral (Abb. 2). Archive sind nicht neutral. Und wenn analoge Archive nicht neutral sind, sind es digitale Archive umso weniger; sie zeigen die Auswahl einer Auswahl und k\u00f6nnen so koloniale Machtstrukturen reproduzieren (vgl. Levi 2022; vgl. Zaagsma 2022: 1).<sup><a id=\"anker11\" href=\"#fn11\">[11]<\/a><\/sup> Die Worte von Felix Lange aus dem Posterslam, \u201eDaten sind nicht neutral, Metadaten auch nicht\u201c, lassen sich hier konsequenterweise erg\u00e4nzen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNicht zu archivieren, ist auch keine L\u00f6sung\u201c hie\u00df es zwar in der Diskussion nach der<a href=\"http:\/\/youtu.be\/gSlZ-eOTmZU\"> Closing Keynote<\/a> \u201eRucksack oder Rechenzentrum\u201c von Kathrin Passig, einem beeindruckenden Rundgang durch unvorstellbar gro\u00dfe Datenmengen. Doch gerade das Desiderat, m\u00f6glichst viel zu (retro-)digitalisieren, ist vielleicht gar kein besonders gutes, die Digitalisierung kein \u201emiracle cure\u201c (Zaagsma 2022: 2), sofern kein Reflexionsprozess dar\u00fcber stattfindet, wer dabei eigentlich wessen Geschichte schreibt (vgl. Zaagsma 2022: 1). Letztendlich bedeutet das auch: Wir, die wir uns als Akteur*innen darin bewegen, arbeiten, forschen, archivieren und publizieren, sind nicht neutral. Selbst wenn wir, aus einem <em>\u201acomplex of the digital savior\u2018 <\/em>(zit. nach Zaagsma 2022: 2) heraus, konservieren und retten, was zu retten ist, sind wir darin ebenso wenig neutral wie in unseren Forschungsinteressen und im wissenschaftlichen Prozess allgemein \u2013 und k\u00f6nnen es auch gar nicht sein.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2023\/01\/Abb.2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2023\/01\/Abb.2-1024x538.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-18861\" width=\"1024\" height=\"538\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2023\/01\/Abb.2-1024x538.jpg 1024w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2023\/01\/Abb.2-300x158.jpg 300w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2023\/01\/Abb.2-768x403.jpg 768w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2023\/01\/Abb.2.jpg 1203w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption><strong>Abb. 2: <\/strong>Tweets der AG Multilingual DH\/<a href=\"https:\/\/twitter.com\/AGMLDH\">@AGMLDH<\/a> zur Opening Keynote von Amalia S. Levi \u2013 einer der vielen, die Twitter-Resonanz auf diesen Vortrag war gro\u00df (Quelle: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/AGMLDH\/status\/1501274610410610693\">Twitter<\/a>, letzter Aufruf am 22. Dezember 2022).<br><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wessen Sprache, wessen Standard?<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Welche explizite DH-Problematik sich daraus insbesondere in Bezug auf kulturelle Objekte und damit verbundene (Meta-)Daten ergibt, zeigt sich in Bezug auf ihre Erfassung, Beschreibung und Auffindbarkeit: Nicole High-Steskal sprach z. B. in ihrem Vortrag auf der DHd2022 \u00fcber ein Projekt zur Ausgrabungsst\u00e4tte in Ephesos \u00fcber die Bedeutung mehrsprachiger Toponyme f\u00fcr die Teilhabe von (in diesem Fall t\u00fcrkischen) Wissenschaftler*innen und die damit einhergehende Chance der Erschlie\u00dfung eines multikulturellen Wissensschatzes (vgl. High-Steskal 2022).