{"id":18269,"date":"2022-08-25T09:25:00","date_gmt":"2022-08-25T07:25:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=18269"},"modified":"2022-08-25T11:38:35","modified_gmt":"2022-08-25T09:38:35","slug":"was-bedeuten-kulturdaten-und-open-science-fuer-dichmein-erstes-barcamp-und-vier-interviews","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=18269","title":{"rendered":"Was bedeuten Kulturdaten und Open Science f\u00fcr dich? Mein erstes Barcamp und vier Interviews"},"content":{"rendered":"\n<p>Nadine Sutor M.A, Bergische Universit\u00e4t Wuppertal<\/p>\n\n\n\n<p>Wir alle haben uns gefreut. Gefreut auf die DHd 2022<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> in Potsdam. Eine einw\u00f6chige Konferenz mit angeregten Diskussionen, Austausch, Vortr\u00e4gen, Panels und einem freshen Posterslam gefasst unter dem Tagungsmotto \u201eKulturen des digitalen Ged\u00e4chtnisses\u201c. Eine Veranstaltung zu der die fachwissenschaftliche DH-Community, bunt gemischt aus \u201eNewbies\u201c und \u201ealten Hasen\u201c aus allen Ecken der Republik (und nat\u00fcrlich aus \u00d6sterreich und der Schweiz) zusammenkommt. Doch es sollte nicht sein. Die Pandemie machte dem Programm- und Organisationsteam sowie allen Teilnehmer*innen einen Strich durch die Rechnung. Besonders bitter f\u00fcr den Nachwuchs, der sich um ein Stipendium<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> f\u00fcr die Reise in die gr\u00fcnste Hauptstadt Deutschlands<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> beworben hatte und reinschnuppern wollte in den bunten Zirkus der digitalen Geisteswissenschaften im deutschsprachigen Raum. Um den Anw\u00e4rterinnen und Anw\u00e4rtern die Gelegenheit f\u00fcr einen wissenschaftlichen Austausch untereinander zu erm\u00f6glichen, kamen die Verantwortlichen des Netzwerks digitale Geisteswissenschaften der Universit\u00e4t Potsdam und der FH-Potsdam auf eine tolle Idee. Sie veranstalteten f\u00fcr uns ein zweit\u00e4giges Barcamp zu dem Thema \u201eKulturdaten in Datenkulturen: Digital Humanities als kulturelle Praxis\u201c<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a><em>.<\/em> DIE Chance um in einen interdisziplin\u00e4ren Diskurs \u00fcber Kulturdaten zu treten, neue Perspektiven und Ideen kennenzulernen und nat\u00fcrlich etwas Zeit f\u00fcr ein wenig Sightseeing in der Residenzstadt Potsdam!<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h3><strong>Recap: Zwei Sessions meiner Wahl<\/strong><\/h3>\n<p>In einer sehr spannenden Session zu der Frage, wie man <strong>Kulturdaten und Korpora f\u00fcr die eigene Forschung findet<\/strong> <strong>und erschlie\u00dft<\/strong> ging es unter anderem um das Thema Datenschutz, das schlussendlich zu einer Grundsatzdiskussion \u00fcber Open Science f\u00fchrte. Gegenstand des Projekts von Rebekka Borges war die Erstellung eines Korpus von Telegramchats durch Coronaleugner*innen. Mit Hilfe von Machine Learning wurde ein Klassifikator entwickelt, der Nachrichten in coronaleugnerisch und nicht-coronaleugnerisch kategorisieren kann. Die Anwendung einer solchen Technologie f\u00fchrte zu der Anschlussfrage, ob man Daten aus social media wie Reddit oder Telegramgruppen <em>crawlen<\/em>, weiterverarbeiten, aufbereiten und f\u00fcr Forschungszwecke publizieren und nachnutzbar machen darf? Es ist eine Grauzone. Sobald wir uns auf einer dieser oder vergleichbaren Plattform registrieren, geben wir automatisch unsere pers\u00f6nlichen Daten preis. Wir als User*innen geben das Urheberrecht ab sobald wir (z.B. bei Telegram) Nachrichten abschicken und Inhalte posten. Damit ist es jede*m erlaubt, diese Nachrichten in irgendeiner Art zu nutzen. Wir als reflektierte Wissenschaftler*innen m\u00fcssen uns selbst hinterfragen, ob wir nicht doch respektvoll mit den Daten anderer umgehen sollten.<a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2022\/05\/Logo-DHd2022.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-17839 alignright\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2022\/05\/Logo-DHd2022-300x184.