{"id":11804,"date":"2019-07-03T13:37:37","date_gmt":"2019-07-03T11:37:37","guid":{"rendered":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=11804"},"modified":"2019-07-08T15:34:06","modified_gmt":"2019-07-08T13:34:06","slug":"digital-humanities-from-scratch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=11804","title":{"rendered":"Digital Humanities \u201cfrom Scratch\u201d"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ein Panel-Bericht zur DHd 2019 #DHfromScratch #dhd2019<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">von Torsten Roeder, Sibylle S\u00f6ring, Swantje Dogunke, Frederik Elwert, Thorsten W\u00fcbbena, Harald Lordick, Fabian Cremer und Anne Klammt<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"674\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/D20XVuPWoAAiKQb-1024x674.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-11980\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2019\/07\/D20XVuPWoAAiKQb-1024x674.jpg 1024w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2019\/07\/D20XVuPWoAAiKQb-300x197.jpg 300w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2019\/07\/D20XVuPWoAAiKQb-768x505.jpg 768w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2019\/07\/D20XVuPWoAAiKQb.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Das Panel #DHfromScratch auf der DHd2019 in Frankfurt. Bild: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/msiemund\/status\/1111570348976365569\/photo\/2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">Melanie Siemund, 29. M\u00e4rz 2019.<\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1. Einleitung<\/h2>\n\n\n\n<p>Immer h\u00e4ufiger schaffen universit\u00e4re, akademische und andere wissenschaftliche Institutionen neue Stellen, um Aktivit\u00e4ten im Bereich der Digital Humanities zu koordinieren und Infrastrukturen aufzubauen. Beginnt man heute damit ganz von vorn, sei es im Rahmen einer Querschnittsstelle, einer neuen Abteilung oder auch ohne offizielles Mandat, steht man vor anderen Voraussetzungen als vor einem Jahrzehnt. W\u00e4hrend einige wenige Standorte inzwischen auf eine langj\u00e4hrig gewachsene DH-Infrastruktur zur\u00fcckblicken k\u00f6nnen, stellt die Etablierung von DH-Strukturen &#8222;from scratch&#8220; im laufenden Betrieb hohe institutionelle, organisatorische, personelle und technische Anforderungen. \u00dcbergreifender Austausch, Vernetzung und B\u00fcndelung von Initiativen und Aktivit\u00e4ten stehen jedoch bislang aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der Konferenz <a href=\"https:\/\/dhd2019.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">DHd 2019: multimedial &amp; multimodal<\/a> in Frankfurt am Main diskutierten sechs Vertreter*innen verschiedener geisteswissenschaftlicher Einrichtungen, die mit DH-Aufgaben betraut wurden oder diese initiieren, auf dem von Anne Klammt (Mainz) und Fabian Cremer (Bonn) moderierten Panel <em>Digital Humanities &#8222;from Scratch&#8220;<\/em>.<a id=\"_ftnref1\" href=\"#_ftn1\"><sup>[1]<\/sup><\/a> Die Teilnehmer*innen pr\u00e4sentierten ihre bisherigen Erfahrungen, Herausforderungen und L\u00f6sungsans\u00e4tze, um in der Diskussion aktuelle Desiderate der DH-Koordination identifizieren und sowohl Handlungsoptionen als auch m\u00f6gliche Strategien aufdecken zu k\u00f6nnen. Dieser Beitrag gibt die sechs Gespr\u00e4chsimpulse der Teilnehmer*innen wieder und fasst die anschlie\u00dfende Diskussion mit dem Plenum sowie auf Twitter zusammen und stellt abschlie\u00dfend die Gr\u00fcndung einer Arbeitsgruppe zur DH-Koordination in Aussicht.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/dhfromscratch.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-11971\" width=\"379\" height=\"207\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2019\/06\/dhfromscratch.png 855w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2019\/06\/dhfromscratch-300x164.png 300w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2019\/06\/dhfromscratch-768x419.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 379px) 100vw, 379px\" \/><figcaption>Twitter-Aktivit\u00e4t #DHfromScratch 27.03.\u201326.04.2019.<br>Grafik: Torsten Roeder.