{"id":11283,"date":"2019-03-19T10:30:48","date_gmt":"2019-03-19T09:30:48","guid":{"rendered":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=11283"},"modified":"2020-04-29T22:41:27","modified_gmt":"2020-04-29T20:41:27","slug":"gottes-werk-und-teufels-beitrag-ein-essay-zu-digital-humanities-und-projektmanagement","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=11283","title":{"rendered":"Gottes Werk und Teufels Beitrag: Ein Essay zu Digital Humanities und Projektmanagement"},"content":{"rendered":"<div id=\"doc\" class=\"markdown-body container-fluid\">\n<h2 id=\"1-Beobachtung-eines-Bedarfs\">1 Beobachtung eines Bedarfs<\/h2>\n<p><a href=\"#P1\">#1<\/a> \u201eWir haben die Beobachtung gemacht, dass Forschungsprojekte mit Digital-Humanities-Anteilen eines hohen oder besonderen Ma\u00dfes an Koordinierung und Kommunikation zu bed\u00fcrfen scheinen\u201c, konstatiert ein Einf\u00fchrungstext f\u00fcr einen Digital Humanities Workshop der Max Weber Stiftung zum Thema \u201eDigitalit\u00e4t managen\u201c, bereits im Dezember 2017. Warum bed\u00fcrfen sogenannte DH-Projekte mehr an Koordination, Kommunikation, Projektmanagement? Dazu eine These: Wenn DH auf der Zusammenarbeit und Koproduktion verschiedener Disziplinen und Kulturen basiert, ben\u00f6tigt es grunds\u00e4tzlich, regelm\u00e4\u00dfig und dauerhaft eine Person, die Team und Projekt zusammenh\u00e4lt. Trotz der fortschreitenden Institutionalisierung und Professionalisierung (Sahle 2015) besitzen die Personen in vielen Drittmittelprojekten noch wenig Erfahrung in den Arbeitsformen und Praktiken der DH, Projekt- und F\u00f6rderformate wie auch Strukturen und Organisation von Forschungseinrichtungen sind nicht auf die kooperative und interdisziplin\u00e4ren Konzepte der DH eingestellt. Zur schwierigen Ausgangslage geh\u00f6rt nicht selten auch die ungekl\u00e4rte Rolle der sogenannten \u201eDH-Mitarbeiter*innen,\u201c (Steyer et al. 2018). Dem Selbstverst\u00e4ndnis des \u201ekleinen Faches\u201c DH, das im Legitimationskampf mit traditionellen F\u00e4chern folgerichtig einen Fokus auf die Anerkennung autonomer Forschungsfragen legt, steht in vielen Projekten ein Aufgabenpaket (explizit, implizit oder gewachsen) gegen\u00fcber, das zu einem signifikanten Teil aus Unterst\u00fctzungsleistungen und Projektmanagement besteht oder danach verlangt.<\/p>\n<h2 id=\"2-Exkurs-Gottes-Werk-und-Teufels-Beitrag\">2 Exkurs: Gottes Werk und Teufels Beitrag<\/h2>\n<p><a href=\"#P2\">#2<\/a> John Irving konfrontiert in seinem Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag (Original: The Cider House Rules) den Arzt Wilbur Larch mit zwei Seiten des Lebens und der Gesellschaft, zu denen er sich aufgrund seiner Profession als Arzt in einem Geburts- und Waisenhaus positionieren muss: Gottes Werk (die Entstehung von Leben und die Geburtshilfe) und Teufels Beitrag (die Folgen der ungewollten Schwangerschaft und den Schwangerschaftsabbruch). Einen der Waisenjungen, Homer Wells, nimmt er unter seine Fittiche und bildet ihn zum Arzt aus. Wenn wir nun die Forschung als \u201eGottes Werk\u201c und das damit hinreichend notwendige Projektmanagement als \u201eTeufels Beitrag\u201c verstehen, so lassen sich diese Ph\u00e4nomene auch als zwei Seiten der Digital Humanities beschreiben.