{"id":11033,"date":"2019-02-09T18:00:21","date_gmt":"2019-02-09T17:00:21","guid":{"rendered":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=11033"},"modified":"2020-12-13T21:17:45","modified_gmt":"2020-12-13T20:17:45","slug":"die-nachhaltigkeitsproblematik-digitaler-editionen-workshopbericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=11033","title":{"rendered":"Die Nachhaltigkeitsproblematik digitaler Editionen \u2013 Workshopbericht"},"content":{"rendered":"<p>Dass digitale Editionen \u00fcber die M\u00f6glichkeiten ihrer gedruckten Vorg\u00e4nger und Gegenst\u00fccke in vielerlei Hinsicht hinausgehen k\u00f6nnen, ist breit akzeptiert und in manchem Antragstext schon zur festen Floskel geronnen. Die Editionspraxis im digitalen Medium bietet Raum f\u00fcr ein Textverst\u00e4ndnis\u00a0jenseits eindeutig kanonisierter Fassungen. Stattdessen sieht es \u201cfragile, kollektive, kooperative, intertextuell verwobene, hypertextuell gestufte und segmentierte, temporal ver\u00e4nderliche textliche \u00c4u\u00dferungsformen\u201d vor, was ein Buch schwerlich leisten k\u00f6nnte.<a id=\"a1\" class=\"meta\" href=\"#f1\">[1]<\/a><\/p>\n<p>Seit den Anf\u00e4ngen der digitalen Editorik besteht aber auch ein Bewusstsein daf\u00fcr, dass digitale Editionen bez\u00fcglich Nachhaltigkeit nicht per se besser abschneiden als bedrucktes Papier.<a id=\"a2\" class=\"meta\" href=\"#f2\">[2]<\/a>\u00a0Vielmehr stellen sich hier ganz besondere zus\u00e4tzliche Herausforderungen, die durchaus auch zur Auffassung f\u00fchren, dass \u201cnur das gedruckte Buch jene Langfristigkeit, Stabilit\u00e4t, Authentizit\u00e4t und Zitierbarkeit gew\u00e4hrleisten k\u00f6nne, die zu den zentralen Erfordernissen einer zu kanonisierenden Textfassung geh\u00f6ren\u201d, wie es Patrick Sahle im Kontext der argumentativen Fundierung von Hybrideditionen beobachtet.<a id=\"a3\" class=\"meta\" href=\"#f3\">[3]<\/a><\/p>\n<p>Die (digitale) Methodenentwicklung ging von Anfang an mit Fragen der Nachhaltigkeit einher. Gut aufzeigen l\u00e4sst sich dies am Beispiel der <a href=\"https:\/\/www.tei-c.org\">Text Encoding Initiative (TEI)<\/a>, die schon in ihrer Urfassung (P1) das Ziel verfolgte, ein Standardformat zum Datenaustausch in der geisteswissenschaftlichen Forschung festzulegen, das als reines Textformat ganz bewusst ohne Spezialsoftware bearbeit- und lesbar sein und sich an bestehenden und entstehenden Standards orientieren sollte.<a id=\"a4\" class=\"meta\" href=\"#f4\">[4]<\/a>\u00a0Auch an den deutschen Akademien der Wissenschaften wird die Nachhaltigkeitsproblematik schon l\u00e4nger thematisiert, ein Beispiel daf\u00fcr ist der Workshop zu Datenrepositorien, den die Arbeitsgruppe Elektronisches Publizieren im Oktober 2010 an der D\u00fcsseldofer Akademie durchf\u00fchrte.<a id=\"a5\" class=\"meta\" href=\"#f5\">[5]<\/a><\/p>\n<p>F\u00fcr den <strong>Workshop \u201cNachhaltigkeit digitaler Editionen\u201d<\/strong> am 17. September 2018 fiel die Gastgeberrolle wiederum der Nordrhein-Westf\u00e4lischen Akademie der Wissenschaften und der K\u00fcnste in D\u00fcsseldorf zu. Organisiert wurde der Workshop vom <a href=\"https:\/\/dch.phil-fak.uni-koeln.de\/\">Data Center for the Humanities der Universit\u00e4t zu K\u00f6ln (DCH)<\/a>, dem <a href=\"http:\/\/cceh.uni-koeln.de\/\">Cologne Center for eHumanities (CCeH)<\/a>\u00a0und dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Rahmen des <a href=\"http:\/\/www.dfg.de\/lis\">LIS-Programms<\/a> gef\u00f6rderten Projekts <a href=\"http:\/\/dch.phil-fak.uni-koeln.de\/sustainlife.html\"><em>\u201eSustainLife \u2013 Erhalt lebender, digitaler Systeme f\u00fcr die Geisteswissenschaften\u201c<\/em><\/a> des DCH). Als Kooperationspartner war dar\u00fcber hinaus die <a href=\"https:\/\/fdm-nrw.de\/\">Landesinitiative NFDI der Digitalen Hochschule NRW<\/a> beteiligt.<\/p>\n<p>Wie es bereits die Ausschreibung ank\u00fcndigte, liegt f\u00fcr digitale Ressourcen die Problematik der Sicherstellung einer langfristigen Verf\u00fcgbarkeit nicht in erster Linie in der Sicherung der Prim\u00e4rdaten, sondern vor allem auch im anhaltenden Betrieb der Pr\u00e4sentationsoberfl\u00e4chen und der Bewahrung ihrer Funktionalit\u00e4ten. Die anhaltende Aktualit\u00e4t dieses Schwerpunkts ist nicht nur durch die laufenden Diskussionen zum Thema des (geisteswissenschaftlichen) Forschungsdatenmanagements im NFDI-Prozess belegt. Auch die Tatsache, dass der Workshop schon kurz nach seiner Ank\u00fcndigung ausgebucht und der Tagungsraum mit 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmern dementsprechend bis auf den letzten Platz gef\u00fcllt war, belegt das hohe Interesse an der Thematik.<\/p>\n<p>Nach kurzen einleitenden Bemerkungen von <a href=\"https:\/\/www.uni-due.de\/zim\/services\/suchdienste\/mitarbeiter.php?id=50724\"><strong>Ania L\u00f3pez<\/strong><\/a> (Universit\u00e4t Duisburg-Essen, Projektleitung Landesinitiative NFDI) und <a href=\"http:\/\/dh.uni-koeln.de\/bmathiak.html\"><strong>Brigitte Mathiak<\/strong><\/a> (DCH Universit\u00e4t zu K\u00f6ln, Projekleitung SustainLife) zur thematischen Ausrichtung und institutionellen Einbettung des Workshops legte <a href=\"http:\/\/patrick-sahle.de\/\"><strong>Patrick Sahle<\/strong><\/a> (Cologne Center for eHumanities, \u201cKoordinierungsstelle DH\u201d der AWK NRW) anhand praktischer Beispiele das Schicksal einiger ausgew\u00e4hlter digitaler Editionen aus dem Catalogue of Digital Editions<a id=\"a6\" class=\"meta\" href=\"#f6\">[6]<\/a>\u00a0und seinem eigenen Catalog of Digital Scholarly Editions<a