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"184\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2022\/05\/Logo-DHd2022-300x184.png 300w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2022\/05\/Logo-DHd2022-1024x628.png 1024w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2022\/05\/Logo-DHd2022-768x471.png 768w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2022\/05\/Logo-DHd2022.png 1465w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Diskussionsrunde \u00fcber die <strong>Visualisierung von Kulturdaten<\/strong> war f\u00fcr mich pers\u00f6nlich interessant, da ich selbst bis dato noch nicht so viel Erfahrung mit diesem Thema habe. Um mein Wissen auf diesem Gebiet zu erweitern, habe ich mich im Vorfeld des Barcamps f\u00fcr einen Austausch mit anderen Interessierten eingesetzt und das Thema als Session im Etherpad f\u00fcr potentielle Themenvorschl\u00e4ge notiert. Welche Rolle spielen Visualisierungen in euren Projekten? Mit welcher Art von Visualisierungen habt ihr es zu tun? Was wird visualisiert? Wo gibt es Probleme bei der Visualisierung von Kulturdaten? Was bringen Visualisierungen f\u00fcr einen Mehrwert? Inwieweit tragen Visualisierungen zum Erschlie\u00dfungs- und Erkenntnisprozess bei? Wie sich herausstellte war ich nicht die einzige, die sich bisher wenig Gedanken \u00fcber die visuelle Darstellung von Kulturdaten gemacht hat. Bei einigen spielt diese Komponente eine eher untergeordnete, unterst\u00fctzende oder (noch) gar keine Rolle. Die Diskussion \u00fcber den Einsatz von Software und Tools wie z.B. Gephi<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a>, d3js<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> oder DARIAH-DE Geo-Browser<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> war insbesondere f\u00fcr diejenigen hilfreich, die sich mit Visualisierungen zuk\u00fcnftig mehr besch\u00e4ftigen m\u00f6chten.<\/p>\n<h3><strong>Interviews<\/strong><\/h3>\n<p>Dieser Beitrag \u00fcber zwei tolle und aufregende Tage in Potsdam soll nicht nur meine pers\u00f6nlichen Eindr\u00fccke des Barcamps wiedergeben. Um ein breites Stimmungsbild einzufangen habe ich vor Ort Interviews mit drei Stipendiatinnen und einem Stipendiaten gef\u00fchrt und sie nach ihren Erfahrungen aber auch W\u00fcnschen und Erwartungen befragt.<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Jana Klinger (Bergische Universit\u00e4t Wuppertal)<a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2022\/08\/jana_klinger.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-18271 size-medium\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2022\/08\/jana_klinger-e1660557524825-300x295.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"295\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2022\/08\/jana_klinger-e1660557524825-300x295.png 300w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2022\/08\/jana_klinger-e1660557524825-50x50.png 50w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2022\/08\/jana_klinger-e1660557524825.png 646w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/><\/strong><strong>Studentische Hilfskraft: Master Anglistik\/Amerikanistik, Geschichte<br \/><\/strong><strong>Stipendiatin des Vereins \u201eGeistes- und kulturwissenschaftliche Forschungsinfrastrukturen\u201c <\/strong><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li><em>Inwieweit ist die DHd f\u00fcr dich als Veranstaltung wichtig?<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p>In erster Linie ging es mir um den wissenschaftlichen Austausch. Ich wollte sehen, wo die Interessen der Wissenschaftler*innen liegen und mit welchen thematischen Schwerpunkten sie sich besch\u00e4ftigen. Dadurch wollte ich meinen Blick auf die DH erweitern, da ich bislang sehr stark von den in Wuppertal bearbeiteten Themen gepr\u00e4gt bin.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><em>Was war deine Motivation, dich f\u00fcr ein Stipendium zu bewerben?