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#fn1\" id=\"fnref1\">[1]<\/a><\/sup> Ein\/e erfahrene\/r Digital Humanist erkennt in der M\u00f6glichkeit, Projektmanagement zu \u00fcbernehmen, auch die Verpflichtung dies zu tun, auch weil die Konsequenzen bekannt sind, wenn diese Aufgabe nicht \u00fcbernommen wird. Nach gescheiterten Adoptionsversuchen von traditionellen Geisteswissenschaftler*innen begibt sich die\/der junge Digital Humanist indes auf die Reise, wird zun\u00e4chst Apfelpfl\u00fccker auf einer Plantage (eine Metapher f\u00fcr quantitative Literaturanalyse?) und ignoriert den Beitrag des Teufels. Kenner*innen der Literaturvorlage wissen, dass sie\/er erst nach ungl\u00fccklicher Liebe zur\u00fcckkehrt und dem Schicksal des Projektmanagement nicht entrinnt.<\/p>\n<h2 id=\"3-Aus-den-Lehrb\u00fcchern\">3 Aus den Lehrb\u00fcchern<\/h2>\n<p><a href=\"#P3\">#3<\/a> Wie verhalten sich die Digital Humanities zu Teufels Beitrag? Schriften dar\u00fcber sind Mangelware oder gut versteckt. Ein erste Recherche ergibt f\u00fcr den deutschsprachigen Raum: Das DH-Handbuch (Hahn et al. 2015) liefert dar\u00fcber ebenso wenig wie Digital Humanities. Eine Einf\u00fchrung (Jannidis et al. 2017), zaghafte Andeutungen nicht mitgez\u00e4hlt. Auch das allgemeinere Handbuch zu digitalen Arbeitstechniken ber\u00fchrt diesen Bereich nicht (Gasteiner und Haber 2010). Im Bereich der deutschsprachigen Publikationen scheint das Begriffspaar Digital Humanities und Projektmanagement kaum existent. Vereinzelt gibt es Beitr\u00e4ge, die das Thema schneiden (Komprecht und R\u00f6wenstrunk 2016). Ein beklemmendes Bild, so ist doch der deutschsprachige Raum keineswegs frei von Teufelei. Die Bibliografie <a href=\"https:\/\/www.zotero.org\/groups\/doing_digital_humanities_-_a_dariah_bibliography\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Doing Digital Humanities<\/a> hat zwar dank der <a href=\"http:\/\/tadirah.dariah.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">TaDiRAH-Taxonomie<\/a> ein Tag zu Projektmanagement (es ist eine \u201eMetaaktivit\u00e4t\u201c der DH), f\u00fchrt jedoch zu nur wenig und hier nicht relevanten Treffern. Im angloamerikanischen Raum sieht es besser aus: Projektdesign, Datenmanagement und Zusammenarbeit finden sich im ersten DH Companion (Pitti 2004); Herausforderungen wie Teamzusammenstellung (aber keine methodischen Ans\u00e4tze) in Collaborative Research in the Digital Humanities (Deegan und McCarty 2012); eine sehr pr\u00e4zise Beobachtung von Jennifer Edmond in A new Companion to Digital Humanities (Edmond 2016); eine dezidierte Behandlung des Themenkomplexes in Doing Digital Humanities Practice, Training, Research (Crompton et al. 2016), methodisch eher basal und mit einem Fokus auf Projektplanung.<\/p>\n<h2 id=\"4-Collaboration-Management\">4 Collaboration Management<\/h2>\n<p><a href=\"#P4\">#4<\/a> Die Auseinandersetzung mit den Herausforderungen und M\u00f6glichkeiten der Zusammenarbeit (Collaboration) in den DH sind mindestens seit den neunziger Jahren Gegenstand der Literatur (Unsworth 1997). Zur Umsetzung und zum Management von Collaboration finden sich jedoch bis auf einige Praxisberichte nur wenige Beitr\u00e4ge (eine Ausnahme: <a href=\"http:\/\/orcid.org\/0000-0002-5799-534X\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Lynne Siemens<\/a>). Die methoden- oder theoriegeleitete Diskussion findet weitegehend au\u00dferhalb der DH statt. Weiter scheint es, dass zwar Innovationen und neue Technologien ausgiebig untersucht