id=\"a7\" class=\"meta\" href=\"#f7\">[7]<\/a>\u00a0dar. Viele \u00e4ltere digitale Editionen k\u00e4mpfen bereits mit ihrem Fortbestehen oder sind nicht l\u00e4nger zugreifbar, darunter durchaus auch bekannte und bedeutende Editionsprojekte. Als Beispiele genannt wurden etwa das <i>Thomas Raddall Electronic Archive Project<\/i> (2001-2004), das in seinem urspr\u00fcnglichen Funktionsumfang nicht mehr verf\u00fcgbar ist und stattdessen als reine Materialsammlung in eine Bibliotheksplattform \u00fcberf\u00fchrt wurde,<a id=\"a8\" class=\"meta\" href=\"#f8\">[8]<\/a>\u00a0oder die im Jahr 2000 als CD-ROM ver\u00f6ffentlichte <em>Stjin Streuvels<\/em>-Edition, die durch die Bibliothek niederl\u00e4ndischer Literatur zwar langfristig vorgehalten wird, allerdings einzig mit Lese- und Browsingm\u00f6glichkeiten unter Einbu\u00dfe aller textkritischen Funktionalit\u00e4ten.<a id=\"a9\" class=\"meta\" href=\"#f9\">[9]<\/a>\u00a0Das h\u00e4rteste Schicksal der genannten Projekte ereilte das <em>Alcal\u00e1 Account Book Project<\/em>, zu dem nur mehr ein zweiteiliger Artikel<a id=\"a10\" class=\"meta\" href=\"#f10\">[10]<\/a> sowie Metadaten<a id=\"a11\" class=\"meta\" href=\"#f11\">[11]<\/a> auffindbar sind. Institutionelle Umstrukturierungen und personelle Wechsel haben dazu gef\u00fchrt, dass die eigentliche digitale Ressource, die vormals unter <a href=\"http:\/\/archives.forasfeasa.ie\/\">http:\/\/archives.forasfeasa.ie\/<\/a> erreichbar war, nicht mehr bzw. nur noch \u00fcber das Internetarchiv (ohne Datenbankfunktionalit\u00e4t) zug\u00e4nglich ist.<a id=\"a12\" class=\"meta\" href=\"#f12\">[12]<\/a> Vor dem Hintergrund dieser Beispiele \u00e4u\u00dferte Sahle mit dem Desiderat eines abstrakten Modells f\u00fcr Strukturen und Inhalte digitaler Editionen einen Gedanken, der sowohl in mehreren der folgenden Vortr\u00e4ge als auch in den Diskussionen \u00e4hnlich geteilt wurde. Neben diesem Ruf nach <strong>Abstraktion<\/strong> wurde die als Schl\u00fcsselproblematik eruierte Persistierung lebender Anwendungen im weiteren Verlauf auf drei weiteren Angriffslinien angegangen: <strong>Automatisierung<\/strong>, <strong>digitale Handwerkskunst<\/strong> und <strong>Versionierung<\/strong>. Der folgende Bericht ist entlang dieser Strategien gegliedert.<\/p>\n<h3>Vier diskutierte Nachhaltigkeitsstrategien<\/h3>\n<h4>1. Abstraktion spezifischer Funktionalit\u00e4ten digitaler Editionen<\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ulb.tu-darmstadt.de\/kontakt\/ansprechpersonen\/mitarbeiter_details_15552.de.jsp\"><strong>Thomas St\u00e4cker<\/strong><\/a> (Universit\u00e4ts- und Landesbibliothek Darmstadt) sezierte in seinem Vortrag die digitale Edition, gedacht als digitale Anwendung und nicht als intellektuelles oder sprachliches Werk, sorgf\u00e4ltig in ihre konstituierenden Bestandteile. Als \u00fcbergeordnete Kategorien w\u00e4hlte er dazu Text, Struktur, Regeln, Layout, Skripte und Metadaten, jeweils erg\u00e4nzt durch Nachhaltigkeitskriterien. Neben offener Lizenzierung, bestimmten Daten- (XML\/TEI, CSS) und Schnittstellenformaten (REST), betonte er vor allem die Wichtigkeit der Selbstbeschreibung der digitalen Edition. Einerseits m\u00fcsse auf Dateiebene deklariert werden, was genau zu einer digitalen Edition geh\u00f6re, andererseits seien aber auch die m\u00f6glichen Verarbeitungen abstrakt und maschinenles- und interpretierbar zu beschreiben, so dass eine digitale Edition jederzeit auch ohne konkrete technische Realisierung in sich komplett vorl\u00e4ge. Eine nachhaltige digitale Edition besteht damit nach St\u00e4cker in der Summe aller Komponenten und ihrer Verarbeitungsm\u00f6glichkeiten, vollst\u00e4ndig beschrieben in maschinenlesbarer und standardisierter Form.\u00a0Nicht zuletzt durch die Abstraktionsebene des <em>processing model<\/em> liegt XML\/TEI als Beschreibungsformat nach St\u00e4cker n\u00e4her an diesem Nachhaltigkeitspostulat als etwa die in j\u00fcngerer Zeit viel gepriesenen graphbasierten Beschreibungsstrukturen.<a id=\"a13\" class=\"meta\" href=\"#f13\">[13]<\/a> Es scheint in diesem Bereich, der von Fotis Jannidis schon im Herbst 2007 auf der TEI-Konferenz in Maryland anl\u00e4sslich der Ver\u00f6ffentlichung der Guidelines in ihrer aktuellen Auflage (P5) thematisiert worden war,<a id=\"a14\" class=\"meta\" href=\"#f14\">[14]<\/a> also nach wie vor Potenzial f\u00fcr mehr Nachhaltigkeit zu liegen.<\/p>\n<p>Die von <a href=\"http:\/\/www.fee.unibas.ch\/about.html\"><strong>Samuel M\u00fcller<\/strong><\/a> (Forum f\u00fcr Edition und Erschlie\u00dfung Basel) vertretene, in der Schweiz im Entstehen begriffene Nationale Infrastruktur f\u00fcr Editionen <a href=\"https:\/\/www.nie-ine.ch\/\">NIE-INE<\/a> st\u00fctzt sich im Kern nicht auf X-Technologien, sondern auf ein Semantic-Web-Paradigma. Auch dieser Ansatz verfolgt aber das Ziel, \u201ceine allgemeine maschinenlesbare Theorie von Edition\u201d<a id=\"a15\" class=\"meta\" href=\"#f15\">[15]<\/a> als Grundlage zu erarbeiten und stellt damit die Abstraktion der Funktionalit\u00e4ten und Darstellungsarten einer Edition ins Zentrum. Nach M\u00fcller beruht die Umsetzung, die derzeit in der Zusammenarbeit mit 13 gro\u00dfen Editionsprojekten erprobt wird, auf generischen, aber hochdifferenzierten editionsspezifischen Basis-Ontologien, nach denen die Daten der Editionsprojekte semantisch verkn\u00fcpft werden (RDF-Triplestore; die Ontologien sind nach Cidoc CRM und FRBR modelliert). Auch die Datenpr\u00e4sentation basiere auf relativ generischen Pr\u00e4sentationsmodulen, die spezifisch erweitert werden k\u00f6nnen, um die Freiheit der Editorinnen und Editoren zu gew\u00e4hrleisten. Im Vortrag leider lediglich erw\u00e4hnt, aber nicht n\u00e4her demonstriert wurde der erste Editionsprototyp mit sichtbarem Webfrontend, die Historisch-kritische Online-Edition von Kuno Raebers Lyrik (<a href=\"http:\/\/raeber.nie-ine.ch\">http:\/\/raeber.nie-ine.ch<\/a>), die zugleich als erster Testfall f\u00fcr den Import bestehender Encodings (<a href=\"https:\/\/kunoraeber.ch\/lyrik\">https:\/\/kunoraeber.ch\/lyrik<\/a>) in die NIE-INE-Umgebung dient. Die konkrete Ausgestaltung einer Editions-Ontologie und ihre Tauglichkeit zur (Mit-)Beschreibung von Struktur und Funktionalit\u00e4t blieb dementsprechend eher vage.