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Posterpr\u00e4sentation des Projekts \u201eDigitalisierung Gandharischer Artefakte\u201c (DiGA) und der Pelagios Working Group \u201eLinked Data Methodologies in Gandharan Buddhist Art and Texts\u201c auf der DHd2022 zeigte, dass unsere Normdateien, wie <a href=\"https:\/\/gnd.network\/\">GND<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.getty.edu\/research\/tools\/vocabularies\/aat\/\">AAT<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.iconclass.org\/\">Iconclass<\/a>, nicht ausreichend f\u00fcr die Beschreibung au\u00dfereurop\u00e4ischer Objekte sind. Deshalb hat das DiGA-Projekt u. a. einen digitalen Thesaurus f\u00fcr die Beschreibung buddhistischer Kulturg\u00fcter erstellt und dabei eng mit lokalen Akteur*innen zusammengearbeitet (vgl. Elwert \/ Pons 2022a, 2022b). Auch die Posterpr\u00e4sentation einer Forschungsgruppe des Zuse-Instituts Berlin, die exemplarisch mit der Sammlung <em>Ethnografica<\/em> aus dem Nachlass von Karl Schmidt-Rottluff im Br\u00fccke-Museum Berlin arbeitet, zeigt die Grenzen des LIDO-Schemas, insbesondere f\u00fcr Objekte aus kolonialen Kontexten (vgl. Lange \/ Kuper \/ M\u00fcller et al. 2022a, 2022b). Mit Jessie Pons und Felix Lange sprach ich w\u00e4hrend der Postersession \u00fcber kontrollierte Vokabulare und die Problematik ihrer eurozentristischen Ausrichtung. Von Felix Lange erfuhr ich, dass es aber auch au\u00dfereurop\u00e4ische Normdateien aktivistischen Ursprungs gibt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Datensouver\u00e4nit\u00e4t und Deutungshoheit<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Anhand vieler Beitr\u00e4ge auf der DHd2022 zeichnete sich ab: Wer digitalisiert, wer Daten hat, hat Deutungshoheit \u00fcber das, was an Wissen generiert wird. Finanzielle Ressourcen, technische Ausstattung, Sprache, Netzwerke, etc. sind dabei den <em>status quo<\/em> aufrecht erhaltende Strukturen (vgl. u. a. Levi 2022, High-Steskal 2022 und Zaagsma 2022). Forderungen nach dem richtigen Umgang mit indigenen Daten und nach kollektiven Rechten \u00fcber diese Daten f\u00fcr die jeweiligen Betroffenen sind in den CARE-Prinzipien (<em>Collective Benefit<\/em>, <em>Authority to Control<\/em>, <em>Responsibility<\/em>, <em>Ethics<\/em>) formuliert. Sie waren Thema des Workshops der <a href=\"https:\/\/dig-hum.de\/ag-datenzentren\">AG Datenzentren<\/a> \u201eEthisch \u2013 transparent \u2013 offen \u2013 Die CARE-Prinzipien und ihre Implikationen f\u00fcr geisteswissenschaftliche FDM-Services\u201c (vgl. Moeller \/ S\u00f6ring \/ Imeri et al. 2022), an dem ich zu Beginn der DHd2022 teilnahm. \u201eNicht alles soll oder kann von allen gesehen werden\u201c war darin ein klares Statement von Sabine Imeri in Bezug auf kultische oder geschlechtsbezogene Kontexte. Es zeigt, in welchem Spannungsfeld wir uns hier mit den Forderungen nach Open Science und Open Data befinden.<sup><a id=\"anker12\" href=\"#fn12\">[12]<\/a><\/sup> <em>\u201aDo no harm\u2018<\/em> sollte hier immer gelten.<sup><a id=\"anker13\" href=\"#fn13\">[13]<\/a><\/sup> Auf die Frage, die mir w\u00e4hrend des Workshops aufkam \u2013 wer denn eigentlich bestimme, was <em>\u201aharm\u2018<\/em> ist \u2013 habe ich eine Antwort finden k\u00f6nnen (wie man sie z. B. aus dem Kontext antirassistischer Arbeit kennt): Die Definition denjenigen zu \u00fcberlassen, die es betrifft.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ein bisschen Aktivismus<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Es ist deshalb nicht \u00fcberraschend, dass die Beitr\u00e4ge auf der DHd2022 eine beinahe aktivistische Notwendigkeit formulierten: Sei es das Pl\u00e4doyer von Amalia S. Levi, trotz Digitalisierung weiterhin in die analogen Archive zu gehen. Sei es der Aufruf von Margarete Pratschke, mehr Screenshots zu machen, um Fotos und Tweets nicht im endlosen Stream zu verlieren (insbesondere zu Kriegszeiten relevant, wie sie es in ihrem Impulsvortrag als Teil des Panels \u201eKultur \u2013 Daten \u2013 Kuratierung: Was speichern wir und wozu?\u201c demonstrieren konnte; vgl. Altenh\u00f6ner \/ Dieckmann \/ M\u00fcnzmay et al. 2022).