{"id":11924,"date":"2019-06-25T14:08:47","date_gmt":"2019-06-25T12:08:47","guid":{"rendered":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=11924"},"modified":"2019-07-11T14:18:11","modified_gmt":"2019-07-11T12:18:11","slug":"cfp-handbuch-resonanz-deadline-30-09-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=11924","title":{"rendered":"CfP: Handbuch Resonanz (Deadline: 30.09.2019)"},"content":{"rendered":"\n<p>Die  Besch\u00e4ftigung mit  Resonanz  ist  wieder  neu  in den  Fokus  des  sozial- und geisteswissenschaftlichen  Interesses ger\u00fcckt:  Waren  Arbeiten  zu  Resonanz,  Sonanz  und  Insonanz  im  18.  und  19.  Jahrhundert  noch  ein fester  Bestandteil  physiologischer  und  naturphilosophischer  Studien,  so  wurden  sie  im  Zuge  einer zunehmend   kognitiven   Ausrichtung   humanwissenschaftlicher   Forschungszweige   im   20sten Jahrhundert  vehement  gemieden.  Mit  einem  neuen  Interesse  an  den  emotionalen,  affektiven  und leiblichen  Grundlagen  des  menschlichen  Lebens  zeigt  sich  auch  ein  neues  theoretisches  und insbesondere    empirisches    Interesse    an    Resonanz    bzw.    den    sich    manifestierenden Resonanzph\u00e4nomenen.    Resonanz    als    \u201eWeltbezug\u201c,    \u201eAffektabstimmung\u2018,    \u201eSpiegelneuron\u201c, \u201eResonanzk\u00f6rper\u201c,  \u201eResonanzmedium\u201c,  als  \u201eintrapsychische  Kommunikationsaktivit\u00e4t\u201c  oder  \u2013  in (multi)medialen Feldern \u2013als \u201edigitale Dynamik\u201c sind nur eine Auswahl der Begriffe, die sich derzeit -zum   Beispiel   &#8211;   in   den   Disziplinen   Soziologie,   Psychologie,   Neurobiologie,   Ph\u00e4nomenologie, Kulturwissenschaften, Gesundheitswissenschaften, P\u00e4dagogik oder Linguistik formieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die  vielen  Hinweise  auf  das  wachsende  Interesse  an Resonanz  oder  ihrer  Ph\u00e4nomene  zeigen  bei n\u00e4herer  Betrachtung,  dass  es  sich  h\u00e4ufig  um  unverbundene  Einzelforschungen  handelt,  die voneinander  selten  Notiz  nehmen.  Mit  dem  vorliegenden  Buchvorhaben  sollen  daher  zum  Einen theoretische  Ans\u00e4tze  aufgezeigt  werden,  um  den  aktuellen  Stand  der  Resonanzforschung  geb\u00fcndelt darzulegen  (Teil  I);  Zum  Anderen  soll  \u2013  dies  als  ein  Fokus  \u2013  Raum  gegeben  werden  f\u00fcr  eine method(olog)isch  differenzierte  Darstellung  empirischer  Forschungsans\u00e4tze  und  -ergebnisse  (Teil  II), die dem weiten F\u00e4cherkreis sozial- und geisteswissenschaftlicher Forschungs- und Praxisfelder entstammen. <\/p>\n\n\n\n<p>Das  Call  for  Paper  richtet  sich  an  Forschende  aus  dem  deutschsprachigen  und  dem  internationalen Raum. Beitr\u00e4ge sollen nach M\u00f6glichkeit in deutscher Sprache, in Ausnahmef\u00e4llen in englischer Sprache eingereicht   werden.   Das   Handbuch   \u00f6ffnet   sich   in   seiner Publikationsweise   innovativen Darstellungsweisen: Multimediale Formate und\/oder online-Pr\u00e4sentationsmethoden sowie innovative Formate  zur    Ergebnisdarstellung theoretischer und empirischer sozial- und geisteswissenschaftlicher Forschungsergebnisse  unter  Ber\u00fccksichtigung  von  Forschungs-  und\/oder  Anschauungsmaterial  wie z.B. Video-\/Filmmaterial aus der Forschungs- und Handlungspraxis sind ausdr\u00fccklich erw\u00fcnscht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Verlag<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Handbuch Resonanz wird voraussichtlich in der Verlagsgruppe Beltz (Weinheim) erscheinen. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zeitplan<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Einreichung des Exposees dt\/en (max. 2000 Zeichen) bis 30.09.2019<\/li><li>Begutachtung und R\u00fcckmeldung zu Annahme oder Ablehnung            des Beitragsvorschlags bis 18.10.2019<\/li><li>Erstellung des Manuskripts durch die Autor*innenbis 31.02.2020   <\/li><li>Peer Review (Annahme\/Annahme mit \u00dcberarbeitung\/Ablehnung) bis 29.05.2020<\/li><li>\u00dcberarbeitung bis 31.07.2020<\/li><li>Satz, Korrekturfahne, Druck bis 30.11.2020<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Einreichung des Expos\u00e9s<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Angaben  zu  den  Autor*innen  (Kurzbiographie  im  Umfang  ca.  10  Zeilen  mit Kontaktdaten)<\/li><li>(Vorl\u00e4ufiger) Arbeitstitel mit Beschreibung der geplanten Beitragsinhalte<\/li><li>Angabe der Disziplin sowie der Arbeits-\/Forschungsmethode(n)<\/li><li>Geltungsbegr\u00fcndung\/erwarteter Erkenntnisgewinn<\/li><li>Bei empirischen Zug\u00e4ngen: Angabe der Datensorte(n) und der gew\u00fcnschten Publikationsformate<\/li><li>Literaturverzeichnis einschl\u00e4giger Literatur<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Bitte senden Sie das Exposee per E-Mail an:<strong> Dr. Christine Moritz (<\/strong><a href=\"info@christine-moritz.de\"><strong>info@christine-moritz.de<\/strong><\/a><strong>) <\/strong><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kontakt<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Dr. Christine Moritz<\/li><li>Henriettenstra\u00dfe 19 <\/li><li>D- 73230 Kirchheim Teck <\/li><li>Tel: 01578 29 65 890 <\/li><li><a href=\"https:\/\/kulturwissenschaften.de\/personen\/alumni{\">https:\/\/kulturwissenschaften.de\/personen\/alumni<\/a><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Dr. Jens Beljan <\/li><li>Friedrich Schiller Universit\u00e4t Jena, F\u00fcrstengraben 11<\/li><li>D-07743 Jena  <\/li><li>Tel: 03641\/9 45 357 <\/li><li><a href=\"https:\/\/www.ieschup.uni-jena.de\/Team\/Dr_+Jens+Beljan.html\">https:\/\/www.ieschup.uni-jena.de\/Team\/Dr_+Jens+Beljan.html<\/a><\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Besch\u00e4ftigung mit Resonanz ist wieder neu in den Fokus des sozial- und geisteswissenschaftlichen Interesses ger\u00fcckt: Waren Arbeiten zu Resonanz, Sonanz und Insonanz im 18. und 19. 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