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich wie M\u00fcller, nach dem \u201cdie gew\u00e4hlte Darstellung integrierender Bestandteil jeder Edition ist\u201d,<a id=\"a16\" class=\"meta\" href=\"#f16\">[16]<\/a> messen <a href=\"https:\/\/www.germanistik.uni-wuppertal.de\/teilfaecher\/neuere-deutsche-literatur\/personen\/wolfgang-lukas.html\"><strong>Wolfgang Lukas<\/strong><\/a> (Bergische Universit\u00e4t Wuppertal) und der Vortragende <a href=\"https:\/\/kompetenzzentrum.uni-trier.de\/de\/ueber-uns\/mitarbeiter\/dr.-thomas-burch\/\"><strong>Thomas Burch<\/strong><\/a> (Trier Center for Digital Humanities) der Pr\u00e4sentationsschicht einer Edition kognitiven und epistemischen Wert zu. Aus dem Befund, dass Layout und Visualisierung \u201cnicht blo\u00dfe austauschbare \u201aOberf\u00e4che\u2018 sind und keine blo\u00dfen \u201aaccidentals\u2018, sondern [\u2026] Instrumente der Wissensproduktion und -vermittlung\u201d, leiten sie die Forderung ab, \u201cdass neben den reinen modellierten Daten auch deren projektspezifsche Pr\u00e4sentation nachhaltig bewahrt werden muss\u201d.<a id=\"a17\" class=\"meta\" href=\"#f17\">[17]<\/a> F\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.arthur-schnitzler.de\/\">Schnitzler-Edition<\/a> soll das nach Burchs Ausf\u00fchrungen dadurch gew\u00e4hrleistet sein, dass die digitale Edition nach Projektende durch einen institutionellen Partner (Cambridge University Library) betrieben werden soll, was mit diesem in einem Memorandum of Agreement einschlie\u00dflich der technischen Spezifikationen geregelt ist. Das TCDH, das die im Projekt entwickelte Infrastruktur anderweitig nachnutzt, scheint insofern bez\u00fcglich Nachhaltigkeit gut aufgestellt zu sein, als es zum Einen eine relativ weitgehende technische Konvergenz aufweist (bei ca. 30 Forschungsvorhaben) und zum Anderen im Rahmen des eScience-Centers der Uni Trier von vier verstetigten Stellen mit einem entsprechenden Kompetenz- und Aufgabenprofil profitieren kann.<\/p>\n<p>Eine zentrale Rolle \u00fcbernahm die Abstrahierung von Editionsfunktionalit\u00e4ten auch im Vortrag von <a href=\"https:\/\/informationsmodellierung.uni-graz.at\/en\/centre\/staff\/\"><strong>Johannes Stigler<\/strong><\/a> (Zentrum f\u00fcr Informationsmodellierung Graz), auf den Punkt gebracht in der letzten seiner f\u00fcnf Thesen:<\/p>\n<blockquote style=\"padding-left: 1.5em;padding-right: 1.5em\"><p>Modellierung ist ein notwendiges Strukturmerkmal nachhaltiger Repr\u00e4sentationsform Digitaler Editionen. Zur Sicherstellung von Nachhaltigkeit bedarf es standardisierter daten- (und nicht technologie-)zentrierter L\u00f6sungsans\u00e4tze in den Digitalen Geisteswissenschaft\u0081en. Auch Repr\u00e4sentationsschichten Digitaler Editionen sollten letztendlich modelliert und nicht programmiert werden.<a id=\"a18\" class=\"meta\" href=\"#f18\">[18]<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p>Von dieser Pr\u00e4misse ausgehend skizzierte Stigler die Erarbeitung eines Referenzmodells f\u00fcr digitale Editionen und einer Best-Practice-L\u00f6sung f\u00fcr eine eng in LZA-Repositorien eingebundene Publikationsplattform f\u00fcr digitale Editionen im Rahmen des <a href=\"http:\/\/www.digitale-edition.at\/\">Kompetenznetzwerks \u201cDigitale Edition\u201d (KONDE)<\/a>, dem \u00f6sterreichischen Gegenst\u00fcck zur schweizerischen NIE-INE-Infrastruktur. Die technische Grundlage in Graz bildet das Fedora Commons-basierte GAMS (Geisteswissenschaft\u0081liches Asset Management System), das am ZIM entwickelt wurde und sich seit Jahren in der Praxis bew\u00e4hrt.<\/p>\n<h4>2. Automatisierte Kuratierung, Infrastruktur als Code<\/h4>\n<p>Eine wesentliche Komponente im KONDE-\/GAMS-Ansatz f\u00fcr die langfristige Kuratierung, verstanden als \u201calgorithmusgesteuerte Bestandserhaltung in einem sich in einem st\u00e4ndigen Wandel befindlichen IT-\u00d6kosystem\u201d<a id=\"a19\" class=\"meta\" href=\"#f19\">[19]<\/a>, ist die Automatisierung von Routine-Operationen und Wartungsaufgaben. Als aktuellen Testfall schilderte Stigler die Erfahrungen bei der Aktualisierung des Fedora-Frameworks auf die Version 5, f\u00fcr die alle Services in eine Docker-basierte Systemarchitektur \u00fcberf\u00fchrt wurden.