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Deutlich wurde an vielen Stellen die Unabdingbarkeit \u2013 und eine implizite Aufforderung an uns selbst \u2013, die eigene (Macht-)Position im wissenschaftlichen Arbeiten immer wieder zu reflektieren und sich dabei die Fragen zu stellen, die die AG Empowerment in ihrem <a href=\"https:\/\/tinyurl.com\/yk32mscu\">Vorstellungsvideo<\/a> so pr\u00e4gnant formuliert hat: <em>\u201ewer spricht \/ wer h\u00f6rt zu \/ wer antwortet \/ \u00fcber wen \/ mit wem \/ f\u00fcr wen\u201c <\/em>(Abb. 3). Das Barcamp der Stipendiat*innen im Juli 2022 in Potsdam<sup><a id=\"anker14\" href=\"#fn14\">[14]<\/a><\/sup> hat gezeigt, dass genau das m\u00f6glich ist: In einer der Sessions reflektierten die Teilnehmer (sic) offen \u00fcber die von ihnen eingenommen Positionen und R\u00e4umen in Debatten und suchten aktiv den Austausch mit den \u00fcbrigen Teilnehmer*innen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2023\/01\/Abb.3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2023\/01\/Abb.3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-18866\" width=\"838\" height=\"235\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2023\/01\/Abb.3.jpg 602w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2023\/01\/Abb.3-300x84.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 838px) 100vw, 838px\" \/><\/a><figcaption><strong>Abb. 3: <\/strong>Stills aus dem Vorstellungsvideo der AG Empowerment auf der DHd2022, produziert von Tessa Gengnagel (Quelle:<a href=\"https:\/\/tinyurl.com\/yk32mscu\"> YouTube<\/a>, letzter Aufruf am 22. Dezember 2022).<br><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ausblick<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p><em>Im Westen nichts Neues<\/em>? frage ich mich nun also abschlie\u00dfend. Das l\u00e4sst sich von den Veranstaltungen, die innerhalb der DHd-Community 2022 stattgefunden haben, nicht behaupten. Insbesondere die Aktivit\u00e4ten der neuen Arbeitsgruppen zeigen, wie viel Brisanz die Themen haben, die auf ihrer Agenda stehen \u2013 und dass diese nun in der Community ihre Beachtung finden. Auch die Twitter-Reaktionen auf den Call for Papers der nun anstehenden Jahrestagung <a href=\"https:\/\/dhd2023.dig-hum.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">DHd2023<\/a> in Trier\/Belval mit dem Motto \u201eOpen Humanities, Open Culture\u201c<sup><a id=\"anker15\" href=\"#fn15\">[15]<\/a><\/sup> klangen hinsichtlich einer kritischen Selbstreflexion vielsprechend (Abb. 4). Die Diskurse des vergangenen Jahres haben gezeigt, wo es in den Digital Humanities noch genauer hinzuschauen, R\u00e4ume (zur\u00fcck-)zugeben und Teilhabe zu erm\u00f6glichen gilt. Eine Frage f\u00fcr 2023 k\u00f6nnte also lauten: Sind wir offen daf\u00fcr?<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2023\/01\/Abb.4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"684\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2023\/01\/Abb.4-1024x684.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-18868\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2023\/01\/Abb.4-1024x684.jpg 1024w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2023\/01\/Abb.4-300x200.jpg 300w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2023\/01\/Abb.4-768x513.jpg 768w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2023\/01\/Abb.4.jpg 1203w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption><strong>Abb. 4:<\/strong> Tweets von Frederik Elwert\/<a href=\"https:\/\/twitter.com\/felwert\">@felwert<\/a> und Tessa Gengnagel\/<a href=\"https:\/\/twitter.com\/resonanzfilter\">@resonanzfilter<\/a> (Quelle: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/EmpowerDH\">Twitter<\/a>, letzter Aufruf am 22. Dezember 2022).<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Anmerkungen<\/strong><\/h3>\n\n\n<ol style=\"list-style-type: none\">\n<li id=\"fn1\"><a href=\"#anker1\">[1]<\/a> Am 25. Februar 2022 hatte der Verband bereits ein Statement zum russischen Angriffskrieg verfasst: <a style=\"font-size: revert\" href=\"https:\/\/dig-hum.de\/aktuelles\/statement-on-the-war-ukraine\">https:\/\/dig-hum.de\/aktuelles\/statement-on-the-war-ukraine<\/a><span style=\"font-weight: 400\"><span style=\"font-weight: 400\"> (letzter Aufruf am 22. Dezember 2022).