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Live-Dokumentation auf Twitter sorgte insbesondere Ulrike Wuttke (<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/twitter.com\/uwuttke\" target=\"_blank\">@UWuttke<\/a>) als offizielle &#8222;Twitter-Botschafterin&#8220; des Panels unter dem Hashtag <a href=\"https:\/\/twitter.com\/search?q=%23DHfromScratch&amp;f=live\">#DHfromScratch<\/a>. Die Resonanz war beachtlich: Allein w\u00e4hrend des 90-min\u00fctigen Panels wurden 86 Tweets verfasst, die weit \u00fcber 200 Mal retweetet wurden, die meisten davon erst innerhalb einer Woche nach dem Panel (siehe Grafik). S\u00e4mtliche Tweets mit dem Hashtag #DHfromScratch zwischen dem 27.03. und 26.04. wurden mithilfe von <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/digitalinspiration.com\/product\/twitter-archiver\" target=\"_blank\">Twitter Archiver<\/a> archiviert und stehen in einem <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/tinyurl.com\/DHd2019Tweets-DHfromScratch\" target=\"_blank\">Spreadsheet<\/a> f\u00fcr die Nachlese zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Impulse<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2.1 Die Verortung verstehen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">von Swantje Dogunke | <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/twitter.com\/swagunke\" target=\"_blank\">@swagunke<\/a> | MWW \/ Klassik Stiftung Weimar<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-twitter wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"550\" data-dnt=\"true\"><p lang=\"de\" dir=\"ltr\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/swagunke?ref_src=twsrc%5Etfw\">@swagunke<\/a> \u00fcber die wertsch\u00e4tzung in institutionen <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/DHfromScratch?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#DHfromScratch<\/a> <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/DHd2019?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#DHd2019<\/a> <a href=\"https:\/\/t.co\/e80iBNMugj\">pic.twitter.com\/e80iBNMugj<\/a><\/p>&mdash; FranziDiehr (@FranziDiehr) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/FranziDiehr\/status\/1111572463828287488?ref_src=twsrc%5Etfw\">March 29, 2019<\/a><\/blockquote><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Ein Ziel einer DH-Koordinierungsstelle ist die Vernetzung der DH-Interessierten vor Ort. Es empfiehlt sich, zu Beginn die eigene Position zu analysieren, das Beziehungsgeflecht und m\u00f6gliche Konfliktfelder zu identifizieren, um Handlungsoptionen zu entwickeln. Klassische Werkzeuge aus dem Projektmanagement zur Stakeholderanalyse sind wenig hilfreich, da sie von einem Zentrum \u2013 in diesem Falle der DH-Koordinierungsstelle \u2013 ausgehen und die Beziehungen zu anderen Stakeholdern beschreiben. Da aber gerade ein Problem darin besteht, dass einzelne DH-Forscher*innen mit koordinierender Funktion von den anderen Stakeholdern, wie z.B. der Bibliothek, der IT, den Fachwissenschaftler*innen oder dem F\u00f6rdergeber nicht ausreichend gesehen werden, ist es aufschlussreicher andere Analysemethoden zu verwenden. Entlehnt aus dem Service Design hat sich eine <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/swantjedogunke.com\/2019\/03\/05\/test-motivation-matrix\" target=\"_blank\">Motivation Matrix<\/a><sup><a id=\"_ftnref2\" href=\"#_ftn2\">[2]<\/a><\/sup> bew\u00e4hrt, in der die Erwartungen aller Stakeholders untereinander einzeln aufgef\u00fchrt und in Beziehung zueinander gesetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2.2 Die Kompetenzen abdecken<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">von Thorsten W\u00fcbbena | <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/twitter.com\/ThWuebbena\" target=\"_blank\">@ThWuebbena<\/a> | Deutsches Forum f\u00fcr Kunstgeschichte Paris \/ Kunstgeschichtliches Institut der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt<\/p>\n\n\n\n<p>Dort, wo kein gro\u00dfes Digital Humanities-Lab vorhanden ist, kann man sich als DHler*in nicht nur auf ein Forschungsgebiet fokussieren, sondern muss mit einer Vielzahl von Forscher*innen mit unterschiedlichen methodischen Ans\u00e4tzen und Spezialisierungen zusammen arbeiten. Somit m\u00fcssen je nach Konstellation eine Vielzahl von Rollen und Verantwortlichkeiten \u00fcbernommen werden, u.a. Projektmanager*in, Editions- und Datenbankspezialist*in oder auch DH-Entwickler*in. Diese Kompetenzen braucht es auf institutioneller Ebene (Koordination) dann kontinuierlich und