<\/p>\n<p>Ein vergleichbarer Ansatz stand im Zentrum des Beitrags von <a href=\"http:\/\/www.adwmainz.de\/mitarbeiterinnen\/profil\/prof-torsten-schrade.html\"><strong>Torsten Schrade<\/strong><\/a> (ADW Mainz), der unter dem Schlagwort \u201ctechnische Kuratierbarkeit\u201d Nachhaltigkeitsstrategien auf Ebene der Softwareentwicklung thematisierte. Sein Ansatz, der sich an aktuellen Entwicklungen im Bereich des Software-Engineering orientiert, zielt auf die vollst\u00e4ndige und automatisierte Reproduzierbarkeit einer Softwareanwendung inklusive ihrer Umgebung, also dem System, in dem die Anwendung l\u00e4uft, und all ihrer Abh\u00e4ngigkeiten. Damit geht einerseits eine Selbstdokumentation wichtiger Parameter einher, die ansonsten oft exklusives Wissen einzelner Systemadministratoren sind, andererseits wird die Laufzeitumgebung von der Hardware abstrahiert, so dass diesbez\u00fcgliche Abh\u00e4ngigkeiten stark reduziert und Anwendungen leicht in ganz unterschiedlichen Kontexten reproduziert werden k\u00f6nnen. Die Anwendung selber wird algorithmisch in einen m\u00f6glichst statischen Zustand \u00fcberf\u00fchrt (Static Site Generator), was neben der leichteren Langzeitpr\u00e4servation auch Performanzvorteile mit sich bringt. Wie Schrade am Beispiel der <a href=\"https:\/\/sturm-edition.de\/\">Sturm-Edition<\/a> demonstrierte, lassen sich Forschungsdaten, Programmschicht und vorgenerierte Pr\u00e4sentationsschicht leicht in ein Komplettpaket packen, das sich mit wenigen Befehlen lokal oder auf einem Server in Betrieb nehmen l\u00e4sst. Dabei l\u00e4sst sich die Integrit\u00e4t der Anwendung mit Akzeptanztests, die z.B. bestimmte Strukturen auf Vollst\u00e4ndigkeit und Sinnhaftigkeit kontrollieren, laufend auf den Pr\u00fcfstand stellen. Hierzu wird (virtuell) die Perspektive des Nutzers eingenommen, was es nahelegt, die Editoren direkt in diesen Testprozess mit einzubeziehen.<\/p>\n<p>Der Ansatz, so viel Spezialwissen wie m\u00f6glich in Konfigurationsdateien und generischem Programmcode zu formalisieren und zu hinterlegen und die Architektur zugleich m\u00f6glichst plattformunabh\u00e4ngig zu gestalten, kam beim Workshop-Publikum sehr gut an. Diskussionspunkte waren unter anderem der potenzielle Anstieg der Komplexit\u00e4t oder der betr\u00e4chtliche Aufwand insbesondere im Bereich des Testing. Es ist auch anzumerken, dass diese Nachhaltigkeitsstrategie vor allem die softwareseitige Kuratierung adressiert, nicht aber die inhaltliche Pflege der Forschungsdaten. Sie ist also keineswegs als Panazee f\u00fcr alle Nachhaltigkeitsprobleme digitaler Editionen zu betrachten.<\/p>\n<h4>3. Reflektierte Entwicklungspraxis \/ Research Software Engineering<\/h4>\n<p>Der Vortrag von <a href=\"http:\/\/www.bbaw.de\/die-akademie\/mitarbeiter\/czmiel\"><strong>Alexander Czmiel<\/strong><\/a> (BBAW Berlin) hatte eine \u00e4hnliche, allerdings weiter gefasste Schlagrichtung, indem er daf\u00fcr pl\u00e4dierte, die hochgradig reflektierte Editionspraxis mit einer ebenso reflektierten Entwicklungspraxis zu erg\u00e4nzen. Dabei sieht er wechselseitig gro\u00dfes Potenzial im Austausch mit der lebendigen RSE-Community (Research Software Engineering), die sich im laufenden Jahr auch im deutschsprachigen Raum institutionell konsolidiert hat.<a id=\"a20\" class=\"meta\" href=\"#f20\">[20]<\/a> Hintergrund seiner Ausf\u00fchrungen ist die Entwicklung an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, die \u00fcber die Jahre sehr viele digitale Editionen entwickelt und \u00fcbernommen hat, was bisher grunds\u00e4tzlich gut funktioniert hat, vor allem dank eines stabilen, gut eingespielten Teams. Personelle Wechsel zeigen nun aber deutlich auf, dass die Einarbeitung in \u201cfremde\u201d Projekte einen Krakftakt erfordert, den man nicht immer und immer wieder stemmen kann. W\u00e4hrend f\u00fcr die Datenstandards l\u00e4ngst gute und bew\u00e4hrte L\u00f6sungen zum Einsatz kommen, fehlen diese im Bereich der Funktionsschicht noch weitgehend. Das von Czmiel zur F\u00f6rderung guter Entwicklungspraxis im DH-Bereich und spezifischer im Bereich digitaler Editionen vorgeschlagene 10-Punkte-Programm, das Reduktion der Komplexit\u00e4t, Modularisierung, Homogenisierung und Clustering sowie umfassendes Testen und sorgf\u00e4ltiges Dokumentieren verbindet,<a id=\"a21\" class=\"meta\" href=\"#f21\">[21]<\/a> zeigt auf, dass die von den anderen Referentinnen und Referenten vertretenen Strategien auch in Berlin wahrgenommen, eingesetzt und weiterentwickelt werden. Der reflektierte Prozess f\u00fchrt dabei idealerweise nicht nur zu einer (weiteren) Professionalisierung der Entwicklungst\u00e4tigkeit, sondern auch zu mehr Anerkennung, von der einerseits die Mitarbeitenden profitieren k\u00f6nnen (Kompetenznachweis), andererseits aber auch die Institutionen (etwa indem Anerkennung zu einer Verstetigung von Entwicklerstellen f\u00fchren kann).<\/p>\n<h4>4. Versionierung und im Besonderen Versionierung bestimmter Publikationszust\u00e4nde<\/h4>\n<p>Auf reiche praktische Erfahrung zur\u00fcckblicken kann auch <a href=\"http:\/\/www.hab.de\/de\/home\/ueber-uns\/kontakte-und-organisation\/torsten-schassan.html\"><strong>Torsten Scha\u00dfan<\/strong><\/a> (HAB Wolfenb\u00fcttel), der in seinem Vortrag Einblick in die laufende Planung zur Erneuerung der seit 1998 bestehenden Wolfenb\u00fctteler Digitalen Bibliothek gab. Gegenw\u00e4rtig ist eine Arbeitsgruppe dabei, Strategien zu evaluieren und definieren, die die Editionsplattform auf eine solide Basis f\u00fcr die Zukunft hieven sollen. Ein wesentliches Ziel ist es, die bestehende, ad hoc gewachsene PHP-Eigenentwicklung, die stark auf XSLT-1.0-Transformationen basiert, durch eine besser wartbare und flexiblere L\u00f6sung zu ersetzen. Die Erneuerung soll aber viel umfassender erfolgen und auch \u00c4nderungen in den Bereichen Datenmodell \u2013 angedacht ist eine editionsfreundliche Erweiterung des linguistisch ausgerichteten DTA-Basisformats \u2013, Funktionalit\u00e4ten und Schnittstellen mit sich bringen. Vorgesehen ist eine integrierte Publikationsumgebung, in der auch unver\u00f6ffentlichte Dokumente schon in der Zielumgebung bearbeitet werden und die die Dokumente entsprechend ihrem jeweiligen Status behandelt. In diesem Zusammenhang arbeitete