<\/span><\/span>\n<p><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn2\"><a href=\"#anker2\">[2]<\/a> Siehe hierzu auch eine erste Stellungnahme des Deutschen Verbands f\u00fcr Kunstgeschichte e. V.: <a style=\"font-size: revert\" href=\"https:\/\/kunsthistoriker.org\/meldungen\/ukraine\/\">https:\/\/kunsthistoriker.org\/meldungen\/ukraine\/<\/a><span style=\"font-weight: 400\"><span style=\"font-weight: 400\"> am 26. Februar 2022 (letzter Aufruf am 22. Dezember 2022).<\/span><\/span>\n<p><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn3\"><a href=\"#anker3\">[3]<\/a> Vgl. Harding, Luke \/ Sherwood, Harriet: \u201e<span style=\"font-weight: 400\">Ukrainians in race to save cultural heritage<\/span><span style=\"font-weight: 400\">\u201c, in: <\/span><i style=\"font-size: revert;color: initial\">The Guardian<\/i><span style=\"font-weight: 400\">, 9. M\u00e4rz 2022: <\/span><a style=\"font-size: revert\" href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/world\/2022\/mar\/09\/ukrainians-in-race-to-save-a-nations-cultural-heritage\">https:\/\/www.theguardian.com\/world\/2022\/mar\/09\/ukrainians-in-race-to-save-a-nations-cultural-heritage<\/a><span style=\"font-weight: 400\"><span style=\"font-weight: 400\"> (letzter Aufruf am 22. Dezember 2022).<\/span><\/span>\n<p><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn4\"><a href=\"#anker4\">[4]<\/a> <span style=\"font-weight: 400\">Weitere Initiativen sind unter <\/span><a href=\"https:\/\/www.arthistoricum.net\/netzwerke\/ukraine\"><span style=\"font-weight: 400\">https:\/\/www.arthistoricum.net\/netzwerke\/ukraine<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\"><span style=\"font-weight: 400\"> aufgelistet (letzter Aufruf am 22. Dezember 2022).<\/span><\/span>\n<p><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn5\"><a href=\"#anker5\">[5]<\/a> <span style=\"font-weight: 400\">Vgl. <\/span><a href=\"https:\/\/www.sucho.org\/\"><span style=\"font-weight: 400\">https:\/\/www.sucho.org\/<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\"><span style=\"font-weight: 400\"> (letzter Aufruf am 22. Dezember 2022).<\/span><\/span>\n<p><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn6\"><a href=\"#anker6\">[6]<\/a> <span style=\"font-weight: 400\">Vgl. u. a. <\/span><a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/baerbock-und-roth-uebergeben-benin-bronzen-an-nigeria-101.html\"><span style=\"font-weight: 400\">https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/baerbock-und-roth-uebergeben-benin-bronzen-an-nigeria-101.html<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\"><span style=\"font-weight: 400\"> (letzter Aufruf am 22. Dezember 2022).<\/span><\/span>\n<p><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn7\"><a href=\"#anker7\">[7]<\/a> Vgl.&nbsp;Carroll, Stephanie Russo \/ Hudson, Maui \/ Chapman, Jan et al. (2019):&nbsp;\u201eDie CARE-Prinzipien f\u00fcr indigene Data Governance\u201c. DOI:<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.5995059\"> https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.5995059<\/a>; vgl. Carroll, Stephanie Russo \/ Garba, Ibrahim \/ Figueroa-Rodr\u00edguez, Oscar et al. (2022): \u201eThe CARE Principles for Indigenous Data Governance\u201c, in:&nbsp;<em>Data Science Journal 19 (43)<\/em>, S. 1\u201312. DOI:&nbsp;<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5334\/dsj-2020-043\">https:\/\/doi.org\/10.5334\/dsj-2020-043<\/a>.\n<p><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn8\"><a href=\"#anker8\">[8]<\/a> <span style=\"font-weight: 400\">Vgl. <\/span><a href=\"https:\/\/dig-hum.de\/ag-multilingual-dh\"><span style=\"font-weight: 400\">https:\/\/dig-hum.de\/ag-multilingual-dh<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\"> und <\/span><a href=\"https:\/\/dig-hum.de\/ag-empowerment\"><span style=\"font-weight: 400\">https:\/\/dig-hum.de\/ag-empowerment<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\"><span style=\"font-weight: 400\"> (letzter Aufruf am 22. Dezember 2022).