die Erwartung seitens der besch\u00e4ftigenden Institution an die DHler*innen manifestiert sich dementsprechend. Gerade Fr\u00fchwissenschaftler*innen k\u00f6nnen dieser Kompetenzbreite oft nicht gerecht werden und finden sich in ungewohnten &#8222;Hierarchie-Verh\u00e4ltnissen&#8220; wieder, in denen sie mehrere digitale Vorhaben unterst\u00fctzen und dabei fortgeschrittenere Wissenschaftler*innen beraten. Als One-Person-DHler*in gilt es genau zu \u00fcberlegen, welche Kompetenzen selbst aufgebaut werden sollen und welche ausgelagert werden k\u00f6nnen \u2013 Flexibilit\u00e4t bei den eigenen Aufgaben wie auch die Finanzierung externer Dienstleister gilt es bei der Ressourcenplanung zu ber\u00fccksichtigen (empfehlenswert: Aufbau einer <em>Approved Supplier List<\/em>). In diesem Zusammenhang spielen nat\u00fcrlich auch die Infrastrukturpartner wie Rechenzentren, Bibliotheken und DH-Zentren eine wichtige Rolle. Die Kooperation mit externen Partnern erh\u00f6ht jedoch auch immer den Aufwand der Koordination. Neben der Pflege digitaler Technologien und Projekte gilt es au\u00dferdem die Mitnahme von &#8222;analogen&#8220; Mitarbeiter*innen zu gestalten und diese soweit m\u00f6glich zu digitalen Praktiker*innen im Haus weiterzubilden. Im Kontext dieser vielf\u00e4ltigen institutionellen DH-Aktivit\u00e4ten ist eindeutig gegen eine \u00dcberbetonung der Produkte und f\u00fcr die Aufwertung der Prozesse zu votieren. Letztere sind das Ergebnis der Arbeit rund um die entwickelten Beziehungen, die erworbenen F\u00e4higkeiten, die getesteten Werkzeuge und\/oder die Infrastruktur, die zur Realisierung eines Projekts geschaffen wurde.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2.3 Die Aufgaben definieren<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">von Torsten Roeder | <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/twitter.com\/torstenroeder\" target=\"_blank\">@torstenroeder<\/a> | Leopoldina Halle\/Saale<\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:left\">DH-Koordinator*innen beginnen ihre Arbeit oft\naus ganz konkreten Bedarfen einer wissenschaftlichen Einrichtung heraus:\nAntragerstellung, Projektbetreuung und -beratung, Abstimmungen mit IT,\nBibliothek und Archiv, Datenmanagement, Veranstaltungsorganisation, Au\u00dfenrepr\u00e4sentation\n\u2013 und vieles mehr. Das DH-Aufgabenportfolio ergibt sich meist direkt aus dem\nDigitalisierungsprozess der wissenschaftlichen Arbeitsabl\u00e4ufe heraus und\numfasst daher den gesamten Forschungszyklus auf seinen inhaltlichen,\nmethodischen und technischen Leveln. Oft besteht dabei akuter und kurzfristiger\nHandlungsbedarf. Aber kann es nur darum gehen, die Rolle der Feuerwehr im\nDigitalisierungsprozess zu \u00fcbernehmen? DH-Koordinator*innen sollten ihre\nAufgaben gerade auf strategischen Feldern wahrnehmen, die sich aus der\ninstitutionellen Perspektive auf die DH ergeben und sich in der Entwicklung\neines gesamtheitlichen DH-Konzeptes in Form von Richtlinien oder\nGrundprinzipien niederschlagen. Insofern geh\u00f6rt zu den Aufgaben der\nDH-Koordination auch die Auseinandersetzung mit den DH selbst. Welche Bedeutung\noder Funktion sollten die DH an der Einrichtung bekommen? DH-Koordinator*innen\nobliegt die Verantwortung und die Chance, das Verst\u00e4ndnis von DH an der eigenen\nEinrichtung in \u00dcbereinstimmung mit dem institutionellen Forschungsauftrag und\nim Zusammenspiel mit allen relevanten Akteuren zu definieren, zu verteilen und\nfruchtbringend zu gestalten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2.4 Die Fachforschung erreichen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">von Frederik Elwert | <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/twitter.com\/felwert\" target=\"_blank\">@felwert<\/a> | Ruhr-Universit\u00e4t Bochum<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-twitter wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"550\" data-dnt=\"true\"><p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Tolles Bild zu &quot;Digital Humanities als Dienstleister f\u00fcr die Fachwissenschaft&quot; <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/DHd2019?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#DHd2019<\/a> <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/DHfromScratch?