Scha\u00dfan die eindeutige Benennung von Publikationsakten (in relativ kurzen Publikationszyklen) mit entsprechender Versionierung und Katalogisierung als zentrale Nachhaltigkeitsstrategie heraus. So l\u00e4sst sich eine digitale Ressource in klar abgrenzbare Einheiten unterteilen, deren langfristige Verf\u00fcgbarkeit sich auch unabh\u00e4ngig voneinander sicherstellen l\u00e4sst. Je nach Architektur und intendierter Umsetzungstiefe sollte ein solcher Versionierungsansatz nat\u00fcrlich neben den Encodings auch weitere Komponenten abbilden bzw. auf deren jeweilige Version verweisen. Eine St\u00e4rke dieses Konzept besteht darin, dass es sehr variabel eingesetzt werden kann und sich so mit allen anderen der am Workshop besprochenen Strategien vereinbaren l\u00e4sst, z.B. der statischen Generierung, aber auch der funktionalen Reduktion.<\/p>\n<h3>Von der institutionellen Pflege lebender Systeme&#8230;<\/h3>\n<p>Einen konkreten Ansatz, der diese Aspekte zu verbinden sucht, stellten <a href=\"http:\/\/dh.uni-koeln.de\/bmathiak.html\"><strong>Brigitte Mathiak<\/strong><\/a> und <a href=\"http:\/\/spinfo.phil-fak.uni-koeln.de\/24634.html\"><strong>Claes Neuefeind<\/strong><\/a> (DCH K\u00f6ln) mit dem DFG-Projekt <em>SustainLife \u2013 Erhalt lebender, digitaler Systeme<\/em> vor, das seit M\u00e4rz 2018 am K\u00f6lner Data Center for the Humanities (DCH) in Kooperation mit dem <a href=\"http:\/\/www.iaas.uni-stuttgart.de\/\">Institut f\u00fcr Architektur von Anwendungssystemen (IAAS)<\/a> der Universit\u00e4t Stuttgart l\u00e4uft und das ein Konzept f\u00fcr die nachhaltige Sicherung von lebenden Systemen entwickeln und erproben will (der Begriff der \u201clebenden Systeme\u201d umfasst dabei mehr als digitale Editionen). Das Projekt setzt auf den OASIS-Standard <a href=\"https:\/\/www.oasis-open.org\/committees\/tc_home.php?wg_abbrev=tosca\">TOSCA<\/a> (Topology and Orchestration Specification for Cloud Applications) sowie dessen Open-Source-Implementierung <a href=\"http:\/\/www.iaas.uni-stuttgart.de\/OpenTOSCA\/\">OpenTOSCA<\/a>. Mithilfe dieses Standards k\u00f6nnen digitale Editionen vollst\u00e4ndig, d.h. als Softwaresysteme mitsamt ihrer jeweiligen Laufzeitumgebung in standardisierter Weise modelliert und archiviert werden. Die fortlaufende Versionierung und das Einfrieren bestimmter Entwicklungs- und Publikationszust\u00e4nde ist ein wesentlicher Aspekt dieses Ansatzes, der dar\u00fcber hinaus durchaus auch die Automatisierung beg\u00fcnstigt.<\/p>\n<p>Zwar liegen im aktuellen fr\u00fchen Projektstadium noch keine ins Zielsystem migrierte Anwendungen vor, es konnten aber schon einige interessante Befunde aus einer Bedarfsumfrage vorgestellt werden. Dabei zeigte sich einerseits eine breite Streuung der eingesetzten Werkzeuge und Formate, andererseits lie\u00dfen sich aber auch einige h\u00e4ufig genutzte Systemkomponenten und typische Technologie-Stacks herausarbeiten.<a id=\"a22\" class=\"meta\" href=\"#f22\">[22]<\/a> Inwiefern sich solche relativ einheitliche Architekturen in der dennoch ben\u00f6tigten spezifischen Konfigurierbarkeit mit dem OpenTOSCA-Ansatz kapseln lassen und ob der gleiche Ansatz auch f\u00fcr heterogenere Architekturen tragf\u00e4hig ist, wird der weitere Verlauf des Projekts zeigen.<\/p>\n<h3>&#8230;zur Frage, wie sich Nachhaltigkeit finanzieren l\u00e4sst<\/h3>\n<p>Mit Technologiekonvergenz (im Bereich X-Technologien) und der transformativen Erzeugung funktionsreduzierter Derivate nannte <a href=\"https:\/\/www.sub.uni-goettingen.de\/kontakt\/personen-a-z\/personendetails\/person\/christoph-kudella\/\"><strong>Christoph Kudella<\/strong><\/a>\u00a0(SUB G\u00f6ttingen) zwei pragmatische L\u00f6sungsans\u00e4tze, f\u00fcr die es in der Praxis eine Reihe guter Beispiele gibt und die auch in anderen Workshop-Vortr\u00e4gen diskutiert wurden. Grund\u00e4stzlich l\u00f6sen lasse sich die Nachhaltigkeitsproblematik dadurch aber nicht, weil trotz technischer Optimierung Kosten anfielen, es aber bisher\u00a0f\u00fcr den Langzeitbetrieb digitaler Editionen bzw. Editionsplattformen noch keinerlei verl\u00e4ssliche Finanzierungsmodelle gebe. Insbesondere sei die in der Praxis vielfach genutzte projektf\u00f6rmige Finanzierung durch Forschungsinstitutionen paradox, weil diese ja in aller Regel einen sehr begrenzten Zeitrahmen bilde. Die prinzipiell strukturell gef\u00f6rderten Informationsinfrastrukturen verf\u00fcgen (noch?) nicht \u00fcber die notwendigen Mittel f\u00fcr den Langzeitbetrieb komplexer digitaler Ressourcen, schon gar nicht angesichts der Skalierungsproblematik bei zunehmender Anzahl und Komplexit\u00e4t. Ob sich mit dem mittlerweile bei allen Akteuren eindeutig vorhandenen Bewusstsein f\u00fcr die Problemlage des Langfristbetriebs digitaler Editionen auch verbindliche Zusagen ergeben und wer die Finanzierung welcher Infrastrukturen und\/oder Zentren in Zukunft leisten wird, bleibt offen und ist einer der zentralen Diskussionspunkte im angelaufenen NFDI-Prozess,<a id=\"a23\" class=\"meta\" href=\"#f23\">[23]<\/a> aber auch dezentral an den einzelnen Forschungsinstitutionen und F\u00f6rdereinrichtungen.<\/p>\n<h3>Gesucht sind L\u00f6sungen jenseits der Projektfinanzierung<\/h3>\n<p>Der Finanzierungsaspekt war auch in der Abschlussdiskussion des Workshops das zentrale Thema. W\u00e4hrend das Bewusstsein f\u00fcr die Nachhaltigkeitsproblematik in Bezug auf digitale Editionen seit l\u00e4ngerer Zeit ganz eindeutig gegeben ist, ist auch klar, dass sich keine einfachen und direkten L\u00f6sungen finden lassen, verursacht vor allem durch den organischen, sich stets wandelnden Charakter des Internets (und seiner technischen Grundlagen und Zugriffssysteme). Wohl lassen sich durch die Wahl sinnvoller Formate und Standards und die Ber\u00fccksichtigung guter Entwicklungspraxis viele absehbare Probleme entsch\u00e4rfen. Dass der Langzeitbetrieb komplexer Ressourcen dagegen nicht aus den einzelnen Projekten geleistet werden kann, war allgemeiner Konsens.