<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p>Urspr\u00fcnglich sind wir alle davon ausgegangen, dass die DHd-Konferenz vor Ort in Potsdam stattfinden wird. Daher war mein Gedanke zu Beginn, dass die (mit einigen Kosten verbundene) Teilnahme an der DHd durch das Stipendium f\u00fcr mich umsetzbar w\u00fcrde. Als dann die Tagung kurzfristig in den remote-Modus verlegt wurde, konnte ich auch ohne finanzielle Unterst\u00fctzung teilnehmen. Umso sch\u00f6ner war es nun in Form des Barcamps und mit Unterst\u00fctzung des Stipendiums die M\u00f6glichkeit zu bekommen, den fachwissenschaftlichen und sozialen Austausch auch nochmal in Pr\u00e4senz \u201enachzuholen\u201c.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><em>Welche Sessions hat dir mit Blick auf dein Projekt\/deine Arbeit am meisten gebracht?<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p>Sowohl die Session zu dem Thema \u201eVisualisierung von Kulturdaten\u201c als auch zu \u201eFragen der Kategorienbildung f\u00fcr Kulturdaten\u201c waren f\u00fcr mein eigenes Masterthesis-Projekt sehr hilfreich. Die Session zu der Frage, wo und wie man Korpora f\u00fcr die eigene Forschung findet und erschlie\u00dft, als auch der Mini-Hackathon haben mir neue Perspektiven auf die DH aufgezeigt und Ideen f\u00fcr zuk\u00fcnftige Arbeiten gegeben.<strong>\u00a0<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_18270\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2022\/08\/elisabeth_mollenhauer.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-18270\" class=\"wp-image-18270 size-medium\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2022\/08\/elisabeth_mollenhauer-e1660559085127-300x298.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"298\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2022\/08\/elisabeth_mollenhauer-e1660559085127-300x298.png 300w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2022\/08\/elisabeth_mollenhauer-e1660559085127-150x150.png 150w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2022\/08\/elisabeth_mollenhauer-e1660559085127-50x50.png 50w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2022\/08\/elisabeth_mollenhauer-e1660559085127.png 593w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-18270\" class=\"wp-caption-text\"><em>CC BY-NC-SA by <br \/>Andreas Mertgens<\/em><\/p><\/div>\n<p><strong>Elisabeth Mollenhauer (Universit\u00e4t zu K\u00f6ln, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universit\u00e4t Bonn) Kunstgeschichte<br \/><\/strong><strong>Wissenschaftliche Hilfskraft (WHB) am Data Center for Humanities (DCH)<br \/><\/strong><strong>Stipendiatin des Verbands<\/strong><a href=\"http:\/\/www.dig-hum.de\/\"><strong> \u201eDigital Humanities im deutschsprachigen Raum e.V.<\/strong><\/a><strong>\u201c<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li><em>Inwieweit ist die DHd f\u00fcr dich als Veranstaltung wichtig?<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p>Die DHd-Konferenz als Ort, an dem viele Fachwissenschaftler*innen zusammenkommen ist f\u00fcr mich als potenzieller Nachwuchs wichtig, da ich hier nicht nur Kontakte kn\u00fcpfen, sondern auch viel Technisches lernen kann. Die Tagung rund um die Digital Humanities im deutschsprachigen Raum bildet f\u00fcr mich, die ich aus der Kunstgeschichte komme und das Fach studiere, interessante Schnittstellen im Bereich (digitale) Sammlungen und Archive. F\u00fcr mich pers\u00f6nlich geht es darum, diesbez\u00fcglich Fu\u00df fassen zu k\u00f6nnen in der DH-Landschaft.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><em>Was hast du aus diesen zwei Tagen mitgenommen?<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p>Ich kannte das Format Barcamp bereits. Mich hat es sehr gefreut, viele neue Menschen kennen zu lernen und in einen wissenschaftlichen Austausch treten zu k\u00f6nnen, sowohl innerhalb der Kunstgeschichte \u2013 eine Kunsthistorikerin aus M\u00fcnchen war ja auch dabei \u2013 als auch interdisziplin\u00e4r.