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#DHfromScratch<\/a> <a href=\"https:\/\/t.co\/CGWIETgvfF\">pic.twitter.com\/CGWIETgvfF<\/a><\/p>&mdash; Andreas W. M\u00fcller (@Aw_Mueller) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/Aw_Mueller\/status\/1111581950970601472?ref_src=twsrc%5Etfw\">March 29, 2019<\/a><\/blockquote><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Bei der Zusammenarbeit mit Forschenden aus den jeweiligen Fachdisziplinen gibt es potenziell H\u00fcrden, die sich aus dem jeweiligen Verst\u00e4ndnis von Digital Humanities ergeben: Sieht man DH als eigene Disziplin, gibt es u.U. nur wenige Schnittpunkte in den Forschungsinteressen. Sieht man DH als die Zukunft der Fachforschung, kann dies Abwehrreaktionen vor einer drohenden &#8222;Kolonialisierung&#8220; durch digitale Methoden hervorrufen. Ankn\u00fcpfungspunkte bieten sich vor allem in der konkreten Arbeit der Forschenden, die h\u00e4ufig schon digitale Arbeitsweisen nutzen, ohne dies als Methode eigener Art zu reflektieren. Dies kann man nutzen, um weitergehende \u00dcberlegungen anzusto\u00dfen und konkrete Angebote zur zeitgem\u00e4\u00dfen Umsetzung zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><em>Die ausf\u00fchrliche Fassung findet sich in dem Blogbeitrag<\/em> <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"#DHfromScratch: Die Fachforschung erreichen (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/belter.hypotheses.org\/19\" target=\"_blank\">#DHfromScratch: Die Fachforschung erreichen<\/a>.<sup><a id=\"_ftnref3\" href=\"#_ftn3\">[3]<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2.5 IT und Bibliothek \u203amitnehmen\u2039<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">von Harald Lordick | <a href=\"https:\/\/twitter.com\/nubuker\">@nubuker<\/a> | Steinheim-Institut Essen<\/p>\n\n\n\n<p>IT und Bibliothek &#8218;mitnehmen&#8216;? Das Verh\u00e4ltnis der Digital Humanities zu den Bereichen Bibliothek und IT h\u00e4ngt sicher sehr von den jeweiligen konkreten Rahmenbedingungen vor Ort ab (welche DH in welchem Umfeld?). Man darf wohl grunds\u00e4tzlich von einem \u00e4hnlichen informationswissenschaftlichen und -technischen Grundinteresse als gemeinsamer Nenner dieser drei Felder ausgehen, und dass digitale Geisteswissenschaften von langw\u00e4hrender Erfahrung und Tradition der Infrastruktureinrichtungen profitieren k\u00f6nnen. Andererseits sind sie im Zuge digitaler Transformation in kreativer und st\u00fcrmischer Entwicklung, so dass hier in der Praxis nicht selten ihre Agilit\u00e4t auf die stabile und langfristige Serviceorientiertheit bei Bibliothek, IT und Rechenzentren st\u00f6\u00dft \u2013 mit Reibungspotenzial. Wo Nachfrage auf (noch) kein Angebot st\u00f6\u00dft, bietet es sich an, Entwicklungen zu beobachten, denn Kooperationsm\u00f6glichkeiten nehmen erfahrungsgem\u00e4\u00df im Zeitverlauf zu \u2013 Geduld zahlt sich aus. Die Frage ist jedenfalls unbedingt auch &#8218;umzudrehen&#8216;: Wie weit k\u00f6nnen diese Einrichtungen uns DH\u2019er mitnehmen? Denn das k\u00f6nnen sie in vielen Bereichen durchaus! Ein Spannungsfeld also, das beste Voraussetzungen f\u00fcr eine fruchtbare&nbsp; Zusammenarbeit bietet. Generell erleichtert die Nutzung zun\u00e4chst niederschwelliger Ansatzpunkte es, mit Bibliothek und IT ins Gespr\u00e4ch zu kommen. Dabei setzt die Urteils- und Kommunikationsf\u00e4higkeit auf geisteswissenschaftlicher Seite auch ein Mindestma\u00df an technologischem Know-How voraus. F\u00fcr die konstruktive Zusammenarbeit sind schlie\u00dflich gerade in Anbetracht jeweiliger durchaus sehr unterschiedlicher Berufsbilder Augenh\u00f6he und Kollegialit\u00e4t entscheidend!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><em>Die ausf\u00fchrliche Fassung findet sich in dem Blogbeitrag<\/em> <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"#DHfromScratch \u2013 IT und Bibliothek 'mitnehmen' (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/djgd.hypotheses.org\/1535\" target=\"_blank\">#DHfromScratch \u2013 IT und Bibliothek &#8218;mitnehmen&#8216;<\/a>.