{"id":13034,"date":"2020-03-02T14:25:39","date_gmt":"2020-03-02T13:25:39","guid":{"rendered":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=13034"},"modified":"2020-03-02T14:25:39","modified_gmt":"2020-03-02T13:25:39","slug":"call-for-papers-aesthetik-digitalitaet-macht-neue-forschungsperspektiven-im-schnittfeld-von-kultureller-bildung-und-medienpaedagogik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=13034","title":{"rendered":"Call for Papers \u00c4sthetik \u2013 Digitalit\u00e4t \u2013 Macht Neue Forschungsperspektiven im Schnittfeld von kultureller Bildung und Medienp\u00e4dagogik"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Call for Papers<br>\u00c4sthetik \u2013 Digitalit\u00e4t \u2013 Macht<br>Neue Forschungsperspektiven im Schnittfeld von kultureller Bildung<br>und Medienp\u00e4dagogik<br><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Joint Conference:<\/p>\n\n\n\n<p>11. Tagung des <strong>\u203aNetzwerks Forschung Kulturelle Bildung\u2039 <\/strong>und Herbsttagung der <strong>\u203aSektion Medienp\u00e4dagogik<\/strong>\u2039 der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Erziehungswissenschaft veranstaltet von:<br><strong>\u203aDigitalisierung in der kulturellen Bildung \u2013 ein Metaprojekt <\/strong>(Teilprojekt 1)\u2039 des Lehrstuhls f\u00fcr P\u00e4dagogik mit dem Schwerpunkt Kultur und \u00e4sthetische Bildung an der Friedrich-Alexander-Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg<br><strong>24.-26. September 2020 \u00b7 Akademie f\u00fcr Schultheater und performative Bildung \u00b7 Kulturwerkstatt auf AEG, N\u00fcrnberg<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><br>Digitalisierung ver\u00e4ndert Selbstverh\u00e4ltnisse, Gemeinschaftsformen und Demokratieverst\u00e4ndnisse. Die gegenw\u00e4rtige post-digitale Kultur und ihre \u00e4sthetischen Erfahrungsr\u00e4ume k\u00f6nnen ohne Kenntnis digitaler Medialit\u00e4t und digitaler Designs \u2013 verstanden als machtgeladene \u00e4sthetische Prozesse (Mareis 2016, von Borries 2016) \u2013 nicht mehr verstanden werden. Umgekehrt ist die Ausbreitung digitaler Medialit\u00e4t in der \u00e4sthetisierten Gesellschaft (Reckwitz 2012, B\u00f6hme 2016) nur mehr unter Bezug auf \u00e4sthetisch-kulturelle Praxen entschl\u00fcsselbar. \u00c4sthetische, kulturelle und mediale Wissensfelder sind daher f\u00fcr p\u00e4dagogische Handlungsf\u00e4higkeit wie auch f\u00fcr eine zukunftsgerichtete Entwicklung der Forschung zur kulturellen Bildung und Medienp\u00e4dagogik unumg\u00e4nglich.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Die gemeinsame Tagung des \u203aNetzwerks Forschung Kulturelle Bildung\u2039, der DGfE-Sektion \u203aMedienp\u00e4dagogik\u2039 und des Forschungsprojektes \u203aDiKuBi-Meta\u2039 (BMBF, 2018-2022) m\u00f6chte Forschende zur \u00e4sthetisch-kulturellen Bildung und Forschende im Feld der Medienp\u00e4dagogik zusammenbringen, gegenseitig Einsichten erkunden, Kooperationsm\u00f6glichkeiten sondieren und gemeinsam neue Perspektiven f\u00fcr Forschung und Praxis diskutieren.<br><br>Wir bitten um Einreichungen, die insbesondere Schnittfelder von \u00e4sthetischen, k\u00fcnstlerischen, medialen, (post-)digitalen und designbezogenen Ph\u00e4nomenen und Praktiken in p\u00e4dagogischer bzw. bildungstheoretischer \/ bildungsbezogener Perspektive in den Blick nehmen. Dabei k\u00f6nnen beispielsweise folgende Fragenkomplexe (direkt oder indirekt) adressiert werden:<\/p>\n\n\n\n<p><br> \u2022 Welche Beitr\u00e4ge k\u00f6nnen kulturelle Bildung und Medienp\u00e4dagogik im Hinblick auf ein nicht technologisch verengtes Verst\u00e4ndnis von \u203aDigitalisierung\u2039 im Bildungsbereich leisten? Welche spezifischen Aspekte im Hinblick auf non-formale, formale und informelle Bildungsprozesse lassen sich theoretisch oder empirisch aufzeigen?