{"id":10204,"date":"2018-07-09T16:52:13","date_gmt":"2018-07-09T14:52:13","guid":{"rendered":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=10204"},"modified":"2018-07-09T18:26:23","modified_gmt":"2018-07-09T16:26:23","slug":"call-for-papers-digital-humanities-multimedial-multimodal-dhd-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dhd-blog.org\/?p=10204","title":{"rendered":"Call for Papers &#8211; Digital Humanities: multimedial &amp; multimodal, DHd 2019"},"content":{"rendered":"<p>Die 6. Jahrestagung des Verbands \u201e<a href=\"https:\/\/dig-hum.de\">Digital Humanities im deutschsprachigen Raum<\/a>\u201c (DHd) wird vom 25. bis 29. M\u00e4rz 2019 stattfinden und unter dem Oberthema \u201eDigital Humanities: multimedial und multimodal\u201c stehen. Sie wird vom DHd-Verband in Kooperation mit dem Centrum f\u00fcr Digitale Forschung in den Geistes-, Sozial\u2011 und Bildungswissenschaften (<a href=\"https:\/\/www.cedifor.de\">CEDIFOR<\/a>) sowie dem Mainzer Zentrum f\u00fcr Digitalit\u00e4t in den Geistes- und Kulturwissenschaften (<a href=\"http:\/\/mainzed.org\/de\/\">mainzed<\/a>) ausgerichtet und r\u00e4umlich an den Universit\u00e4ten Frankfurt und Mainz verortet sein.<\/p>\n<p>Wir bitten um die Einreichung von Vorschl\u00e4gen f\u00fcr Vortr\u00e4ge, Poster, Panels und Workshops.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Einreichungsfrist: 30.09.2018<br \/>\nThema: \u201cDigital Humanities: multimedial und multimodal\u201d<br \/>\nKategorien: Vortrag, Poster, Panel, Workshop<br \/>\nAnmeldung: via Conftool (dort Guidelines zur Einreichung)<br \/>\nEinreichungsformat: DHConvalidator<br \/>\nWebseite Tagung: <a href=\"https:\/\/dhd2019.org\/\">https:\/\/dhd2019.org\/<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>I. Allgemeine Informationen und Inhalte<\/strong><\/p>\n<p>Viele Forschungs- und Anwendungsbereiche der Digital Humanities gehen weit \u00fcber die jeweils isolierte Betrachtung von Text-, Bild- oder Audiodaten hinaus. So produziert beispielsweise die digitale Erfassung von Artefakten sowohl Beschreibungen, Abzeichnungen und Fotografien als auch 3D-Repr\u00e4sentationen der Oberfl\u00e4chengeometrie dieser Objekte, h\u00e4ufig erg\u00e4nzt um multispektrale radiometrische Information. Bei der Erforschung unzureichend dokumentierter Sprachen wiederum werden unter anderem Video- und Audioaufnahmen zusammen mit Transkriptionen analysiert. Beispiele dieser Art zeigen, dass erst die gemeinsame Betrachtung von textuellen, visuellen oder auditiven Daten Zug\u00e4nge zu forschungsrelevanten Digitalisaten erschlie\u00dft. Das Spektrum geeigneter Methoden zur Analyse und Vermittlung solcher medien\u00fcbergreifenden Aggregate ist entsprechend weit gef\u00e4chert. Dar\u00fcber hinaus zeichnet sich in den Digital Humanities nunmehr die Entwicklung ab, Methoden aus den Bereichen Virtual Reality oder Augmented Reality einzusetzen, f\u00fcr die multimodale Zug\u00e4nge (etwa unter Nutzung von Head-Mounted Displays, Datenhandschuhen oder Eye-Tracking-Systemen) konstitutiv sind. Auch hier gilt, dass die jeweiligen Informationsobjekte nicht in Isolation, sondern in ihren wechselseitigen Bez\u00fcgen und Konstituierungsverh\u00e4ltnissen betrachtet werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Die Konferenz will