{"id":14394,"date":"2020-09-28T10:21:31","date_gmt":"2020-09-28T08:21:31","guid":{"rendered":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=14394"},"modified":"2020-09-28T10:21:31","modified_gmt":"2020-09-28T08:21:31","slug":"irrungen-wirrungen-die-wiederentdeckung-eines-verschollenen-briefs-von-wilhelm-grimm-an-johann-heinrich-christian-bang-brief-nr-54-und-wie-er-zu-seiner-edition-kam","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=14394","title":{"rendered":"Irrungen, Wirrungen \u2013 Die Wiederentdeckung eines verschollenen Briefs von Wilhelm Grimm an Johann Heinrich Christian Bang (Brief Nr. 54) und wie er zu seiner Edition kam."},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Aus der digitalen Edition des Briefnetzwerks der Konstellation um die Br\u00fcder Grimm<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">von Rotraut Fischer, TU Darmstadt<\/p>\n\n\n\n<p>Der Literaturhistoriker und Gymnasialprofessor <a href=\"http:\/\/d-nb.info\/gnd\/117237345\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Reinhold Steig<\/a>, von <a href=\"http:\/\/d-nb.info\/gnd\/118697773\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Herman Grimm<\/a> als Verwalter des schriftlichen Nachlasses der Br\u00fcder Grimm eingesetzt, ver\u00f6ffentlicht in seiner Ausgabe \u00fcber <em>Goethe und die Br\u00fcder Grimm<\/em> aus dem Jahre 1892<a href=\"#_ftn1\">[1]<\/a> einen Auszug aus einem Brief <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/d-nb.info\/gnd\/118542265\" target=\"_blank\">Wilhelm Grimms<\/a> an <a href=\"http:\/\/d-nb.info\/gnd\/116048778\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Johann Heinrich Christian Bang<\/a> (<a href=\"https:\/\/www.myheimat.de\/lahntal\/kultur\/johann-heinrich-christian-bang-zeichnung-von-ludwig-emil-grimm-1829-m2588476,2508381.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bild<\/a>) vom 20.12.1824. Darin berichtet Grimm dem Go\u00dffeldener Freund und Pfarrer von einem Besuch <a href=\"http:\/\/d-nb.info\/gnd\/118504185\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bettina von Arnims<\/a> in Kassel, der f\u00fcr die Grimms offenbar der H\u00f6hepunkt der Sommergeselligkeit gewesen war. Denn die lebhafte Bettine stand nach Grimms Bericht eines Morgens unerwartet im Zimmer und erg\u00f6tzte alle mit ihren Erz\u00e4hlungen, z.B. von <a href=\"http:\/\/d-nb.info\/gnd\/118540238\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Goethe<\/a>, von dem sie eben kam, und sie stellte ihren Entwurf eines Goethe-Denkmals vor, der die Zustimmung der Grimms fand. Gern h\u00e4tte man mehr erfahren, doch Steig publizierte den Brief nur in den Goethe betreffenden Passagen, eingef\u00fcgt in seinen eigenen Text. Das Original des Briefes schien indes verschollen. Gleichwohl musste es Steig vorgelegen haben. Was ist an diesem Vorgang bemerkenswert?<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst haben Briefe ein Eigenleben. Wurden sie einmal abgeschickt, sind sie nur noch schwer zu kontrollieren. Sie tragen \u00fcblicherweise zwar die Adresse eines Empf\u00e4ngers oder einer Empf\u00e4ngerin, doch ist ihre Ankunft damit keineswegs gesichert. Erst recht gilt dieser Kontrollverlust f\u00fcr das Nachleben des Briefes, wenn er also tats\u00e4chlich empfangen, erbrochen und gelesen wurde, also seinen \u201aAuftritt\u2018 hatte; dann wird er vielleicht verwahrt, auch dies eine eigene Geschichte \u00fcber Kisten und K\u00e4stchen und private, oft geheime Orte, und schlie\u00dflich, wenn Adressat bzw. Adressatin oder Schreiber bzw. Schreiberin von hinreichendem Interesse sind, meist nach dem Tod des Empf\u00e4ngers bzw. der Empf\u00e4ngerin einem Archiv \u00fcbereignet. Nun