<sup><a id=\"_ftnref4\" href=\"#_ftn4\">[4]<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2.6 Den Wandel begleiten<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">von Sibylle S\u00f6ring | <a href=\"https:\/\/twitter.com\/SibylleSoering\">@SibylleSoering<\/a> | Center f\u00fcr Digitale Systeme (CeDiS) \/ Universit\u00e4tsbibliothek, FU Berlin<\/p>\n\n\n\n<p>Wo DH an einer Institution <em>from scratch<\/em> aufgebaut wird \u2013 sei es im Kontext eines Centers, einer Koordinationsstelle, eines Verbundvorhabens oder auch ganz jenseits solcher &#8222;Mandate&#8220; \u2013, fungieren DH-Koordinator*innen als <em>change agents: <\/em>Sie erheben Anforderungen und Bedarfe, entwickeln L\u00f6sungsmodelle, regen neue Entwicklungen an und etablieren diese im Idealfall auch. <em>Change<\/em> bedeutet dabei Ver\u00e4nderungen auf organisatorisch-struktureller Ebene (z.B. abteilungs\u00fcbergreifende Kooperationen, Etablierung neuer Services und Workflows, agileres Management, Strategieentwicklung) ebenso wie auf methodischer Ebene (z.B. Einsatz neuer digitaler Verfahren und Technologien, systematisiertes Forschungsdatenmanagement). Hier haben wir es \u2013 als DH-Koordinator*innen, als Infrastrukturbauer*innen, als Strategieentwickler*innen, als \u00dcbersetzer*innen zwischen den zwei Kulturen Informatik und Geisteswissenschaft \u2013 mit grunds\u00e4tzlichen Ver\u00e4nderungs- und Wandlungsprozessen zu tun. Auf ein institutionelles Ver\u00e4nderungsmanagement, das den Weg in die digitale Wissenslandschaft flankiert, k\u00f6nnen sich dabei heute aber nur wenige Einrichtungen st\u00fctzen \u2013 und darauf (oder auch auf Policies, Leitlinien und \u00fcberinstitutionelle L\u00f6sungen) zu warten, ist angesichts akuter Bedarfslage keine Option. Hinter den heute vielbeachteten &#8222;Leuchtt\u00fcrmen&#8220; stehen in aller Regel nicht nur viele Jahre Arbeit, sondern immer wieder auch Einzelpersonen, die die entsprechenden Prozesse initiieren. F\u00fcr DH-Koordinator*innen als &#8222;Geburtshelfer*innen&#8220; eines solchen sich \u00e4ndernden und ver\u00e4nderten Forschungsprozesses gilt es dabei, das Spannungsfeld zwischen den beiden Polen institutioneller Rahmenbedingungen einerseits (basale oder nichtexistente Infrastruktur) und einem vielschichtigen bedarfsorientierten Tagesgesch\u00e4ft andererseits nicht nur auszuhalten, sondern positiv zu wenden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Plenumsdiskussion,\nTwitter-Reaktionen und Blogbeitr\u00e4ge<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">von Torsten Roeder | <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/twitter.com\/torstenroeder\" target=\"_blank\">@torstenroeder<\/a> | Leopoldina Halle\/Saale<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-twitter wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"550\" data-dnt=\"true\"><p lang=\"de\" dir=\"ltr\">H\u00f6rt auf nach dem digitalen Zirkuspferd zu suchen, sondern stellt realistische Stellenanforderungen an DH-Koordination! <a href=\"https:\/\/twitter.com\/swagunke?ref_src=twsrc%5Etfw\">@swagunke<\/a> <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/DHfromScratch?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#DHfromScratch<\/a> <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/DHd2019?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#DHd2019<\/a><\/p>&mdash; Ulrike Wuttke (@UWuttke) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/UWuttke\/status\/1111577590496747521?ref_src=twsrc%5Etfw\">March 29, 2019<\/a><\/blockquote><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>In der lebendigen Diskussion wurde zun\u00e4chst die zunehmende Komplexit\u00e4t der aktuell vermehrt auftauchenden Stellenprofile kritisiert (vgl. <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/twitter.com\/UWuttke\/status\/1111577590496747521\" target=\"_blank\">hier<\/a> und auch <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/twitter.com\/anwagnerdreas\/status\/1111591078816350208\" target=\"_blank\">hier<\/a>). Beispielsweise h\u00e4tten spezifische technische Anforderungen in der Praxis teilweise nur wenig Relevanz. Diesbez\u00fcglich klang auch Kritik an bestehenden DH-Studieng\u00e4ngen an (vgl. <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/twitter.com\/UWuttke\/status\/1111578426291470336\" target=\"_blank\">hier<\/a>). Eine Qualifizierung im DH-Bereich f\u00fchre demnach zu einer Identit\u00e4tskrise, die aus der Br\u00fcckenposition zwischen Fachwissenschaft und IT resultiere (vgl. <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/twitter.com\/Aw_Mueller\/status\/1111578894195458048\" target=\"_blank\">hier<\/a> und <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/twitter.com\/KatjaDiederichs\/status\/1111580020340862976\" target=\"_blank\">hier<\/a>) und m\u00f6glicherweise direkt mit einem Definitionsdilemma der DH verbunden sei (vgl. <a href=\"https:\/\/twitter.com\/msiemund\/status\/1111581092476272640\">hier<\/a> sowie <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/twitter.com\/Aw_Mueller\/status\/1111581437629730816\" target=\"_blank\">hier<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-twitter wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"550\" data-dnt=\"true\"><p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Publikumsbeitrag einer DH-Masterstudentin: Eintritt in die DH als Identit\u00e4tskrise. Was bin ich \u00fcberhaupt? Fachwissenschaftler? Informatiker? Da muss man auch erst seine eigene Identit\u00e4t finden und sch\u00e4rfen. <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/DHd2019?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#DHd2019<\/a> <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/DHfromScratch?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#DHfromScratch<\/a><\/p>&mdash; Andreas W. M\u00fcller (@Aw_Mueller) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/Aw_Mueller\/status\/1111578894195458048?ref_src=twsrc%5Etfw\">March 29, 2019<\/a><\/blockquote><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Anerkennung und Profilierung von DH-Spezialist*innen sei eine Vertiefung fachwissenschaftlicher, methodischer und technischer Kenntnisse durchaus f\u00f6rderlich (vgl. <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/twitter.com\/Aw_Mueller\/status\/1111579326422618112\" target=\"_blank\">hier<\/a>), die Kenntnisse m\u00fcssen aber keineswegs ersch\u00f6pfend sein (vgl. <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/twitter.com\/SibylleSoering\/status\/1111903093350981632\" target=\"_blank\">hier<\/a>). Im Hinblick auf st\u00e4ndig eingeforderte Beurteilungskompetenz zu neuen Methoden und Technologien sei DH als konstante Weiterbildungsaufgabe zu verstehen (vgl. <a href=\"https:\/\/twitter.com\/UWuttke\/status\/1111579211662266369\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">hier<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-twitter wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"550\" data-dnt=\"true\"><p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Wenn Programmierkenntnisse keine (oder lediglich eine marginale) Rolle spielen, ist es keine DH-Programmierstelle, aber evtl eine DH-Koordinationsstelle. <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/DHfromScratch?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#DHfromScratch<\/a> <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/dhd2019?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#dhd2019<\/a><\/p>&mdash; Sibylle S\u00f6ring (@SibylleSoering) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/SibylleSoering\/status\/1111903093350981632?ref_src=twsrc%5Etfw\">March 30, 2019<\/a><\/blockquote><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Unabh\u00e4ngig von den verschiedenen Auspr\u00e4gungen sei DH-Koordination als Dienstleistungsaufgabe f\u00fcr die Fachwissenschaften wahrzunehmen und komme nach ihrem Selbstverst\u00e4ndnis nicht aus der IT, sondern aus den Geisteswissenschaften selbst (vgl. <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/twitter.com\/SilkeSchwandt\/status\/1111582102703751168\" target=\"_blank\">hier<\/a>). Im Zentrum der DH-Koordination st\u00fcnden Vermittlungsfunktionen (vgl. <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/twitter.com\/UWuttke\/status\/1111582471995441152\" target=\"_blank\">hier<\/a>) sowie die Praktizierung von DH als Teamarbeit (vgl. <a href=\"https:\/\/twitter.com\/nubuker\/status\/1111579780904861701\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">hier<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-twitter wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"550\" data-dnt=\"true\"><p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Rechenzentrum\/Bibliothek als &quot;feste Burgen&quot;, <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/digitalhumanities?