im Kontext dieser Entwicklungen einen Schwerpunkt darauf legen, den Medienbegriff und dessen Aufschl\u00fcsselung innerhalb der Digital Humanities zu thematisieren. Es geht darum, M\u00f6glichkeiten und Grenzen multimodaler Zug\u00e4nge zu und Analysen von entsprechenden digitalen Forschungsobjekten zu diskutieren. Dies betrifft unter anderem Fragen zu<\/p>\n<ul>\n<li>den theoretischen und methodischen Grundlagen (Inter-\/Crossmodalit\u00e4ten, Medientheorie)<\/li>\n<li>der Modellierung (Kodierung, Schnittstellen, Annotation)<\/li>\n<li>der Analyse (Klassifikation, Segmentierung und Vernetzung)<\/li>\n<li>der Synthese (interaktive 3D-Rekonstruktionen, Einbindung in designgetriebene Ans\u00e4tze, infrastrukturelle Konzepte) solcher Systeme<\/li>\n<\/ul>\n<p>Einen weiteren thematischen Bezugspunkt bilden die algorithmischen Grundlagen entsprechender Untersuchungsmethoden.<\/p>\n<p>\u00dcber diese Schwerpunktbereiche hinaus sind Vortr\u00e4ge zu allen Themen aus den Digital Humanities sowie die Vorstellung und Diskussion von positiven und negativen, eigenen oder fremden Projektergebnissen willkommen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>II. Formales<\/strong><\/p>\n<p>Es k\u00f6nnen eingereicht werden:<\/p>\n<ul>\n<li>Poster (Vorschlag von mindestens 500, maximal 750 W\u00f6rtern)<\/li>\n<li>Vortr\u00e4ge (Vorschlag von mindestens 1200, maximal 1500 W\u00f6rtern)<\/li>\n<li>Panels (minimal drei, maximal sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ein Vorschlag von mindestens 1200, maximal 1500 W\u00f6rtern)<\/li>\n<li>Vor der Konferenz stattfindende Workshops (Vorschlag von mindestens 1200, maximal 1500 W\u00f6rtern)<\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr die Einreichung der Vorschl\u00e4ge m\u00fcssen Sie sich <a href=\"https:\/\/www.conftool.com\/dhd2019\/\">hier registrieren<\/a> und eine mit dem DHConvalidator-Webservice erstellte dhc-Datei zur Begutachtung einreichen. Zus\u00e4tzlich ist eine Kurzzusammenfassung des Vorschlags mit ca. 100-150 W\u00f6rtern in Conftool einzutragen. Die Vorschl\u00e4ge und die Kurzzusammenfassungen werden auf der Website der Konferenz und im Tagungsprogramm ver\u00f6ffentlicht. \u00dcber den DHConvalidator erhalten Sie auch ein Template zur Einreichung von Word bzw. OpenOffice-Formaten mit den Guidelines f\u00fcr Zitate, Quellenangaben und Bibliographie. Sie k\u00f6nnen die <a href=\"https:\/\/www.dhd2019.org\/Guidelines_DHD2019.pdf\">Guidelines<\/a> auch hier einsehen.<\/p>\n<p>R\u00fcckfragen richten Sie bitte per Email an die folgende Adresse: <a href=\"mailto:info@dhd2019.org\">info@dhd2019.org<\/a><\/p>\n<p>Die Frist f\u00fcr die Einreichung von Beitr\u00e4gen l\u00e4uft am 30.09.2018 (24:00, MEZ) ab. Eine Benachrichtigung dar\u00fcber, ob der Beitrag angenommen wurde, wird bis sp\u00e4testens 21.12.2018 versandt.