{"id":17014,"date":"2021-11-23T08:38:26","date_gmt":"2021-11-23T07:38:26","guid":{"rendered":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=17014"},"modified":"2021-11-23T08:38:26","modified_gmt":"2021-11-23T07:38:26","slug":"einbindung-des-wissenschaftlichen-nachwuchses-der-1-clariah-de-young-researcher-infrastruktur-pitch-auf-der-vdhd2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=17014","title":{"rendered":"Einbindung des wissenschaftlichen Nachwuchses: Der 1. CLARIAH-DE Young Researcher Infrastruktur-Pitch auf der vDHd2021"},"content":{"rendered":"\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>Veranstaltungsbericht<\/strong><\/h2>\n<p>\u00a0<\/p>\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2021\/02\/CLARIAH-DE-at-vDHd.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-15218 aligncenter\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2021\/02\/CLARIAH-DE-at-vDHd-300x91.png\" alt=\"\" width=\"613\" height=\"186\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2021\/02\/CLARIAH-DE-at-vDHd-300x91.png 300w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2021\/02\/CLARIAH-DE-at-vDHd.png 717w\" sizes=\"auto, (max-width: 613px) 100vw, 613px\" \/><\/a><\/p>\n\n\n<h2><span style=\"font-weight: 400;\">Idee und Zielsetzung<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der Erfolg digitaler Forschungsdateninfrastrukturen steht und f\u00e4llt mit ihrer Community. Daher ist es wichtig, ihre Bekanntheit zu erh\u00f6hen, um m\u00f6glichst umfassend genutzt zu werden. Um die Bekanntheit im Bewusstsein der Nutzenden m\u00f6glichst fr\u00fch zu verankern, bietet es sich an, bereits den wissenschaftlichen Nachwuchs anzusprechen. Effektiv kann dies sicher in der Lehre an Universit\u00e4ten und Hochschulen geschehen, doch auch Veranstaltungen an Instituten, Akademien und Bibliotheken stellen geeignete Plattformen dar. Werden diese Veranstaltungen im Rahmen bekannter Konferenzen durchgef\u00fchrt, erh\u00f6ht sich ihre Aufmerksamkeit. Eine solche bekannte Konferenz ist die j\u00e4hrlich stattfindende Tagung des <a href=\"https:\/\/dig-hum.de\/\">Verbandes Digital Humanities im deutschsprachigen Raum<\/a> (DHd), die im Jahre 2021 als virtuelle <a href=\"https:\/\/vdhd2021.hypotheses.org\/\">vDHd2021-Konferenz<\/a> stattfand.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Auch das Projekt <a href=\"https:\/\/www.clariah.de\/\">CLARIAH-DE<\/a> hat an dieser Konferenz teilgenommen und seine Veranstaltung ganz dem wissenschaftlichen Nachwuchs gewidmet. In der Konzeption der Konferenz und durch das Projektthema \u201cExperimente\u201d bot es sich an, von \u00fcblichen Dienstleistungs- oder Werkzeugpr\u00e4sentationen durch Vortr\u00e4ge oder Poster abzuweichen: es entwickelte sich die Idee des 1. CLARIAH-DE Young Researcher Infrastruktur-Pitch mit Best-Pitch-Award!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Ausschlie\u00dflich Nachwuchsforschende[1]<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> sollten hier ihre Forschungsprojekte oder Projektideen in Bezug auf ihre aktuelle oder angedachte Verwendung von Forschungsdateninfrastrukturen in kurzen Beitr\u00e4gen (Pitches) anschaulich vorstellen (zum genauen Themenspektrum vgl. Einreichung und Call).<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> Um dem Nachwuchs noch mehr B\u00fchne zu bieten, sollten die Pitches von einer Diskussion der Beitragenden gefolgt werden. Zum Abschluss sollte dann die Diskussion f\u00fcr das Plenum ge\u00f6ffnet, \u00fcber den besten Beitrag abgestimmt und schlie\u00dflich der Award verliehen werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr CLARIAH-DE er\u00f6ffnet ein solches Event die M\u00f6glichkeit, direkt mit dem wissenschaftlichen Nachwuchs in Kontakt und ins Gespr\u00e4ch zu kommen sowie gleichzeitig einen Einblick in Forschungst\u00e4tigkeiten und W\u00fcnsche desselben zu erlangen. Dieser Einblick kann in Bezug zum eigenen Serviceportfolio gesetzt werden, um zu evaluieren, welche weiteren Angebote in der Community gebraucht oder ausgebaut werden, wo Werbema\u00dfnahmen verst\u00e4rkt werden m\u00fcssen und welche Services besonders h\u00e4ufig genutzt und positiv aufgenommen werden.<\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h2><span style=\"font-weight: 400;\">Einreichung und Call<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wie f\u00fcr Konferenzen \u00fcblich, ist die Idee alleine nicht ausreichend; entsprechend der Konferenzrichtlinien wurde eine Einreichung verfasst, deren Qualit\u00e4t das vDHd2021-Organisationsteam \u00fcberzeugte und vorzeitig angenommen wurde, da sie in Teilen ihrer Anlage als durchaus zeitkritisch zu betrachten war. Denn um eine oben erw\u00e4hnte Auswahl an NachwuchswissenschaftlerInnen f\u00fcr die Pitches zu erhalten, wurde ein Call for Contributions ver\u00f6ffentlicht, in dem Nachwuchsforschende direkt angesprochen und zur Einreichung eines Abstracts ermutigt wurden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Gem\u00e4\u00df des Konferenzthemas experimentell, aber dennoch niedrigschwellig und f\u00fcr vielseitige Einreichungen offen sollte der Call formuliert sein. Gleichzeitig musste er nat\u00fcrlich das gew\u00fcnschte Themenfeld abdecken. Als Einreichungsformat wurde das klassische Abstract gefordert, in einem Umfang von 500 bis 750 W\u00f6rtern, um einerseits die Erstellungsh\u00fcrde nicht zu gro\u00df werden zu lassen, andererseits aber genug Raum zu bieten, die f\u00fcr die Darstellung n\u00f6tig war. Alternative, kreative Einreichungsformate wie Schlaglichtfolien, Podcasts oder Videos waren ebenfalls erlaubt[2].