{"id":13112,"date":"2020-03-09T15:09:03","date_gmt":"2020-03-09T14:09:03","guid":{"rendered":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=13112"},"modified":"2020-04-20T14:41:42","modified_gmt":"2020-04-20T12:41:42","slug":"call-for-papers-digital-humanities-austria-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=13112","title":{"rendered":"Call for Papers: Digital Humanities Austria 2020"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\"> <\/h1>\n\n\n\n<p><em>Der Call for Papers ist bis\u00a0<\/em><strong><em>4. Mai 2020<\/em><\/strong><em>\u00a0ge\u00f6ffnet. Einreichungen erfolgen \u00fcber\u00a0<\/em><a href=\"https:\/\/easychair.org\/conferences\/?conf=dha20200\"><strong><em>Easychair<\/em><\/strong><\/a><em>.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Digitalen Geisteswissenschaften sind ein Feld innovativer Methoden, deren Entwicklung selbst Teil kreativer Prozesse ist. Die Digitalen Geisteswissenschaften in \u00d6sterreich waren schon immer vom reichen Kulturerbe des Landes gepr\u00e4gt, das weit \u00fcber das h\u00e4ufig auf einen engen Textbegriff reduzierte Verst\u00e4ndnis ihrer m\u00f6glichen Untersuchungsgegenst\u00e4nde hinausgeht:<\/p>\n\n\n\n<p>Sprach- und Videomaterial, Bilder, Artefakte, Konkrete Poesie, Code-Poetry oder Born-Digital-Material sind ebenfalls Untersuchungsgegenst\u00e4nde der Digitalen Geisteswissenschaften, denn sie alle sind Produkte der Gegenwartskultur wie als Dokumentation von vergangenem Kulturschaffen. Es ist also an der Zeit, auch die \u00f6sterreichische Community zum \u201egro\u00dfen Zelt\u201c der Digitalen Geisteswissenschaften weiterzuentwickeln und die Entwicklungen in digitaler Kunstgeschichte, Visualisierung, digitaler Arch\u00e4ologie, Simulation, digitaler Musikwissenschaft, Gamification, Public Engagement, Digital Heritage Science, digitaler Zeitgeschichte, digitaler Sprachverarbeitung, digitaler Literaturwissenschaft und vielem anderen mehr zu pr\u00e4sentieren. Das \u201eBig Tent\u201c aufrecht zu halten, ist jedoch keine Aufgabe, die mit etablierten Forschungsmethoden alleine l\u00f6sbar ist. All die genannten Ans\u00e4tze produktiv zusammenzubringen erfordert kreative Theorien, Methoden und Verfahren, wie sie von der lebendigen DH-Community in \u00d6sterreich entwickelt werden. Die DHA2020 will deshalb ihren Blick besonders auf die K\u00fcnste richten. Dort sind bereits Methoden entstanden, die einen produktiven Blick auf digitale Methoden und digitale Objekte richten: Video-, Medien- und Digitale Kunst durchforsten Archive, arbeiten sich durch Big Data und nutzen Artefakte der Digitalen Kultur, um neue k\u00fcnstlerische R\u00e4ume zu kreieren, \u00c4sthetiken zu befragen und sinnliche Erfahrungen zu schaffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die DHA2020 will also erstens ein Abbild der regen \u00f6sterreichischen DH-Community sein, die dazu eingeladen ist, ihre Arbeit zu pr\u00e4sentieren und zur Diskussion zu stellen. Sie will sich zweitens aber auch anregenden Beitr\u00e4gen aus der ganzen Welt \u00f6ffnen, die in Kooperation mit \u00f6sterreichischen Forscherinnen und Forschern und in Reaktion auf ihre Forschungsergebnisse entstanden sind oder die sich mit Sch\u00f6pfungen und Handeln der Menschen in \u00d6sterreich in Vergangenheit und Gegenwart auseinandersetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Konferenz erweitert sich drittens auch auf das k\u00fcnstlerische Schaffen im Bereich des Digitalen. K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler sind eingeladen, Arbeiten zu zeigen, ihren Zugang zu und ihre digitale Bearbeitung von (digitalen) Archiven zu pr\u00e4sentieren sowie ihre Verortung in der Diskussion um k\u00fcnstlerische Forschung darzulegen. Der Ort der Konferenz \u2013 die Universit\u00e4t f\u00fcr angewandte Kunst Wien \u2013 erm\u00f6glicht es, Beispiele in innovativer Form zu pr\u00e4sentieren. Die DHA will deshalb auch eine Mischform analog-digitalen Ausstellens f\u00fcr die Call-basiert identifizierten Projekte erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig mit der Konferenz werden die Projekte des von der \u00d6AW ausgeschriebenen Forschungsf\u00f6rderungsprogramms&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.oeaw.ac.at\/foerderungen\/foerderprogramme\/subsites\/godigital\/\">go!digital