<\/p>\n<p>Die prim\u00e4re Sprache der Veranstaltung ist Deutsch. Vorschl\u00e4ge werden bevorzugt auf Deutsch eingereicht. Wird der Vorschlag in einer anderen Sprache eingereicht, so kann eine \u00dcbersetzung ins Deutsche beigef\u00fcgt werden. In diesem Fall entscheiden die Einreichenden \u00fcber die zu begutachtende Fassung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em><strong>Allgemeines zu den Vorschl\u00e4gen<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Jede Person kann nur einen einzigen Vorschlag als Vortrag oder Poster einreichen (Rolle \u201eVortragende Person im ConfTool\u201c) und nur einen Vortrag halten. Die Ko-Autorschaft bei maximal zwei weiteren Vorschl\u00e4gen (Vortrag oder Poster) ohne Beteiligung an der Pr\u00e4sentation ist m\u00f6glich. Zus\u00e4tzlich kann jede Person an maximal einer Panel- oder Workshop-Einreichung beteiligt sein. Es wird davon ausgegangen, dass angenommene Beitr\u00e4ge von den Einreichenden pers\u00f6nlich und vor Ort vorgestellt werden. Es besteht kein Anspruch auf Zuschaltung oder \u00dcbertragung aus der Ferne.<\/p>\n<p>Ein Vorschlag f\u00fcr eine wissenschaftliche Pr\u00e4sentation hat normalerweise Referenzen, die am Ende in einer Bibliographie aufgelistet werden. Diese wird bei der Ermittlung der L\u00e4nge der Vorschlagstexte nicht ber\u00fccksichtigt. Alle W\u00f6rter davor (z.B. Bildunterschriften) werden gez\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Ein guter Vorschlag folgt den Prinzipien guter wissenschaftlicher Arbeit und beschreibt in inhaltlich und formal strukturierter Weise Forschungsfrage, Material, Methode und Ergebnisse. Falls Unklarheit \u00fcber die Form von Vorschl\u00e4gen besteht, empfiehlt sich ein Blick in gelungene Beispiele der letzten Tagung: <a href=\"http:\/\/dhd2018.uni-koeln.de\/vortrag\/\">Vortrag<\/a>, <a href=\"http:\/\/dhd2018.uni-koeln.de\/poster\/\">Poster<\/a>, <a href=\"http:\/\/dhd2018.uni-koeln.de\/panel\/\">Panel<\/a>, <a href=\"http:\/\/dhd2018.uni-koeln.de\/workshop\/\">Workshop<\/a>.<\/p>\n<p>1) Posterpr\u00e4sentationen<\/p>\n<p>Poster (Vorschlagstext: mindestens 500, maximal 750 W\u00f6rter) k\u00f6nnen zu jedem Thema des Call for Papers eingereicht werden. Sie k\u00f6nnen auch den Stand einzelner Projekte anschaulich beschreiben oder Software demonstrieren.<\/p>\n<p>2) Vortr\u00e4ge<\/p>\n<p>Vortr\u00e4ge (Vorschlagstext: mindestens 1200, maximal 1500 W\u00f6rter) stellen unver\u00f6ffentlichte Ergebnisse dar, und\/oder berichten \u00fcber die Entwicklung von signifikanten neuen Methoden oder digitalen Ressourcen und\/oder stellen ein methodisches bzw. theoretisches Konzept vor. F\u00fcr die einzelnen Vortr\u00e4ge sind 20 Minuten Pr\u00e4sentationszeit und zehn Minuten f\u00fcr Fragen vorgesehen. Es wird erwartet, dass im Vorschlag zumindest signifikante Zwischenergebnisse vorgelegt werden. Vortragsvorschl\u00e4ge sollten den Forschungsbeitrag in geeigneter Weise auf dem Hintergrund des Forschungsstands kontextualisieren und seine Bedeutung f\u00fcr die (digitalen) Geisteswissenschaften oder einen jeweiligen Teilbereich daraus deutlich machen. Ein Literaturverzeichnis ist beizuf\u00fcgen. F\u00fcr die Ank\u00fcndigung von Vorhaben, zu denen noch keine Zwischenergebnisse vorliegen, ist das Posterformat vorgesehen.<\/p>\n<p>3) Panels<\/p>\n<p>Panels bieten drei bis sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmern die M\u00f6glichkeit ein Thema zu diskutieren, das den Bereich eines einzelnen Projektes, Projektverbundes oder Forschungsstandorts \u00fcberschreitet. Es wird erwartet, dass von der 90-min\u00fctigen Sitzung nicht mehr als ein Drittel auf vorbereitete Statements entf\u00e4llt und die Aussprache innerhalb des Panels gen\u00fcgend Zeit f\u00fcr eine Diskussion des Panels mit dem Publikum l\u00e4sst (ca. 30 min). Die Panel-Organisatorinnen und -Organisatoren reichen eine kurze Beschreibung des Themas im Umfang von mindestens 1200, maximal 1500 W\u00f6rtern ein und best\u00e4tigen die Bereitschaft der aufgef\u00fchrten Personen, am Panel teilzunehmen. F\u00fcr die Annahme eines Panelvorschlags ist die stringente Darlegung des thematischen bzw. methodischen Zusammenhangs der Einzelbeitr\u00e4ge von entscheidender Bedeutung.