<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> Der Call wurde am 7. Januar 2021 <a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=14865\">ver\u00f6ffentlicht<\/a>,<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> die Deadline f\u00fcr Einreichungen wurde auf den 21. Februar festgelegt und sp\u00e4ter auf den 1. M\u00e4rz 2021 verl\u00e4ngert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Inhaltlich sollten Nachwuchsforschende <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u2013<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> wie oben angesprochen <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u2013<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> ihre eigenen Projekte oder Ideen vorstellen und dabei Bezug zu ihrer aktuellen oder angedachten Forschungsdateninfrastrukturverwendung nehmen. Dazu geh\u00f6ren Themen wie die Generierung, Verwaltung, Speicherung und Publikation von Forschungsdaten, die Erstellung eines Datenmanagementplans oder die Integration der <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1038\/sdata.2016.18\">FAIR-Prinzipien<\/a>.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> Auch Schwierigkeiten und Fehlschl\u00e4ge beim eigenen Datenmanagement waren von Interesse, k\u00f6nnen diese schlie\u00dflich wertvolle Erfahrungen sowohl f\u00fcr andere Forschende als auch f\u00fcr die Forschungsinfrastrukturen selbst sein. Auch Beitr\u00e4ge mit Hinweisen, \u00c4nderungsw\u00fcnschen oder Erg\u00e4nzungsvorschl\u00e4gen zum Angebotsportfolio von CLARIAH-DE und dar\u00fcber hinaus waren erw\u00fcnscht. Letztlich war dem Themenspektrum an Einreichungen keine Grenze gesetzt, sofern Bezug zu digitalen Forschungsdateninfrastrukturen im weiteren Sinne und zum eigenen Projekt, zu eigenen Ideen oder W\u00fcnschen bestand.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Im Call wurde au\u00dferdem von jedem Einreichenden im Falle einer Zusage ein Blogpost im konferenzeigenen vDHd-Blog erbeten. Dies sollte einerseits weiter f\u00fcr die Konferenz, den Infrastruktur-Pitch und den einzelnen Beitrag werben, und diente andererseits dem wissenschaftlichen Nachwuchs als \u00dcbung, ihre Inhalte pr\u00e4zise und anschaulich schriftlich darzustellen. Dar\u00fcber hinaus sollten die Blogposts dem Publikum bereits im Vorfeld helfen, die Beitr\u00e4ge inhaltlich zu verorten und einen groben \u00dcberblick \u00fcber das Themenspektrum zu bekommen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Zus\u00e4tzlich wurde bereits im Call ein Award f\u00fcr den besten Pitch angek\u00fcndigt, der mittels Abstimmung vom Publikum gew\u00e4hlt wurde. Der Award war mit einem Betrag von 500 \u20ac dotiert, um die Wichtigkeit des wissenschaftlichen Nachwuchses hervorzuheben. Er wurde vom <a href=\"http:\/\/www.textgrid-verein.de\/.\">TextGrid-Verein<\/a><\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u00a0zur Verf\u00fcgung gestellt, der damit ebenfalls sein Engagement im Nachwuchsbereich zeigt. In dessen Mitgliederversammlung wurde einstimmig \u00fcber die Bereitstellung des Preisgeldes entschieden; es wurde sogar entgegen dem urspr\u00fcnglichen Plan noch deutlich erh\u00f6ht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der Gewinn des Awards war letztlich aber nicht der einzige Gewinn f\u00fcr Nachwuchsforschende, die eine Einreichung oder eine Veranstaltungsteilnahme planten. Denn allein die Einreichung selbst lud den wissenschaftlichen Nachwuchs ein, das eigene Datenmanagement zu hinterfragen oder sich gar erstmalig mit diesem Thema zu besch\u00e4ftigen. Haben Call und Veranstaltung nur dazu gef\u00fchrt <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u2013<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> dann hat das Event bereits einen Zweck erreicht. Denn Datenmanagement geh\u00f6rt zur <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.2312\/ALLIANZOA.019.\">wissenschaftlichen Praxis<\/a>,<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> es gibt mittlerweile diverse Arbeitsgruppen und <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.2312\/allianzoa.029\">Handreichungen<\/a>,<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> es beugt Frustration bei Datenverlust vor, erleichtert und strukturiert die eigene Arbeit und wird bei Projektantr\u00e4gen vorausgesetzt (vgl. Deutsche Forschungsgemeinschaft (2015): Leitlinien zum Umgang mit Forschungsdaten).