<\/p>\n\n\n\n<p><br> \u2022 Wie ver\u00e4ndern sich \u00e4sthetische Praxis und (auch informelle) kreativ-k\u00fcnstlerische Lern- und Bildungsprozesse? Wie lassen sich kommunikative Praxen im Kontext digital basierter \u00c4sthetisierungsprozesse (z.B. auf TIKTOK) verstehen und beforschen? Welche Bedeutung kommt der gleichzeitigen Mediatisierung und \u00c4sthetisierung von Lernen und Bildung im Kontext digitaler Onlineplattformen (z.B. Tutorials, Influencer) zu?<br> <\/p>\n\n\n\n<p>\u2022 Wo liegen die Beitr\u00e4ge und Perspektiven der Forschung zur kulturellen Bildung und Medienbildung im Hinblick auf Subjektivit\u00e4t, Handlungsf\u00e4higkeit und die Suche nach Aspekten \u203adigitaler Souver\u00e4nit\u00e4t\u2039 in einer zunehmend digital designten Welt? Wie lassen sich diese Potenziale in der Forschung aufweisen und heben?<br><\/p>\n\n\n\n<p>\u2022 Welche Bedeutung hat \u203aDesign\u2039 \u2013 als Gegenstand und Bezugsfeld, im Kontext von Forschungsmethoden (design based research), als paradigmatisches Bezugsfeld (design studies) oder auch als p\u00e4dagogisch-didaktisches Prinzip (instructional design) \u2013 f\u00fcr Digitalisierung in Bildungsbereichen?<br><\/p>\n\n\n\n<p>\u2022 Welche Bedeutung haben Digitalisierungsprozesse f\u00fcr Handlungsbereiche der kulturellen Bildung und der Medienp\u00e4dagogik? Wie ver\u00e4ndern sich Klientel(-anforderungen), Themenbez\u00fcge, Arbeitsbedingungen? Wie steht Digitalisierung zu anderen gesellschaftlichen Transformationsprozessen, die f\u00fcr die kulturelle Bildung von Bedeutung sind (etwa im Kontext von Globalisierung, Migration, Klimawandel oder Nachhaltigkeit)?<br><\/p>\n\n\n\n<p>\u2022 Wie ver\u00e4ndern digitale und post-digitale Entgrenzungen kreativer Arbeitsfelder und k\u00fcnstlerischer Praxen \u2013 z.B. in den creative industries \u2013 die Bezugsfelder der kulturellen Bildung und der Medienp\u00e4dagogik? Welche Potenziale, Transformationen oder ver\u00e4nderte institutionelle<br>Bedingungsgef\u00fcge ergeben sich daraus?<\/p>\n\n\n\n<p><br> \u2022 Wie kann der Transfer von Forschungserkenntnissen in die Praxis gelingen? Welche Forschungszug\u00e4nge und -themen bieten geeignete Anschl\u00fcsse? Was sind Bedingungen und Probleme einer (aus p\u00e4dagogischen Logiken heraus) selbstbestimmten \u203adigitalen\u2039 Professionalisierung und Organisationsentwicklung innerhalb der kulturellen Bildung?<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>EINREICHUNGEN<\/strong><br> Die Tagung bietet unterschiedliche Formate an, um eine differenzierte Auseinandersetzung und Analysen in Theorie und Praxis zu erm\u00f6glichen. Wir laden Sie herzlich ein, Abstracts f\u00fcr <strong>Panelbeitr\u00e4ge <\/strong>(Einzelvortr\u00e4ge), <strong>k\u00fcnstlerisch-praktische<\/strong> und \/ oder <strong>forschungsmethodische<\/strong><br> <strong>Labore<\/strong> und <strong>Poster<\/strong> einzureichen.<br><br><strong> I. PANELBEITR\u00c4G<\/strong>E <strong>(20 min)<\/strong><br> Die Vortr\u00e4ge zu konkreten Forschungsprojekten sind als Panelbeitr\u00e4ge (Einzelvortr\u00e4ge) mit einer Dauer von 20 Minuten mit anschlie\u00dfender Diskussion geplant. Die Vortr\u00e4ge k\u00f6nnen sich mit theoretischen Fragestellungen, der Darstellung von Forschungsdesigns und \/ oder empirischen Ergebnissen besch\u00e4ftigen, eine Bezugnahme zu den oben genannten Themen ist gew\u00fcnscht.<br>\u2022 Titel und Kurzbeschreibung des Beitrags (ca. 500 Zeichen inkl. Leerzeichen)<br>\u2022 Zentrale Fragestellung \/ Ergebnis des Beitrags inkl. Relevanz f\u00fcr die Tagungsthematik (max. 1500 Zeichen inkl. Leerzeichen, exkl. Literaturangaben)<br>\u2022 Kurz-Vita (max. 500 Zeichen inkl. Leerzeichen)<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>II. LABORE (120 min)<\/strong><br> Die Labore sind auf 120 Minuten angelegt und finden mit einer begrenzten Anzahl an Tagungsteilnehmer*innen statt. Mit ihrem interaktiven Charakter bieten sie die M\u00f6glichkeit, Themen explorativ und praktisch-experimentell, \u00e4sthetisch und \/ oder forschend zu erproben<br>und aktiv zu gestalten. F\u00fcr die Realisierung ist eine Aufwandsentsch\u00e4digung vorgesehen. Bitte<br> geben Sie bei der Einreichung Ihre technischen Bedarfe, Ausstattungsanforderungen etc. an und wenden Sie sich bei Fragen gerne direkt an uns.