{"id":12390,"date":"2019-10-21T13:34:42","date_gmt":"2019-10-21T11:34:42","guid":{"rendered":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=12390"},"modified":"2019-10-21T13:34:42","modified_gmt":"2019-10-21T11:34:42","slug":"dh-kolloquium-bbaw-1-11-2019-f-diehr-und-k-glinka-das-museum-als-digitalwerkstatt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=12390","title":{"rendered":"DH-Kolloquium @BBAW, 1.11.2019, F. Diehr und K. Glinka: Das Museum als Digitalwerkstatt"},"content":{"rendered":"\n<p>Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der  Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften m\u00f6chten wir Sie herzlich zum n\u00e4chsten Termin am Freitag, den <strong>1. November 2019, 17 Uhr s.t. bis 19  Uhr<\/strong>, einladen. Die Veranstaltung findet im <strong>Konferenzraum 1 <\/strong>(1. Stock) der BBAW, J\u00e4gerstr. 22\/23,  10117 Berlin statt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir Sie um <strong>Anmeldung per  E-Mail<\/strong> an: <a href=\"mailto:DH-Kolloquium@bbaw.de\">DH-Kolloquium@bbaw.de<\/a>.  <\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><em>Franziska Diehr und Katrin Glinka (museum4punkt0. Digitale Strategien f\u00fcr das Museum der Zukunft):<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Museum als Digitalwerkstatt &#8211; Impulse f\u00fcr (Digital-)Strategien, museale Forschung, Vermittlung und Dokumentation<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Digitale Technologien\nund Formate er\u00f6ffnen Museen neue Formate der Interaktion, Interpretation und\nKommunikation. Im Vergleich zu objektbezogener Forschung im Museum, die durch\nden Einsatz digitaler Erschlie\u00dfungssysteme, der Nutzung und Publikation von digitalen\nReproduktionen und der Integration von digital gest\u00fctzten Untersuchungsmethoden\neine methodische Erweiterung erf\u00e4hrt, wird die Entwicklung digitaler\nKommunikations- und Vermittlungsformate bisher eher selten als\ntransdisziplin\u00e4rer Forschungsauftrag im Museum verstanden.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit museum4punkt0\nwurde 2017 erstmals in Deutschland ein museales Forschungsprojekt initiiert,\nwelches Kulturinstitutionen verschiedener Sparten, Gr\u00f6\u00dfen und institutionellen\nStrukturen mit dem Ziel der Entwicklung und Beforschung digitaler Anwendungen\nin einem Verbund vereint. Zentrales Merkmal des Verbundes ist die Vernetzung\nund gegenseitige Unterst\u00fctzung der beteiligten Institutionen bei der\nEntwicklung und Evaluation von digitalen Vermittlungs- und\nKommunikationsangeboten. Untersucht wird, wie neueste digitale Technologien\neffektiv f\u00fcr die Aufgaben von Museen, insbesondere in der Wissensvermittlung,\nnutzbar gemacht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>museum4punkt0 arbeitet\ndabei mit zwei Vorgehensweisen: In den Partnerprojekten wird fallspezifisch\ngeforscht und entwickelt. Die museale Praxis der jeweiligen Institution bildet\nden Ausgangspunkt f\u00fcr die Entwicklung themenspezifischer, auf Publikumsgruppen\nund Vermittlungsziele zugeschnittener Angebote. Die bei der Stiftung\nPreu\u00dfischer Kulturbesitz angesiedelte zentrale wissenschaftliche Steuerung des\nGesamtprojekts hat, neben der Koordination und weiteren Vernetzung des\nVerbunds, die Aufgabe, dabei auch \u00fcberspannende und \u00fcbergeordnete Themen zu\nidentifizieren und diese durch weitere Unterprojekte zu erforschen. Hier\nuntersuchen wir u.a. webbasiertes Storytelling und Datenvisualisierung,\nobjektzentrierte Mixed Reality Vermittlung, sowie spielerische\nVermittlungsans\u00e4tze in Augmented Reality und im Web.