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#digitalhumanities<\/a> &quot;from outerspace&quot;? DH-Koordination sollten sich \u00fcberlegen wie sie die Bibliotheken\/Rechenzentren mitnehmen k\u00f6nnen, z.B. in dem sie sich interessant machen <a href=\"https:\/\/twitter.com\/swagunke?ref_src=twsrc%5Etfw\">@swagunke<\/a> <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/DHd2019?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#DHd2019<\/a> <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/DHfromScratch?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#DHfromScratch<\/a><\/p>&mdash; Ulrike Wuttke (@UWuttke) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/UWuttke\/status\/1111585018713907201?ref_src=twsrc%5Etfw\">March 29, 2019<\/a><\/blockquote><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Im Hinblick auf GLAM-Einrichtungen und das immer st\u00e4rker ins allgemeine Interesse r\u00fcckende Forschungsdatenmanagement sei die Aufgabe der DH-Koordination auch \u00fcberinstitutionell zu denken (vgl. <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/twitter.com\/SchJulzian\/status\/1111585838889095169\" target=\"_blank\">hier<\/a>). DH-Koordinator*innen sollten sich demnach nicht nur als Lieferanten f\u00fcr Antragsbausteine betrachten (vgl. <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/twitter.com\/UWuttke\/status\/1111583962927951872\" target=\"_blank\">hier<\/a>), sondern m\u00fcssten integrativ operieren. Folgerichtig wurden Grenzziehungen zwischen Geisteswissenschaften und DH infrage gestellt (vgl. <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/twitter.com\/UWuttke\/status\/1111582058495791105\" target=\"_blank\">hier<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-twitter wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"550\" data-dnt=\"true\"><p lang=\"de\" dir=\"ltr\">&quot;Digital Humanities m\u00fcssen ihre Beziehungen zu IT und zu den Bibliotheken pflegen.&quot; Insbesondere letztere werden manchmal vernachl\u00e4ssigt, dabei haben sie gro\u00dfe Expertise zu Ontologien und im Umgang mit Metadaten, sagt <a href=\"https:\/\/twitter.com\/nubuker?ref_src=twsrc%5Etfw\">@nubuker<\/a> bei <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/DHfromScratch?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#DHfromScratch<\/a> <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/DHd2019?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#DHd2019<\/a><\/p>&mdash; Andreas W. M\u00fcller (@Aw_Mueller) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/Aw_Mueller\/status\/1111583018169352192?ref_src=twsrc%5Etfw\">March 29, 2019<\/a><\/blockquote><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Von mehreren Seiten wurde das Bed\u00fcrfnis nach vertiefendem Austausch zum Thema DH-Koordination ge\u00e4u\u00dfert und die Gr\u00fcndung einer AG vorgeschlagen (vgl. <a href=\"https:\/\/twitter.com\/UWuttke\/status\/1111591106310033409\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">hier<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-twitter wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"550\" data-dnt=\"true\"><p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Anregung zu mehr Austausch zwischen DH-Koordination, vielleicht als j\u00fcngste <a href=\"https:\/\/twitter.com\/DHDInfo?ref_src=twsrc%5Etfw\">@DHDInfo<\/a> Arbeitsgruppe? <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/DHd2019?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#DHd2019<\/a> <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/DHfromScratch?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#DHfromScratch<\/a><\/p>&mdash; Ulrike Wuttke (@UWuttke) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/UWuttke\/status\/1111591106310033409?ref_src=twsrc%5Etfw\">March 29, 2019<\/a><\/blockquote><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Im Nachgang der Konferenz wurde das Panel in einem Blogbeitrag von Andreas M\u00fcller besprochen<sup><a href=\"#_ftn5\" id=\"_ftnref5\">[5]<\/a><\/sup> und fand au\u00dferdem Erw\u00e4hnung in einem Konferenzbericht von Melanie Siemund<sup><a href=\"#_ftn6\" id=\"_ftnref6\">[6]<\/a><\/sup>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Interessent*innen, die an dem Aufbau eines Netzwerks, z.B. im Hinblick auf gemeinsamen Erfahrungsaustausch oder eine AG-Gr\u00fcndung, interessiert sind, m\u00f6chten sich gerne an Torsten Roeder (<\/strong><a href=\"mailto:torsten.roeder@leopoldina.org\"><strong>torsten.roeder@leopoldina.org<\/strong><\/a><strong>) wenden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-twitter wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"550\" data-dnt=\"true\"><p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Du hast ja eines der absoluten Highlights verpasst. <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/DHfromScratch?