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><em>Was hat das Thema \u201eOpen Science\u201c f\u00fcr dich pers\u00f6nlich f\u00fcr eine Relevanz?<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p>Am Data Center for the Humanities (DCH) in K\u00f6ln, das ich als wissenschaftliche Hilfskraft unterst\u00fctze, spielt dieses Thema im Forschungsdatenmanagement eine bedeutende Rolle. Open Science ist ein wichtiges Paradigma, \u00fcber das ich noch mehr lernen m\u00f6chte \u2013 aber auch dar\u00fcber, welche Einschr\u00e4nkungen es gegebenenfalls gibt.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Lena Fr\u00f6mmel (Universit\u00e4t Paderborn)<br \/>Musikwissenschaft, Schwerpunkt digitale Edition<a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2022\/08\/lena_froemmel_2.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-18273 size-medium\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2022\/08\/lena_froemmel_2-e1660557645164-300x294.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"294\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2022\/08\/lena_froemmel_2-e1660557645164-300x294.png 300w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2022\/08\/lena_froemmel_2-e1660557645164-50x50.png 50w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2022\/08\/lena_froemmel_2-e1660557645164.png 634w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/><\/strong><strong>Stipendiatin des Konsortiums <\/strong><a href=\"https:\/\/nfdi4culture.de\/\"><strong>\u201eNFDI4Culture\u201c<\/strong><\/a><\/p>\n<ol>\n<li><em>Welche Relevanz hat das Thema \u201eOpen Science\u201c f\u00fcr dich pers\u00f6nlich?<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p>F\u00fcr mich spielen die Aspekte Vertrauen und Verantwortung eine wichtige Rolle in der Diskussion rund um Open Science. Es geht nicht nur um die eigene Forschung, die im Fokus steht, und die Frage, was deren Nutzen ist. Es geht auch um die Frage, wie diese f\u00fcr andere nutzbar ist. Wie kann ich meine eigene Forschung \u00f6ffentlich sichtbar und f\u00fcr die interessierte \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich machen? Sie soll Anwendung finden und in den wissenschaftlichen Diskurs mit aufgenommen werden. <br \/>Open Science kann hierzu Wege anbieten.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><em>F\u00fcr welche Sessions hast du dich entschieden und warum?<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Session zu Fragen der Kategoriebildung f\u00fcr Kulturdaten war ein sch\u00f6ner Einstieg. Es ist ein Thema, \u00fcber das man im Arbeitsalltag selten nachdenkt. Die Session hat gezeigt, wie wichtig es jedoch ist, sich der Kategorien bewusst zu machen, da wir unterbewusst viel mit ihnen arbeiten. Dar\u00fcber hinaus war es sehr interessant zu sehen, wie diese Kategorien auch \u00fcber Disziplingrenzen hinweg ineinandergreifen.<\/p>\n<p>In der Session zu Software als Kulturdaten wurden Fragen diskutiert, die Ber\u00fchrungspunkte mit meiner eigenen Arbeit haben. Mit der Bezeichnung als \u201eKulturdaten\u201c geht eine Wertung einher und das Ziel, die entsprechenden Daten zu bewahren. Bei digitaler Edition stellt sich zwangsl\u00e4ufig die Frage, wie sie (sowohl die Daten als auch die technische Infrastruktur) auch nach Jahren noch nutzbar ist. Was bleibt davon erhalten? Mit Fragen wie &#8222;Welches Interesse hat die Gesellschaft, welches die Forschung?&#8220; wurden auch allgemeinere Fragen im Kontext von Software und Kulturdaten diskutiert.<\/p>\n<p>In der spontan eingeworfenen Session zu der Frage, wer spricht wie \u00fcber Kulturdaten, konnte ich gut an (meine) Forschung der Gender Studies in der Musikwissenschaft ankn\u00fcpfen. Ich fand es interessant, den unterschiedlichen Umgang der F\u00e4cher mit entsprechenden Themen und Fragestellungen zu sehen. F\u00fcr mich pers\u00f6nlich bildete diese Session einen (ungeplanten) roten Faden, der sich durch das Barcamp zieht, sehr sch\u00f6n ab. Dazu mehr in meinem Bericht auf dem NFDI4Culrure Portal<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a>.