<\/span><\/span>\n<p><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn9\"><a href=\"#anker9\">[9]<\/a> <span style=\"font-weight: 400\">Die Arbeitsgruppe ist auf Twitter unter <\/span><a href=\"https:\/\/twitter.com\/EmpowerDH\"><span style=\"font-weight: 400\">@empowerDH<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\"> zu finden und bloggt in Zukunft auf <\/span><a href=\"https:\/\/empowerdh.hypotheses.org\/\"><span style=\"font-weight: 400\">https:\/\/empowerdh.hypotheses.org\/<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\"><span style=\"font-weight: 400\"> (letzter Aufruf am 22. Dezember 2022).<\/span><\/span>\n<p><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn10\"><a href=\"#anker10\">[10]<\/a> <span style=\"font-weight: 400\">Die Arbeitsgruppe hat bereits w\u00e4hrend der DHd2022 unter <\/span><a href=\"https:\/\/twitter.com\/AGMLDH\"><span style=\"font-weight: 400\">@AGMLDH<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\"> \u00fcber das Konferenzgeschehen getwittert. Mittlerweile pr\u00e4sentiert sie sich auch unter <\/span><a href=\"https:\/\/m-l-d-h.github.io\/DHd-AG\/\"><span style=\"font-weight: 400\">https:\/\/m-l-d-h.github.io\/DHd-AG\/<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\"><span style=\"font-weight: 400\"> (letzter Aufruf am 22. Dezember 2022).<\/span><\/span>\n<p><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn11\"><a href=\"#anker11\">[11]<\/a> <span style=\"font-weight: 400\">Vgl. hierzu auch die von Lange \/ Kuper \/ M\u00fcller et al. 2022a erw\u00e4hnte Reaktion auf das Sarr-Savoy-Manifest 2018 von Pavis, Mathilde \/ Wallace, Andrea (2019): \u201eResponse to the 2018 Sarr-Savoy Report: Statement on Intellectual Property Rights and Open Access relevant to the digitization and restitution of African Cultural Heritage and associated materials\u201c, in:<\/span><i><span style=\"font-weight: 400\"> JIPI-TEC 10 (2)<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400\">, S. 115\u2013129.<\/span><span style=\"font-weight: 400\">&nbsp;DOI:<\/span><a href=\"https:\/\/dx.doi.org\/10.2139\/ssrn.3378200\"> <span style=\"font-weight: 400\">http:\/\/dx.doi.org\/10.2139\/ssrn.3378200<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\"><span style=\"font-weight: 400\">.<\/span><\/span>\n<p><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn12\"><a href=\"#anker12\">[12]<\/a> <span style=\"font-weight: 400\">Vgl. <\/span><span style=\"font-weight: 400\">Carroll, Stephanie Russo \/ Hudson, Maui \/ Chapman, Jan et al. (2019): <\/span><span style=\"font-weight: 400\">\u201e<\/span><span style=\"font-weight: 400\">Die CARE-Prinzipien f\u00fcr indigene Data Governance<\/span><span style=\"font-weight: 400\">\u201c<\/span><span style=\"font-weight: 400\">. DOI:<\/span><a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.5995059\"> <span style=\"font-weight: 400\">https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.5995059<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\"><span style=\"font-weight: 400\">.<\/span><\/span>\n<p><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn13\"><a href=\"#anker13\">[13]<\/a> <span style=\"font-weight: 400\">Vgl. hierzu auch Carroll, Stephanie \/ Garba, Ibrahim \/ Figueroa-Rodr\u00edguez, Oscar et al. (2022): <\/span><span style=\"font-weight: 400\">\u201eThe CARE Principles for Indigenous Data Governance\u201c, in: <em>Data Science Journal 19 (43)<\/em>, S. 1\u201312. DOI: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5334\/dsj-2020-043\">https:\/\/doi.org\/10.5334\/dsj-2020-043<\/a>.