{"id":15483,"date":"2021-03-18T18:11:42","date_gmt":"2021-03-18T17:11:42","guid":{"rendered":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=15483"},"modified":"2021-03-18T18:11:42","modified_gmt":"2021-03-18T17:11:42","slug":"call-for-participation-workshop-experiment-schwarmintelligenz-28-april-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=15483","title":{"rendered":"Call for Participation: Workshop \u201cExperiment Schwarmintelligenz\u201d, 28. April 2021"},"content":{"rendered":"\n<p>via Vanessa Hannesschl\u00e4ger<\/p>\n\n\n\n<p>Das Editionsteam des Projekts \u201cPeter Handke Notizb\u00fccher. Digitale Edition\u201d l\u00e4dt alle Interessierten ein, im Rahmen der vDHd2021 ihre TEI-Expertise bei einem virtuellen MS Teams-Workshop einzubringen: \u201cExperiment Schwarmintelligenz: Workshop zur L\u00f6sung von TEI-Markup-Fragen in der digitalen Edition von Peter Handkes Notizb\u00fcchern\u201d.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dank der TEI ist die digitale Edition ein mittlerweile stark standardisiertes Format zur Aufbereitung und virtuellen Verf\u00fcgbarmachung von Texten. Wie Personen, Orte, Institutionen, Werke oder Zeit (\u00fcblicherweise) erfasst werden, wie Korrekturen, Streichungen, Zeichnungen, Schreiber*innenh\u00e4nde, Schreibger\u00e4te oder Stempel (\u00fcblicherweise) modelliert werden, ist allen klar, die schon einmal an einer digitalen Edition gearbeitet haben. Dennoch birgt jedes neue Ausgangsmaterial wieder neue Problemstellungen und gibt Anlass, ein TEI-Modell von Null weg zu denken und bekannte Praktiken zu modifizieren.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ausgangsmaterial f\u00fcr diesen Workshop sind die Notizb\u00fccher des \u00f6sterreichischen Literaturnobelpreistr\u00e4gers Peter Handke, die in einem Gemeinschaftsprojekt des Literaturarchivs der \u00d6sterreichischen Nationalbibliothek Wien und des Deutschen Literaturarchivs Marbach ab Februar 2021 digital ediert werden. Die Notizb\u00fccher sind ein bedeutender, bislang unver\u00f6ffentlichter Werkkomplex des Autors. Derzeit sind 75 St\u00fcck aus dem Zeitraum von 1971 bis 1990 mit 10.900 engbeschriebenen Seiten in f\u00fcr Benutzer in Marbach und Wien zug\u00e4nglich; sie z\u00e4hlen dort zu den gefragtesten Best\u00e4nden.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das aktuelle Projekt bearbeitet einen ersten Teil von 22 Notizb\u00fcchern aus dem Zeitraum 1976-1979. Zu Beginn des Workflows wird mit den Editionsrichtlinien ein TEI Modell anhand eines digitalen Notizbuch-Prototyps entwickelt. Herausforderung ist bei der Entwicklung des TEI-Schemas, dass die Notizb\u00fccher einige editorische Schwierigkeiten enthalten wie etwa Notate, die von Stenographiek\u00fcrzeln durchsetzt oder in verschiedenen Schriften (Griechisch, Kyrillisch) geschrieben sind; Zeichnungen und Skizzen, die beschriftet sind, von Text umrahmt werden oder Schrift \u00fcberlappen; \u00fcber mehrere Seiten verlaufende, mit Verweisen versehene, komplexe Textkorrekturen; ein nicht immer eindeutiges Markierungssystem usf.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Workshop soll daher die Community der digitalen Editor*innen mobilisiert werden, um ihre Ideen und L\u00f6sungen f\u00fcr ungew\u00f6hnliche Probleme einzubringen. Das Projektteam setzt auf die Schwarmintelligenz: Eingeladen zur Teilnahme sind alle Forscher*innen mit Interesse an und Erfahrung mit TEI Modellierung, die ihre Ideen zu komplexen Aspekten des Materials einbringen m\u00f6chten. Die Veranstalter*innen des Workshops werden konkrete Frage- bzw. Problemstellungen pr\u00e4sentieren, die gemeinsam diskutiert und im besten Fall direkt gel\u00f6st werden k\u00f6nnen. Die Diskussionsthemen werden aus dem Bereich sowohl des strukturellen Markups (Einteilung des Texts in Einheiten und Abschnitte, Umgang mit Datierungen und Zeichnungen, Umgang mit Streichungen und nachtr\u00e4glichen Eingriffen, usw.) als auch des semantischen Markups (Zuordnung von Notizen zu eigenen Werken, Umgang mit erw\u00e4hnten und nicht explizit erw\u00e4hnten Werken anderer sowie direkten und indirekten Zitaten daraus, erw\u00e4hnte wirkliche Personen und literarische Figuren, Umgang mit Abk\u00fcrzungen, erw\u00e4hnte Orte als Entstehungsorte der Notizen oder als erinnerte, literarische Orte usw.) kommen.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Teilnehmer*innen bietet der Workshop nicht nur die M\u00f6glichkeit, ihr Wissen einzubringen, sondern auch die Gelegenheit, sich mit anderen Expert*innen zu vernetzen und aus der Diskussion neue Ideen f\u00fcr eigene Projekte mitzunehmen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Geplanter Ablauf:<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>\u00a0 9.30 Begr\u00fc\u00dfung, Einf\u00fchrung in das Projekt\u00a0<\/li><li>10.00 Vorstellungsrunde der Teilnehmer*innen\u00a0<\/li><li>10.10 Diskussionsimpuls: strukturelles Markup\u00a0<\/li><li>10.50 Pause\u00a0<\/li><li>11.10 Diskussionsimpuls: semantisches Markup\u00a0<\/li><li>12.00 Abschlussdiskussion, Ausblick\u00a0<\/li><li>12.30 Ende\u00a0<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Termin: <\/strong>Mittwoch, 28. April 2021, 09.30-12.30 Uhr, via MS Teams\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anmeldungen<\/strong> bitte per E-Mail an <a href=\"mailto:handke-notizbuecher@onb.ac.at\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">handke-notizbuecher@onb.ac.at<\/a>&nbsp;&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>via Vanessa Hannesschl\u00e4ger Das Editionsteam des Projekts \u201cPeter Handke Notizb\u00fccher. 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