<\/p>\n<p>Die vierte und letzte Session, die ich selbst moderiert habe, hat sowohl die Vorz\u00fcge als auch Herausforderungen von Visualisierung von Kulturdaten thematisiert. Das Gespr\u00e4ch mit den anderen Stipendiat*innen hat unter anderem gezeigt, wie Visualisierung in den unterschiedlichen Projekten behandelt wird und welche Priorit\u00e4t ihr beigemessen wird. Daraus ist eine kleine Sammlung vielf\u00e4ltiger Visualisierungstools entstanden, um den ersten Einblick in M\u00f6glichkeiten der Visualisierung f\u00fcr die Teilnehmer*innen zu vertiefen, die bis dahin noch gar nicht damit zu tun hatten.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><em>Wenn du erneut an einem Barcamp teilnehmen k\u00f6nntest, zu welchem Thema<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p>Ich w\u00fcrde mir ein Barcamp rund um das Thema Open Science und das Verh\u00e4ltnis von CARE- und FAIR-Prinzipien w\u00fcnschen. Mir geht es hier um eine Sensibilisierung f\u00fcr beide Konzepte. Besonders wichtig ist mir dabei die Frage, welche Verantwortung ich selbst als Forscherin habe, wenn ich meine Forschung pr\u00e4sentieren und die daraus resultierenden Ergebnisse zur Verf\u00fcgung stellen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Kevin Wunsch (TU Darmstadt)<a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2022\/08\/kevin_wunsch.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-18272 size-medium\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2022\/08\/kevin_wunsch-e1660557746678-298x300.png\" alt=\"\" width=\"298\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2022\/08\/kevin_wunsch-e1660557746678-298x300.png 298w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2022\/08\/kevin_wunsch-e1660557746678-150x150.png 150w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2022\/08\/kevin_wunsch-e1660557746678-50x50.png 50w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2022\/08\/kevin_wunsch-e1660557746678.png 626w\" sizes=\"auto, (max-width: 298px) 100vw, 298px\" \/><\/a><br \/>Zentrum f\u00fcr digitale Edition<br \/>Stipendiat der <a href=\"https:\/\/lisa.gerda-henkel-stiftung.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gerda Henkel Stiftung<\/a><\/strong><\/p>\n<ol>\n<li><em>Was hast du aus diesen zwei Tagen mitgenommen?<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p>Ich bin offen in das Barcamp reingegangen und wollte mich bewusst mit neuen Diskussionsthemen besch\u00e4ftigen. Die Veranstaltung habe ich genutzt, um mich und meine Standpunkte zu bestimmten Themen selbst einmal zu hinterfragen und vor dem Hintergrund neuer, anderer Ideen zu reflektieren.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><em>F\u00fcr welche Sessions hast du dich entschieden und warum?<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Entscheidung f\u00fcr die Teilnahme an der Session zu der Thematik \u201eGed\u00e4chtnis &amp; Kulturdaten\u201c war geleitet von den eigenen Interessen. Etwas Vorwissen hatte ich bereits, wollte auf dem Barcamp aber noch mehr \u00fcber die Inhalte erfahren und in einen Austausch mit den anderen Stipendiatinnen und Stipendiaten treten.<\/p>\n<p>In der Session zu Software als Kulturdaten wurden Fragen diskutiert, die insbesondere den Aspekt der Verantwortlichkeit fokussieren. Zu dieser Thematik hat sich am zweiten Tag des Barcamps spontan eine eigene Session entwickelt: Wer spricht \u00fcber Kulturdaten und wie k\u00f6nnen wir das Feld derer erweitern, die sich beteiligen? Das Format des Barcamps erlaubt flexible und spontane \u00c4nderungen am sonst starren Tagungsablauf. Die Session war haupts\u00e4chlich wegen des offenen und des respektvollen Umgangs miteinander eine der sch\u00f6nsten &#8222;Tagungserfahrungen&#8220;. Die eigene spontane Session zeigt wiederum die Dynamik und die Spontanit\u00e4t, die sich aus dem Barcamp heraus entwickelt hat.