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Als Publikationsort des Calls wurde der in der Community etablierte und bekannte <a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=14865\">DHd-Blog<\/a> ausgew\u00e4hlt.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> Neben Bloglesern diente er v.a. als Referenz und Verlinkung f\u00fcr die Veranstaltungswerbung an unterschiedlichen Orten. Denn um eine m\u00f6glichst breite Nachwuchsbasis anzusprechen, m\u00f6glichst viele Nachwuchsforschende auf das Thema Datenmanagement und dieses Event hinzuweisen und so eine Vielzahl von Einreichungen zu erhalten, wurde \u00fcber mehrere Kan\u00e4le Werbung hierf\u00fcr betrieben: Blogposts im DHd- und im konferenzeigenen vDHd-Blog, Mailinglisten, pers\u00f6nliche Ansprachen, Werbung in Seminaren, bei Twitter, auf Homepages und \u00fcber einen Podcast im Digital-Humanities-Radio <a href=\"https:\/\/radihum20.de\/clariah-de-best-pitch-award\/\">RaDiHum20<\/a>.<\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h2><span style=\"font-weight: 400;\">Beitr\u00e4ge und deren Bewertung<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die genannten Werbema\u00dfnahmen scheinen Frucht getragen zu haben, so dass zum Ende der verl\u00e4ngerten Einreichungsfrist viele unterschiedliche Einreichungen vorlagen. Als gew\u00fcnschte Zahl von Pitches hatten wir sechs festgelegt. Um diese Zahl zu erreichen, sollten die Einreichungen bewertet und eine Auswahl getroffen werden. F\u00fcr diese Bewertung wurde ein Kriterienkatalog entwickelt, um die Auswahl objektiv zu treffen. Dabei stand an erster Stelle freilich die Qualit\u00e4t des Abstracts sowie dessen Bezug zum Call. Fundamental war, dass das Abstract echten Bezug zu Forschungsdateninfrastrukturen im weitesten Sinne aufwies. Ein zweites Kriterium bestand im Innovationspotential des Abstracts. Abstracts, die wissenschaftliches Neuland betraten, sollten besser bewertet werden als solche mit starkem Bezug zu Etabliertem. Dar\u00fcber hinaus wurde in weiteren Aspekten eine Ausgeglichenheit im Event angestrebt: Wenn erste beide Kriterien nicht zu einer definitiven Entscheidung f\u00fchrten, sollte darauf geachtet werden, im Event m\u00f6glichst viele Disziplinen und Institutionen vertreten zu haben und Einreichende an unterschiedlicher Stelle ihrer wissenschaftlichen Ausbildung zu integrieren. Nicht zuletzt sollte die Einladung zum Event die Einreichenden auch motivieren, sich noch weiter mit Forschungsdaten, ihrem Management und Forschungsdateninfrastrukturen auseinanderzusetzen. Dies gelingt eher bei Studierenden und Promovierenden in der Fr\u00fchphase ihrer Ausbildung und vermutlich weniger bei bereits fest im Wissenschaftsbetrieb verankerten Personen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Ein solcher Kriterienkatalog ist fundamental wichtig, um ein transparentes Auswahlverfahren zu garantieren. Letztlich kam der Kriterienkatalog aber nicht in G\u00e4nze zur Anwendung, da zuf\u00e4lligerweise genau sechs Beitr\u00e4ge eingereicht wurden. Die sechsk\u00f6pfige Jury des CLARIAH-DE Office musste daher nur die generelle Qualit\u00e4t und Wissenschaftlichkeit der Abstracts sowie ihren Bezug zum Call pr\u00fcfen und war dabei nicht auf den gesamten Kriterienkatalog festgelegt, da der Auswahlprozess entfiel. Alle sechs Beitr\u00e4ge haben die Jury \u00fcberzeugt und wurden daher f\u00fcr das Event zugelassen (in alphabetischer Reihenfolge):<\/span><\/p>\n<ul>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">Kristina Becker (Technische Universit\u00e4t Darmstadt): <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Phonetisch-phonologische Metadaten in der Forschung: Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Angebot der Datenbank f\u00fcr Gesprochenes Deutsch (DGD)<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">Peggy Bockwinkel (Universit\u00e4t Stuttgart): Der Schwarzmarkt des Datenhandels<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">D\u00eelan Canan \u00c7akir (Universit\u00e4t Stuttgart): Datenbank deutschsprachiger Einakter (1740er-1850er)<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">Katharina Leyrer (Friedrich-Alexander-Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg): Ein CLARIAH-DE Connector f\u00fcr die Vernetzung von Forschenden, Lehrenden, Studierenden und Vermittler*innen von Forschungsdatenmanagement<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">Dennis Ried (Hochschule f\u00fcr Musik Karlsruhe): Ludwig Baumann <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u2013<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> Leben, Werk und Wirken. Eine Fallstudie zur Grundlagenforschung in der digitalen Musikwissenschaft<\/span><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\" aria-level=\"1\"><span style=\"font-weight: 400;\">Steffen R\u00f6rtgen (Gesellschaft f\u00fcr wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH G\u00f6ttingen): WirLernenOnline, Crawling und das Semantic Web<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Alle haben ihre Teilnahme am Event zugesagt.