kommt der Editor bzw. die Editorin ins Spiel, der bzw. die den zum <em>Text <\/em>gewordenen Brief \u2013 denn dieser ist nun unabh\u00e4ngig von seinem Charakter als einmaliges Ereignis \u2013 in eine Reihe anderer Brief-Texte aufnimmt und so quasi in einen Erz\u00e4hlfluss einbettet, der sich aus der Form der Lekt\u00fcre ergibt: die Briefe werden nacheinander gelesen, ohne R\u00fccksicht auf ihre urspr\u00fcngliche zeitliche N\u00e4he oder den Ereignischarakter, der ihnen einst anhaftete. Dies gilt in besonderer Weise f\u00fcr den Typus von Steigs Publikationsverfahren, das nicht Briefe oder einen Briefwechsel dokumentierend aneinanderreiht, sondern die Briefe selbst beschneidet und sie der Narration des Bearbeiters, in diesem Fall \u00fcber Goethe und die Grimms, regelrecht einverleibt. So werden sie Teil einer fremden \u201aErz\u00e4hlung\u2018. Der Brieftext wird aus seinem alten Kontext befreit. Doch geht er zugleich in einem neuen auf, dem Text eines bzw. einer Dritten, eines anderen Schreibers bzw. einer anderen Schreiberin, in den er eingef\u00fcgt wird. Auch andere Autoren bzw. Autorinnen der Zeit bedienten sich dieser Mischform aus (Teil-)Edition und Erz\u00e4hlung, so etwa Adolf Stoll und La Mara. Der Brief h\u00f6rt dabei nicht nur auf, ein eigenst\u00e4ndiger Brief-Text zu sein, er wird geradezu Teil eines anderen Textes: Der Brief wird zum <em>Zitat<\/em>. Unseren heutigen Ma\u00dfst\u00e4ben gen\u00fcgt freilich eine solche zerst\u00fcckelnde und vereinnahmende Editionspraxis nicht mehr. Das Editionsziel heute ist gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Authentizit\u00e4t. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Bearbeiten des Briefwechsels der Br\u00fcder Grimm mit Bang im Rahmen der Vorbereitung seiner digitalen Edition tauchte eines Tages eine Signatur auf, die eigentlich nach Kassel in die Murhardsche Bibliothek geh\u00f6rte. Sie schien sich auf ein Briefmanuskript zu beziehen, das in den Sammelbereich Hassenpflug geh\u00f6rte, des Schwagers der Br\u00fcder Grimm, jedoch das Datum des von Steig zitierten Briefes trug. Auf Nachfrage wurde mitgeteilt, dass das Original des Briefes nicht in Kassel sei. Durch Nachforschungen auch in der Staatsbibliothek Berlin und der Jagiellonischen Bibliothek in Krakau wurde ich schlie\u00dflich im <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/landesarchiv.hessen.de\/dienststellen\/hessisches-staatsarchiv-marburg\" target=\"_blank\">Hessischen Staatsarchiv Marburg<\/a> f\u00fcndig (340 Grimm Br 2577). Der Brief war sozusagen seiner eigenen Dokumentation entschl\u00fcpft und unter falschem Namen wiederaufgetaucht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"706\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2020\/09\/hstam_bestand_340_grimm_nr_Br-2577_Seite_1-706x1024.gif\" alt=\"\" class=\"wp-image-14409\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2020\/09\/hstam_bestand_340_grimm_nr_Br-2577_Seite_1-706x1024.gif 706w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2020\/09\/hstam_bestand_340_grimm_nr_Br-2577_Seite_1-207x300.gif 207w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2020\/09\/hstam_bestand_340_grimm_nr_Br-2577_Seite_1-768x1115.gif 768w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2020\/09\/hstam_bestand_340_grimm_nr_Br-2577_Seite_1-1058x1536.gif 1058w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2020\/09\/hstam_bestand_340_grimm_nr_Br-2577_Seite_1-1411x2048.gif 1411w\" sizes=\"auto, (max-width: 706px) 100vw, 706px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Marburg, Hessisches Staatsarchiv, Best. 340 Grimm Brief 2577, S. 1. Ab Z. 12 die Passage zu Kleist.