<\/p>\n<p>Die Session \u00fcber Methoden zu Visualisierungen von Kulturdaten habe ich gew\u00e4hlt, da diese Komponente in meinem eigenen Projekt bis jetzt eher zweitrangig ist und dort bis dato eine unterst\u00fctzende Rolle spielt. Interaktive Visualisierungen, die die Nutzerinnen und Nutzer einbinden, also partizipierend sind und die sich sogar aktiv generieren lassen, finde ich spannend und hoffe diese zuk\u00fcnftig breiter einbringen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><em>Warst du vorher schon einmal in Potsdam? Wie hat dir die Stadt gefallen? Woran erinnerst du dich am liebsten? (Abseits des offiziellen Programms)<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p>Ich war schon zweimal in Potsdam. Einmal im Jahr 2008 und einmal im Jahr 2010. Die Erinnerungen reichen allerdings nicht \u00fcber Sanssouci und Regen hinaus. Zumindest der letzte Teil ist mir auf dem Barcamp auch in Erinnerung geblieben, der Besuch in Sanssouci war ganz anders als der Schulbesuch vor beinahe 10 Jahren: Der Guide lustiger, wenn auch mit mancher historischen Ungenauigkeit, war die F\u00fchrung durchaus informativ und hinterl\u00e4sst bleibenden Eindruck. Dar\u00fcber hinaus bleiben mir die lebhaften Diskussionen, das respektvolle Miteinander, die neuen Einblicke, aber auch das Gef\u00fchl &#8222;unter Gleichgesinnten&#8220; zu sein in Erinnerung. Ich hoffe die Gruppe als solche wiederzutreffen.<\/p>\n<h3><br \/><strong>Open Science \u2013 Chancen und Grenzen<\/strong><\/h3>\n<p>Abgerundet wurde das Barcamp mit einem spannenden Vortrag von Guido Scherp \u00fcber <strong>Open Science<\/strong>. Open Science b\u00fcndelt idealerweise \u201eStrategien und Verfahren, die darauf abzielen, die Chancen der Digitalisierung konsequent zu nutzen, um alle Bestandteile des wissenschaftlichen Prozesses \u00fcber das Internet \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich, nutzbar und nachvollziehbar zu machen. Damit sollen Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft neue M\u00f6glichkeiten im Umgang mit wissenschaftlichen Erkenntnissen er\u00f6ffnet werden.\u201c<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a> Drei Perspektiven, die nicht nur Institutionen und Wissenschaftler*innen, sondern auch technische Infrastrukturen fokussieren, spielen bei Open Science eine wichtige Rolle:<\/p>\n<ol>\n<li><em>Innerwissenschaftliche Perspektive: Zur Nutzung und \u00d6ffnung der Wissenschaft in sich selbst<\/em><\/li>\n<li><em>Au\u00dfenwissenschaftliche Dimension: \u00d6ffnung der Wissenschaft nach au\u00dfen, die Gesellschaft wird mit eingebunden.<\/em><\/li>\n<li><em>Technologien: Was man da tut, macht man aus einer digitalen Infrastruktur heraus, die ebenfalls offen und transparent sein sollte. Wie ist das umsetzbar? Auf Basis welcher digitalen Infrastruktur wird geforscht und publiziert?<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p>Guido Scherp stellte die Herausforderungen, die mit dem Anspruch an eine offene Wissenschaft einhergehen, in seinem Ignition Talk sehr pr\u00e4gnant heraus. Neben kaum vorhandener Zeit sich mit Konzept und Prinzipien von Open Science ausf\u00fchrlich zu besch\u00e4ftigen, einer fehlenden Unterst\u00fctzung bei der thematischen Auseinandersetzung fehlen oft auch digitale Kompetenzen im Bereich Forschungsdatenmanagement. Dar\u00fcber hinaus gebe es zu wenig Anreize. Kriterien wie Transparenz, Zug\u00e4nglichkeit, Nachvollziehbarkeit, Nachnutzbarkeit und offene Kommunikation finden au\u00dferdem kaum Ber\u00fccksichtigung im wissenschaftlichen Bewertungssystem.<\/p>\n<p>Er verwies aber auch auf Chancen, die sich ergeben, wenn sowohl Wissenschaflter*innen als auch Forschungseinrichtungen und Kompetenzzentren den Versuch unternehmen, zu einem allgemeing\u00fcltigen Konsens \u00fcber Open Science, zu einer sich gegenseitig unterst\u00fctzenden Kooperation finden und vor allem miteinander kommunizieren. F\u00fcr die\/den einzelne\/n Forscher*in erm\u00f6glicht Open Science eine gr\u00f6\u00dfere Sichtbarkeit der wissenschaftlichen Arbeit \u2013 \u00a0auch au\u00dferhalb der Community. Mit der Einhaltung von Kriterien und Regeln, wie beispielsweise den FAIR und CARE-Prinzipien vergr\u00f6\u00dfert sich der Impact und f\u00f6rdert zugleich den Wissenstransfer. Dar\u00fcber hinaus ergeben sich mehr Optionen f\u00fcr die Publikation, beispielsweise im Rahmen von Open Access und die drei \u201eWege\u201c<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a>, was den Wissenschaflter*innen zugleich mehr Kontrolle \u00fcber die eigene Ver\u00f6ffentlichung bietet.