<\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h2><span style=\"font-weight: 400;\">Vorbereitung: Programm und Blogposts<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Mit der Best\u00e4tigung ihrer Teilnahme haben alle Beitragenden den Ansto\u00df f\u00fcr weitere Vorbereitungsarbeiten gegeben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Der offizielle Programmablauf inklusive aller Beitragenden, deren Titel und die Reihenfolge der Beitr\u00e4ge konnte nun online gestellt werden. Als Ver\u00f6ffentlichungsort wurde auch hier der <a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=15341\">DHd-Blog<\/a> verwendet.<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> Die Vortragsreihenfolge wurde durch einen Zufallsmechanismus bestimmt<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">. Den Pitches voraus ging eine Einf\u00fchrung der Veranstaltungsorganisation, in der kurz das Projekt <a href=\"https:\/\/www.clariah.de\/ueber-uns\">CLARIAH-DE<\/a><\/span><span style=\"font-weight: 400;\">, der Ablauf des Programms, der vom TextGrid-Verein gestiftete CLARIAH-Award und die einzelnen Beitr\u00e4ge vorgestellt wurden. Nach den Pitches wurde den Beitragenden Raum gew\u00e4hrt, unter sich ins Gespr\u00e4ch zu kommen und \u00fcber ihre Beitr\u00e4ge und Projekte zu diskutieren. Dadurch sollte den Nachwuchsforschenden Raum gegeben werden, unbeeinflusst und untereinander zu sprechen. Erst danach sollte die Diskussionsb\u00fchne dem gesamten Plenum ge\u00f6ffnet werden, um auch interessierte Nachfragen der Zuh\u00f6renden zuzulassen. Darauf folgend war die Abstimmung \u00fcber den Best-Pitch-Award terminiert, so dass das abstimmende Plenum auch die Diskussionsbeitr\u00e4ge der Pitchenden in die Abstimmung einflie\u00dfen lassen konnten. Von der Veranstaltungsmoderation wurden die einzelnen Beitr\u00e4ge zuvor nochmal kurz in Erinnerung gerufen. Nach der Abstimmung war eine Pause von ca. 10 Minuten angesetzt, damit das CLARIAH-DE-Office die Abstimmung auswerten und mit dessen interner Abstimmung vergleichen und zusammenrechnen konnte. Nach der Pause wurde der Award schlie\u00dflich verliehen und ein kurzer Ausblick gegeben. Inklusive Einf\u00fchrung durch die Projektorganisation, der Diskussion der Beitragenden, der Diskussion im Plenum, der Abstimmung \u00fcber den Award, der kurzen Pause zur Auswertung der Abstimmung und der Verleihung des Award ergab sich ein abwechslungsreiches Programm von fast zwei Stunden Dauer.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Im Blogpost war \u2013 ebenso wie an allen anderen Orten, an denen das Programm ver\u00f6ffentlicht wurde \u2013 auch ein Anmeldeformular verlinkt, mittels dem sich interessierte Zuh\u00f6rende f\u00fcr die Veranstaltung anmelden konnten. Diese (zwar niedrige) H\u00fcrde war n\u00f6tig, um in Zeiten virtueller Veranstaltungen m\u00f6gliche St\u00f6rende auszuschlie\u00dfen, die eine Ver\u00f6ffentlichung der Zugangsdaten mit sich h\u00e4tte bringen k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Ein wichtiges Element der Eventvorbereitung war auch der vDHd-Blog. Hier war nicht nur die <a href=\"https:\/\/vdhd2021.hypotheses.org\/143\">Veranstaltungsank\u00fcndigung<\/a> im Konferenzprogramm verortet,<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> der Blog wurde dar\u00fcber hinaus als Publikationsort der Blogposts der Pitchenden ausgew\u00e4hlt. Diese wurden eine Woche vor der Veranstaltung in ca. halbt\u00e4gigem Abstand ver\u00f6ffentlicht (geordnet nach Eingangsdatum Teil <a href=\"https:\/\/vdhd2021.hypotheses.org\/926\">1<\/a>, <a href=\"https:\/\/vdhd2021.hypotheses.org\/942\">2<\/a>, <a href=\"https:\/\/vdhd2021.hypotheses.org\/975\">3<\/a>, <a href=\"https:\/\/vdhd2021.hypotheses.org\/994\">4<\/a>, <a href=\"https:\/\/vdhd2021.hypotheses.org\/1005\">5<\/a>, <a href=\"https:\/\/vdhd2021.hypotheses.org\/1000\">6<\/a>).<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> Aus den Blogposts ergab sich eine Blogpostserie, welche die letzten Tage bis zur Veranstaltung (und zum Konferenzbeginn) \u00fcberbr\u00fcckte.