{"id":12811,"date":"2020-01-15T17:29:14","date_gmt":"2020-01-15T16:29:14","guid":{"rendered":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=12811"},"modified":"2020-01-15T17:29:14","modified_gmt":"2020-01-15T16:29:14","slug":"universitaetsuebergreifendes-doktorandenkolloquium-in-den-computational-literary-studies","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=12811","title":{"rendered":"Universit\u00e4ts\u00fcbergreifendes Doktorandenkolloquium in den Computational Literary Studies"},"content":{"rendered":"\n<p>F\u00fcr Promovierende stellt der Austausch mit anderen FachkollegInnen eine grundlegende M\u00f6glichkeit dar, sich zu vernetzen, um die eigene Forschung zu erl\u00e4utern und diese kontinuierlich zur Diskussion zu stellen. Die Chance dazu gaben am 29. und 30. November die Professoren  Fotis Jannidis (Universit\u00e4t W\u00fcrzburg) und Christof Sch\u00f6ch (Universit\u00e4t Trier) ihren DoktorandInnen, indem sie zu einem gemeinsamen  Doktorandenkolloquium nach Lorch am Rhein einluden.  <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Kolloquium_Web-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12812\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2020\/01\/Kolloquium_Web-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2020\/01\/Kolloquium_Web-300x225.jpg 300w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2020\/01\/Kolloquium_Web-768x576.jpg 768w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2020\/01\/Kolloquium_Web-243x181.jpg 243w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Grundgedanke des Kolloquiums war es, PromovendInnen des Faches Digital Humanities verschiedener universit\u00e4rer Standorte zu versammeln, um ihnen die Perspektive zu bieten, den aktuellen Stand des eigenen  Dissertationsprojektes vorzustellen und durch die jeweiligen fachlichen  Affinit\u00e4ten der anderen Teilnehmenden in einen regen wissenschaftlichen  Austausch miteinander zu treten. Die Kulisse der rheinl\u00e4ndischen  Weinberge fernab sonstiger Verpflichtungen half dabei, eine produktive  und angenehme Arbeitsatmosph\u00e4re zu schaffen. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Ergebnis war ein thematisch anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm mit Pr\u00e4sentationen zu Arbeiten, die sich in den verschiedenen Stadien ihrer Entwicklung befinden und von \u00dcberlegungen zu m\u00f6glichen Promotionsthemen bis hin zu verteidigungsreifen Dissertationen reichten.  <\/p>\n\n\n\n<p>Den Auftakt des Kolloquiums am 29.11 machten mit einem vornehmlich  technischen Schwerpunkt Matthias Bremm (Uni Trier) zur Textannotation  mit teil-\u00fcberwachtem und aktivem Machine Learning und Keli Du (Uni  W\u00fcrzburg) zur Evaluation von Topic Modeling. Darauf folgte ein Beitrag  von Nicolas Schenk (Uni Trier) zum Spannungsverh\u00e4ltnis zwischen Emil  Ludwigs biographischen und autobiographischen Schriften. Andreas B\u00fcttner (Uni W\u00fcrzburg) stellte seine Besch\u00e4ftigung mit Alignierungsstrategien latein-arabischer \u00dcbersetzungen vor und Ariadne Baresch (Uni Trier) schloss den ersten Tag mit einer Pr\u00e4sentation zu Adaptionen des Romanzyklus Auf der Suche nach der verlorenen Zeit von Marcel Proust.  <\/p>\n\n\n\n<p>Im Mittelpunkt der Beitr\u00e4ge am 30.11 stand die vielseitige Besch\u00e4ftigung  mit dem Begriff des Genres. Julian Schr\u00f6ter (Uni W\u00fcrzburg) leitete mit  seinem Habilitationsprojekt zur Abgrenzung deutschsprachiger Novellen  von Erz\u00e4hlungen den zweiten Tag des Kolloquiums ein. Leonard Konle (Uni  W\u00fcrzburg) erarbeitete m\u00f6gliche Strategien zur Repr\u00e4sentation von Genre  durch die Erstellung und Evaluation von Wortlisten und Wortclustern.  Spanischsprachige Romane stellten den Untersuchungsgegenstand sowohl f\u00fcr Ulrike Henny-Krahmer (Uni W\u00fcrzburg), welche ihren Fokus auf  prototypische Strukturen legte, als auch f\u00fcr Jos\u00e9 Calvo Tello (Uni  W\u00fcrzburg) dar, welcher Genreanalyse und maschinelles Lernen kombinierte. In einer gemeinsamen Diskussionsrunde verwies Fotis Jannidis auf die Herausforderungen von Gattungsklassifikation, welche er mit einem Praxisbeispiel aus seiner Besch\u00e4ftigung mit Komplexit\u00e4t von  Groschenromanen in Abgrenzung zu anderen literarischen Gattungen  plausibilisierte. Den letzten Beitrag leistete Christof Sch\u00f6ch (Uni  Trier) mit der Darstellung eines von der Forschungsinitiative Rheinland-Pfalz gef\u00f6rderten Linked Open Data Projekt f\u00fcr die Literaturgeschichte (\u201eMining and Modeling Text\u201c).  <\/p>\n\n\n\n<p>R\u00fcckblickend  hat sich dieses erste universit\u00e4ts\u00fcbergreifende Doktorandenkolloquium in den Digital Humanities f\u00fcr die Teilnehmenden aus W\u00fcrzburg und Trier als sehr produktiv und erkenntnisgewinnend erwiesen. Daher soll dieses Format in Zukunft in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden zwischen den Universit\u00e4ten W\u00fcrzburg und Trier angeboten werden, um PromovendInnen der DH in ihren Dissertationsprojekten zu unterst\u00fctzen und untereinander zu vernetzen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr Promovierende stellt der Austausch mit anderen FachkollegInnen eine grundlegende M\u00f6glichkeit dar, sich zu vernetzen, um die eigene Forschung zu erl\u00e4utern und diese kontinuierlich zur Diskussion zu stellen. Die Chance dazu gaben am 29. und 30. 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