<\/p>\n<p>Im Zusammenhang mit institutionellen Ans\u00e4tzen zum Langzeitbetrieb digitaler Editionen wurden angesichts der m\u00f6glichen Schere zwischen vorhandenen Ressourcen und zu l\u00f6senden Problemen einige interessante Punkte angeschnitten. Beispielsweise wurde hypothetisiert, nach welchen Kriterien und Metriken bestimmte Editionen gerettet werden und andere \u2013 ungewollt, aber unter Umst\u00e4nden bewusst \u2013 dem Verfall \u00fcberlassen werden sollen, oder nach den Autorit\u00e4ten gefragt, die solche Entscheidungen treffen sollen. Es scheint in dieser Hinsicht auf jeden Fall Vorsicht geboten, Strategien einzig auf technische Machbarkeit oder reine Zugriffszahlen auszurichten und der wissenschaftlichen Bedeutung nicht den Vorrang zu gew\u00e4hren.<\/p>\n<hr \/>\n<h3>Workshop\u00fcbersicht<\/h3>\n<p>17.09.2018, 9.30 &#8211; 17.30 Uhr<\/p>\n<p>Nordrhein-Westf\u00e4lische Akademie der Wissenschaften und der K\u00fcnste<br \/>\nPalmenstra\u00dfe 16, 40217 D\u00fcsseldorf<\/p>\n<dl>\n<dt style=\"padding-top: 1.5em\"><strong>Ania Lopez (Essen) \/ Brigitte Mathiak (K\u00f6ln)<\/strong><\/dt>\n<dd>Begr\u00fc\u00dfung<\/dd>\n<dt style=\"padding-top: 1.5em\"><strong>Patrick Sahle (K\u00f6ln)<\/strong><\/dt>\n<dd><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20181230112539\/http:\/\/dch.phil-fak.uni-koeln.de\/sites\/dch\/NDE-Workshop\/Sahle.pdf\">Einf\u00fchrung<\/a><\/dd>\n<dt style=\"padding-top: 1.5em\">Julia Schmidt-Funke (Jena \/ Gotha)<\/dt>\n<dd><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20181230112635\/http:\/\/dch.phil-fak.uni-koeln.de\/sites\/dch\/NDE-Workshop\/Schmidt-Funke.pdf\">Das Editionsportal Th\u00fcringen \u2013 Ein generischer Ansatz als Beitrag zur Nachhaltigkeit digitaler Editionen<\/a><a id=\"a24\" class=\"meta\" href=\"#f24\">[24]<\/a><\/dd>\n<dt style=\"padding-top: 1.5em\">Brigitte Mathiak \/ Claes Neuefeind (K\u00f6ln)<\/dt>\n<dd><a>Lebende Systeme in den Geisteswissenschaften \u2013 das Projekt SustainLife<\/a><\/dd>\n<dt style=\"padding-top: 1.5em\">Wolfgang Lukas (Wuppertal) \/ Thomas Burch (Trier)<\/dt>\n<dd><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20181230112640\/http:\/\/dch.phil-fak.uni-koeln.de\/sites\/dch\/NDE-Workshop\/Lukas-Burch.pdf\">Modellieren f\u00fcr die Nachwelt (?) \u2013 Konzepte und Entwicklungen am Beispiel von &#8218;Arthur Schnitzler digital<\/a> (<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20181230112638\/http:\/\/dch.phil-fak.uni-koeln.de\/sites\/dch\/NDE-Workshop\/Lukas.pdf\">Einleitungstext<\/a>)<\/dd>\n<dt style=\"padding-top: 1.5em\">Thomas St\u00e4cker (Darmstadt)<\/dt>\n<dd><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20181230112643\/http:\/\/dch.phil-fak.uni-koeln.de\/sites\/dch\/NDE-Workshop\/Staecker.pdf\">\u2018XML oder nicht XML, das ist hier die Frage&#8216; &#8211; Perspektivwechsel bei der Langzeitarchivierung von digitalen Editionen<\/a><\/dd>\n<dt style=\"padding-top: 1.5em\">Christoph Kudella (G\u00f6ttingen)<\/dt>\n<dd><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20181230112647\/http:\/\/dch.phil-fak.uni-koeln.de\/sites\/dch\/NDE-Workshop\/Kudella.pdf\">Digitale Editionen als Service von Informations- und Forschungsinfrastrukturen<\/a><\/dd>\n<dt style=\"padding-top: 1.5em\">Torsten Scha\u00dfan (Wolfenb\u00fcttel)<\/dt>\n<dd><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20181230112659\/https:\/\/schassan.github.io\/2018-WDB-Erfahrungen-und-Strategien\/\">Die Wolfenb\u00fctteler Digitale Bibliothek (WDB): Erfahrungen aus (fast) 20 Jahren und Strategien f\u00fcr die Zukunft<\/a><\/dd>\n<dt style=\"padding-top: 1.5em\">Alexander Czmiel (Berlin)<\/dt>\n<dd><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20190128224711\/http:\/\/dch.phil-fak.uni-koeln.de\/sites\/dch\/NDE-Workshop\/Czmiel.pdf\">Nachhaltigkeit vs. Digitale Edition &#8211; M\u00f6glichkeiten und Grenzen<\/a><\/dd>\n<dt style=\"padding-top: 1.5em\">Torsten Schrade (Mainz)<\/dt>\n<dd><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20181230112747\/https:\/\/digicademy.github.io\/2018-sustainable-editions\/\">Annotate, Generate, Test, Deploy: Aktuelle Software-Engineering Methoden zur Steigerung der Nachhaltigkeit Digitaler Editionen<\/a><\/dd>\n<dt style=\"padding-top: 1.5em\">Samuel M\u00fcller (Basel)<\/dt>\n<dd><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20181230112712\/http:\/\/dch.phil-fak.uni-koeln.de\/sites\/dch\/NDE-Workshop\/Mueller.pdf\">Die Nationale Infrastruktur f\u00fcr Editionen (NIE-INE): Aufgaben und L\u00f6sungswege zur langfristigen Pr\u00e4sentation digitaler Editionen<\/a><\/dd>\n<dt style=\"padding-top: 1.5em\">Johannes Stigler (Graz)<\/dt>\n<dd><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20181230112752\/http:\/\/dch.phil-fak.uni-koeln.de\/sites\/dch\/NDE-Workshop\/Stigler.pdf\">F\u00fcnf Thesen zum Thema Nachhaltigkeit: Die Sicherstellung der Verf\u00fcgbarkeit von (Text-)Daten als Aufgabe von Langzeitarchivierung. Erfahrungsbericht aus einem nationalen Forschungsdateninfrastrukturprojekt.<\/a><\/dd>\n<\/dl>\n<p><em>Die verlinkten Materialien zum Workshop sind auch unter <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20181230112455\/http:\/\/dch.phil-fak.uni-koeln.de\/nde-workshop.html\">http:\/\/dch.phil-fak.uni-koeln.de\/nde-workshop.html<\/a> verf\u00fcgbar.