{"id":12551,"date":"2019-11-22T11:38:06","date_gmt":"2019-11-22T10:38:06","guid":{"rendered":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=12551"},"modified":"2019-11-22T11:38:06","modified_gmt":"2019-11-22T10:38:06","slug":"creta-coaching","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=12551","title":{"rendered":"CRETA-Coaching"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Creta-Coaching an der Universit\u00e4t Stuttgart<\/h2>\n\n\n\n<p>Im September 2019 hatte ich die M\u00f6glichkeit am erstmals ausgeschriebenen Coaching des &#8222;Centrum f\u00fcr reflektierte Textanalyse&#8220; (<a href=\"https:\/\/www.creta.uni-stuttgart.de\/\">CRETA<\/a>) der Universit\u00e4t Stuttgart teilzunehmen. Das <a href=\"https:\/\/www.creta.uni-stuttgart.de\/coaching\/\">Coaching<\/a> umfasste vier Einzeltermine mit jeweils zwei CRETA-Assoziierten aus jeweils unterschiedlichen Fachbereichen (Digital Humanities, Computerlinguistik, Literaturwissenschaften und Philosophie), die Teilnahme am Kurs &#8222;Reflected Text Analysis beyond Linguistics&#8220; (Bestandteil der <a href=\"https:\/\/dgfs-clschool19.github.io\/\">Fall School of Computational Linguistics<\/a>) und einer Pr\u00e4sentation im Rahmen der CRETA-Werkstatt #8. <\/p>\n\n\n\n<p>Durch den engen Austausch mit unterschiedlichen FachvertreterInnen, die allesamt interdisziplin\u00e4res Arbeiten gewohnt sind und so gute Tipps und Einsch\u00e4tzungen geben konnten, entstand eine \u00e4u\u00dferst produktive und mehrdimensionale Auseinandersetzung mit der Forschungsfrage meiner Dissertation. Die Arbeit eines Promovenden &#8211; also die intensive Textarbeit, Ausarbeitung von Hypothesen und Instrumentarien &#8211; , die ja oft nur im stillen K\u00e4mmerlein stattfindet, wurde so einmal ganz offen gelegt und konstruktiv er\u00f6rtert. Es entstand ein mehr als anregender Austausch, bei dem verschiedene Handlungsoptionen und Operationalisierungen durchgespielt wurden und am Ende eine Pipeline f\u00fcr konkrete n\u00e4chste Schritte entstand. Dabei wurden die spezifischen Fragen der Literaturwissenschaft stets im Blick behalten und mit Methodiken der Computerlinguistik flankiert. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Veranstaltungsort des <a href=\"https:\/\/www.ims.uni-stuttgart.de\/\">IMS Stuttgart<\/a> verwandelte sich f\u00fcr eine Woche in einen inspirierenden Lern-Ort &#8211; gepr\u00e4gt durch eine wertsch\u00e4tzende Atmosph\u00e4re und sachliche und konstruktive Diskussionen \u00fcber die jeweiligen Fachgrenzen hinaus. Der &#8222;Spirit&#8220; interdisziplin\u00e4ren Lernens und Arbeitens war sp\u00fcrbar &#8211; und hat meinem Dissertationsprojekt einen ganz besonderen Auftrieb gegeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Montags und Dienstags fand die CRETA-Werkstatt #8 statt, bei der die Coachees die M\u00f6glichkeit hatten, ihr Forschungsprojekt zu pr\u00e4sentieren. Auch hier begegnete man einer aufgeschlossenen und heterogenen Gruppe von Menschen, die alle von einem \u00e4hnlich starken Erkenntnisinteresse geleitet sind: &#8222;textanalytischen Fragestellungen aus der Literatur-, Sprach-, Geschichts- und Sozialwissenschaft sowie Philosophie&#8220;. Es gelang eine gegl\u00fcckte Symbiose aus verschiedenen Bereichen mit Text- und Sprachinteresse und eine Plattform zu schaffen, die wirklich den Namen &#8222;Werkstatt&#8220; verdient. <\/p>\n\n\n\n<p>So war die Woche keineswegs nur ein &#8222;call the technician&#8220; oder &#8222;eine Fahrt in die Werkstatt&#8220; (Nils Reiter), sondern ein \u00e4u\u00dferst bereichernder und inspirierender Forschungsaufenthalt. Danke CRETA!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Creta-Coaching an der Universit\u00e4t Stuttgart Im September 2019 hatte ich die M\u00f6glichkeit am erstmals ausgeschriebenen Coaching des &#8222;Centrum f\u00fcr reflektierte Textanalyse&#8220; (CRETA) der Universit\u00e4t Stuttgart teilzunehmen. 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