<\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h2><span style=\"font-weight: 400;\">Das Event selbst<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Am 24. M\u00e4rz 2021 um 15 Uhr stand schlie\u00dflich das Event an. Im Vorfeld wurde entschieden, es \u00fcber die Videokonferenzplattform Zoom durchzuf\u00fchren, da sich deren Technik als wenig st\u00f6rungsanf\u00e4llig und gleichzeitig in der Community vertraut bewiesen hat. F\u00fcr die Pitchenden wurde dennoch einige Tage vor dem Event ein freiwilliger Techniktest veranstaltet, um beispielsweise Features wie das Screensharing auszuprobieren und so m\u00f6gliche Unsicherheiten aus dem Weg zu r\u00e4umen. Zoom bietet au\u00dferdem die M\u00f6glichkeit, Umfragen bzw. Abstimmungen durchzuf\u00fchren. Dies wurde f\u00fcr die Abstimmung zum Award genutzt. Die Umfrage war derart angelegt, dass alle Zuh\u00f6renden jeden Beitrag mit 0, 1 oder 2 Punkten bewerten konnten. Abstimmungsberechtigt waren alle Anwesenden, auch die Beitragenden selbst. Mit dieser Abstimmungsmethode konnte z\u00fcgig ein gewichtetes Ranking der Plenumsmeinung gewonnen werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Insgesamt nahmen an der Veranstaltung 40 Personen von unterschiedlichen Institutionen teil. Technische Schwierigkeiten gab es keine.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Pitches boten das erwartete abwechslungsreiche Bild. W\u00e4hrend die inhaltliche Abwechslung durch die eingereichten Abstracts sowie die Blogpostserie bereits zu erwarten und absch\u00e4tzbar war, bot auch die technische Durchf\u00fchrung Variation: pr\u00e4sentationsgest\u00fctzte Vortr\u00e4ge, zum Teil reichhaltig animiert, Videobeitr\u00e4ge aus Screencasts mit und ohne Musik sowie selbst gedrehte Beitr\u00e4ge. Die vorgetragenen Inhalte forderten bzw. boten unterschiedliche Darbietungsformen, wodurch ein kurzweiliges Event zustande kam.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die an die Pitches anschlie\u00dfende Diskussion war ergiebig, ausf\u00fchrlich, ging an einigen Stellen fachlich und methodisch in die Tiefe und wurde aus Zeitgr\u00fcnden schlie\u00dflich von der Moderation zum Ende gef\u00fchrt. Ein wichtiges Fazit der Diskussion war, dass es bereits zahlreiche Infrastrukturangebote gibt, diese aber besonders beim wissenschaftlichen Nachwuchs noch zu wenig bekannt sind, hier also Ma\u00dfnahmen ergriffen werden m\u00fcssen: Einerseits sollte nat\u00fcrlich mehr geworben werden, andererseits w\u00e4re mehr Hilfestellung hilfreich. Das kann durch Lehrende, mehr Dokumentationen und Tutorials oder Beispielanwendungen geschehen. Gleichzeitig zeigte sich die Community aber sehr dankbar f\u00fcr die zur Verf\u00fcgung gestellten Angebote.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Zur Siegerin des Pitches und Gewinnerin des Preisgeldes und des CLARIAH-Awards wurde durch die Abstimmung <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">D\u00eelan Canan \u00c7akir mit ihrem Beitrag \u201cDatenbank deutschsprachiger Einakter (1740er &#8211; 1850er)\u201d gek\u00fcrt. Sie erhielt vom Publikum mit Abstand die meisten Stimmen. Das CLARIAH-DE Office best\u00e4tigte sie in der an die Abstimmungen folgenden internen Diskussion als Gewinnerin. Der Award wurde D\u00eelan Canan \u00c7akir in symbolisch virtueller Form von Nanette Ri\u00dfler-Pipka als Vertreterin des CLARIAH-DE Office und National Coordinator von <a href=\"https:\/\/de.dariah.eu\/\">DARIAH-DE<\/a> verliehen und im Nachgang in Urkundenform zugeschickt. Die Veranstaltung schloss mit der Versicherung, dass man in Kontakt bleiben und sich gegenseitig unterst\u00fctzen wolle.<\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h2><span style=\"font-weight: 400;\">Nachbereitung<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wenngleich mit Abschluss der Ehrung die Veranstaltung beendet und eine Siegerin gek\u00fcrt war, gibt es doch noch mehr Gewinne zu verzeichnen. In erster Linie haben alle Pitchenden, die ausgew\u00e4hlt wurden, ihren Pitch vorzutragen und dadurch fachliche Expertise bewiesen haben, gewonnen, indem sie sie davon profitierten, sich und ihr Projekt im \u00f6ffentlichen Rahmen vorgestellt zu haben und wertvolles Feedback erhielten. Au\u00dferdem wurde der Kontakt zwischen CLARIAH-DE und den Beitragenden nach der Veranstaltung per Mail fortgef\u00fchrt. Alle Teilnehmenden haben nach der Veranstaltung eine von der CLARIAH-DE-Gesamtkoordination unterschriebene Teilnahmeurkunde, die Siegerin eine Siegesurkunde erhalten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Gewinnbringend war das Event auch f\u00fcr CLARIAH-DE selbst, denn im Pitch konnte der Kontakt zur Nachwuchscommunity hergestellt und vertieft werden. Au\u00dferdem ist es f\u00fcr CLARIAH-DE ein wichtiger Input zu erfahren, an welchen Stellen im eigenen Programmportfolio noch Verbesserungspotential besteht bzw. welche Angebote noch weniger bekannt sind und daher beworben werden sollten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Zeitnah nach der Veranstaltung wurde noch ein kurzer <a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=15604\">Blogpost<\/a> ver\u00f6ffentlicht,<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> um von der Veranstaltung und dem Ergebnis zu berichten.