<\/p>\n<h3><strong>Open Humanities, Open Culture \u2013 DHd 2023<\/strong><\/h3>\n<p>Open Science beschleunigt den wissenschaftlichen Fortschritt, wenn Forschungsergebnisse schneller verf\u00fcgbar sind. Es steigert das Vertrauen in die Forschung und erh\u00f6ht die Effizienz. Eine offene Wissenschaft bedeutet auch, dass man die Qualit\u00e4t der Forschung besser beurteilen kann. Open Science als zus\u00e4tzlicher Baustein im wissenschaftlichen Arbeitsprozess ist ein relevantes und brisantes Thema, welches alle Disziplinen und F\u00e4cher betrifft. Es ist zu beobachten, dass der Diskurs um eine offene und transparente Wissenschaft auch eine zunehmende und gr\u00f6\u00dfere Beachtung in den Digital Humanities findet. Dort soll uns Open Science auf \u201eaktuelle Diskussionen um die Reproduzierbarkeit von Forschung bei Offenlegung von Daten und Code [\u2026]\u201c<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a> aufmerksam machen. Die DHd-Konferenz am Standort Trier\/Luxemburg im kommenden Jahr wird sich u.a. mit Fragen rund um Chancen und Herausforderungen einer nachvollziehbaren und kommunikativen Wissenschaft drehen, \u201em\u00f6chte aber auch eine Diskussion \u00fcber die besonderen Bedingungen der Offenheit in den Geisteswissenschaften anregen.\u201c<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a><\/p>\n<h3><strong>Fazit<\/strong><\/h3>\n<p>Da es f\u00fcr mich das erste Barcamp war, bin ich offen in diese zwei sehr ereignisreichen Tage reingegangen. Ich hatte zwar eine gewisse Vorstellung, wollte das Programm jedoch einfach auf mich zukommen lassen. Die zahlreichen Sessions zu je unterschiedlichen Themen haben mir die Entscheidung nicht leicht gemacht. Nicht nur fachlich, sondern auch sozial konnte ich viel mitnehmen. Durch den Austausch untereinander lernte ich neue Perspektiven kennen und konnte das ein oder andere Thema noch einmal aus einer anderen Sichtweise betrachten, die ich zuvor noch nicht kannte. Ich glaube ich spreche f\u00fcr alle wenn ich sage, dass ich sehr froh und gl\u00fccklich dar\u00fcber bin, nach so langer Zeit mal wieder in einen offenen Diskurs mit Menschen zu treten, die sich nicht virtuell hinter dem Bildschirm befinden. Ein derartiges Format f\u00fcr den wissenschaftlichen Nachwuchs kann ich mir sehr gut auf einer der kommenden DHd-Tagungen oder vergleichbaren Veranstaltungen vorstellen.<\/p>\n<p>Es war sch\u00f6n zu sehen, dass die Diskussion \u00fcber Open Science auch im diesj\u00e4hrigen Barcamp aufgenommen wurde und in der einen oder anderen Session mal mehr mal weniger zum Vorschein kam. Denn auch wir als noch junge Generation von \u201eDigital Humanists\u201c haben uns gefragt, inwieweit wir in unseren Forschungskontexten Ankn\u00fcpfungspunkte sehen und wo wir selbst bereits mit Open Science zu tun haben. Wie k\u00f6nnen wir f\u00fcr unsere Arbeit ganz pers\u00f6nliche Chancen aber auch Grenzen, zum Beispiel mit Blick auf die Bereitstellung und Verf\u00fcgbarmachung von Forschungsergebnissen, fr\u00fchzeitig erkennen? Inwieweit stehen wir selbst in der Verantwortung? Wo gibt es bereits best-practices? Es wird also mehr als nur eine spannende Diskussion bei der kommenden Konferenz oder Tagung geben, bei der sich sicher einige von uns wiedersehen werden \u2013 hoffentlich vor Ort und in persona \ud83d\ude42<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Offizielle Website mit Programm und Ank\u00fcndigung der DHd2022 in Potsdam zum Thema \u201eKulturen des digitalen Ged\u00e4chtnisses\u201c <a href=\"https:\/\/www.dhd2022.de\/\">https:\/\/www.dhd2022.de\/<\/a> (25.07.2022).