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#DHfromScratch<\/a><\/p>&mdash; Fabian Cremer (@fabian_cremer) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/fabian_cremer\/status\/1113307687666712577?ref_src=twsrc%5Etfw\">April 3, 2019<\/a><\/blockquote><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a id=\"_ftn1\" href=\"#_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a> Torsten Roeder, Sibylle S\u00f6ring, Swantje Dogunke, Frederik Elwert, Thorsten W\u00fcbbena, Harald Lordick, Fabian Cremer, Anne Klammt: &#8222;Digital Humanities &#8218;from Scratch&#8216;. Herausforderungen der DH-Koordination zwischen Querschnittsaufgaben und &#8218;one-(wo)man-show'&#8220;, <em>DHd 2019 Digital Humanities: multimedial &amp; multimodal. Konferenzabstracts<\/em>, S. 68\u201372, DOI: <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.2596094\" target=\"_blank\">10.5281\/zenodo.2596094<\/a> (21.03.2019), als Auszug: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.3244179\">10.5281\/zenodo.3244179<\/a> (12.06.2019).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a id=\"_ftn2\" href=\"#_ftnref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a> Swantje Dogunke: &#8222;Test: Motivation Matrix. Warum sind alle so motiviert?&#8220;, <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/swantjedogunke.com\" target=\"_blank\">Swantje Dogunke<\/a>, URL: <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/swantjedogunke.com\/2019\/03\/05\/test-motivation-matrix\" target=\"_blank\">https:\/\/swantjedogunke.com\/2019\/03\/05\/test-motivation-matrix<\/a> (05.03.2019). <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a id=\"_ftn3\" href=\"#_ftnref3\"><sup>[3]<\/sup><\/a> Frederik Elwert: &#8222;#DHfromScratch: Die Fachforschung erreichen&#8220;, <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/belter.hypotheses.org\/\" target=\"_blank\">A Belter\u2019s Life<\/a>, URL: <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/belter.hypotheses.org\/19\" target=\"_blank\">https:\/\/belter.hypotheses.org\/19<\/a> (16.04.2019). <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"#_ftnref4\" id=\"_ftn4\"><sup>[4]<\/sup><\/a> Harald Lordick: &#8222;#DHfromScratch \u2013 IT und Bibliothek &#8218;mitnehmen'&#8220;, <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/djgd.hypotheses.org\/\" target=\"_blank\">Deutsch-j\u00fcdische Geschichte digital<\/a>, URL: <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/djgd.hypotheses.org\/1535\" target=\"_blank\">https:\/\/djgd.hypotheses.org\/1535<\/a> (03.07.2019). <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><sup><a id=\"_ftn5\" href=\"#_ftnref5\">[5]<\/a><\/sup> Andreas M\u00fcller: &#8222;Digital Humanities Method Meeting? Some thoughts on the DHd2019&#8220;, <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/methodos.hypotheses.org\/\" target=\"_blank\">Met-Hodos<\/a>, URL: <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/methodos.hypotheses.org\/1490\" target=\"_blank\">https:\/\/methodos.hypotheses.org\/1490<\/a> (03.04.2019). <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><sup><a id=\"_ftn6\" href=\"#_ftnref6\">[6]<\/a><\/sup> Melanie Siemund: &#8222;\u00dcber den Sinn und Unsinn von Konferenzen \u2013 Ein DHd2019-Bericht&#8220;, <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/\" target=\"_blank\">DHd-Blog<\/a>, URL: <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=11513\" target=\"_blank\">https:\/\/dhd-blog.org\/?p=11513<\/a> (09.04.2019).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Panel-Bericht zur DHd 2019 #DHfromScratch #dhd2019 von Torsten Roeder, Sibylle S\u00f6ring, Swantje Dogunke, Frederik Elwert, Thorsten W\u00fcbbena, Harald Lordick, Fabian Cremer und Anne Klammt 1. Einleitung Immer h\u00e4ufiger schaffen universit\u00e4re, akademische und andere wissenschaftliche Institutionen neue Stellen, um Aktivit\u00e4ten im Bereich der Digital Humanities zu koordinieren und Infrastrukturen aufzubauen. 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