<\/span>\n<p><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn14\"><a href=\"#anker14\">[14]<\/a> Vgl. <a href=\"https:\/\/www.uni-potsdam.de\/de\/digital-humanities\/aktivitaeten\/dh-barcamp-2022\"><span style=\"font-weight: 400\">https:\/\/www.uni-potsdam.de\/de\/digital-humanities\/aktivitaeten\/dh-barcamp-2022<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\">. Nadine Sutor hat einige der Stipendiat*innen auf dem Barcamp f\u00fcr den DHd-Blog interviewt: <\/span><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=18269\"><span style=\"font-weight: 400\">https:\/\/dhd-blog.org\/?p=18269<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\">. Emilia Radmacher hat die Eindr\u00fccke des Barcamps in einem <\/span><a href=\"https:\/\/youtu.be\/rVl5wKQHT3w\"><span style=\"font-weight: 400\">Video<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\"><span style=\"font-weight: 400\"> eingefangen (letzter Aufruf am 22. Dezember 2022).<\/span><\/span>\n<p><\/p>\n<\/li>\n<li id=\"fn15\"><a href=\"#anker15\">[15]<\/a> <span style=\"font-weight: 400\">Vgl. den Call for Papers unter <\/span><a href=\"https:\/\/dhd2023.dig-hum.de\/index.php\/cfp\/\"><span style=\"font-weight: 400\">https:\/\/dhd2023.dig-hum.de\/index.php\/cfp\/<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400\"> (letzter Aufruf am 22. Dezember 2022).<\/span><\/li>\n<\/ol>\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Bibliografie der erw\u00e4hnten Beitr\u00e4ge auf der DHd2022:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Altenh\u00f6ner, Reinhard \/ Dieckmann, Lisa \/ M\u00fcnzmay, Andreas \/ Pratschke, Margarete \/ Primavesi, Patrick \/ Richts-Matthaei, Kristina \/ R\u00f6wenstrunk, Daniel \/ Schulz, Christoph \/ Stellmacher, Martha<\/strong> (2022): \u201eKultur \u2013 Daten \u2013 Kuratierung. Was speichern wir und wozu?\u201c, in: <em>DHd 2022. 8. Tagung des Verbands Digital Humanities im deutschsprachigen Raum <\/em><em>\u201e<\/em><em>Kulturen des digitalen Ged\u00e4chtnisses<\/em><em>\u201c<\/em><em>, Potsdam<\/em>. DOI: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.6328149\">https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.6328149<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Elwert, Frederik \/ Pons, Jessie<\/strong> (2022a): \u201eBr\u00fccken bauen f\u00fcr Buddha \u2013 Das Projekt \u201eDigitalisierung Gandharischer Artefakte\u201c (DiGA) und die Pelagios Working Group \u201eLinked Data Methodologies in Gandharan Buddhist Art and Texts\u201c, in: <em>DHd 2022. 8. Tagung des Verbands Digital Humanities im deutschsprachigen Raum <\/em><em>\u201e<\/em><em>Kulturen des digitalen Ged\u00e4chtnisses<\/em><em>\u201c<\/em><em>, Potsdam<\/em>. DOI: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.6327971\">https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.6327971<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Elwert, Frederik \/ Pons, Jessie<\/strong> (2022b): \u201eBr\u00fccken bauen f\u00fcr Buddha \u2013 Das Projekt \u201eDigitalisierung Gandharischer Artefakte\u201c (DiGA) und die Pelagios Working Group \u201eLinked Data Methodologies in Gandharan Buddhist Art and Texts\u201c, in: <em>DHd 2022. 8. Tagung des Verbands Digital Humanities im deutschsprachigen Raum <\/em><em>\u201e<\/em><em>Kulturen des digitalen Ged\u00e4chtnisses<\/em><em>\u201c<\/em><em>, Potsdam<\/em>. DOI: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.6322468\">https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.6322468<\/a> (Poster).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>High-Steskal, Nicole<\/strong> (2022): \u201eWhat\u02bcs in a name? Die Rolle der Sprache zur Kultivierung von inklusiven Zug\u00e4ngen zu Kulturerbe\u201c, in: <em>DHd 2022. 8. Tagung des Verbands Digital Humanities im deutschsprachigen Raum <\/em><em>\u201e<\/em><em>Kulturen des digitalen Ged\u00e4chtnisses<\/em><em>\u201c<\/em><em>, Potsdam<\/em>. DOI: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.6328031\">https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.6328031<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lange, Felix \/ Kuper, Heinz-G\u00fcnter \/ M\u00fcller, Anja \/ Amrhein, Kilian \/ Klindt, Marco \/ Nowicki, Anna-Lena<\/strong> (2022a): \u201eWho CAREs, really? Vom schwierigen Umgang mit digitalisierten Kulturg\u00fctern aus kolonialen Kontexten\u201c, in: <em>DHd 2022. 