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> \u00dcbersicht der Stipendiatinnen und Stipendiaten: <a href=\"https:\/\/www.dhd2022.de\/stipendiat_innen\/\">https:\/\/www.dhd2022.de\/stipendiat_innen\/<\/a> (25.07.2022).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Im Jahr 2022 belegte Potsdam im Ranking den ersten Platz mit 33,03 Quadratmetern pro Einwohner. Online nachzulesen unter: <a href=\"https:\/\/www.holidu.de\/magazine\/10-grosstaedte-deutschlands-mit-der-meisten-gruenflaeche\">https:\/\/www.holidu.de\/magazine\/10-grosstaedte-deutschlands-mit-der-meisten-gruenflaeche<\/a> (25.07.2022)<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Offizielles Programm des Barcamps: <a href=\"https:\/\/www.uni-potsdam.de\/de\/digital-humanities\/aktivitaeten\/dh-barcamp-2022\">https:\/\/www.uni-potsdam.de\/de\/digital-humanities\/aktivitaeten\/dh-barcamp-2022<\/a> (25.07.2022).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> <a href=\"https:\/\/gephi.org\/\">https:\/\/gephi.org\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> <a href=\"https:\/\/d3js.org\/\">https:\/\/d3js.org\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> <a href=\"https:\/\/geobrowser.de.dariah.eu\/\">https:\/\/geobrowser.de.dariah.eu\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Voraussichtlich Anfang September online.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Die ausf\u00fchrliche Definition zu <em>Open Science<\/em> ist zu finden auf der Website von openall.info unter <a href=\"https:\/\/openall.info\/open-culture-offene-kultur\/open-science\/\">https:\/\/openall.info\/open-culture-offene-kultur\/open-science\/<\/a> (25.07.2022).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Wege der Open-Access-Publikation. Schaubild und Erkl\u00e4rung online auf der Website des <em>open access networks<\/em> verf\u00fcgbar unter: <a href=\"https:\/\/open-access.network\/informieren\/open-access-grundlagen\/open-access-gruen-und-gold\">https:\/\/open-access.network\/informieren\/open-access-grundlagen\/open-access-gruen-und-gold<\/a> (26.07.2022).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Zitat aus dem Call for Papers zur DHd 2023 mit dem Tagungsmotto <em>Open Humanities, Open Culture<\/em>: <a href=\"https:\/\/dhd2023.dig-hum.de\/index.php\/cfp\/\">https:\/\/dhd2023.dig-hum.de\/index.php\/cfp\/<\/a> (25.07.2022).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Ebd.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nadine Sutor M.A, Bergische Universit\u00e4t Wuppertal Wir alle haben uns gefreut. Gefreut auf die DHd 2022[1] in Potsdam. Eine einw\u00f6chige Konferenz mit angeregten Diskussionen, Austausch, Vortr\u00e4gen, Panels und einem freshen Posterslam gefasst unter dem Tagungsmotto \u201eKulturen des digitalen Ged\u00e4chtnisses\u201c. Eine Veranstaltung zu der die fachwissenschaftliche DH-Community, bunt gemischt aus \u201eNewbies\u201c und \u201ealten Hasen\u201c aus allen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":236,"featured_media":18279,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[642],"tags":[252,33,1277,796,1518,532,143],"class_list":["post-18269","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-interview","tag-barcamp","tag-digital-humanities","tag-kulturdaten","tag-nachwuchsfoerderung","tag-open-humanities","tag-open-science","tag-stipendien"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18269","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/236"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18269"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18269\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18311,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18269\/revisions\/18311"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/18279"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18269"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18269"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18269"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}