<\/p>\n\n\n\n<p>Und was f\u00fcr ein Brief! Neben den unter den Freunden zirkulierenden Buchw\u00fcnschen und \u2011kommentaren nimmt Wilhelm Grimm ausf\u00fchrlich Stellung zu <a href=\"http:\/\/d-nb.info\/gnd\/118563076\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Heinrich von Kleist<\/a>. Einen \u201ek\u00fchnen und ruhigen, aber reichhaltigen Geist\u201c nennt er ihn, denn man m\u00fcsse sich an ihn gew\u00f6hnen, \u201ewie etwa an eine Adlernase oder ungew\u00f6hnlich gro\u00dfe Augen in dem Gesicht eines neuen Bekannten\u201c. Auch seien \u201eausgezeichnet\u201c die \u201eReife und Sicherheit mit welcher er das K\u00fchnste vorstellt und handhabt\u201c. Das zweite interessante Thema des Briefes ist die Franz\u00f6sische Revolution und Grimms durchaus eigenwillige, wenn auch in der Zeit h\u00e4ufiger anzutreffende Stellungnahme. Der Schreiber betont, dass zwar die Verh\u00e4ltnisse im Ancien r\u00e9gime \u201emiserabel\u201c und \u201esch\u00e4ndlich\u201c gewesen seien, doch habe \u201eauf diesem Wege nichts be\u00dfer werden\u201c k\u00f6nnen. Und weiter: \u201eIch will damit nicht ableugnen, da\u00df das Factum selbst, wie ein verheerender Sturm die Luft gereinigt hat und Frankreich gegenw\u00e4rtig be\u00dfer u. t\u00fcchtiger ist, als vorher, aber das ist eine Wohlthat Gottes, der aus dem Verderben das Heil geschaelt hat, das die Menschen nicht als ihrer H\u00e4nde Werk r\u00fchmen d\u00fcrfen [\u2026]\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>In der kurz vor dem Abschluss stehenden Hybrid-Edition des Briefwechsels wird der Brief nunmehr in seiner vollen L\u00e4nge reproduziert werden. Er wird f\u00fcr sich stehen und doch in einer Reihe mit den anderen Briefen der Korrespondenz. Alle sind sie aus ihrem urspr\u00fcnglichen Kontext herausgel\u00f6st und zu Brief-Texten geworden. Im Gegensatz zum Editionstypus, den u.a. Steig vertritt, entsteht eine andere Erz\u00e4hlung, und zwar aus der Reihung der Briefe selbst. Wie aber ist es um deren Authentizit\u00e4t bestellt?<\/p>\n\n\n\n<p>Die digitale Edition schafft eine Repr\u00e4sentation des Briefes als <em>Artefakt<\/em>, das Echtheit simuliert.<a href=\"#_ftn2\">[2]<\/a> In der digitalen Repr\u00e4sentation des Brief-Objekts wird dieses Bild und Text zugleich. Durch die Beigabe von Digitalisaten und die Schaffung von digitalen Infrastrukturen kann das, was tradierbar ist am Brief, rekonstruiert werden. Dadurch wird \u201aEchtheit\u2019 vorget\u00e4uscht und zugleich \u00fcberboten. Denn anders als im \u201aOriginal\u2018 k\u00f6nnen durch die Digitalisierung und die damit verbundenen Werkzeuge, Infrastrukturen und generierbaren Umgebungen schon rein technisch durch wechselnde Einstellungen etwa Bilder bearbeitet, Schriftz\u00fcge besser entziffert bzw. gedeutet und so Textverluste reduziert und Kontexte rekonstruiert werden. Digitale Repr\u00e4sentationen erm\u00f6glichen dar\u00fcber hinaus eine multiperspektivische Rezeption und Annotation sowie eine kollaborative Verkn\u00fcpfung und Bearbeitung.<a href=\"#_ftn3\">[3]<\/a> Durch die dabei entstehenden neuen Koh\u00e4renzbeziehungen, die wiederum Gegenstand von Analysen sein k\u00f6nnen, werden neue Einsichten m\u00f6glich und neue \u201aAnsichten\u2018 generiert. Auch als dynamische Ressourcen abgeleiteten, h\u00f6heren Grades und damit als digitale Surrogate besitzen die \u201aObjekte\u2018 Eigenschaften; der Entk\u00f6rperung stehen Verf\u00fcgbarkeit und Manipulierbarkeit als neue Qualit\u00e4ten gegen\u00fcber.