{"id":1528,"date":"2013-04-09T11:29:06","date_gmt":"2013-04-09T09:29:06","guid":{"rendered":"http:\/\/dhd-blog.org\/?p=1528"},"modified":"2013-04-09T11:29:06","modified_gmt":"2013-04-09T09:29:06","slug":"vorstellung-dh-forschungsverbund-working-papers","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=1528","title":{"rendered":"Vorstellung &#8222;DH Forschungsverbund&#8220; \/ Working Papers"},"content":{"rendered":"<p align=\"left\">Der \u201e<a title=\"DH Forschungsverbund\" href=\"http:\/\/www.gcdh.de\/en\/projects\/dh\/\" target=\"_blank\">Digital Humanities Forschungsverbund<\/a>\u201c (DHFV)\u00a0 ist ein Forschungsprojekt, das f\u00fcr zun\u00e4chst drei Jahre vom Nieders\u00e4chsischen Ministerium f\u00fcr Wissenschaft und Kultur (MWK) im Rahmen des Programms \u201eNieders\u00e4chsisches Vorab der VolkswagenStiftung\u201c gef\u00f6rdert wird (F\u00f6rderzeitraum 01.01.2012\u201331.12.2014). Zudem ist der DHFV das erste Projekt, das vom noch jungen <a title=\"GCDH\" href=\"http:\/\/www.gcdh.de\/en\/\" target=\"_blank\">G\u00f6ttingen Centre for Digital Humanities<\/a> (GCDH) koordiniert wird. Inhaltlich begleitet wird das Verbundprojekt vom international hochkar\u00e4tig besetzten wissenschaftlichen Beirat des GCDH.<\/p>\n<p align=\"left\">Als Verbundprojekt f\u00fchrt der DHFV verschiedene international angesehene Infrastruktur-, Forschungs- und Lehreinrichtungen in Niedersachsen zusammen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen: innerhalb von drei Jahren das neue und sich rasch entwickelnde Forschungsgebiet der \u201eDigital Humanities\u201c exemplarisch so weit zu entwickeln, dass der Mehrwert einer solchen Digital-Humanities-Forschung f\u00fcr die Geistes- und Sozialwissenschaften sichtbar wird.<\/p>\n<p align=\"left\">Dabei profitiert der DH Forschungsverbund von einer bundesweit einmaligen Ausgangslage am Wissenschaftsstandort G\u00f6ttingen, n\u00e4mlich der sowohl r\u00e4umlich als fachlich engen Vernetzung der Institutionen innerhalb und au\u00dferhalb der Universit\u00e4t am sog. G\u00f6ttingen Research Campus. So geh\u00f6ren als Partner zum DH Forschungsverbund nicht nur universit\u00e4re Einrichtungen (wie das Arch\u00e4ologische Institut, das Institut f\u00fcr Politikwissenschaft, das Institut f\u00fcr Soziologie, das Zentrum f\u00fcr angewandte Informatik, die Nieders\u00e4chsische Staats- und Universit\u00e4tsbibliothek und das G\u00f6ttingen Centre for Digital Humanities), sondern auch au\u00dferuniversit\u00e4re Forschungseinrichtungen (wie die Herzog August Bibliothek Wolfenb\u00fcttel, die Akademie der Wissenschaften zu G\u00f6ttingen, das Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligi\u00f6ser und multiethnischer Gesellschaften und die Gesellschaft f\u00fcr wissenschaftliche Datenverarbeitung G\u00f6ttingen).<\/p>\n<p align=\"left\">Ziel des Forschungsverbunds ist die Implementierung der Digital Humanities in Forschung und Lehre der einzelnen Teildisziplinen der Geistes- und Sozialwissenschaften am Wissenschaftsstandort G\u00f6ttingen. Den Ansto\u00df dazu sollen die Pilotprojekte im Forschungsverbund geben. Zu diesem Zweck werden digitale Infra\u00adstrukturen mit ausgew\u00e4hlten F\u00e4chern und ihren Fragestellungen in der Absicht zusammengef\u00fchrt, aufzuzeigen, was in den Geistes- und Sozialwissenschaften m\u00f6glich ist, wenn computerbasierte Forschungsmethoden und Infrastrukturen ein selbstverst\u00e4ndlicher Teil auch dieser F\u00e4chergruppen werden w\u00fcrde. Angestrebt wird eine um computergest\u00fctzte Methoden erweiterte Forschung, die international sichtbar sein soll.<\/p>\n<p align=\"left\">Die Erweiterung der Geistes- und Sozialwissenschaften um digitale, computerbasierte Verfahren und Methoden hat dann ihrerseits in logischer Konsequenz auch Auswirkungen auf die Lehre. Daher wird, die Bestrebungen der F\u00e4cher zusammenf\u00fchrend, innerhalb des F\u00f6rderzeitraums der neue Studiengang \u201eDigital Humanities\u201c (M.\u00a0A.) eingerichtet, der voraussichtlich zum WS\u00a02015\/16 beginnen wird. Im weiteren Verlauf ist auch eine Doktorandenausbildung in Planung.<\/p>\n<p align=\"left\">Schlie\u00dflich liegt die Zielsetzung in der Ann\u00e4herung der \u201ezwei Kulturen\u201c (vgl. Charles Percy Snow, <em>The Two Cultures and A Second Look<\/em>, 1963) sowie der letztlichen \u00dcberwindung der Kluft zwischen beiden, n\u00e4mlich der Geisteswissenschaft und Literatur auf der einen und der Naturwissenschaft und Technik auf der anderen Seite.<\/p>\n<p align=\"left\">Ab sofort finden Sie die ersten beiden Working Papers, die aus Forschungsaktivit\u00e4ten des DH Forschungsverbundes entstanden sind, online unter <a href=\"http:\/\/www.gcdh.de\/en\/publications\/\" target=\"_blank\">http:\/\/www.gcdh.de\/en\/publications\/<\/a><\/p>\n<p>Es handelt sich um die Arbeiten von Dr. Marco Schmitt (Soziologie\/SOFI): \u201eWissenschaftliche Diversit\u00e4t Online. Zur Verkn\u00fcpfung von Wissenschafts- und Netzwerkforschung im Themenfeld der E-Sciences<strong>\u201c<\/strong> und Dr. Yana Breindl (Politikwissenschaft): &#8222;Internet content regulation in liberal democracies. A literature review.\u201d Beide Autoren planen eine anschlie\u00dfende Ver\u00f6ffentlichung ihrer Artikel in einschl\u00e4gigen Fachzeitschriften.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der \u201eDigital Humanities Forschungsverbund\u201c (DHFV)\u00a0 ist ein Forschungsprojekt, das f\u00fcr zun\u00e4chst drei Jahre vom Nieders\u00e4chsischen Ministerium f\u00fcr Wissenschaft und Kultur (MWK) im Rahmen des Programms \u201eNieders\u00e4chsisches Vorab der VolkswagenStiftung\u201c gef\u00f6rdert wird (F\u00f6rderzeitraum 01.01.2012\u201331.12.2014). Zudem ist der DHFV das erste Projekt, das vom noch jungen G\u00f6ttingen Centre for Digital Humanities (GCDH) koordiniert wird. 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