{"id":11600,"date":"2019-04-18T19:21:42","date_gmt":"2019-04-18T17:21:42","guid":{"rendered":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=11600"},"modified":"2019-04-25T10:19:57","modified_gmt":"2019-04-25T08:19:57","slug":"dhd-2019-ein-bericht-von-carsten-klaus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=11600","title":{"rendered":"DHd 2019: ein Bericht"},"content":{"rendered":"\n<p>Die 6. Jahrestagung des Verbands Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e. V. (DHd) begann f\u00fcr mich schon in Mainz. Im Philosophicum der Johannes Gutenberg-Universit\u00e4t Mainz nahm ich am Workshop \u201eAutomatic Text and Feature Recognition: Mit READ Werkzeugen Texte erkennen\u201c teil. Hier wurde vor allem im Rahmen von READ (Recognition and Enrichment of Archival Documents) das Tool <em>Transkribus<\/em> vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein Programm zur Erkennung von Texten in Bilddateien.&nbsp; Jedem der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops war ein Dokumentausschnitt in Form von solchen Dateien zugeordnet worden. Transkribus unterst\u00fctzte nun die Erkennung der einzelnen Zeilen, des Layouts und anschlie\u00dfend der einzelnen handschriftlichen W\u00f6rter (s. Abbildung: Transkribus). <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"505\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Read_Transkribus-1024x505.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-11602\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2019\/04\/Read_Transkribus-1024x505.jpg 1024w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2019\/04\/Read_Transkribus-300x148.jpg 300w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2019\/04\/Read_Transkribus-768x379.jpg 768w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2019\/04\/Read_Transkribus.jpg 1060w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Transkribus<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Dieser Prozess basiert auf Methoden des maschinellen Lernens, genauer <em>Convolutional Neural Networks<\/em> und <em>Recurrent Neural Networks<\/em>. Besonders spannend fand ich das Training eigener Modelle. Hierbei wurden Bilddateien mit den zugeh\u00f6rigen Textdateien, der sogenannten <em>Ground Truth<\/em>, verkn\u00fcpft. Diese Daten dienten als Lehrmaterial f\u00fcr das Netzwerk. Theoretisch k\u00f6nnte man hiermit ein Modell entwerfen, welches explizit die eigene Handschrift erkennt, sodass man eigens aufgeschriebene Texte transkribieren kann, und das spielend einfach.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Workshop hie\u00df es \u201eLeinen Los!\u201c. Die Teilnehmer versammelten sich am Anleger Fort Malakof, zu einer gemeinsamen Schiffstour nach Frankfurt. In einem gem\u00fctlichen Tempo ging es vom Rhein in den Main. Hierbei wurde bei etwas teuren aber schmackhaften Getr\u00e4nken die Rhein-Main Region genossen. Vor allem die im Sonnenuntergang schimmernde Skyline Frankfurts war ein Hingucker. Am Eisernen Steg machte das Schiff schlie\u00dflich halt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"548\" height=\"411\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Panorama.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-11603\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2019\/04\/Panorama.jpg 548w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2019\/04\/Panorama-300x225.jpg 300w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2019\/04\/Panorama-243x181.jpg 243w\" sizes=\"auto, (max-width: 548px) 100vw, 548px\" \/><figcaption>Leinen los!<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Erw\u00e4hnenswert ist die hervorragende Organisation des Ablaufs. Es standen am Steg direkt Busse bereit, die uns zur Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt brachten. Hier wurde im Zuge einer Einf\u00fchrungsveranstaltung die eigentliche Tagung im H\u00f6rsaalzentrum er\u00f6ffnet. Im Anschluss gab es H\u00e4ppchen und Getr\u00e4nke f\u00fcr die \u201eausgehungerten\u201c Teilnehmer. <\/p>\n\n\n\n<p>Donnerstag war f\u00fcr mich der wichtigste Tag, denn ich war aktiver Teilnehmer an der nachmitt\u00e4glichen Postersession. Mein pers\u00f6nliches Highlight dabei war der vorangehende Posterslam. Dabei bekam jede und jeder Vortragende eine Minute Zeit das eigene Thema in wenigen Worten zu pr\u00e4sentieren. Der Kreativit\u00e4t waren keine Grenzen gesetzt, sodass auch ausgefallene Pr\u00e4sentationen dargeboten wurden. Wie gut die Vortr\u00e4ge bei den Anwesenden ankamen, wurde durch ein Applausometer erfasst. Die Gewinnerinnen und Gewinner wurden durch Sachpreise belohnt. Der Slam ging direkt in die eigentliche Postersession \u00fcber, die im Foyer des H\u00f6rsaalzentrums stattfand. Als angenehm empfand ich dabei die lockere Atmosph\u00e4re, in der \u00fcber die wissenschaftlichen Themen gesprochen wurde. <\/p>\n\n\n\n<p>Ich m\u00f6chte mich an dieser Stelle ganz herzlich f\u00fcr das\nReisestipendium bedanken. Es ist gro\u00dfartig, dass Nachwuchswissenschaftlerinnen\nund Nachwuchswissenschaftler darin unterst\u00fctzt werden, Ihre Arbeit\nvorzustellen. Mit der diesj\u00e4hrigen Tagung des DHd habe ich pers\u00f6nlich das erste\nMal eine wissenschaftliche Tagung besucht. Deshalb wusste ich nicht, was mich\nerwartet. Die netten Bekanntschaften auf der Tagung und die wissenschaftlichen Diskussionen\nauf Augenh\u00f6he haben die Tagung zu einer tollen Erfahrung gemacht, die ich gerne\nn\u00e4chstes Jahr wiederholen m\u00f6chte. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die 6. Jahrestagung des Verbands Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e. V. (DHd) begann f\u00fcr mich schon in Mainz. 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