<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<footer class=\"footnotes\">\n<h4>Endnoten<\/h4>\n<div class=\"comments\" style=\"margin-bottom: 1em;padding-left: 1.5em;text-indent: -1.5em\"><a id=\"f1\" class=\"meta\" href=\"#a1\">[1]<\/a> Sahle, Patrick (2013). <a href=\"https:\/\/www.i-d-e.de\/publikationen\/schriften\/s7-9-digitale-editionsformen\/\">Digitale Editionsformen<\/a>. Zum Umgang mit der \u00dcberlieferung unter den Bedingungen des Medienwandels. <a href=\"https:\/\/kups.ub.uni-koeln.de\/5011\/1\/DigEditionen_1_online.pdf\">Teil 1: Das typografische Erbe.<\/a> K\u00f6ln. S. 343f.<\/div>\n<div class=\"comments\" style=\"margin-bottom: 1em;padding-left: 1.5em;text-indent: -1.5em\"><a id=\"f2\" class=\"meta\" href=\"#a2\">[2]<\/a> Siehe z.B. Kamzelak, Roland (2009).; Zur Nachhaltigkeit von elektronischen Texten: XML und TEI, in: Was ist Textkritik? Zur Geschichte und Relevanz eines Zentralbegriffs der Editionswissenschaft, hg. Gertraud Mitterauer, Ulrich M\u00fcller u.a., T\u00fcbingen: Niemeyer 2009, S. 3-18.<\/div>\n<div class=\"comments\" style=\"margin-bottom: 1em;padding-left: 1.5em;text-indent: -1.5em\"><a id=\"f3\" class=\"meta\" href=\"#a3\">[3]<\/a> Sahle, Patrick (2013). <a href=\"https:\/\/www.i-d-e.de\/publikationen\/schriften\/s7-9-digitale-editionsformen\/\">Digitale Editionsformen<\/a>. Zum Umgang mit der \u00dcberlieferung unter den Bedingungen des Medienwandels. <a href=\"https:\/\/kups.ub.uni-koeln.de\/5012\/1\/DigEditionen_2_online.pdf\">Teil 2: Befunde, Theorie und Methodik.<\/a> K\u00f6ln. S. 65.<\/div>\n<div class=\"comments\" style=\"margin-bottom: 1em;padding-left: 1.5em;text-indent: -1.5em\"><a id=\"f4\" class=\"meta\" href=\"#a4\">[4]<\/a> Text Encoding Initiative P1, Guidelines for the Encoding of Textual Data, Draft Version 1.1, 1. Nov. 1990, P122.SCR: \u201cstandard format for data interchange in humanities research\u201d; \u201cto use without special-purpose software\u201d, \u201cconform to existing and emergent standards\u201d; via <a href=\"http:\/\/www.tei-c.org\/Vault\/Vault-GL.html\">http:\/\/www.tei-c.org\/Vault\/Vault-GL.html<\/a><\/div>\n<div class=\"comments\" style=\"margin-bottom: 1em;padding-left: 1.5em;text-indent: -1.5em\"><a id=\"f5\" class=\"meta\" href=\"#a5\">[5]<\/a> Tagungsbericht unter <a href=\"https:\/\/www.hsozkult.de\/conferencereport\/id\/tagungsberichte-3436\">https:\/\/www.hsozkult.de\/conferencereport\/id\/tagungsberichte-3436<\/a>.<\/div>\n<div class=\"comments\" style=\"margin-bottom: 1em;padding-left: 1.5em;text-indent: -1.5em\"><a id=\"f6\" class=\"meta\" href=\"#a6\">[6]<\/a> Franzini, Greta; Andorfer, Peter; Zaytseva, Ksenia (2016-). <a href=\"https:\/\/dig-ed-cat.acdh.oeaw.ac.at\/\">Catalogue of Digital Editions: The Web Application<\/a>.<\/div>\n<div class=\"comments\" style=\"margin-bottom: 1em;padding-left: 1.5em;text-indent: -1.5em\"><a id=\"f7\" class=\"meta\" href=\"#a7\">[7]<\/a> Sahle, Patrick (2008-). <a href=\"http:\/\/www.digitale-edition.de\">A Catalog of Digital Scholarly Editions<\/a>.<\/div>\n<div class=\"comments\" style=\"margin-bottom: 1em;padding-left: 1.5em;text-indent: -1.5em\"><a id=\"f8\" class=\"meta\" href=\"#a8\">[8]<\/a> Vgl. <a href=\"https:\/\/findingaids.library.dal.ca\/thomas-head-raddall-fonds\">https:\/\/findingaids.library.dal.ca\/thomas-head-raddall-fonds<\/a><\/div>\n<div class=\"comments\" style=\"margin-bottom: 1em;padding-left: 1.5em;text-indent: -1.5em\"><a id=\"f9\" class=\"meta\" href=\"#a9\">[9]<\/a> Vgl. <a href=\"http:\/\/www.streuvels.be\/bio_de_teleurgang_op_cdrom.html\">http:\/\/www.streuvels.be\/bio_de_teleurgang_op_cdrom.html<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.dbnl.org\/titels\/titel.php?id=stre009tele01\">https:\/\/www.dbnl.org\/titels\/titel.php?id=stre009tele01<\/a>.<\/div>\n<div class=\"comments\" style=\"margin-bottom: 1em;padding-left: 1.5em;text-indent: -1.5em\"><a id=\"f10\" class=\"meta\" href=\"#a10\">[10]<\/a> <a href=\"http:\/\/computerphilologie.digital-humanities.de\/jg08\/keating1.html\">http:\/\/computerphilologie.digital-humanities.de\/jg08\/keating1.html<\/a> bzw. <a href=\"http:\/\/eprints.maynoothuniversity.ie\/2650\/\">http:\/\/eprints.maynoothuniversity.ie\/2650\/<\/a>.<\/div>\n<div class=\"comments\" style=\"margin-bottom: 1em;padding-left: 1.5em;text-indent: -1.5em\"><a id=\"f11\" class=\"meta\" href=\"#a11\">[11]<\/a> Vgl. z. B. <a href=\"http:\/\/drapier.dho.ie\/project.html#4\">http:\/\/drapier.dho.ie\/project.html#4<\/a>.<\/div>\n<div class=\"comments\" style=\"margin-bottom: 1em;padding-left: 1.5em;text-indent: -1.5em\"><a id=\"f12\" class=\"meta\" href=\"#a12\">[12]<\/a> Vgl. <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/*\/http:\/\/archives.forasfeasa.ie\">https:\/\/web.archive.org\/web\/*\/http:\/\/archives.forasfeasa.ie<\/a>; letzter Snapshot vom 24. Februar 2015.<\/div>\n<div class=\"comments\" style=\"margin-bottom: 1em;padding-left: 1.5em;text-indent: -1.5em\"><a id=\"f13\" class=\"meta\" href=\"#a13\">[13]<\/a> Zum gleichen Thema siehe auch St\u00e4ckers Tagungsbeitrag \u201c\u2018<a href=\"https:\/\/dhd2019.org\/programm\/fr\/1100-1230\/session-technologien-digitaler-editionen\/vortrag-271\/\">Eine digitale Edition kann man nicht sehen\u2019 \u2013 Gedanken zu Struktur und Persistenz digitaler Editionen<\/a>\u201d auf der bevorstehenden DHd 2019 in Frankfurt.