<\/p>\n<p>4) Vor der Konferenz stattfindende Workshops<\/p>\n<p>Workshops dauern einen halben Tag oder zwei halbe Tage. Die Vorschl\u00e4ge sollten die folgenden Informationen enthalten:<\/p>\n<p>&#8211; Titel und eine kurze Beschreibung des Themas (mindestens 1200, maximal 1500 W\u00f6rter). Die vollst\u00e4ndigen Kontaktdaten aller Beitragenden sowie einen Absatz zu deren Forschungsinteressen<br \/>\n&#8211; Die Zahl der m\u00f6glichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer<br \/>\n&#8211; Angaben zu einer etwa ben\u00f6tigten technischen Ausstattung<br \/>\n&#8211; Den f\u00fcr den Workshop spezifischen Call for Papers, falls ein solcher ver\u00f6ffentlicht wird<\/p>\n<p>Von den Workshopleiterinnen und -leitern wird erwartet, dass sie sich f\u00fcr die Konferenz anmelden. Von der Anmeldung ausgenommen werden k\u00f6nnen nur Vortragende, die ansonsten nicht an weiteren Veranstaltungen der Tagung teilnehmen.<\/p>\n<p>5) Anderes<\/p>\n<p>Die Jahrestagung bietet Raum f\u00fcr begleitende Vernetzungstreffen, Arbeitsgruppensitzungen und \u00e4hnliches. Parallele workshopartige Veranstaltungen sind nicht m\u00f6glich, und sollten als regul\u00e4re Workshops eingereicht werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>III. Bewertung der Beitr\u00e4ge<\/strong><\/p>\n<p>Ein gutes Proposal beschreibt das gestellte Forschungsproblem, bezieht sich auf den aktuellen Forschungsstand, beschreibt die angewendete Methode und benennt das Ergebnis der Forschungen.<\/p>\n<p>In der Begutachtung werden die folgenden Bewertungskriterien angelegt:<\/p>\n<ul>\n<li>Allgemeine Empfehlung zur Annahme (4-fach gewertet)<\/li>\n<li>Es handelt sich um einen innovativen Beitrag zum Gegenstandsbereich der DH (3-fach gewertet)<\/li>\n<li>Der Stand der Forschung ist hinreichend dargestellt (u.a. durch eine Bibliographie) (2-fach gewertet)<\/li>\n<li>Die Forschungsmethodik ist verst\u00e4ndlich beschrieben (2-fach gewertet)<\/li>\n<li>Der Vorschlag ist verst\u00e4ndlich formuliert (1-fach gewertet)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bewertungsskala (Punkte):<br \/>\n5 \u2013 trifft v\u00f6llig zu<br \/>\n4 \u2013 trifft weitgehend zu<br \/>\n3 \u2013 trifft eher zu<br \/>\n2 \u2013 trifft eher nicht zu<br \/>\n1 \u2013 trifft weitgehend nicht zu<br \/>\n0 \u2013 trifft gar nicht zu<br \/>\nEs k\u00f6nnen demnach maximal 60 Punkte erreicht werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/dhd-blog.org\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/visualization_reverse_loop.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-10210\" src=\"https:\/\/dhd-blog.org\/wp-content\/uploads\/2018\/07\/visualization_reverse_loop.gif\" alt=\"\" width=\"191\" height=\"215\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die 6. 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