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei interessiert uns\nnicht nur das Vermittlungsangebot an sich: die Prozesse, Methoden,\nAnforderungen an Infrastruktur und Kompetenzen und vor allem auch die Wirkung\nauf Nutzer*innen und Besucher*innen wird dokumentiert, wissenschaftlich\nerschlossen und f\u00fcr andere nachnutzbar bereitgestellt werden. Dazu erstellen\nwir auf Basis des Open-Source Wissensmanagementsystems \u2018ResearchSpace\u2019 einen\nOnline-Katalog, der zum einen die in museum4punkt0 entstandenen\nVermittlungsanwendungen dokumentiert, dar\u00fcber hinaus aber auch als\nexperimentelle Plattform dient. Hier erproben wir, welche bestehenden Tools und\nFrameworks sich an die Plattform anschlie\u00dfen lassen, um museale Daten nutzbar\nzu machen und sie mit anderen Wissensbereichen zu vernetzen. Dazu geh\u00f6rt auch\nder Transfer in weitere Bereiche der musealen Arbeit: Forschen, Vermitteln,\nAusstellen, Bewahren und Sammeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Katalog als\nSchnittstelle zwischen Forschungsmethoden und -werkzeugen der digitalen\nGeisteswissenschaften, digitalen Vermittlungsans\u00e4tzen und den Daten des\nkulturellen Erbes wollen wir untersuchen, wie museale Datenbest\u00e4nde aufbereitet\nsein m\u00fcssen, um als Forschungsdaten f\u00fcr (inter-)disziplin\u00e4re Fragestellungen\nnutzbar zu sein. Weiterhin m\u00f6chten wir erproben, wie bereits entwickelte\nMethoden und Werkzeuge der digitalen Geisteswissenschaften z. B. Text- und\nBildannotationen sowie algorithmische Bilderkennungsverfahren im Kontext\nmusealer Fragestellungen eingesetzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Links und Literatur:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Website des Verbundprojekts: <a href=\"https:\/\/www.museum4punkt0.de\/\">https:\/\/www.museum4punkt0.de\/<\/a>  Partner im Verbundprojekt museum4punkt0 sind: die Stiftung Preu\u00dfischer Kulturbesitz und ihre Staatlichen Museen zu Berlin, die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, das Deutsche Auswandererhaus Bremerhaven, das Deutsche Museum, die Fastnachtsmuseen Schloss Langenstein und Narrenschopf Bad D\u00fcrrheim mit weiteren Museen der schw\u00e4bisch-alemannischen Fastnacht und das Senckenberg Museum f\u00fcr Naturkunde G\u00f6rlitz.<\/li><li>Glinka, Katrin (2018): \u201eThe Process Is Part of the Solution: Insights from the German Collaborative Project museum4punkt0\u201d, in: Museum International, Volume 70, Special Issue: Museums in a Digital World. International Council of Museums (ICOM) and Blackwell Publishing 90\u2013103 <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1111\/muse.12195\">https:\/\/doi.org\/10.1111\/muse.12195<\/a>.<\/li><li>Diehr, F., &amp; Glinka, K. (2019): \u201dWie katalogisiert man eigentlich virtuelle Realit\u00e4t? \u00dcberlegungen zur Dokumentation und Vernetzung musealer Objekte und digitaler Vermittlungsformate.\u201d, in: DHd 2019 Digital Humanities: multimedial &amp; multimodal. Konferenzabstracts. P. Sahle (Hrsg.), 247\u2013250 <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.2596095\">https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.2596095<\/a>.<\/li><li> ResearchSpace: <a href=\"https:\/\/www.researchspace.org\/\">https:\/\/www.researchspace.org\/<\/a><\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften m\u00f6chten wir Sie herzlich zum n\u00e4chsten Termin am Freitag, den 1. November 2019, 17 Uhr s.t. bis 19 Uhr, einladen. 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