Next Generation (2019\u20132020)<\/a>&nbsp;vorgestellt. Auch die Gewinner*innen des&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.oeaw.ac.at\/acdh\/detail\/event\/acdh-ch-open-data-virtual-hackathon-round-two\/\">ACDH-CH hackathons 2020<\/a>&nbsp;werden im Rahmen der Preisverleihung Gelegenheit haben, ihre Projekte vorzustellen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Modalit\u00e4ten<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Konferenz sieht folgende Formate vor:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Ein&nbsp;<strong>Vortrag&nbsp;<\/strong>stellt Forschungsergebnisse vor, die in einem Zeitraum von 20 Minuten dem Publikum pr\u00e4sentiert werden. Ein Vorschlag f\u00fcr einen Vortrag hat ca. 2000 Zeichen (ohne Leerzeichen) und eine Bibliographie.<\/li><li>Ein&nbsp;<strong>Poster&nbsp;<\/strong>dokumentiert laufende Forschungsarbeiten, die noch zu keinen finalen Ergebnissen gekommen sind. Der Postersession geht ein Poster-Slam voraus, in dem jedes Poster in je 1 min dem Publikum pers\u00f6nlich vorgestellt wird. Ein Vorschlag f\u00fcr ein Poster hat ca. 1000\u20131500 Zeichen (ohne Leerzeichen).<\/li><li>Ein&nbsp;<strong>k\u00fcnstlerischer Beitrag<\/strong>&nbsp;ist eine innovative Form der Pr\u00e4sentation von Kunst oder k\u00fcnstlerischer Forschung. Sie ist eine Mischung analog-digitaler Formen, in der sich k\u00fcnstlerische Arbeiten, Forschungsvorhaben und -ergebnisse treffen, die sich nicht im Vortrags- oder Posterformat abbilden lassen. Der Vorschlag f\u00fcr einen k\u00fcnstlerischen Beitrag beschreibt neben dem Projekt (rund 1500 Zeichen ohne Leerzeichen) auch das Format (nicht mehr als 1000 Zeichen ohne Leerzeichen) und benennt die f\u00fcr den Beitrag notwendige Technik, wobei explizit darauf hinzuweisen ist, wenn die Technik nicht von den Vorschlagenden selbst beigesteuert werden kann. K\u00fcnstlerische Beitr\u00e4ge k\u00f6nnen unter anderem sein: Performance Lecture, Artist talk, Code Poetry\/ Executed Code, oder ein Ausstellungsbeitrag.<\/li><li>Ein&nbsp;<strong>Panel&nbsp;<\/strong>versammelt mehrere Forscherinnen und Forscher, K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler, die einleitend in kurzen Statements (nicht mehr als 5 min) zu einem gemeinsamen Thema Stellung nehmen und die M\u00f6glichkeit geben, das Thema mit dem Publikum zu diskutieren. Ein Panel ist keine Vortragsserie. Ein Vorschlag f\u00fcr ein Panel hat ca. 2000\u20132500 Zeichen (ohne Leerzeichen).<\/li><li>Ein&nbsp;<strong>Workshop&nbsp;<\/strong>ist eine Veranstaltung, an der das Publikum aktiv beteiligt ist. Ein Workshop ist keine Minikonferenz. Ein Workshop braucht mindestens einen halben Tag. Ein Workshop-Vorschlag enth\u00e4lt einen groben Zeitplan. Der Vorschlag hat ca. 2000 Zeichen (ohne Leerzeichen). Es gibt zwei Formen des Workshops:<\/li><li>Ein&nbsp;<strong>Einf\u00fchrungs-Workshop<\/strong>&nbsp;f\u00fchrt praktisch in eine spezifische Technologie oder Probleml\u00f6sung ein. Der Vorschlag beschreibt die Technologie bzw. Probleml\u00f6sung, skizziert ein didaktisches Konzept des Workshops und benennt die DozentInnen.<\/li><li>Ein&nbsp;<strong>interaktiver Workshop<\/strong>&nbsp;ist eine Veranstaltungsform, in der die OrganisatorInnen mit den TeilnehmerInnen interagieren, z.B. in Form eines gemeinsamen Hacks, einer Data-Challenge oder anderer kreativer Formen. Der Vorschlag beschreibt den Datensatz bzw. die Zielstellung und die gew\u00e4hlte Interaktionsform.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Die Vorschl\u00e4ge f\u00fcr die Konferenz werden direkt im Konferenzsystem&nbsp;<a href=\"https:\/\/easychair.org\/conferences\/?conf=dha20200\">Easychair<\/a>&nbsp;erfasst, d.h. es sind keine PDF-Anh\u00e4nge vorgesehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Konferenzsprachen sind Englisch und Deutsch. Die Einreichungen der Beitr\u00e4ge k\u00f6nnen ebenfalls auf Deutsch oder Englisch verfasst sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Call for Papers ist bis\u00a04. Mai 2020\u00a0ge\u00f6ffnet. Einreichungen erfolgen \u00fcber\u00a0Easychair. Die Digitalen Geisteswissenschaften sind ein Feld innovativer Methoden, deren Entwicklung selbst Teil kreativer Prozesse ist. 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