<\/div>\n<div class=\"comments\" style=\"margin-bottom: 1em;padding-left: 1.5em;text-indent: -1.5em\"><a id=\"f14\" class=\"meta\" href=\"#a14\">[14]<\/a> \u201c[T]here is more to an edition than to encode a text. In designing an edition, we also create ways to approach the text and to interact with it, in short visualization and functionality, i.e.algorithms. [\u2026] It would be very useful if we could archive together with our text an abstract description of the user interface and its functionality. The TEI header would be a good place for something like this if there were a useful way to describe this kind of information in such a way that it can be utilized mechanically. There is a lot of room and need for development in this area.\u201d Aus: Jannidis, Fotis (2009). TEI in a Crystal Ball. In: Literary and Linguistic Computing 24, 3. S. 253-265, hier S. 262. \u2013 <a href=\"https:\/\/academic.oup.com\/dsh\/article\/24\/3\/253\/968499\">https:\/\/academic.oup.com\/dsh\/article\/24\/3\/253\/968499<\/a><\/div>\n<div class=\"comments\" style=\"margin-bottom: 1em;padding-left: 1.5em;text-indent: -1.5em\"><a id=\"f15\" class=\"meta\" href=\"#a15\">[15]<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20181230112712\/http:\/\/dch.phil-fak.uni-koeln.de\/sites\/dch\/NDE-Workshop\/Mueller.pdf\">http:\/\/dch.phil-fak.uni-koeln.de\/sites\/dch\/NDE-Workshop\/Mueller.pdf<\/a>, S. 3.<\/div>\n<div class=\"comments\" style=\"margin-bottom: 1em;padding-left: 1.5em;text-indent: -1.5em\"><a id=\"f16\" class=\"meta\" href=\"#a16\">[16]<\/a> <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20181230112712\/http:\/\/dch.phil-fak.uni-koeln.de\/sites\/dch\/NDE-Workshop\/Mueller.pdf\">Ebd.<\/a>, S. 1.<\/div>\n<div class=\"comments\" style=\"margin-bottom: 1em;padding-left: 1.5em;text-indent: -1.5em\"><a id=\"f17\" class=\"meta\" href=\"#a17\">[17]<\/a> <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20181230112638\/http:\/\/dch.phil-fak.uni-koeln.de\/sites\/dch\/NDE-Workshop\/Lukas.pdf\">http:\/\/dch.phil-fak.uni-koeln.de\/sites\/dch\/NDE-Workshop\/Lukas.pdf<\/a>, S. 3.<\/div>\n<div class=\"comments\" style=\"margin-bottom: 1em;padding-left: 1.5em;text-indent: -1.5em\"><a id=\"f18\" class=\"meta\" href=\"#a18\">[18]<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20181230112752\/http:\/\/dch.phil-fak.uni-koeln.de\/sites\/dch\/NDE-Workshop\/Stigler.pdf\">http:\/\/dch.phil-fak.uni-koeln.de\/sites\/dch\/NDE-Workshop\/Stigler.pdf<\/a>, S. 7.<\/div>\n<div class=\"comments\" style=\"margin-bottom: 1em;padding-left: 1.5em;text-indent: -1.5em\"><a id=\"f19\" class=\"meta\" href=\"#a19\">[19]<\/a> <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20181230112752\/http:\/\/dch.phil-fak.uni-koeln.de\/sites\/dch\/NDE-Workshop\/Stigler.pdf\">Ebd.<\/a>, S. 2.<\/div>\n<div class=\"comments\" style=\"margin-bottom: 1em;padding-left: 1.5em;text-indent: -1.5em\"><a id=\"f20\" class=\"meta\" href=\"#a20\">[20]<\/a> Vgl. dazu den deutschsprachigen Ableger <a href=\"https:\/\/www.de-rse.org\">de-RSE<\/a>, seit November 2018 in Vereinsform, sowie die DHd-AG <a href=\"https:\/\/dh-rse.github.io\/\">Research Software Engineering in den Digital Humanities (DH-RSE)<\/a>.<\/div>\n<div class=\"comments\" style=\"margin-bottom: 1em;padding-left: 1.5em;text-indent: -1.5em\"><a id=\"f21\" class=\"meta\" href=\"#a21\">[21]<\/a> Vgl. <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20190128224711\/http:\/\/dch.phil-fak.uni-koeln.de\/sites\/dch\/NDE-Workshop\/Czmiel.pdf\">http:\/\/dch.phil-fak.uni-koeln.de\/sites\/dch\/NDE-Workshop\/Czmiel.pdf<\/a>, S. 12.<\/div>\n<div class=\"comments\" style=\"margin-bottom: 1em;padding-left: 1.5em;text-indent: -1.5em\"><a id=\"f22\" class=\"meta\" href=\"#a22\">[22]<\/a> Vgl. dazu auch den <a href=\"https:\/\/dhd2019.org\/programm\/fr\/1100-1230\/session-technologien-digitaler-editionen\/vortrag-184\/\">Vortrag zur \u201cLandschaftsvermessung\u201d der Technologienutzung im Kontext Digitaler Editionen<\/a> an der bevorstehenden DHd-Konferenz.<\/div>\n<div class=\"comments\" style=\"margin-bottom: 1em;padding-left: 1.5em;text-indent: -1.5em\"><a id=\"f23\" class=\"meta\" href=\"#a23\">[23]<\/a> Vgl. dazu aus geisteswissenschaftlicher Perspektive das bevorstehende <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.2538289\">Panel der DHd-AG Datenzentren auf der DHd-Tagung 2019<\/a> (Preprint) oder auch ihr im August 2017 verabschiedetes <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.1134759\">Grundsatzpapier zur Sicherung der langfristigen Verf\u00fcgbarkeit von Forschungsdaten<\/a>.\u00a0<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.2538290\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/zenodo.org\/badge\/DOI\/10.5281\/zenodo.2538290.svg\" alt=\"DOI\" \/><\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.1134760\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/zenodo.org\/badge\/DOI\/10.5281\/zenodo.1134760.svg\" alt=\"DOI\" \/><\/a><\/div>\n<div class=\"comments\" style=\"margin-bottom: 1em;padding-left: 1.5em;text-indent: -1.5em\"><a id=\"f24\" class=\"meta\" href=\"#a24\">[24]<\/a> Der Vortrag von Julia Schmidt-Funke (Jena \/ Gotha) zum Editionsportal Th\u00fcringen entfiel krankheitshalber.<\/div>\n<\/footer>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dass digitale Editionen \u00fcber die M\u00f6glichkeiten ihrer gedruckten Vorg\u00e4nger und Gegenst\u00fccke in vielerlei Hinsicht hinausgehen k\u00f6nnen, ist breit akzeptiert und in manchem Antragstext schon zur festen Floskel geronnen. Die Editionspraxis im digitalen Medium bietet Raum f\u00fcr ein Textverst\u00e4ndnis\u00a0jenseits eindeutig kanonisierter Fassungen. 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