<br> \u2022 Titel und Kurzbeschreibung des Labors (max. 500 Zeichen inkl. Leerzeichen)<br> \u2022 Ausf\u00fchrliche Beschreibung des Beitrags inkl. Relevanz f\u00fcr die Tagungsthematik (max. 1500 Zeichen inkl. Leerzeichen)<br> \u2022 Kurz-Vita (max. 500 Zeichen inkl. Leerzeichen)<br> \u2022 Angabe zur ben\u00f6tigten technischen Ausstattung, Anforderungen an die R\u00e4umlichkeiten, ggf. Material und dessen Verf\u00fcgbarkeit<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>III. POSTER (5 min Pr\u00e4sentation)<\/strong><br> Poster zur Vorstellung laufender Forschungsarbeiten und -vorhaben, die im weitesten Sinne an das Tagungsthema anschlie\u00dfen und dieses graphisch zug\u00e4nglich machen, k\u00f6nnen im Rahmen einer Postersession vorgestellt werden. Im moderierten Rahmen werden die einzelnen Poster von den Autor<em>innen pr\u00e4sentiert (ca. 5 min). Im Anschluss sind die Tagungsteilnehmer*<\/em>innen eingeladen, in individuellen Gespr\u00e4chen die Arbeiten mit den Autor*innen zu vertiefen. Die Poster sind zur Tagung im Format A0 mitzubringen und vorab als PDF-Datei einzureichen.<br> \u2022 Titel und Kurzbeschreibung des Vorhabens (max. 500 Zeichen inkl. Leerzeichen)<br>\u2022 Zentrale Fragestellung \/ Ergebnis des Beitrages inkl. Relevanz des Beitrags f\u00fcr die Tagungsthematik (max. 1500 Zeichen inkl. Leerzeichen, exkl. Literaturangaben)<br>\u2022 Kurz-Vita (max. 500 Zeichen inkl. Leerzeichen)<br><\/p>\n\n\n\n<p>Bitte reichen Sie Ihre Vorschl\u00e4ge und Unterlagen bis zum <strong>26. April 2020<\/strong> elektronisch \u00fcber <strong>ConfTool<\/strong> (https:\/\/www.conftool.org\/joint-conference-11-netzwerktagung) ein.\u00dcber die Annahme des Beitrags entscheidet das Scientific Committee bis zum <strong>31. Mai 2020<\/strong>. Die Benachrichtigung erfolgt im Anschluss.<br><br> <strong>HINWEIS ZUR PUBLIKATIONSPLANUNG<\/strong><br> Im Anschluss an die Tagung ist eine Publikation der Beitr\u00e4ge im Jahrbuch Medienp\u00e4dagogik als Print on Demand (PoD) auf der Onlineplattform der ZEITSCHRIFT MEDIENP\u00c4DAGOGIK (onlinefirst auf medienpaed.com als CC4.0), sowie auf der Plattform kubi-online.de geplant.<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>SCIENTIFIC COMMITTEE<\/strong><br> Sandra A\u00dfmann \u00b7 Patrick Bettinger \u00b7 Andreas Brenne \u00b7 Benjamin J\u00f6rissen \u00b7 Joachim Ludwig \u00b7 Kiwi Menrath \u00b7 Elke M\u00f6ller \u00b7 Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss \u00b7 Claudia Rosskopf \u00b7 Klaus Rummler \u00b7 Lisa Unterberg \u00b7 Manuel Zahn<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>TAGUNGSWEBSITE<\/strong><br> https:\/\/www.dikubi-meta.fau.de\/veranstaltungen\/joint-conference-11-netzwerktagung\/<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>TWITTER &amp; INSTAGRAM<\/strong>                         #kubimpaed20<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>WEITERE INFORMATIONEN<\/strong><br>https:\/\/www.forschung-kulturelle-bildung.de<br>https:\/\/www.dgfe.de\/sektionen-kommissionen-ag\/sektion-12-medienpaedagogik.html<br>https:\/\/www.medienpaed.com\/<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>KONTAKT<\/strong><br>Elke M\u00f6ller tagung-digitalitaet2020@fau.de<br>Friedrich-Alexander-Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg  <br>Lehrstuhl f\u00fcr P\u00e4dagogik mit dem Schwerpunkt Kultur und \u00e4sthetische Bildung<br>Bismarckstra\u00dfe 1a \u00b7 D-91054 Erlangen<br>+49 (0) 9131 85 25887 <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Call for Papers\u00c4sthetik \u2013 Digitalit\u00e4t \u2013 MachtNeue Forschungsperspektiven im Schnittfeld von kultureller Bildungund Medienp\u00e4dagogik Joint Conference: 11. 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