und entwickelt werden, aber der evolution\u00e4re Aspekt der digitalen Transformation vernachl\u00e4ssigt bleibt. Wie Technologie-, Methoden- und Kulturwandel in den Projekten begleitet und organisiert werden (Change Management) wird nicht thematisiert. Zwei Ausnahmen: In einem Projektbericht zum William Blake Archive beschreibt Reed wie durch Changemanagement gleichzeitig feature creep begegnet und Agilit\u00e4t zugelassen wird, wie Projektwissen entsteht und wie sich Kommunikationsstrukturen ver\u00e4ndern (Reed 2014). Ein Beitrag von Tabak \u00fcbertr\u00e4gt Managementmethoden der Softwareentwicklung auf das Szenario eines DH-Projektes und arbeitet dies zu einem Model aus. Hier treten die strukturellen Unterschiede zwischen Softwareentwicklung und Wissenschaft hervor: darunter Variabilit\u00e4t der Zeitplanung, nicht prognostizierbarer Fortschritt und die Abwesenheit des Users (Tabak 2017).<\/p>\n<h2 id=\"5-Auf-die-harte-Tour\">5 Auf die harte Tour<\/h2>\n<p><a href=\"#P5\">#5<\/a> Wenn in der Forschungs- bzw. Projektpraxis F\u00e4higkeiten im Projektmanagement als unverzichtbar eingestuft werden, wie schl\u00e4gt sich dies dann in den DH-Studieng\u00e4ngen in Deutschland nieder? Ein Blick in die Studiengangsunterlagen ergibt, dass Projektmanagement zwar als allgemeine Kompetenz des Abschlusses oder konkretes Lernziel in einem Modul artikuliert wird, sich aber nur in Ausnahmen (Mainz) in den konkreten Inhalten eines Moduls findet. In den Master-of-Science-Studieng\u00e4ngen ist das Feld des Projektmanagements gar nicht expliziert. Das entspricht auch den Publikationen zu DH Curricula (Sahle 2013 und Schubert 2015), in denen Projektmanagement und Organisationsf\u00e4higkeit als Lernziel formuliert, Umsetzungsformen jedoch unerw\u00e4hnt bleiben. Das Material erweckt den Eindruck, dass Projektmanagementkompetenzen nicht unmittelbar, sondern wenn \u00fcberhaupt nur mittelbar vermittelt werden (z.B. indem Module als Projekt gestaltet werden). Alternative Lernm\u00f6glichkeiten zu den Studieng\u00e4ngen bieten sich in Summer Schools, Workshops oder sonstigen Weiterbildungsangeboten.<sup class=\"footnote-ref\"><a href=\"#fn2\" id=\"fnref2\">[2]<\/a><\/sup> Bei allen Lehrangeboten ist auff\u00e4llig, dass ein Fokus auf die Projektplanung und nicht auf das Management einer laufenden Zusammenarbeit gelegt wird. Planungskompetenz ist vorhanden, und vor allem F\u00e4higkeit zur Selbstorganisation, aber eine Moderationskompetenz sowie F\u00e4higkeiten, Techniken und Methoden zur Organisation einer Zusammenarbeit fehlen. Aber, wie Siemens schreibt: \u201eNot all is lost, many humanists are learning these skills [\u2026] through the school of hard learned experience\u201d (Siemens 2016).<\/p>\n<h2 id=\"6-Academia\">6 Academia<\/h2>\n<p><a href=\"#P6\">#6<\/a> Wer einmal eine n\u00fcchterne Einsch\u00e4tzung des wissenschaftlichen Projektbetriebes lesen m\u00f6chte, greife zum Handbuch \u201eManagement von Forschungsverb\u00fcnden\u201c (DFG 2008). In dem Enth\u00fcllungswerk, das sich an externe Beratende richtet, werden Traditionsverpflichtung, Strukturkonservatismus, Projektf\u00f6rmigkeit, Autonomiebewusstsein, Selbstorganisationsrecht, Entscheidungshoheit, Sanktionslosigkeit, Konkurrenzdruck und Partikularinteressen beim Namen genannt. Dazu passen die bereits erw\u00e4hnten pr\u00e4zisen Beobachtungen von Edmond, dass die die organisatorischen und strukturellen Rahmenbedingungen nicht darauf Collaboration ausgerichtet sind. (Edmond 2016). Die systembedingten Schwierigkeiten f\u00fcr Projektmanagement in den DH (und der Wissenschaft allgemein) will ich hier wie folgt zusammenfassen:<\/p>\n<ul>\n<li>Fluch der Selbstorganisation: Wenn es eine hohe Kompetenz zur Selbstorganisation (und ein Recht darauf) gibt, steht dies zun\u00e4chst im Gegensatz zu Steuerung.