<a href=\"#_ftn4\">[4]<\/a> &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Edition des Briefwechsels der Br\u00fcder Grimm mit Pfarrer Bang ist zugleich Teil eines mehrere Briefeditionen umfassenden Projekts. In einer Folge von Einzeleditionen, die alle miteinander vernetzt sind, entsteht ein Briefnetzwerk der Konstellation um die Br\u00fcder Grimm, das wiederum anschlussf\u00e4hig sein kann f\u00fcr andere Editionsprojekte von Briefen der Romantik. Das Projekt ist an der TU Darmstadt angesiedelt und wird getragen von einer Kooperation zwischen der <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.digitalhumanities.tu-darmstadt.de\/\" target=\"_blank\">Abteilung Digital Philology des Instituts f\u00fcr Sprach- und Literaturwissenschaft<\/a>, der <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.ulb.tu-darmstadt.de\/service\/start\/index.de.jsp\" target=\"_blank\">Universit\u00e4ts- und Landesbibliothek Darmstadt<\/a> sowie der <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.grimms.de\" target=\"_blank\">Br\u00fcder Grimm-Gesellschaft Kassel<\/a> (s. auch Mail: grimm.museum@gmail.com). \u00a0<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Reinhold Steig: <em>Goethe und die Br\u00fcder Grimm<\/em>. Berlin: Wilhelm Hertz, 1892.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> F\u00fcr Inga Hanna Ralle: Maschinenlesbar-menschenlesbar. \u00dcber die grundlegende Ausrichtung der Edition. editio 30 (2016), S. 152, ist die traditionelle Edition ein \u201eeditorischer Essay, ein tempor\u00e4res Statement, ein eingefrorener Zustand\u201c. F\u00fcr Wilhelm G. Jacobs: Materie, Materialit\u00e4t, Geist. In: editio 23 (2009), S.18f, ist jede Edition \u00dcbersetzung, Transformation, hermeneutische Leistung, sie transferiert Vergangenes in die jeweilige Gegenwart.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a> Michael Bender: Forschungsumgebungen in den Digital Humanities. Nutzerbedarf &#8211; Wissenstransfer \u2013 Textualit\u00e4t. Berlin\/Boston: De Gruyter, 2016, S. 53.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref4\">[4]<\/a> Siehe dazu: Michael Bender, Thomas Kollatz, Andrea Rapp: Objekte im digitalen Diskurs. Digitale Erschlie\u00dfung von Objekten als Erkenntnisprozess. In: Objekte im digitalen Diskurs \u2013 epistemologische Zug\u00e4nge zu Objekten durch Digitalisierung und diskursive Einbindung in virtuelle Forschungsumgebungen und \u2011infrastrukturen. In: Hilgert, Markus; Hofmann, Kerstin P.; Simon, Henrike (Hrsg.): Objektepistemologien. Zur Vermessung eines transdisziplin\u00e4ren Forschungsraums. Berlin Studies of the Ancient World 59. Berlin: Edition Topoi. S. 107-132; <a href=\"http:\/\/edition-topoi.org\/articles\/details\/1444\">edition-topoi.org\/articles\/details\/1444<\/a>.<\/p>\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus der digitalen Edition des Briefnetzwerks der Konstellation um die Br\u00fcder Grimm von Rotraut Fischer, TU Darmstadt Der Literaturhistoriker und Gymnasialprofessor Reinhold Steig, von Herman Grimm als Verwalter des schriftlichen Nachlasses der Br\u00fcder Grimm eingesetzt, ver\u00f6ffentlicht in seiner Ausgabe \u00fcber Goethe und die Br\u00fcder Grimm aus dem Jahre 1892[1] einen Auszug aus einem Brief Wilhelm [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-14394","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14394","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14394"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14394\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14411,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14394\/revisions\/14411"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14394"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14394"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dhd-blog.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14394"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}