{"id":11544,"date":"2019-04-12T17:05:27","date_gmt":"2019-04-12T15:05:27","guid":{"rendered":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=11544"},"modified":"2019-04-12T17:09:50","modified_gmt":"2019-04-12T15:09:50","slug":"dhd-2019-multimedial-multimodal-multilokal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=11544","title":{"rendered":"DHd 2019: Multimedial \u2013 Multimodal \u2013 Multilokal"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Spannende Workshops und Vortr\u00e4ge abgerundet durch eine entschleunigende Schifffahrt<\/h3>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Vom 24. bis zum 29.03.2019 durfte ich als Reisestipendiatin an der 6. Jahrestagung der DHd in Mainz und Frankfurt teilnehmen.<br>Am gr\u00f6\u00dften war die Vorfreude auf die in Mainz stattfindenden Workshops. Abwechslungsreich hatte ich meine Auswahl getroffen und wurde nicht entt\u00e4uscht: Im ersten Workshop, angeleitet von Wissenschaftlern der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, wurden praktische Visualisierungstools wie Neo4J, XTriples und Intergraph vorgestellt, die zur Illustration von Datenbanken verwendet werden und neue Blinkwinkel auf Forschungsdaten erm\u00f6glichen. Im zweiten Workshop wurde in die Annotations- und Analyseplattform CATMA von der Universit\u00e4t Hamburg eingef\u00fchrt. CATMA erm\u00f6glicht es nicht nur, parallele Annotationen von Forschungsgruppen zu visualisieren und diese somit leichter vergleichbar zu machen, sondern auch eigene Annotations-Tag Sets zu erstellen und diese im Team auszutauschen, was f\u00fcr meine weitere Forschung sehr n\u00fctzlich sein wird. Au\u00dferdem profitierte ich von dem f\u00e4cher\u00fcbergreifenden Austausch und den Ideen der anderen Workshop-Teilnehmenden.  <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-gallery columns-1 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/SchifffahrtFrankfurt-1024x768.jpeg\" alt=\"\" data-id=\"11555\" data-link=\"https:\/\/dhd-blog.org\/?attachment_id=11555\" class=\"wp-image-11555\" srcset=\"https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2019\/04\/SchifffahrtFrankfurt-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2019\/04\/SchifffahrtFrankfurt-300x225.jpeg 300w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2019\/04\/SchifffahrtFrankfurt-768x576.jpeg 768w, https:\/\/dhd-blog.org\/app\/uploads\/2019\/04\/SchifffahrtFrankfurt-243x181.jpeg 243w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Im\nAnschluss an die Workshoptage fand eines der Highlights der Woche\nstatt: die gemeinsame Schifffahrt von Mainz nach Frankfurt. Auf den\nWogen des Mains verlief die vierst\u00fcndige Fahrt offline und\ninformell, was nach den zwei informationsgeladenen Workshoptagen eine\nentschleunigende Wirkung auf die Tagungsteilnehmenden hatte. Als dann\nauch noch die Sonne durch die hessische Wolkendecke brach und das\nWasser des Mains in ein gold-schimmerndes Licht tauchte, standen\nviele staunend am Heck des Schiffes, w\u00e4hrend andere am Bug die\nEinfahrt in den zweiten Tagungsort Frankfurt genossen. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Nach zahlreichen vielf\u00e4ltigen Vortr\u00e4gen in Frankfurt bildete die Keynote von Jana Diesner (Computational Social Science) aus Illinois \u00fcber das Messbarmachen des Einflusses von Wissenschaft auf die Gesellschaft einen gelungenen Abschluss der Jahrestagung. In ihrem Beitrag schilderte sie neue Ans\u00e4tze zur Sentimentanalyse und zum Messen von Emotionalit\u00e4t mit Bezug zu realen Alltagssituationen. Sie stellte Methoden vor, durch die anhand von Textdaten sozialwissenschaftliche Theorien \u00fcberpr\u00fcft werden k\u00f6nnten. Diese k\u00f6nnten als Ansatz dienen, um umfangreiche Probandenbefragungen zu ersetzen, f\u00fcr deren Durchf\u00fchrung h\u00e4ufig nicht genug Ressourcen zur Verf\u00fcgung stehen w\u00fcrden.  <br>Durch ihren lockeren Umgang mit niederschlagenden Forschungsergebnissen wurde deutlich, dass sich niemand entmutigen lassen sollte, zur Ergebnisverbesserung weiter an einem Projekt zu arbeiten. Des Weiteren zeigte ihr Vortrag, dass auch im professionellen Kontext mit viel Arbeitserfahrung nicht immer alle erhaltenen Ergebnisse den Erwartungen entsprechen w\u00fcrden. Zudem wurde auf den vielseitigen Nutzen einer gut vernetzten Forschungscommunity hingewiesen, die M\u00f6glichkeiten gibt, sich auszutauschen und sich durch Fragen und Diskussionen gegenseitig Anregungen zu geben.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerade den letzten Punkt durfte auch ich bei der diesj\u00e4hrigen DHd19 pers\u00f6nlich miterleben. <br>Das Vorstellen unseres Poster-Beitrages forderte mich heraus, mich intensiv mit dem Projektthema auseinanderzusetzen und Fragen zu beantworten, die ich mir aufgrund meiner Fokussierung auf unseren Forschungsansatz zuvor nie gestellt hatte. Diese interfachlichen Auseinandersetzungen \u00f6ffneten mir neue Blickwinkel und f\u00fchrten zu kreativen Ideen zur Weiterf\u00fchrung unseres Projektes.<\/p>\n\n\n\n<p>Alles in allem war die DHd19 f\u00fcr mich eine gro\u00dfartige Erfahrung, aus der ich nicht nur Knowledge zu meinen eigenen Schwerpunkten, sondern auch \u00fcber meinen Forschungsbereich hinaus neues Wissen generieren konnte. Auch freue ich mich \u00fcber die vielen neuen Kontakte aus der Forschungscommunity, die ich auf der Jahrestagung kn\u00fcpfen konnte und mit denen ich f\u00fcr den weiteren Informations- und Ideenaustausch in Verbindung bleiben werde.<\/p>\n\n\n\n<p>Mein Dank gilt dem DHd-\/CLARIN-D-\/DARIAH-DE-Reisestipendienteam, das mir die Teilnahme an der Tagung erm\u00f6glicht hat.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Spannende Workshops und Vortr\u00e4ge abgerundet durch eine entschleunigende Schifffahrt Vom 24. bis zum 29.03.2019 durfte ich als Reisestipendiatin an der 6. Jahrestagung der DHd in Mainz und Frankfurt teilnehmen.Am gr\u00f6\u00dften war die Vorfreude auf die in Mainz stattfindenden Workshops. 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