<\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h2><span style=\"font-weight: 400;\">Reflexion<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Veranstaltung ist insgesamt als voller Erfolg zu werten, nicht nur, weil sie <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u2013<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> wie oben erw\u00e4hnt <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u2013<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> gewinnbringend f\u00fcr alle Akteure war. \u00dcber die positiven Facetten der Veranstaltung wie Kontakt mit Nachwuchsforschenden, Forum f\u00fcr Nachwuchsforschende, Belebung der vDHd2021, Werbung f\u00fcr CLARIAH-DE usw. soll daher hier nicht weiter gesprochen werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Dagegen soll hier die Frage diskutiert werden, ob es Verbesserungspotential gegeben h\u00e4tte, was bei \u00e4hnlich gearteten k\u00fcnftigen Veranstaltungen anders gestaltet werden sollte oder ob und wie sich der insgesamt vielschrittige Prozess h\u00e4tte vereinfachen lassen k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p><b>Reichweite erh\u00f6hen<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Es w\u00e4re sicher m\u00f6glich gewesen, die Werbung f\u00fcr das Event noch breiter zu streuen, um so mehr Einreichungen zu erhalten und Teilnehmende f\u00fcr das Veranstaltungsplenum zu gewinnen. DHd-Blog, Twitter, die Projektwebsite, Mailinglisten und pers\u00f6nliche Nachrichten erreichen sicher viele Teilnahmeinteressierte. Dennoch h\u00e4tte der Call auch auf weiteren Websites beworben werden k\u00f6nnen, vielleicht gerade auch au\u00dferhalb des \u00fcblichen Bereichs von Forschungsdateninfrastrukturwebsites, um gerade infrastrukturferne Nachwuchsforschende besser zu erreichen. Denn diese sind vermutlich kaum auf den Websites von CLARIAH-DE oder im DHd-Blog unterwegs. Dennoch sind sie wom\u00f6glich ebenso interessiert an Infrastrukturthemen und bieten alternative Herangehensweisen an Probleme. Genau diesen Bereich sollte CLARIAH-DE auch unabh\u00e4ngig vom Pitch erreichen, um die eigene Bekanntheit und die seines Angebots zu erh\u00f6hen und so seinen Einfluss in den Geisteswissenschaften zu steigern.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Gleiches gilt f\u00fcr die Werbung in universit\u00e4ren Seminaren und Vorlesungen. Auch hier wurde v.a. durch Projektbeteiligte in deren jeweiligen Veranstaltungen geworben, die ohnehin h\u00e4ufig eine N\u00e4he zu Forschungsinfrastrukturen oder den Digital Humanities im Allgemeinen haben. Hier h\u00e4tte die Ansprache auch in den \u201cklassischen\u201d geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen erfolgen k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Eine M\u00f6glichkeit, um die Attraktivit\u00e4t der Veranstaltung weiter zu erh\u00f6hen, w\u00e4re sicher gewesen, das Preisgeld offensiv zu bewerben. Hiergegen hat sich das CLARIAH-DE Office aber bewusst entschieden, da die ideellen Werte des Gewinns des CLARIAH-DE-Awards die monet\u00e4ren deutlich \u00fcberwiegen und diese zur Motivation ausreichend sein sollten.<\/span><\/p>\n<p><b>Reviewprozess<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Leichtes Verbesserungspotential k\u00f6nnte auch der CLARIAH-DE-interne Auswahl- bzw. Reviewprozess bieten. Dieser beruhte auf ausf\u00fchrlichen Diskussionen \u00fcber die und Stellungnahmen zu den eingereichten Abstracts anhand des beschriebenen Kriterienkatalogs (vgl. Beitr\u00e4ge und deren Bewertung). Ein solcher Kriterienkatalog kann theoretisch unendlich feingranular sein.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die Jury zur Bewertung wurde durch die Mitglieder des CLARIAH-DE Office besetzt, die zwar unterschiedliche akademische Hintergr\u00fcnde haben, doch alle durch das Projekt CLARIAH-DE verbunden sind. Hier h\u00e4tte der Hinzuzug externe Jurymitglieder einen wertvollen Au\u00dfenblick bieten k\u00f6nnen[3].<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> Insgesamt war der Auswahlprozess dennoch transparent, die fehlende externe Perspektive war aufgrund der Zahl der Einreichungen unproblematisch. Im vorliegenden Fall nicht anwendbar, aber f\u00fcr k\u00fcnftige Veranstaltung interessant w\u00e4re es, mehrere Calls und mehrere Veranstaltungen je nach akademischem Fortschritt durchzuf\u00fchren[4].<\/span><span style=\"font-weight: 400;\"> Da wir den Terminus \u201cakademischer Nachwuchs\u201d sehr weit definiert haben und sowohl Studienanf\u00e4nger als auch Promovierende in einem sp\u00e4ten Stadium darunter gefasst haben, ist eine Divergenz in der wissenschaftlichen Qualit\u00e4t der Abstracts nur logisch. Die Einreichenden weiter zu unterteilen, w\u00fcrde hier zu besserer Vergleichbarkeit f\u00fchren. Gleichzeitig h\u00e4tte die Jury nicht die Schwierigkeit, die Einreichungen immer auch in Abh\u00e4ngigkeit des akademischen Fortschritts zu bewerten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Essentiell f\u00fcr einen reibungslosen Ablauf und eine faire Preisvergabe ist auch die gute Abstimmung der Bewertenden. Denn die Verleihung sollte ja zum Ende der Veranstaltung stattfinden und gleichzeitig nur eine kurze Beratungspause enthalten. F\u00fcr den Fall, dass das Plenum mehreren Beitragenden \u00e4hnlich viele Stimmen zuspricht, m\u00fcsste intern auf ein klares Ranking zur\u00fcckgegriffen werden k\u00f6nnen. Das interne Ranking hat zwar klare Tendenzen gezeigt (die vom Publikum dann auch best\u00e4tigt wurden), aber keine exakten Platzierungen enthalten. F\u00fcr m\u00f6gliche enge Abstimmungen sollte eine klare Platzierungsliste vorbereitet werden.