<\/li>\n<li>Preis der Freiheit: Autonomie und Selbstbestimmung sind zwei wesentliche Triebfedern f\u00fcr eine wissenschaftliche Arbeitsweise, gehen aber nur schwer mit Abh\u00e4ngigkeit und Steuerung einher.<\/li>\n<li>Mystik der Wissensproduktion: Erkenntnisprozesse in der Hermeneutik sind schwierig \u00fcber mehrere Personen zu verteilen, bereits das gemeinsame Schreiben gestaltet sich in den Geisteswissenschaften nicht selten als besonders abstimmungsbed\u00fcrftig.<\/li>\n<li>Selbsterhaltungstrieb der Struktur: Ein alternativloses System setzt beim Nachwuchs die Anpassung voraus und reproduziert damit vor allem die eigenen Strukturen.<\/li>\n<li>Regeln des Erfolgs: Das selektive und kompetitive System bestraft ein Abweichen der Regeln mit Ausschluss und die Geschichten der Ausgeschlossenen werden selten tradiert.<\/li>\n<\/ul>\n<h2 id=\"7-The-Cider-House-Rules\">7 The Cider House Rules<\/h2>\n<p><a href=\"#P7\">#7<\/a> Der Originaltitel des Romans von Irving, The Cider House Rules, verweist auf einen Zettel mit Verhaltensregeln in der Schlafbaracke der Apfelpfl\u00fccker, zu denen der Protagonist Homer einige Zeit geh\u00f6rt. Die Regeln haben gemein, dass sie a) praxisfern aufgestellt wurden und nicht lebenspraktisch sind sowie b) in der Lebenspraxis von den Betroffenen ignoriert werden. In der Geschichte sind die Hausregeln eine Analogie zu den Gesetzen, die die Abtreibung verbieten. Homer entscheidet sich, die Verantwortung, die der zuvor verstorbene Dr. Larch getragen hatte, zu \u00fcbernehmen und sich entgegen der Regeln und Gesetze um Gottes Werk und Teufels Beitrag gleicherma\u00dfen zu k\u00fcmmern. M\u00fcssen sich die DH Ihrer Verantwortung stellen und mehr Management wagen? Edmond bringt den interessanten Vorschlag, dass man zwar collaboration nicht auf dem Rei\u00dfbrett mit dem Projektplan forcieren, aber eine Figur installieren kann, die Krisenmanagement, Impuls, Vermittlung, Moderation, Koordination \u00fcbernimmt. Diese Figuren werden intermediaries, alternative academics, hybrids und manchmal Digital Humanists genannt. Gleichwohl benennt Edmond, dass es f\u00fcr diese Leute keine Ausbildungsm\u00f6glichkeiten, keine Anerkennungsformen und keine Arbeitsstrukturen gibt (Edmond 2016). Diese Digital Humanists sitzen als Verwandte der Forschungsverbundkoordinator*innen im Waisenhaus der Geisteswissenschaften.<\/p>\n<h2 id=\"Literatur\">Literatur<\/h2>\n<ul>\n<li>Crompton, Constance, Richard J Lane, und Raymond George Siemens. Doing Digital Humanities: Practice, Training, Research. New York: Routledge, 2016.<\/li>\n<li>Deegan, Marilyn, und Willard McCarty. Collaborative Research in the Digital Humanities: A Volume in Honour of Harold Short, on the Occasion of His 65th Birthday and His Retirement, September 2010. Brookfield, VT, USA: Ashgate Publishing Company, 2012.<\/li>\n<li>Defila, Rico, Antonietta Di Giulio, und Michael Scheuermann. Management von Forschungsverb\u00fcnden: M\u00f6glichkeiten der Professionalisierung und Unterst\u00fctzung. Standpunkte \/ Deutsche Forschungsgemeinschaft. Weinheim: Wiley-VCH, 2008.