8. Tagung des Verbands Digital Humanities im deutschsprachigen Raum <\/em><em>\u201e<\/em><em>Kulturen des digitalen Ged\u00e4chtnisses<\/em><em>\u201c<\/em><em>, Potsdam<\/em>. DOI: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.6328071\">https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.6328071<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lange, Felix \/ Kuper, Heinz-G\u00fcnter \/ M\u00fcller, Anja \/ Amrhein, Kilian \/ Klindt, Marco \/ Nowicki, Anna-Lena<\/strong> (2022b): \u201eWho CAREs, really? Vom schwierigen Umgang mit digitalisierten Kulturg\u00fctern aus kolonialen Kontexten\u201c, in: <em>DHd 2022. 8. Tagung des Verbands Digital Humanities im deutschsprachigen Raum <\/em><em>\u201e<\/em><em>Kulturen des digitalen Ged\u00e4chtnisses<\/em><em>\u201c<\/em><em>, Potsdam<\/em>. DOI: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.6322518\">https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.6322518<\/a> (Poster).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Levi, Amalia S.<\/strong> (2022): \u201eFilling the Gaps: Digital Humanities as Restorative Justice\u201c. <em>Opening Keynote auf der DHd 2022. 8. Tagung des Verbands Digital Humanities im deutschsprachigen Raum <\/em><em>\u201e<\/em><em>Kulturen des digitalen Ged\u00e4chtnisses<\/em><em>\u201c<\/em><em>, Potsdam<\/em>. <a href=\"https:\/\/www.dhd2022.de\/opening-keynote\/\">https:\/\/www.dhd2022.de\/opening-keynote\/<\/a> (letzter Aufruf am 18. Januar 2023).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Moeller, Katrin \/ S\u00f6ring, Sibylle \/ Imeri, Sabine \/ Lemaire, Marina \/ Reichert, Nils<\/strong> (2022): \u201eEthisch \u2013 transparent \u2013 offen \u2013 Die CARE-Prinzipien und ihre Implikationen f\u00fcr geisteswissenschaftliche FDM-Services\u201c, in: <em>DHd 2022. 8. Tagung des Verbands Digital Humanities im deutschsprachigen Raum <\/em><em>\u201e<\/em><em>Kulturen des digitalen Ged\u00e4chtnisses<\/em><em>\u201c<\/em><em>, Potsdam<\/em>.<em> <\/em>DOI: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.6328105\">https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.6328105<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Passig, Kathrin<\/strong> (2022): \u201eRucksack oder Rechenzentrum\u201c.<em> Closing Keynote auf der DHd 2022. 8. Tagung des Verbands Digital Humanities im deutschsprachigen Raum <\/em><em>\u201e<\/em><em>Kulturen des digitalen Ged\u00e4chtnisses<\/em><em>\u201c<\/em><em>, Potsdam<\/em>.<em> <\/em><a href=\"https:\/\/www.dhd2022.de\/closing-keynote\/\">https:\/\/www.dhd2022.de\/closing-keynote\/<\/a> (letzter Aufruf am 18. Januar 2023).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zaagsma, Gerben<\/strong> (2022): \u201eThe Digital Archive and the Politics of Digitization\u201c, in: <em>DHd 2022. 8. Tagung des Verbands Digital Humanities im deutschsprachigen Raum <\/em><em>\u201e<\/em><em>Kulturen des digitalen Ged\u00e4chtnisses<\/em><em>\u201c<\/em><em>, Potsdam<\/em>. DOI: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.6328223\">https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.6328223<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Autorin: G. J. Elisabeth Mollenhauer (Rheinische-Friedrich-Wilhelms-Universit\u00e4t Bonn\/Universit\u00e4t zu K\u00f6ln) Der Blog-Beitrag ist im Rahmen meines Reisestipendiums f\u00fcr die 8. Jahrestagung des Verbands Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e. V. unter dem Titel \u201eKulturen des digitalen Ged\u00e4chtnisses\u201c (7. bis 11. M\u00e4rz 2022) entstanden. 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