<\/span><\/p>\n<p><b>Durchf\u00fchrung<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">An der Durchf\u00fchrung der Veranstaltung ist kaum Verbesserungspotential zu sehen. Das mag daran liegen, dass die Diskussion sehr lebhaft war und keines Ansto\u00dfes bedurft hatte. F\u00fcr diesen Fall hatte die Moderation aber einige Eisbrecherfragen vorbereitet. Auch die Abstimmung \u00fcber die Gewinnerin ist als fair zu bewerten, da alle Beteiligten <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u2013 ob Beitragender oder Zuh\u00f6render, nur die Veranstaltenden um das CLARIAH-DE Office ausgenommen \u2013 gleiche Abstimmungsrechte hatten. Dennoch w\u00fcrde das Vorgehen bei der Abstimmung in einem k\u00fcnftigen Event \u00fcberarbeitet werden, da durch Absprachen und institutionelle \u00dcbergewichte Einfluss auf Abstimmung und Bewertung h\u00e4tte genommen werden k\u00f6nnen. Aufgrund der Herkunftsinstitutionen der Teilnehmenden war dieser Fall gl\u00fccklicherweise auszuschlie\u00dfen. Doch auch hier gilt: Auch diese Eventualit\u00e4t h\u00e4tte bedacht werden m\u00fcssen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die rege Teilnahme am Event und die fruchtbaren Diskussionen lassen jedoch den Schluss zu, dass die Anlage des Events attraktiv und die Umsetzung dem angemessen war. Dass es dennoch einige Verbesserungspunkte gibt, kann auch positiv gewertet werden \u2013 das bietet Spielraum und Motivation f\u00fcr einen (oder mehrere?) weitere CLARIAH-DE Infrastruktur-Pitches!<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p>[1]: <span style=\"font-weight: 400;\">Als Nachwuchsforschende galten nach unseren Kriterien alle, die studieren oder promovieren und noch keine Promotion abgeschlossen haben.<\/span><\/p>\n<p>[2]: <span style=\"font-weight: 400;\">Alternative Einreichungsformate wurden von den Einreichenden nicht gew\u00e4hlt; s\u00e4mtliche Einreichungen waren schriftliche Abstracts.<\/span><\/p>\n<p>[3]: <span style=\"font-weight: 400;\">Dies wurde beispielsweise beim DARIAH-DE Award 2018 durchgef\u00fchrt, bei dem die Jury aus Expert*innen aus dem Bereich <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Wissenschaft, Kultur und Bildung mit den Schwerpunkten Open Science, Open Access und Open Data bestand: <\/span><a href=\"https:\/\/de.dariah.eu\/dariah-dh-award-2018-ausschreibung\"><span style=\"font-weight: 400;\">https:\/\/de.dariah.eu\/dariah-dh-award-2018-ausschreibung<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">. <\/span><\/p>\n<p>[4]: <span style=\"font-weight: 400;\">Auch hier ist der DARIAH-DE Award 2018 zu erw\u00e4hnen, der zwar keine separaten Calls lanciert, wohl aber den wissenschaftlichen Fortschritt bei der Bewertung stark gewichtet hat, so dass auch Studierende ohne Abschluss gegen\u00fcber Promovierenden bevorzugt wurden.<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<h2><span style=\"font-weight: 400;\">Literatur und Links<\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen (2010): Grunds\u00e4tze zum Umgang mit Forschungsdaten, <\/span><a href=\"https:\/\/doi.org\/10.2312\/ALLIANZOA.019\"><span style=\"font-weight: 400;\">https:\/\/doi.org\/10.2312\/ALLIANZOA.019<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Arbeitsgruppe Forschungsdaten der Schwerpunktinitiative \u201cDigitale Information\u201d der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen (2018): Forschungsdatenmanagement. Eine Handreichung, Potsdam: Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ, <\/span><a href=\"https:\/\/doi.org\/10.2312\/allianzoa.029\"><span style=\"font-weight: 400;\">https:\/\/doi.org\/10.2312\/allianzoa.029<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Deutsche Forschungsgemeinschaft (2015): Leitlinien zum Umgang mit Forschungsdaten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Geiger, Jonathan; Kolodzie, Lisa; Schumacher, Mareike und Toschka, Patrick (2021): &#8222;vDHd2021 bei RaDiHum20: Der CLARIAH-DE Best Pitch Award,&#8220; in: <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">RaDiHum 20<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\">, 25. Februar 2021, <\/span><a href=\"https:\/\/radihum20.de\/clariah-de-best-pitch-award\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">https:\/\/radihum20.de\/clariah-de-best-pitch-award\/<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">vDHd (2021): CLARIAH-DE Young Researcher Infrastruktur-Pitch mit Best-Pitch-Award. vDHd-Blog, 28. Januar 2021, <\/span><a href=\"https:\/\/vdhd2021.hypotheses.org\/143\"><span style=\"font-weight: 400;\">https:\/\/vdhd2021.hypotheses.org\/143<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Weimer, Lukas (2021): And the winner ist\u2026 <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">\u2013 Bericht vom CLARIAH-DE Young Researcher Infrastruktur-Pitch auf der vDHd2021. DHd-Blog, 31. M\u00e4rz 2021, <\/span><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=15604\"><span style=\"font-weight: 400;\">https:\/\/dhd-blog.org\/?p=15604<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Weimer, Lukas (2021): CLARIAH-DE Infrastruktur-Pitch auf der vDHd2021 \u2013 Vortragende stehen fest! DHd-Blog, 5. M\u00e4rz 2021, <\/span><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=15341\"><span style=\"font-weight: 400;\">https:\/\/dhd-blog.org\/?p=15341<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Weimer, Lukas (2021): Nachwuchswissenschaftler*innen gefragt: CLARIAH-DE Infrastruktur-Pitch auf der vDHd 2021. DHd-Blog, 7. Januar 2021, <\/span><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=14865\"><span style=\"font-weight: 400;\">https:\/\/dhd-blog.org\/?p=14865<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wilkinson, Marc D., Dumontier, Michel, et al. (2016). The FAIR Guiding Principles for<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">scientific data management and stewardship. Scientific Data 3, 160018,<\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1038\/sdata.2016.18\"><span style=\"font-weight: 400;\">https:\/\/doi.org\/10.1038\/sdata.2016.18<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><\/p>\n<p><br \/><br \/><\/p>\n<h3><span style=\"font-weight: 400;\">Blogpostserie im vDHd-Blog<\/span><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Teil 1: D\u00eelan Canan \u00c7akir: Datenbank deutschsprachiger Einakter (1740er\u20131850er), <\/span><a href=\"https:\/\/vdhd2021.hypotheses.org\/926\"><span style=\"font-weight: 400;\">https:\/\/vdhd2021.hypotheses.org\/926<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Teil 2: Katharina Leyrer: Ein K\u00f6nig*innenreich f\u00fcr ein Beispiel! Wie ein Dienst von CLARIAH-DE die Vermittlung von Forschungsdatenmanagement f\u00f6rdern k\u00f6nnte, <\/span><a href=\"https:\/\/vdhd2021.hypotheses.org\/942\"><span style=\"font-weight: 400;\">https:\/\/vdhd2021.hypotheses.org\/942<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Teil 3: Peggy Bockwinkel: Der Schwarzmarkt des Datenhandels, <\/span><a href=\"https:\/\/vdhd2021.hypotheses.org\/975\"><span style=\"font-weight: 400;\">https:\/\/vdhd2021.hypotheses.org\/975<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Teil 4: Kristina Becker: Phonetisch-phonologische Metadaten in der Forschung: Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Angebot der Datenbank f\u00fcr Gesprochenes Deutsch (DGD), <\/span><a href=\"https:\/\/vdhd2021.hypotheses.org\/994\"><span style=\"font-weight: 400;\">https:\/\/vdhd2021.hypotheses.org\/994<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Teil 5: Dennis Ried: Ludwig Baumann \u2013 Leben, Werk und Wirken. Eine Fallstudie zur Grundlagenforschung in der digitalen Musikwissenschaft, <\/span><a href=\"https:\/\/vdhd2021.hypotheses.org\/1005\"><span style=\"font-weight: 400;\">https:\/\/vdhd2021.hypotheses.org\/1005<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Teil 6: Steffen R\u00f6rtgen: WirLernenOnline, Crawling und das Semantic Web, <\/span><a href=\"https:\/\/vdhd2021.hypotheses.org\/1000\"><span style=\"font-weight: 400;\">https:\/\/vdhd2021.hypotheses.org\/1000<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h3><span style=\"font-weight: 400;\">Weitere Links<\/span><\/h3>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">FAIR-Prinzipien: <\/span><a href=\"https:\/\/www.go-fair.org\/fair-principles\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">https:\/\/www.go-fair.org\/fair-principles\/<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">TextGrid e.V.: <\/span><a href=\"http:\/\/www.textgrid-verein.de\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">http:\/\/www.textgrid-verein.de\/<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">DHd-Blog: <\/span><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/\"><span style=\"font-weight: 400;\">https:\/\/dhd-blog.org\/<\/span><\/a><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">CLARIAH-DE: <\/span><a href=\"https:\/\/www.clariah.de\/ueber-uns\"><span style=\"font-weight: 400;\">https:\/\/www.clariah.de<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Veranstaltungsbericht \u00a0 Idee und Zielsetzung Der Erfolg digitaler Forschungsdateninfrastrukturen steht und f\u00e4llt mit ihrer Community. 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