<\/li>\n<li>Digital Humanities als Beruf. Fortschritte auf dem Weg zu einem Curriculum. Akten der DHd-Arbeitsgruppe \u201eReferenzcurriculum Digital Humanities\u201c. Graz, 2015.<\/li>\n<li>Edmond, Jennifer. \u201eCollaboration and Infrastructure\u201c. In A new companion to digital humanities, herausgegeben von Susan Schreibman, Raymond George Siemens, und John Unsworth, 54\u201367. Chichester, West Sussex, UK: Wiley\/Blackwell, 2016.<\/li>\n<li>Gasteiner, Martin, und Peter Haber, Hrsg. Digitale Arbeitstechniken f\u00fcr die Geistes- und Kulturwissenschaften. Wien: UTB, 2010. <a href=\"http:\/\/www.utb-shop.de\/digitale-arbeitstechniken.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.utb-shop.de\/digitale-arbeitstechniken.html<\/a>.<\/li>\n<li>Hahn, Helene, Tibor Kalman, Wibke Kolbmann, Thomas Kollatz, Steffen Neusch\u00e4fer, Steffen Pielstr\u00f6m, Johanna Puhl, Juliane Stiller, und Danah Tonne. Handbuch Digital Humanities. Anwendungen, Forschungsdaten und Projekte. G\u00f6ttingen: DARIAH-DE, 2015. <a href=\"https:\/\/handbuch.tib.eu\/w\/DH-Handbuch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/handbuch.tib.eu\/w\/DH-Handbuch<\/a>.<\/li>\n<li>Jannidis, Fotis, Hubertus Kohle, und Malte Rehbein, Hrsg. Digital Humanities \u2013 Eine Einf\u00fchrung. Stuttgart: Metzler, 2017. <a href=\"http:\/\/www.springer.com\/de\/book\/9783476026224\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.springer.com\/de\/book\/9783476026224<\/a>.<\/li>\n<li>Komprecht, Anna Maria, und Daniel R\u00f6wenstrunk. \u201eProjektmanagement in digitalen Forschungsprojekten. Ein Leitfaden f\u00fcr interdisziplin\u00e4re und kooperative Drittmittelprojekte im Umfeld Digitaler Editionen\u201c. In \u201eEi, dem alten Herrn zoll\u2019\u2019 ich Achtung gern\u2019\u201c. Festschrift f\u00fcr Joachim Veit zum 60. Geburtstag\u201c, 2016. <a href=\"https:\/\/pub.uni-bielefeld.de\/record\/2912214\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/pub.uni-bielefeld.de\/record\/2912214<\/a>.<\/li>\n<li>Pitti, Daniel V. \u201eDesigning Sustainable Projects and Publications\u201c. In A companion to digital humanities, herausgegeben von Susan Schreibman, Raymond George Siemens, und John Unsworth, 471\u201387. Blackwell companions to literature and culture 26. Malden, MA: Blackwell Pub, 2004.<\/li>\n<li>Reed, Ashley. \u201eManaging an Established Digital Humanities Project: Principles and Practices from the Twentieth Year of the William Blake Archive\u201c. Digital Humanities Quarterly 8, Nr. 1 (2014). <a href=\"http:\/\/www.digitalhumanities.org\/dhq\/vol\/8\/1\/000174\/000174.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.digitalhumanities.org\/dhq\/vol\/8\/1\/000174\/000174.html<\/a>.<\/li>\n<li>Sahle, Patrick. \u201eDH studieren! Auf dem Weg zu einem Kern- und Referenzcurriculum der Digital Humanities\u201c. Working Paper. DARIAH-DE Working Papers. G\u00f6ttingen, 2013. <a href=\"http:\/\/nbn-resolving.de\/urn.nbn.de.gbv:7-dariah-2013-1-5\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/nbn-resolving.de\/urn.nbn.de.gbv:7-dariah-2013-1-5<\/a>.<\/li>\n<li>Sahle, Patrick. \u201eDigital Humanities? Gibt\u2019s doch gar nicht!\u201c ZfdG, 2015. <a href=\"http:\/\/www.zfdg.de\/sb001_004\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.zfdg.de\/sb001_004<\/a>.<\/li>\n<li>Siemens, Lynne. \u201eProject Management and the digital humanist\u201c. In Doing digital humanities: practice, training, research. New York: Routledge, 2016.<\/li>\n<li>Steyer, Timo, Swantje Dogunke, Corinna Mayer, Katrin Neumann, Fabian Cremer, und Thorsten W\u00fcbbena. \u201ePeer-To-Peer statt Client-Server: Der Mehrwert Kollegialer Beratung und agiler DH-Treffen\u201c. In DHd2018: Kritik der digitalen Vernunft. K\u00f6ln, 2018. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.1186594\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.1186594<\/a>.<\/li>\n<li>Tabak, Edin. \u201eA Hybrid Model for Managing DH Projects\u201c. Digital Humanities Quarterly 11, Nr. 1 (10. Januar 2017).<\/li>\n<li>Unsworth, John. \u201eCreating Digital Resources: the Work of Many Hands\u201c. Digital Resources for the Humanities, Oxford, England, 14. September 1997. <a href=\"http:\/\/www.people.virginia.edu\/~jmu2m\/drh97.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.people.virginia.edu\/~jmu2m\/drh97.html<\/a>.<\/li>\n<\/ul>\n<hr class=\"footnotes-sep\">\n<section class=\"footnotes\">\n<h2 id=\"Anmerkungen\">Anmerkungen<\/h2>\n<ol class=\"footnotes-list\">\n<li id=\"fn1\" class=\"footnote-item\">Dieser Beitrag steht in einer Tradition der Redaktion <a href=\"https:\/\/perspectivia.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">perspectivia.net<\/a>, in denen wir Ph\u00e4nomene des Publikationswesens mit Hilfe von Analogien aus der Literatur- und Filmgeschichte untersuchen. Die ersten beiden Vortr\u00e4ge dieser Reihe stammen von Katrin Neumann und sind als gemeinsame Beitr\u00e4ge im <a href=\"https:\/\/editorial.hypotheses.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Blog Digitale Redaktion<\/a> erschienen: <a href=\"https:\/\/editorial.hypotheses.org\/147\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u201eStolz und Vorurteil. Geisteswissenschaften und Open Access\u201c<\/a> sowie <a href=\"https:\/\/editorial.hypotheses.org\/231\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u201eZur\u00fcck in die Zukunft II. Erweiterte Publikationen in den Geisteswissenschaften\u201c<\/a>. <a href=\"#fnref1\" class=\"footnote-backref\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li>\n<li id=\"fn2\" class=\"footnote-item\">Im Rahmen eines <a href=\"https:\/\/wuebbena.github.io\/dhc.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Vortrages im K\u00f6lner DH-Kolloquiums<\/a> konnten sich die Studierenden diesem Eindruck anschlie\u00dfen: siehe Benedikt Mildenberger und Niclas Schwarzbach: Digital Humanities \u2013 Von Bonn bis nach Paris, Blog Digital Humanities Cologne, 05.06.2018, <a href=\"https:\/\/dhc.hypotheses.org\/645\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/dhc.hypotheses.org\/645<\/a>. <a href=\"#fnref2\" class=\"footnote-backref\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/section>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1 Beobachtung eines Bedarfs #1 \u201eWir haben die Beobachtung gemacht, dass Forschungsprojekte mit Digital-Humanities-Anteilen eines hohen oder besonderen Ma\u00dfes an Koordinierung und Kommunikation zu bed\u00fcrfen scheinen\u201c, konstatiert ein Einf\u00fchrungstext f\u00fcr einen Digital Humanities Workshop der Max Weber Stiftung zum Thema \u201eDigitalit\u00e4t managen\u201c, bereits im Dezember 2017. 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